Anunnaki

Das Licht in Dir

Über Licht und Liebe, Affentänze, eine mechanische Uhr und dem Potential für das Neue

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Wer sind wir Menschen hier auf Erden? Sind wir das Produkt aus einem Klumpen Lehm oder stammen wir vom Affen ab? Schaut man sich aktuell in der Welt um, scheint diese Theorie nicht sehr abwegig zu sein. Wurde das frühe Menschenkind einst von den Anunnakis zum billigen Arbeitssklaven hin genmanipuliert und seines natürlichen evolutionären Werdeganges beraubt? Ist es für den Menschen völlig normal, von dunklen Fürsten, die über alle Macht dieser Erde verfügen, regiert zu werden? Sind Geld und Waffen die Werkzeuge des Teufels auf Erden? Leben wir bereits in der Hölle, vor der wir alle so unendlich viel Angst haben?

Wer sich auf dieses destruktive Weltbild einlässt, wird auch garantiert diese Hölle als seine Realität erfahren müssen. Sind die Licht- und Liebeprediger mit ihrem Weltbild nun erfolgreicher? Finden sich in dieser Kategorie nicht überdurchschnittlich viele Menschen, die angeblich glücklich sind, dafür aber mit enormen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben? Ist Lebensfreude wirklich an Geld geknüpft? Braucht es hohe Zäune, noch effizientere Waffen, ganz harte Spielregeln für das menschliche Miteinander, um Frieden auf Erden erzeugen zu können? Ist die Antwort auf all diese Fragen wieder einmal nur das Wort Liebe?

Unsere Erde gleicht einem gigantischen Spiel, das niemand mehr durchschaut, und seinem sicheren Ende zugeht. Die Schlossallee ist fest vergeben, Bahnhöfe, Wasser- und E-Werke werden von Monopolisten kontrolliert, viele sind auf der Flucht und gehen nicht über „Los“, und noch viel mehr Menschen haben dieses Spiel gründlich satt – das Monopoly des Lebens hat ausgedient. Ist die einzige Chance nun einfach ein neues Spiel zu starten mit vermutlich immer gleichem Ausgang? Graust dem Karmagläubigen nicht jetzt schon davor, immer wieder in dieses gleiche Spiel einsteigen zu müssen? Eine Antwort hat uns der Film Matrix geliefert: blaue oder rote Pille ist jetzt angesagt. Möchte der Mensch aufwachen oder weiterspielen?

Im Gegensatz zu diesem Film bedarf es jedoch keines Kampfes gegen die Dunkelheit und deren Fürsten. Wir sind in Wahrheit ein einziges Wesen – ein Gott, der sich auf 7 Milliarden p o l a r e Teilaspekte verteilt hat. Dieser Gott ist unendliche Liebe. Wir Menschen jedoch sind Bestandteil dieser Liebe, gleich einem „göttlichen Organ“, das auf Erden wandelt. Die herausragende Eigenschaft dieses „göttliche Organs“ nennt sich Gefühl. Wir Menschen verschaffen diesem Gott – uns selber – eine unendliche Vielzahl von unterschiedlichsten Gefühlen, über die dieses göttliche Wesen sich selber erfährt. Die Erschaffung der Polarität, an der wir Menschen letztendlich selber beteiligt waren, ermöglicht ein differenziertes Erleben von Liebe. Das polare Gegenstück zur Liebe ist bekanntlich die Angst. Die unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen der Angst erleben wir im Moment in geballter Form. Jeder von uns kennt seine Arschengel, die er am liebsten…. Aus der Ameisenperspektive betrachtet, aus Sicht eines Menschen, kann man diesen Zustand häufig als unerträglich bezeichnen. Die Alternative, die andere Seite der polaren Medaille, Liebe genannt, scheint als Dauerzustand unerreichbar zu sein. Liebe in all ihren Facetten ist für uns Menschen scheinbar nur eine flüchtige Illusion, die letztendlich der harten Realität der Angst weichen wird. Und genau das ist der große Irrtum des Menschen.

