Kritik

Die Herausforderung niemanden mehr zu verurteilen

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und verändere den Fluss deiner täglichen Energien

Das Verurteilen anderer Menschen ist eine der mächtigsten Waffen gegen uns selber. Wir sind täglich damit beschäftigt, andere Menschen und ihre Handlungsweisen zu kritisieren, zu bewerten und letztlich zu verurteilen. Wir sind alle kleine Richter, die Recht sprechen und es in aller Regel doch selber brechen. Ein wahnwitziger Teufelskreislauf im Menschsein. Wenn wir davon ausgehen, dass das Prinzip „Ein Leib und viele Glieder“ der Theorie entspricht, 7 Milliarden Menschen ergeben einen Gott auf Erden, dann sind wir unser eigenes Krebsgeschwür, das gegen das System Mensch kämpft. Warum wir Menschen uns so verhalten, lässt sich nicht so einfach beantworten. Ob es Teil einer einstigen Manipulation unseres Genpools war oder einfach nur ein Gott gewollter Bestandteil unserer Rolle auf Erden, sei dahin gestellt. Sagen wir einfach, der Mensch ist eben so, und er übt sich in der Liebe zu sich selber und seinen Mitmenschen. Die Erfolgsquote scheint leider nicht sehr hoch zu sein.

Der Prozess des Erwachens ist an die Lösung dieses menschlichen Grundübels geknüpft. Jeder kennt das Prinzip „Alter Wein in neuen Schläuchen“. Historisch lässt es sich leicht nachprüfen, dass jede Revolution letztlich nur ein neues Unrechtssystem etabliert hat. Wir haben uns dabei jedoch auch weiterentwickelt. Bei allen bekannten Missständen, die die westliche Zivilisation zu bieten hat, so gut wie derzeit ging es dem Individuum zu keiner (offiziell bekannten) Zeit. Ein Blick in den Nahen Osten lässt erkennen, mit welchem Feuereifer die aktuellen ethnischen Konflikte immer noch ausgetragen werden, obwohl die „zivilisierte“ Welt etwas anderes vorlebt. Es ist wie ein Blick in unsere eigene Vergangenheit. Der Mensch durchläuft Entwicklungsstufen. Was aber machen die sog. „zivilisierten“ Länder tatsächlich besser? Haben wir nicht einfach die nackte Gewalt nur gegen Geld eingetauscht? Das nennt sich dann Wirtschaftskrieg und Konsumterror, ebenfalls in knallharter Abhängigkeit von einem fast unsichtbaren System mit schönen Lichtern und Fassaden und einem sehr bescheidenen Inhalt. Unser Überlebenskampf richtet sich vollständig nach den Gesetzen des Geldes – von der Wiege bis zur Bahre.
Ob nun mit Schnellfeuergewehr oder mit der Knute des Geldes – der Mensch lebt in einem Kampf gegen selbst geschaffene Regeln.

Es gibt jedoch ein einfaches und wirkungsvolles Gegenmittel: aufhören zu verurteilen, nicht mehr Richter über andere spielen, die Bewertung der Andersartigkeit von Menschen unterlassen.

Wenn sich jede unserer Körperzellen analog zu dem hier beschriebenen Muster verhalten würde, wären wir nicht mehr existent. Global aber führen wir genau diesen Kampf. Die eigene Überzeugung mit Waffengewalt durchzusetzen, liegt uns im Blut. Das monetäre Unrechtssystem haben wir weltweit ebenfalls verinnerlicht. Unser Horizont reicht nicht aus, um ein System nachhaltig zu verändern. Wir stürzen wie die Lemminge in unser historisches Hamsterrad und spielen es bis zum Ableben durch, ohne den Lauf der Dinge zu verändern.

In der „zivilisierten“ Welt wird kein Politiker oder Wirtschaftsboss daran etwas ändern – im Gegenteil, die Spielregeln werden immer menschenverachtender. Dort, wo die Waffen sprechen, verhält es sich systemisch nicht anders. Wir schauen auf diese Länder herab und verurteilen sie, machen aber gleichzeitig bombastische Geschäfte damit.

Dieses System ist so langweilig wie dämlich.

