Selbstliebe

Selbstbefreiung

Über Liebe und Nicht-Liebe

Unser polares System macht gerade jedem ein attraktives Angebot: entscheide dich, wo du stehen möchtest und du wirst reichlich belohnt. Die Versuchung der Dunkelheit, des Bösen, des Teuflischen, der Nicht-Liebe ist fester Bestandteil eines Konzeptes, in das der Mensch eingebunden ist. Dualität zwingt das Individuum ständig neue Entscheidungen zu treffen, deren Ergebnisse sich irgendwo auf der Skala zwischen beiden Polen wiederfinden werden. Das ist einfach so. Eine Bewertung und Verurteilung dieser Entscheidungen ist unnötig und sogar hinderlich im Rahmen der eigenen Weiterentwicklung, denn daraus folgt immer nur neue Verwicklung bis zu dem Moment, wo der Mensch diese Systematik begreift. Das Eintauchen, das Inkarnieren in eine niedrig schwingende Welt, die im Wesentlichen von der Nicht-Liebe dominiert wird, ermöglicht jeder Seele zu ihrem Ursprung der Liebe zurückzukehren – aus der Selbsterkenntnis. Das Motiv für diesen Erlebnispark Erde mag der Wunsch nach Gegenteiligem, nach scheinbar Widersprüchlichem gewesen sein. Auf jeden Fall ein brillantes Animationsspiel, das Gottsein in einer anderen Daseinsform zeigt. Wenn WIR alle Teil dieses göttlichen Urgrundes sind – ich gehe davon aus – wird uns Jammern und Resignation im Moment am allerwenigsten helfen. Wir können uns jedoch selbst auf eine neue Stufe unseres Bewusstseins emporheben mit dem Vorteil, Entscheidungen klarer treffen zu können. Das Spiel wird so vielfältiger, freier, aus menschlicher Sicht göttlicher.

Das Tumbe, das immer mehr von dieser Welt Besitz ergreift, gleicht einem Gift, das Menschen in einer niederen Schwingung hält – einem selbst erschaffenen Gefängnis bestehend aus Projektionen der Angst. Dazu gehört auch das immer aggressivere oder unfähige Gebaren von Staatsoberhäuptern, die sich ihres Platzes im Spiel nicht bewusst sind. Sie sind ahnungslose Fürsten der Dunkelheit, die ein Konzept, das immer scheitern muss, aufrechterhalten. Es spielt dabei keine Rolle, ob es um Völkermord mit Waffengewalt oder um das lebensverachtende Prinzip des Kapitalismus geht. Letzteres ist scheinbar legitimer und gesellschaftsfähiger, aber keineswegs weniger zerstörerisch – ein Mord auf Raten, legalisiert durch irdische Gesetze, abseits der Liebe.

Das WIR rutscht gerade fast unbemerkt in eine neue Dimension von Gewalt und Nicht-Liebe, die von der distanzierten Mattscheibe in unser aller Tagesrealität anfassbar in Erscheinung tritt. Seit der Nachkriegszeit waren wir scheinbar nur Zuschauer, die bei Übersättigung nur den Ausknopf drücken mussten. Diese Zeit ist vorbei. Die Wahlen in den USA und der Türkei zeigen sehr eindrucksvoll, welche Konsequenzen ein schlafendes Volk erwartet. Die globale Völkerwanderung dokumentiert den brodelnden Hexenkessel. Das Prinzip der Nicht-Liebe dient einfach nur der Aufrechterhaltung einer zerstörerischen Kraft, die der Mensch ahnungslos und freiwillig selber wählt.

Was der Mensch landläufig das Böse nennt, ist genauso „nur“ ein Angebot, wie das der Liebe. Zwei Seiten einer Medaille. Beide Seiten sind jedoch passiv. Das Böse, die Nicht-Liebe, macht verlockende Angebote der Versuchung, die der Mensch leichtfertig annimmt und immer wieder erneut damit scheitert. Das WIR fällt auf Aggression, Macht, Heilsversprechen, das süße Gift des Kapitalismus u.v.m. herein. Kurz vor dem „Aufwachen“ ist der Kater so groß, dass eine neue Überdosis aus gleichem Gebräu konsumiert wird – genau das geschieht gerade. WIR alle sind Teil eines Geschehens, das Unfreiheit bedeutet.