Um diesen gigantischen Irrtum wirklich durchschauen zu können, bedarf es eines Momentes des Innehaltens. Wir hören einfach auf, unseren vermeintlichen Gegner permanent niederzuknüppeln. Die Wenigsten von uns befinden sich in einem aktiven Kampf mit realen menschlichen Gegnern. Unsere wahren Feinde sind die Gefühle der Angst. Und nur diese bekämpfen wir in Wahrheit unaufhörlich – jeden Tag – ohne zu verstehen, was gerade wirklich passiert. Unser Beruf, unser Privatleben bieten uns eine unendliche Vielzahl von Situationen und Möglichkeiten, die Ängste heraufbeschwören, gegen die wir dann ganz instinktiv ankämpfen. Bislang konnte der Mensch auch gar nicht wirklich anders reagieren. Sein begrenztes Bewusstsein, die äußeren Lebensumstände, haben dieses reaktive Verhalten förmlich heraufbeschworen, wie in einem Teufelskreislauf. Was ist nun anders? Es ist die neue Zeitqualität, die es uns jetzt ermöglicht, diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen. Aus einer spirituellen Betrachtungsweise heraus könnte man sagen: die Dunkelheit kämpft um ihr Überleben, sie weiß um ihr sicheres Ende. Wer dafür eine besondere Wahrnehmung hat, wird genau das in seinem Alltag erleben. Es ist im wörtlichsten Sinne ein teuflisches Spiel, was da gerade läuft.

An dieser Stelle der Betrachtung bedarf es der Akzeptanz eines göttlichen Spiegels. Ein Mysterium, das uns unaufhörlich unsere eigenen Verhaltensweisen und Reaktionen ganz nüchtern widerspiegelt – in unserem persönlichen Alltag und im Weltgeschehen. Wir alle vollführen einen Affentanz vor einem Spiegel und erschrecken vor unserem eigenen Widerhall. Unser aller gewachsenes ICH Bewusstsein ist jetzt gefordert. Die Entdeckung von Ursache und Wirkung vor diesem göttlichen Spiegel erschafft die Lösung. Die Evolution des Menschen macht genau das jetzt möglich. Das Innehalten vor diesem Spiegel und eine anschließend neue Vorgehensweise werden auch Veränderungen in unserem sogenannten realen Außen hervorbringen müssen. Der Satz „wir sind Schöpfer unserer Realität“ gewinnt so wieder mehr verständlichen Bezug in unserem Leben. Wenn wir unsere eigene Angst als die bisherige dominante Kraft in unserem Leben anerkennen, dann werden wir auch viel leichter verstehen, welcher polare Aspekt zu dieser Angst eine Erlösung erschafft: es ist natürlich die Kraft der Liebe.

Weder Mangelbewusstsein, die Faust in der Tasche, gepaart mit einem freundlichen Lächeln, noch die Annahme, man habe jetzt aber genug gelitten, erschaffen das Neue. Dieser Spiegel reflektiert ohne Moral und Ansehen der Person unbestechlich nur das, wozu der Mensch bereits fähig ist. Gewalt erzeugt so neue Gewalt, Armut und Reichtum erschaffen sich aus sich selbst heraus. Genauso verhält es sich mit dem Licht in uns und unserer Fähigkeit zur Liebe. Dem Dunklen setzt man eine Grenze, entzieht ihm seine Macht, indem man selber gleichzeitig das Gegenteil davon reflektiert, was man bislang leichtfertig nur verurteilt hat.

Das Prinzip von Licht und Liebe kann also ein sehr mächtiges Instrument für eine neue Zeit sein oder doch nur ein zahnloser Tiger eines esoterischen Weltbildes. Wenn Vogel Strauß aus Angst seinen Kopf im Sande vergräbt und fleißig wilde Gedanken von Licht und Liebe laufen lässt, wird sich an seiner realen Situation nicht viel verändern können. Sich seinen eigenen Ängsten zu stellen, und ihnen in Liebe zu begegnen, verschafft der Situation ein neues Gleichgewicht. Die energetische Entspannung oder besser die energetische Entladung einer mit Angst aufgeladenen Situation erschafft die gesuchte Veränderung. Was bedeutet das nun ganz praktisch in unserem Alltag?

Der Ausgang und Verlauf eines Konfliktes wird maßgeblich von unserer energetischen Ladung bestimmt. Sehen wir in einer Situation einen „realen Feind“, den es zu bekämpfen gilt, entstehen daraus viele emotionale Aspekte aus der Angst. Dieses Gefühl der Angst zieht uns energetisch förmlich nach unten in die Dunkelheit. Der göttliche Spiegel macht es möglich. Schaffen wir es jedoch, diesen vermeintlichen Feind nicht mehr als solchen zu betrachten und begegnen ihm stattdessen mit unserer Kraft der Liebe, werden wir uns unweigerlich in die gegenläufige Richtung nach oben ins Licht ziehen. Der göttliche Spiegel macht es möglich! Wir sind Schöpfer, ohne es zu wissen.

