Schwarmverhalten

Der Lichtschwarm

Über die Illusion der Ohnmacht und die Macht eines jeden

Unsere Welt entwickelt sich sehr rasant in eine Daseinsform hinein, die man Chaos nennen kann. Kaum einer erkennt noch den Weg, den man ins Licht beschreiten könnte, um letztlich Befreiung zu erfahren. Das Spiel des Lebens entgleist, sofern man das Lichtvolle als ein Ziel ansehen mag. Oder anders ausgedrückt, die Herzen der Menschen verschließen sich immer mehr durch die Wirkkraft der Angst und der Verstand erfährt Verwirrung auf allen Ebenen. Das kann man als eine Momentaufnahme akzeptieren im Wissen, letztlich gibt es kein Scheitern für das große Ganze, alles kehrt an seine Quelle irgendwann zurück. Der Faktor Zeit ist jedoch für das Individuum entscheidend. Willst du ein System mittragen, das auf unbestimmte Zeit den Kräften der Dunkelheit folgt? Fühlst du dich mehr denn je ohnmächtig und einem verworrenen System ausgeliefert, das dich nur als Energiequelle in Form von Geld, Konsum, Produktionsfaktor und Lebensenergie benutzt, aber dich nicht mehr als das göttliches Wesen erkennt, dem man mit Achtung und Respekt begegnet?

Alles in unserer Welt beruht auf Schwingung und Frequenz. Unser Hirn interpretiert und filtert diese Energie. Gemeinsam erschafft das System Mensch so seine eigene Realität, indem es die vorhandenen Energien gleich einem Diaprojektor auf die Leinwand des Lebens wirft. Menschheit funktioniert hier wie ein großer Fischschwarm. Irgendwer gibt eine neue Richtung vor und die Masse folgt blind. Selbst die Erwachten profitieren lieber vom Schutz des Schwarms und folgen einer Richtung, die sie als Falle erkannt haben. Was also tun?

Ist es wichtig zu wissen, wer das System wie zu seinen Zwecken manipuliert? Die Falle der Aufklärer ist die so erzeugte Energie des Kampfes, der Aggression, des Widerstandes, der Angst. Aus dieser Energie nährt sich das Dunkle und erzeugt noch mehr Dunkelheit. Ein Teufelskreislauf – das Böse erschafft sich aus sich selbst heraus – Angst ist dessen Lebensgrundlage.

In einer polaren Welt werden Licht und Dunkelheit ein untrennbares Paar bleiben. Es ist aber unsere Entscheidung, wer diesen Tanz des Lebens führt. Die Kräfte der Dunkelheit sind derzeit sehr präsent. Sie wirken auf jeden Menschen ein, denn es kommt auf jeden Menschen an. Einer oder wenige Menschen könnten diesen Schwarm in eine neue Richtung bringen – allein deren Intensität der Energie entscheidet darüber. Die bewusst erzeugte Illusion der Ohnmacht gaukelt vor, dass man selber alleine nichts ausrichten könne. Denke an den Schwarm der Fische.

Die Fokussierung unserer Gedanken, unserer Gefühle, unserer Worte und letztlich unserer daraus resultierenden Taten entscheiden über den weiteren Verlauf unserer Geschichte. Es kommt bei einem Richtungswechsel auf jeden einzelnen Menschen an. Das unsichtbare Netzwerk, über das jeder mit jedem verbunden ist, ermöglicht jedem Menschen auch im Stillen daran mitzuwirken.

Es ist die Kraft unserer Herzen, die Licht in den Strudel der Dunkelheit bringen wird. Die Macht liegt in der Einfachheit dieses Konzeptes. Wer das Werten und Verurteilen konsequent unterbindet und statt der Angst wieder der Energie der Liebe folgt, hat das mächtigste Werkzeug zur Veränderung jetzt in der Hand. Und wie geht das?

Bringe einfach nur dein Leben in einen angstfreien Zustand und folge dem Ruf deines Herzens. Du wirst klarer denn je spüren, wo dein Platz im Spiel des Lebens ist. Es ist fühlbar. Was dir alleine vielleicht nicht gelingen mag, kann in einer Gruppe von gleichschwingenden Menschen sich viel leichter vollziehen. Auch das ist fühlbar. Instinktiv weiß jeder Mensch, wo er sich beheimatet fühlt und wo nicht. Es kostet manchmal Mut, das konsequent im Leben umzusetzen. Wer jetzt die Hoffnung auf eine lichtvolle Veränderung aufgibt, verschenkt seine Lebensenergie leichtfertig an die dunkle Kraft, die immer aggressiver in dieser Welt aktiv wird. Motiviere deine Mitmenschen den Weg aktiv mitzugestalten. Das Innerste eines Menschen erzeugt die Realität im Außen. Wir alle sind gefragt. Auch du bist systemrelevant.

Thomas