Das Angebot der Liebe verschafft den Zugang zu mehr Bewusstheit. Diese süße Frucht ist jedoch nur mit Anstrengung und Aufwand zu ernten. Sie bedient sich nicht der leichtfertigen Verlockung, Verblendung und den sicheren Magenschmerzen. Liebe bedeutet Erhebung und Heilung jeden Lebens, fragt nicht nach Geld, Religionszugehörigkeit, Intellekt, Talent, Schönheit. Der „Aufstieg“ zu dieser Frucht ist mit der gleichzeitigen Abkehr der dunklen Versuchung verbunden. Die alten Konzepte funktionieren dort nicht. Was das im Alltag bedeutet, weiß jeder selbst, der bis zu diesem Erkennen vorgedrungen ist.

Der politische Nichtwähler wählt den Status Quo, ist einverstanden mit dem aktuellen Weg. Der Mensch, der immer wieder auf die Versuchung der Nicht-Liebe im Alltag hereinfällt, hat auch eine Wahl getroffen, die seinem Bewusstsein entspricht. Mag sein, er kann noch nicht anders. Wer jedoch wider besseres Wissen handelt, sollte in dieser Epoche besonders gewarnt sein. Das ist die effektivste Methode zur eigenen Spielverlängerung in einer Ebene, die man angeblich verlassen möchte. Was bedeutet das im Alltag?

Die Entscheidung der Liebe folgen zu wollen, gleicht einen Magneten von der Pinnwand entfernen zu wollen: am Anfang braucht man die größte Kraft, um dem „magnetischen Sog“ des Alten zu entkommen. Wer wankelmütig auf den ersten Millimetern wieder in alte Muster zurückfällt, klebt fest am Alten, ohne es zu wollen.

Es ist normal täglich einen neuen Anlauf nehmen zu müssen, dem Pfad der Liebe zu folgen. Es ist normal immer wieder auch dabei zu stolpern. Es ist normal dabei die Lust und das große Ziel vor Augen zu verlieren. Im Team geht manches leichter – tun jedoch muss diese Selbstbefreiung jeder für sich. Resignation, Mutlosigkeit, alle Produkte der Angst sind „nur“ Elemente der Dunkelheit, die den Menschen von seinem Weg abbringen wollen. Dieses „Nur“ ist keine esoterische Floskel und kein Hinweis, dass alles mit Licht und Liebe sich verändern ließe. Das „Nur“ drückt sich oft über Geldnot, Krankheit, Gewalt, Dauerkonflikte, Ängste etc. aus, die uns sagen wollen, wir sind angeblich alle Opfer in einem System, das eben so ist, wie es ist. Aus diesen Momenten und Zuständen der eigenen Not sich selbst zu befreien, ist die größte Herausforderung im Menschsein. Den Glauben an etwas bewahren, obwohl die äußeren Umstände das genaue Gegenteil zeigen, gehört zu diesem speziellen Moment der Selbstbefreiung, der alle Kraft und Aufmerksamkeit abverlangt. Es ist der Moment der echten Veränderung, der Abwahl eines alten Weges, den man selbst einst gewählt und genährt hat. Keine Schuld, kein Vorwurf. Eine Erfahrung, die wir selbst gewählt haben – auch bei allem Unverständnis aus menschelnder Sichtweise.