Und jetzt noch etwas konkreter:
Wenn zum Beispiel an unserem Arbeitsplatz die Bedingungen unerträglich sind, nach unserem eigenen Empfinden, dann haben wir die Möglichkeit, dort noch weiter auszuharren und mit unseren eigenen energetischen Ladungen noch mehr Elemente der Angst zu produzieren, mit immer gleichem Ausgang, oder wir verlassen diesen Ort, der uns scheinbar nur noch quält. Es stellt sich dabei nicht die Frage, waren meine Kollegen oder Vorgesetzten alle falsch oder war ich die Quelle des Problems. Ich mache mich auf die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, wo nach dem Resonanzgesetz für mich harmonischere und lebenswertere Umstände vorherrschen. Ich beginne mein eigenes Verhalten zu reflektieren, neu zu überdenken, was war aus dem Abstand betrachtet wirklich die Quelle von Ursache und Wirkung. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ definiert die Wirkweise von energetischen Clustern. Was wir täglich aussenden, finden wir auch im Außen wieder. Unsere Ohnmacht genauso, wie unseren möglichen Erfolg.

Wer dieses Grundprinzip versteht, wird auch verstehen, warum es so elementar ist, die energetischen Ladungen aus einer destruktiven Haltung jetzt zu neutralisieren. Die dominierende Kraft war nun mal in der Vergangenheit die Angst aller Menschen. Ziehen wir darunter einen Schlussstrich. Verleihen wir dem polaren Gegenstück zur Angst in uns selber die dominierende Rolle, so wird sich unser eigenes Leben, aber auch das einer Gesellschaft verändern müssen. Die tägliche innere Ausrichtung auf die Liebe und das Anzünden des eigenen Lichtes lässt den Dämon der Angst ganz allmählich verschwinden. Das ist am Anfang wahrlich kein leichtes Unterfangen. Wer abgeschieden in der Natur leben darf, wird sich damit viel leichter tun, als der digital Zugemüllte, dessen Tagesablauf von Fastfood und Stress dominiert werden. Und dennoch ist dieser jetzt notwendige Schritt allen Menschen möglich – egal wo und wie sie leben. Die aktuelle Zeitqualität unterstützt jeden Menschen, der dieses Prinzip versteht und ihm folgen möchte. Es ist unser innerstes Licht, unsere Selbstliebe, unsere Lebensfreude, die uns gleich einem Motor auf diesem neuen Weg nach oben treiben. Und dazu gehört auch ein Teamspiel mit den Menschen, die das für sich als ihre neue Lebensweise begreifen möchten. Sich getragen und genährt fühlen von Gleichgesinnten, ist ein ganz elementares menschliches Bedürfnis, das seinen natürlichen Ursprung in diesem einen Wesen hat.

Wer es schafft, sein reales menschliches Gegenüber nicht mehr zu bekämpfen, der wird sich selbst den größten Dienst erweisen. Und hier geht es nicht um das Prinzip linke Backe, rechte Backe hinhalten. Eine echte Gefahrensituation bedarf selbstverständlich einer angemessenen Abwehr. Es ist unsere innere Haltung der Angst, der Aggression, des Hasses, der Ohnmacht, der Ablehnung, des Mangels etc. die täglich aufs Neue negative Ladungen in uns erzeugen, die uns letztendlich das Leben erschweren.

Viele Menschen kennen das Prinzip des positiven Denkens, doch das alleine hat den Wenigsten wirklich eine Veränderung in ihrem Leben gebracht. Das tägliche Gebet, eine positive Grundhaltung und vieles mehr sind alles nur Bausteine, für ein Gesamtkonzept. Was vor Jahren noch unmöglich erschien, ist tatsächlich jetzt dem Menschen möglich. Es ist ein Verinnerlichen und gleichzeitiges Ausstrahlen von allem, was wir zum Thema Liebe bereits erobert haben. Es bedarf keiner Perfektion oder unmöglichen Anstrengung, um dieses Prinzip in das eigene Leben zu integrieren. Die Akzeptanz eines WIR, dass hinter allem und jedem dieser eine Gott steckt, in uns und in jedem anderen, verschafft uns Zugang zu dieser Sichtweise. Wir geben dadurch nicht unsere Individualität auf, im Gegenteil, wir befreien uns so aus einem unsichtbaren Gruppenzwang, der von Angst gesteuert, Unfreiheit für jeden einzelnen erzeugt hat. Wir erlangen so wieder unsere wahre Macht. Die so eingesetzten Schöpferkräfte vor diesem göttlichen Spiegel werden etwas in dieser Welt hervorbringen, das die Fantasie des Menschen übersteigt.

