Über mich

Im Jahr 1965 kam ich auf die verrückte Idee, die Erde erneut zu besuchen. Ich vermute, mein ausgeprägter Wunsch die Welt zu verändern, war die Motivation. Jetzt bin ich also hier und suche immer noch nach des Rätsels Lösung in Sachen Leben, Gott und die Welt. Die Liebe zur Logik und meine eher mental ausgeprägte Persönlichkeit führten mich zuerst in zwei kaufmännische Berufsausbildungen mit überwiegend juristischem Schwerpunkt in der Praxis.

Anfang 2001 wagte ich dann den längst überfälligen Schritt in meine berufliche Freiheit. Das alte Schaffen war mir derart überdrüssig geworden, daß ich erst einmal einen Selbstfindungsprozeß durchlaufen mußte. Nach einigen Monaten in Einsamkeit und Stille machte ich sehr intensive Gotteserfahrungen – mein Samadhi. Ja – das hört sich spektakulär an, ich kannte das bis dato auch nur aus Büchern oder Erzählungen. Und das war es auch – spektakulär. Es war eine Art Schulung, die ich in meinem Innersten durchlaufen habe. Mir wurde eine Welt gezeigt, die ausschließlich auf Schwingung und Frequenz basiert – das, was heute die Quantenphysik beschäftigt. Eine spezielle Form der Hellsichtigkeit machte sich breit, die sich im Wesentlichen auf die Persönlichkeitsstrukturen von Menschen anwenden läßt. Rückschauend wurde mir klar, daß sich eine familiäre Veranlagung von Seiten meiner Großmutter und meines Vaters schlicht und einfach in mir in seiner ganz eigenen Form nun zeigte. Bestimmte Erinnerungen aus meiner Kindheit ließen sich nun leichter in diesem Kontext erklären. Erwartet habe ich all das nicht – es ist einfach passiert. Ist dadurch mein Leben etwas besonderes oder einfacher geworden ? Nein – ganz und gar nicht.

Mein eigenes Erleben ist mittlerweile völlig unspektakulär, weder 6 richtige Lottozahlen, noch tägliche Prophezeiungen wurden mir zuteil. Dafür ein neues Berufsbild: ich bin heute Persönlichkeitstrainer und das mit Freuden. Der Hang die Welt verändern zu wollen – eine vielleicht kindliche Prägung – lebt immer noch in mir – nur eben mit anderen Vorzeichen. Spiritualität gehört zu meinem Alltag – nur als Esoteriker verstehe ich mich nicht, was ich in den „Definitionen“ noch näher erkläre. Mein recht ausgeprägter Kanal zur göttlichen Ebene, den m.E. jeder Mensch hat, aber meist nicht nutzt, ermöglicht es mir Leben aus einer etwas anderen Perspektive betrachten zu dürfen. Im Wesentlichen nutze ich mein „neues so Sein“ um Strukturen von Menschen oder auch Systemen zu durchleuchten und zu hinterfragen, um anschließend wünschenswerte Lösungsansätze gemeinsam zu erarbeiten. Dabei geht es oft um scheinbar ganz banale Dinge, die, sofern erkannt und verinnerlicht, eine deutliche Veränderung zum Positiven bewirken können. Solche Erfolgserlebnisse führen Menschen wieder in die Selbstbestimmtheit. Wir alle können Veränderungen in uns herbeiführen – wir müssen uns nur auf die Suche machen – zuerst in uns selbst und nicht nur im Außen !

In meiner Arbeit mit Menschen wiederholen sich oft Themen. Insbesondere die Gruppe der spirituell Interessierten oder begabten Menschen hat derzeit ein nagendes Problem. Was geschieht gerade mit uns und der Welt. Kommt es nun bald zu einer großartigen Veränderung, was auch immer das bedeuten mag. Ja – nach meinem eigenen Empfinden tut sich da gerade sehr viel. Allerdings deckt sich mein eigenes Empfinden und Erleben – meine Wahrheit – häufig nicht mit dem, was in der Mehrzahl spiritueller Blogs und Seiten kundgetan wird. Ich erlebe Menschsein sehr bodenständig und genauso gehe ich auch das Thema Bewußtwerdung und Erwachen im Umgang mit Menschen an. Es ist nichts Elitäres, was sich da gerade tut, aber es betrifft uns alle – und das Ergebnis könnte spektakulär sein. Wir müssen nur den ersten Schritt wagen – wieder hin zu uns selber und damit zur göttlichen Quelle !

Menschsein hat auch etwas mit Teamspiel zu tun. Und das wird derzeit immer wichtiger, wo Systeme, die eigentlich für den Menschen da sein sollten, sich gegen das Individuum richten. Erwachen ist für mich kein rein spiritueller Prozeß. Wir alle sind jetzt aufgefordert die Augen aufzumachen, unser Herz und unseren Verstand zu gebrauchen. Jeder kann so für sich erkennen, wohin unser weltweites Handeln führt. Getreu meinem eigenen Lebensmotto kann ich heute aus Erfahrung sagen: wer die Welt verändern möchte, muß einfach nur sich verändern. Erkennen das viele, geschieht das Wunder.

Ich gehöre keiner Religion mehr an – auch das hat etwas mit meiner persönlichen Freiheit zu tun. Für mich ist die oberste Instanz Gott und ich glaube, wir sind alle ein Teilaspekt von ihm. Erklären läßt sich Gott nicht. Ein Mysterium, das sich in uns allen zum Ausdruck bringt. Gerade deshalb ist Toleranz, Respekt und Mitgefühl unserem Nächsten gegenüber wichtig – genauso wie das Setzen von Grenzen und die Selbstachtung.

Vielleicht hilft diese Seite ein klein wenig denjenigen Menschen, die einfach nur ein paar Antworten auf die spürbaren Veränderungen suchen – mehr soll es auch nicht sein.

Den Blog Titel „Echnatom“ habe ich gewählt, weil er ein schönes Wortspiel mit meinem Namen zuläßt. Die historische Person Echnaton finde ich faszinierend aufgrund des (Re)Evolutionären Charakters und natürlich seinem Bezug zur Sonne, der er vermutlich auch lebensspendende Eigenschaften auf vielen Ebenen zugesprochen hat. Ich selber bin echter Sonnenanbeter nur während der Sommermonate 🙂 Und da die Frage der Anrede manchmal unklar ist: mein Name ist Thomas und mein Blog heißt Echnatom.

carpe diem + sei einfach nur das Wesen, das Du bist und schon immer warst !

Thomas

Siehe auch „Über diese Seite“

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