Der Moment der Selbstbefreiung ist nicht unbedingt an plötzlichen Wohlstand, Gesundung, Veränderung aller ungeliebten Umstände im Außen geknüpft. Das ist sehr individuell. Daraus zu schließen, dieser Weg lohne sich nur, wenn genau das aber eintreffen muss, das wäre fatal. Ein dazu reifer und fähiger Mensch geht diesen Weg irgendwann um seiner selbst willen, weil er instinktiv fühlt, es gibt nur diesen einen Schritt in die Selbstbefreiung. Die Absage an die Nicht-Liebe ist eine Meisterschaft des Lebens, die sehr viel Training erfordert. Was anfangs unmöglich erscheint, wird mit jedem noch so kleinen Schritt immer greifbarer – oft über viele Leben hinweg.

Jeder Mensch wird täglich in Versuchung geführt, auch weiterhin dem alten Pfad der Nicht-Liebe zu folgen. Das ist Bestandteil des irdischen Prozesses der Selbstbefreiung. Die sog. Schuldigen, die dieses System aufrechterhalten, sind nur Mittel zum Zweck. Wir mögen uns anfangs als Opfer fühlen. Wenn wir unser eigenes Opfertum bereitwillig begraben können und uns wieder in unsere eigene Macht der Liebe einklinken – aktiv gelebt – dann entsteht Selbstbefreiung. Dieses Gefühl der Freiheit erzeugt eine immer größer werdende Flamme der Liebe. Der Zweifel schwindet, echte Macht abseits von Gewalt und Geld tritt hervor. Selbstermächtigung geschieht. Der Gott in dir wird aktiv. Zeitenwandel geschieht. Du hast die Wahl – JETZT!

Thomas

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Darf´s noch etwas Hölle sein oder hast Du Lust auf Liebe?

Über Selbstliebe, Ying und Yang und einer Tür in die Freiheit

Wir sollten nicht leichtfertig mit der aktuellen Situation umgehen. Der Schein der Ruhe trügt. Es befinden sich einfach zu viele Menschen im Dämmerzustand und sehen die Zeichen der Zeit nicht. Die Geschichte hat den traurigen Beweis der kriegerischen Zyklen geliefert, in die der Mensch immer wieder hineinrutscht. Wir leben in einer solchen Phase. Das Ungleichgewicht in dieser Welt ist extrem. Kriege im Außen sind wie Krebs im Inneren: ein Aufschrei des Lebens, wenn der Organismus gegen sich lebt. Wer das Böse bekämpft, bekämpft letztlich nur seine eigenen Schatten, die man so wie sie sind, nicht akzeptieren will.

Das schwarzweiße Yin Yang Symbol verkörpert unseren eigenen polaren Zustand. Diese zwei Seiten einer Medaille ergeben nur ein Ganzes, wenn sie in der Harmonie und nicht in der Getrenntheit sich zu einer Einheit zusammenfügen. Unser göttlicher Ursprung ist All-Eins-Sein. Dieses ungeteilte Sein ging einst bewusst in die Trennung, die wir im Menschsein als Polarität erfahren. Weiß bedingt Schwarz, Gut bedingt Böse, Liebe bedingt Angst. Beide Seiten ergeben das ganze Ursprüngliche. Eine Bewertung oder Verurteilung dessen bedeutet, einen Kampf gegen sich selbst zu führen. Wer soll diesen Kampf jemals gewinnen? Dieser Kampf gegen die dunkle Seite bedeutet nur, unendlichen Kampf aufrecht zu erhalten, bis zu dem Moment der großen Erkenntnis. Dieser Zeitpunkt ist JETZT!