Wir leben in einer Phase des Überganges. Deutschland besitzt hier einen besonderen Erfahrungsschatz. Die Wende von 1989 vollzog sich auch nicht innerhalb weniger Tage. Menschen, die in der Lage waren eine unnatürliche Trennung aufzuheben, sind auch in der Lage, aus dieser Erfahrung heraus, einen systemischen Wandel zu unterstützen, der nach meiner Überzeugung viel schneller vonstattengehen wird, wenn sich dieses Bewusstsein verbreitet. Dieser Bewusstseinswandel wird von Menschen ausgehen müssen, die nicht einen täglichen Überlebenskampf führen und um die Deckung ihrer nackten Grundbedürfnisse fürchten müssen. „Mein Kampf“ wurde gerade wieder freigegeben – sicher keine zufällige Symbolik. Genau vor dieser Wahl stehen wir erneut. Wollen wir erneut in einen Kampf ziehen, nur mit gesellschaftsfähigeren Waffen oder sind wir jetzt bereit, uns selber als menschliche Rasse zu hinterfragen? Wir werden das Ungleichgewicht, das Vorherrschen der Extreme auf diesem Globus aus eigener Kraft wieder in die Ausgewogenheit bringen dürfen. Wir werden denen etwas zurückgeben müssen, denen wir es einst genommen haben. Und wir können dafür Sorge tragen, dass gemachte Erfahrungen, die aus der tiefsten Dunkelheit stammen, in dieser neuen Welt keinen Platz mehr haben. Das Licht will in diese Welt. Es gibt derzeit keine Ebene – vom Mikro- bis zum Makrokosmos – die von diesem in die Balance kommen wollen ausgenommen ist.

Politik und Wirtschaft haben im Moment noch nicht wirklich realisiert, wie tiefgreifend der bevorstehende Wandel sein wird. Die Flüchtlingskrise ist derzeit nur ein lauer Vorgeschmack auf das, was uns alle ereilen wird, wenn wir nicht grundlegend systemische Veränderungen herbeiführen. Es geht also bei dem hier geschilderten Thema nicht nur um eine spirituelle Weltanschauung, sondern um einen Lösungsansatz, der tatsächlich funktionieren kann. Der menschliche Verstand steht derzeit mit dem Rücken zur Wand. Dessen Lösungsansätze sind genauso erbärmlich, wie die Ergebnisse im Außen. Unsere Gefühle und unser sich täglich klärendes Bewusstsein führen uns alle auf diesen neuen Weg, den es gemeinsam zu beschreiten gilt.

Die Werkzeuge, die es dazu braucht, treten überall zum Vorschein in uns Menschen. Wir können noch eine Weile teilnahmslos zuschauen oder wir packen es jetzt gemeinsam an. Licht und Liebe bleibt entweder nur eine esoterische Phrase oder wir erkennen dieses Werkzeug als das mächtige Schwert der Liebe. Liebe ist also nicht nur ein Wort – hierin verbirgt sich diese eine Kraft, die alles Göttliche beinhaltet.

Für jeden Einzelnen von uns hat das sehr unterschiedliche Auswirkungen und Bedeutungen. Während die Einen noch im vermeintlich sicheren Wohlstand sich sonnen, geraten immer mehr, auch in unserem Land, in existenzielle Not. Wir alle waren einst in irgendeiner Form an der Erschaffung dieses polaren Systems beteiligt. Wir alle schauen uns gerade von den unterschiedlichen Antipoden aus in die Augen. Wir sind keine Feinde füreinander. Wir sind Teil eines gigantischen Selbsterfahrungsprozesses, den wir füreinander gestartet haben, ihn derzeit noch gegeneinander ausagieren, um letztlich wieder an den Ausgangspunkt zu gelangen, an dem es keine Trennung mehr gibt. Was wir noch zu unseren Lebzeiten davon erfahren oder erst wieder in sehr langer Zeit, das hängt gerade von uns allen ab. Das Maß der Dinge ist die Erlösung unserer eigenen Angst, das Herstellen unseres inneren Gleichgewichtes, die Akzeptanz von allen polaren Aspekten und die erneute Wahl: Lebensfreude und Liebe wieder an die erste Stelle unseres gelebten Seins zu setzen. Gott mag allmächtig sein, wir aber sind seine Könige, die Leben in erfahrbare Werte gebracht haben. Wir haben gerade eine erneute Wahl, wer wir künftig sein möchten. Und DU bist ein wichtiger Mitspieler in diesem Geschehen.