Die Lösung liegt in jedem Einzelnen von uns. Ich fange an, mich selber nicht mehr zu verurteilen, Ich höre auf, mich permanent selber zu kritisieren und zu bewerten. Gleiches übertrage ich auf mein Umfeld. Ab dann wird es richtig schwierig. Ich beobachte nur noch und nehme wahr. Ich weiß nur zu gut, was mich alles auf die Palme bringt und mein Unrechtsbewusstsein aktiv werden lässt. Ich gehe jedoch in keinen Kampf. Ich entziehe diesem Teufelskreislauf schlicht und ergreifend die Energie. Exakt das ist die Lösung, die in uns allen schlummert. Wir nähren mit unseren eigenen Kleinkriegen energetisch dieses weltweite System. Wer an das Prinzip des 100. Affen glaubt, der kann das sehr leicht nachvollziehen. Entscheidend ist die eigene innere Haltung. Alles was außerhalb der Liebe, des Friedens und der Freude sich bewegt, ist energetischer Sprengstoff, den jeder einzelne in die Welt hinaus feuert. Das mag für manchen zu abstrakt sein. Genau darauf basiert aber unsere Falle. Ursache und Wirkung sind sehr gut versteckt in unserem Erdenspiel. Wer mag, der lese meine Texte hier. Das Spiegelprinzip und Resonanzgesetz taucht überall auf. Wir alle gemeinsam erschaffen diese Welt, nur sehen wollen wir das nicht.

Den Fernseher können wir ausstellen, die bad news ausblenden. Spätestens an der Tankstelle, am Arbeitsplatz etc. etc. etc. holt uns das Geschehen doch wieder ein. Der Brass auf den nervigen Nachbarn, Kollegen, Partner etc. etc. etc. schürt den inneren Krieg vor unserer Haustür.

Was bleibt, ist nur die Veränderung der eigenen Haltung. Wer den Mut hat, einfach nur vor seiner eigenen Haustür zu kehren, um das hier beschriebene umzusetzen, wird langsam zur eigenen Erkenntnis kommen, dass darin ein Schlüssel für unseren inneren und äußeren Frieden liegt. Die Reaktionen unseres Umfeldes – des Spiegels – lassen nicht lange auf sich warten. Nicht alles wird sofort dadurch wunderbar. Unsere Mitmenschen bleiben erst einmal so, wie sie schon immer waren. Ich selber verändere aber meine Wahrnehmung und Empfindung dadurch. Mir wird klar, dass auch ich an dem Spiel beteiligt war und andere durchaus auch mich verurteilt haben – aus ihrer Sicht der Dinge eben. Wer dieses Pingpong Spiel unterbricht, beschenkt sich jedoch selber. Das Außen wird früher oder später darauf reagieren müssen. Je mehr Menschen das gleichzeitig begreifen, umso schneller wird sich in dieser Welt etwas zum Positiven hin verändern können. Wer allerdings nur auf den viel gepriesenen Aufstieg wartet, um endlich seine Erlösung erfahren zu dürfen, der nährt unfreiwillig diesen Teufelskreislauf. Die Verurteilung geht nämlich weiter. Es wird heftigst alles kritisiert, was sich nur finden lässt – subjektiv vermutlich zu Recht. Da wir jedoch in einem gigantischen Energienspiel leben, nähren wir dadurch exakt diejenigen, die wir verteufeln.

Energie folgt deiner Aufmerksamkeit. Nicht angewidert wegschauen, wenn Missstände sich zeigen. Im Gegenteil – hinschauen mit all deiner Energie und Aufmerksamkeit und wahrnehmen was ist. Kein Verurteilen losschicken. Einfach selber in der Liebe und dem Frieden bleiben und exakt nur diese Energie aussenden. Wir müssen alle gemeinsam jetzt unsere Energie umdrehen. Wir ernten immer nur das, was wir aussenden.

Im Grunde ganz einfach und doch so schwer im Alltag umzusetzen.

Wer das jetzt wirklich einmal ausprobiert über mehrere Tage hinweg, der wird eine Veränderung erfahren. Beleuchte dabei nicht die großen Themen der Welt, sondern bleibe bei den kleinen nervigen Dingen deines Alltages.

Die aktuellen Energien, die über die Sonne und andere Quellen auf uns einprasseln, sind sehr heftig. Der alte Schmodder wird uns aus allen Ritzen gefegt – und das ist gut so.

Unsere Chance ist es jetzt, das Segel in den Sonnen-Wind zu hängen und Erfolge zu erfahren.

Ich freue mich über jeden Erfahrungsbericht – auch du kannst dadurch anderen Mut machen, es doch noch einmal zu versuchen. Die Zeit ist jetzt reif dafür!

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