Jeder Mensch verurteilt etwas in sich – auch unbewusst. Die Reflektion im Außen wird durch das Kollektiv genährt – wir verurteilen uns unheimlich gerne gegenseitig. Das Prinzip von Nicht-Liebe dominiert diese Welt seit langer Zeit. Das ist jedoch nur ein Zustand im göttlichen Sein. Ein Gott, so wie wir ihn anbeten und glauben zu erkennen, wird nicht eingreifen. Dieser Gott schaut einfach seiner eigenen Schöpfung, einem Teilaspekt von sich selbst, nur zu. So lange, bis dieser göttliche Teilaspekt Mensch erwacht und seinen eigenen Ursprung wieder erkennt. Ein Kampf im Namen Gottes zu führen entspricht kindlicher Naivität. Ein Gott kann und wird sich nicht selber auslöschen. Das war nie Absicht einer polaren Erfahrung. Das einmalige Gefühl des Getrenntseins von sich selbst schon. Genau darum geht es. Die Akzeptanz einer einmaligen Erfahrung, die eine Seele im Rahmen eines Inkarnationszyklus durchlebt: getrennt von sich selbst zu sein– dem eigenen göttlichen Ursprung.

Diese Erfahrung machten viele vor uns und auch noch viele nach uns. Erde ist ein Spielplatz mit polaren Erfahrungen, die ein Individuum hier sammelt. Es ist eine Gnade, die sich ein Gott selbst erweist. Über eine scheinbare Trennung von sich selbst, eine polare Illusion zu durchleben. Wer aber hat entschieden, dass Polarität überwiegend aus Grausamkeiten, Ungerechtigkeit, Krankheit, Mangel und all den Dingen besteht, die der unbewusste Mensch ablehnt und dennoch täglich durchlebt? Es war der Mensch selber, der sich seine eigene Hölle erschaffen hat. Erst die Polarität hat diese Sucht nach dunklen Extremen ermöglicht. Die Illusion, etwas Gegenteiliges zur Liebe durchleben zu können, wurde zum Fluch dieser Erde und zum Verhängnis vieler Seelen. Gleich einer sich immer mehr zuziehenden Schlinge, versucht das Menschsein sich selber zu erwürgen. Physisch mag das auch gelingen. Wir aber sind Bewusstsein, unser Körper ist nur unser temporäres Gefährt für die befristete Existenz in der Materie. Innerhalb dieser Materie, dem Aufenthalt auf dieser Erde, erschaffen wir dennoch Fakten, die sich auf allen Ebenen unseres Seins auswirken. Ein Mensch kann sich zwar selber töten, er wird dennoch keinen Tod im absoluten Sinne dabei erfahren können. Im Gegenteil. Der so selbst erschaffene Schmerz, das Prinzip Liebe auf Erden, trotz Trennung, nicht erkannt zu haben, treibt ihn immer wieder von neuem in diese Erde hinein, um seine eigene Erlösung zu realisieren. Genau das versuchen gerade wieder einmal sehr viele Seelen – mit den falschen Werkzeugen.

Leben ist keine göttliche Fehlkonstruktion. Leben ist Evolution – vorwärtsgerichtet. Die Natur zeigt uns das. Der Mensch jedoch hat zusätzlich einen freien Willen erhalten. Und er rennt wie ein Lemming immer und immer wieder in die Dunkelheit, um sich dort selbst zu töten. Gott schaut nur zu, gleich seinem eigenen Kind, dass durch Hinfallen und Aufstehen das Gehen erlernt. Wir können uns alle auch weiterhin sehr ungeschickt anstellen und uns noch ein Weile gegenseitig an die Gurgel gehen, unsere Egos nähren und aufblasen und uns toll dabei finden. Gott schaut uns nur zu, wie ein gütiger Vater, der alle Zeit dieses Universums hat. Wir aber unterliegen der Illusion der Zeit. Unsere Uhr tickt gerade wieder sehr laut. Wer drückt zuerst auf den roten Knopf und entfacht wieder einmal ein alt bekanntes Höllenfeuer? Wir könnten auch zur Abwechslung erwachen – etwas – nur ein klein wenig. Gerade so viel, um zu erkennen, dass wir kein Höllenfeuer mehr benötigen.