Dieses Prinzip habe ich über sehr viele Jahre hinweg selber ausprobiert. Trial and error waren stets meine Wegbegleiter. Wer weiß, wie etwas nicht funktioniert, wird irgendwann auch eine Lösung finden, die zielführend ist. Das Teamspiel mit den Menschen, die einen energetischen Cluster bilden können, war stets eine sehr bereichernde Erfahrung für mich. Nicht jeder kann mit jedem, was auch gar nicht notwendig ist. Jeder hat für sich die Chance, das in seinem Leben in Erfahrung zu bringen, an welchem Platz er sich wohl und stimmig integriert fühlt. Ich vergleiche das gerne mit einer mechanischen Uhr, die viele kleine, große, sichtbare und unsichtbare Zahnräder beinhaltet. Fehlt nur eines dieser Zahnräder, steht die Uhr still.

Deshalb an dieser Stelle nochmals ein Hinweis zu meinem Aufruf auf der Startseite. Wer über diese besondere Gabe verfügt, den Mut und die Lust verspürt sich zu melden, ist herzlich willkommen.

Thomas

Hier der Link zum Verteilen:

https://echnatom.wordpress.com/2016/01/29/das-licht-in-dir/“

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Der missbrauchte Mensch

Der längst überfällige Evolutionssprung – eine Achterbahn in Worten

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Jeder kennt diesen Effekt – man will etwas grundlegend Neues tun, einen Wandel vollziehen unter neuen Vorzeichen, kommt aber nicht wirklich vorwärts. Das visionäre Ziel liegt hinter einer imaginären Glasscheibe und eine Tür auf die andere Seite lässt sich nicht finden. Woran könnte das liegen?

Zuerst einmal ist die Frage zu beantworten, was soll denn verändert werden? Die persönliche „Kleinigkeit“ oder geht’s um den großen Wurf mit globalen Auswirkungen? Liegt die große Vision im Reich des Unbekannten, dreht man sich schnell im Kreise. Alles, was man nicht kaufen kann oder jemanden fragen kann, wie es denn geht, bereitet Probleme. Vielleicht liefert der Blick zurück in die Menschheitsgeschichte eine Antwort darauf – für große und kleine unerreichbare Ziele.

Am Anfang war das Feuer… Bärenfell, Lagerfeuer, animalisches Verhalten, geringe Population. Irgendwann entdeckte der Mensch mehr und mehr im „Regal der göttlichen Möglichkeiten“ und bediente sich daraus. Aus dem Faustkeil wurde eine Stahlaxt, Pferde wurden durch Verbrennungsmotoren ersetzt – soweit alles bekannt. Heute leben wir also nicht mehr in Höhlen und auf Bäumen – sondern sitzen vor der Glotze und lassen uns die Welt erklären. Zwischen den Unterhaltungsblöcken wird irgendwie Geld beigeschafft, der Wanst befüllt, die Triebe befriedigt und selbstherrlich kommentiert, was im System Mensch so alles absolut unmöglich ist.

Was auf den ersten Blick nach echtem Fortschritt und Evolution klingt, hat für mich einen Gefrierschrankcharakter – „scheinbar alles an Möglichkeiten“ wurde fein säuberlich freigelegt, etikettiert und für die nahe Zukunft tiefgefroren – alles liegt in einer Starre, man bedient sich nur noch dieser vorhandenen Potentiale nach dem Fertigkostprinzip – wirklich Neues kommt nicht mehr hinzu. Warum ist das so? Bietet das „Regal der göttlichen Möglichkeiten“ keine bahnbrechenden Fortschritte für das Menschsein mehr oder steht der Mensch sich gerade selber im Weg?