Polarität ist ein Konstrukt. Eine Illusion, die unterschiedliche und gegensätzliche Erfahrungen dem Menschenkind ermöglicht. Innerhalb dieser polaren Illusion hat jeder Mensch die Chance, sich für seinen Platz zu entscheiden. Dieser kann im Extrem, in der Einseitigkeit liegen oder auch in der Ausgewogenheit. Extrem lichtvoll, extrem dunkel oder auch „nur“ gleichförmige Ausgewogenheit beider Elemente. Nichts davon wird von Gott verurteilt. Alles ist gut so, wie es ist – in einer absoluten Betrachtung. Wir haben jedoch den freien Willen erhalten, den wir nutzen sollten, aus Sicht eines Menschen, der in der Polarität „freiwillig verhaftet“ ist und immer noch nach seiner Befriedigung sucht.

Die Mehrzahl der Menschen lebt die innere Sehnsucht nach Frieden, Glück, Gesundheit, Wohlstand, Freude, Lebenslust. Gleichzeitig erschafft diese Mehrheit das exakte Gegenteil im Außen. Das Paradies Erde findet im Moment nicht statt. Hölle ist angesagt. Es ist die innere Zerrissenheit aller Menschen, ihre eigene innere Hölle, die sich im Außen permanent manifestiert. Die Jagd nach dem Geld, das Streben nach Macht, das Aufrechterhalten falscher Gottesbilder sind nur einige der Illusionen auf Erden, die den Menschen permanent in die Hölle jagen. Er zelebriert unaufhörlich seine eigene Angst, er flieht vor einem unsichtbaren Dämon, er flieht vor seiner eigenen Fähigkeit zu lieben. Alle wollen sie, jeder sucht sie, keiner findet sie dort, wo er sucht: im Außen.

Die Liebe, um die es gerade geht, ist in uns. Unsere Selbstliebe ist Teil unserer Selbstbefreiung – das Tor in die absolute Freiheit. Nur wer sich selbst zutiefst von Herzen liebt, kann auch andere Menschen und das Leben an sich lieben. Dieser Mensch wird nicht anders können, als seine Liebe für das Leben verströmen zu lassen. Dieser Mensch kann nicht töten, er wird auch nicht werten und verurteilen, denn er hat sich selbst erkannt.

Darum geht es gerade. Erkenne dich selbst: wer du bist, woher du kommst, was dein wahrer Ursprung ist. Und der Kampf auf allen Ebenen hört auf. Licht und Freude zieht wieder ein in die eigene Dunkelheit, die wir alle gemeinsam so lange genährt haben. Es ist unser Wahl, wie die kommende Zeit verlaufen wird. Wir können den alten Dämon der Angst weiterhin nähren und so das Prinzip einer self-fulfilling prophecy weiterhin nähren. Darauf stehen sehr viele Menschen, wenn der orakelte Dämon dann endlich wieder in Erscheinung tritt. Oder wir versuchen mal was Neues. Du triffst gerade jetzt diese Wahl: an deinem Arbeitsplatz, in deiner Familie, überall auf der Welt, zu jeder Zeit. Integriere all deine Schattenseiten, liebe dich dafür. Entscheide dich erneut, was du tatsächlich alles (er-)leben möchtest aus der Kraft deiner Liebe heraus und nicht aus dem Getriebensein deiner Ängste.

Das Tor in unsere Freiheit ist zum Greifen nahe, der Abgrund in die vertraute Hölle auch. Wir entscheiden gerade alle zusammen über unsere eigenen Gedanken, Worte, Taten und Gefühle, in welche Richtung unser gemeinsamer Weg geht.

Liebe wieder dich selbst und das Leben wird dich lieben. Der göttliche Spiegel macht´s möglich.

Thomas

Als ich mich selbst zu lieben begann…

Eine zeitlose Lebensweisheit – gerade richtig für die kommenden Tage !

Dieser Text stammt angeblich von Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag – andere Quellen dementieren das. Es gibt auch Variationen des Textes. Wer auch immer ihn verfasst hat, dieser Text hat es in sich und er tut gut. Er bringt es auf den Punkt – eine Anleitung für das Jetzt!

Danke an den Verfasser.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

Und hier Charlie Chaplins Rede an die Menschheit!