Der Mensch hat sich zwar technologisch weiterentwickelt – die exponentielle Population scheint parallel zum Angebot an Waren und Dienstleistungen zu verlaufen – sein innerster Kern jedoch ist nicht sehr weit von dem einstigen Urmenschen entfernt. Stellt man den elektrischen Strom ab, kann man genau das beobachten – das Tier im Menschen kommt wieder zum Vorschein. Bei den einen aus blanker Not, bei anderen fallen „endlich“ alle ethischen Hemmschwellen. Jedes Krisengebiet legt Zeugnis davon ab, wo der Mensch in Wahrheit steht. In unseren „friedlichen“ Breitengraden dreht sich sehr viel um die Beschaffung von Geld. Menschen „prostituieren“ sich häufig am Arbeitsplatz – gehen „anschaffen“, um entweder nur zu überleben oder um den Luxus zu finanzieren, den sie für das Maß der Dinge im Leben halten. Würde man über Nacht das Geld abschaffen, der Mensch hätte seinen Lebensmittelpunkt verloren. „Wie komme ich jetzt an all die Dinge, die es nur für Geld gibt?“ Ist dieses Szenario nicht die Bankrotterklärung für die Evolution des Menschen? Ja – wir riechen heute etwas besser, tragen interessante Gewänder, verlängern mit immensem Aufwand unser Leben um ein paar lächerliche Jährchen, die Erfüllung unserer Wünsche ist nur einen Mausklick weit entfernt, wir fliegen in den Weltraum und können sogar seit einigen Jahrzehnten innerhalb weniger Sekunden diese blaue Kugel per Knopfdruck atomisieren. Und das war´s auch schon. Der Mensch lebt immer noch in einem Spannungsfeld aus Angst und der elementaren Befriedigung seiner Grundbedürfnisse. Ein Hamsterrad, das auf Konsum basiert und der Angst, nicht genug vom großen Kuchen abzubekommen.

Wer das System Mensch hinterfragen möchte, sollte einmal das Prinzip der materiellen Energieströme „elektrischer Strom + Geld“ auf das immaterielle Energiefeld, das uns alle umgibt übertragen. Auch hier gibt es immaterielle Kräfte, die in der Lage sind, Menschen energetisch zu manipulieren. Glauben werden das nicht viele Menschen. Und diejenigen, die über eine andere Form von Wahrnehmungsfähigkeit verfügen, berichten nur selten öffentlich darüber. Wer Beweise für die Wirkung dieser Kräfte sucht, muß sich nur das Spektrum der eigenen Gedanken- und Gefühlswelt, der familiären Auseinander- setzungen, Amokläufen an Schulen bis hin zu allen kriegerischen Konflikten anschauen. Das sind nur ein paar plakative Erscheinungsformen, die man einmal in einem neuen Kontext betrachten sollte. Der Mensch registriert all das, hinterfragt es aber nicht und akzeptiert vieles mit Phrasen wie „Leben ist nun mal so – ich selber kann da ja nichts ändern“. Ein perfektes K.O.-Mantra.

Satire Modus an:

Uga aga uga – der Faustkeil heißt heute Smartphone, das Feuer kommt aus der Steckdose und die Mammuts werden zwischen zwei Labberbrötchen in klimatisierten Höhlen verteilt. Die Illusion ist perfekt – wir haben es geschafft, wir sind die Giganten des Universums, die angeblich nach Höherem streben. Die evolutionäre Krone dieser Spezies Mensch zelebriert gerade den Wechsel von „3D nach 5D“ – ein Quantensprung in der Geschichte der Menschheit. Die Illusion der dreidimensionalen Höhle wird eingetauscht gegen eine fünfdimensionale Vollkasko-Scheinwelt, die vermutlich dem aufgestiegenen Neandertaler vorgaukelt, er ist Gott und seiner Erleuchtung etwas näher gekommen – eine vollkommen logische Weiterentwicklung also, die auf seinen bisherigen Errungenschaften basiert. Nach so viel Leid und Elend über die Jahrtausende hinweg, ist das jetzt ganz klar dran – wir wissen jetzt, wo es lang geht – von 3D nach 5D.

Gott schaute da wohl bislang nur teilnahmslos zu. Ähnlich dem irdischen DSDS – unten wie oben – Hermes lässt grüßen – schaut dieser alte Knacker sein tägliches DESDA – „Die Erde sucht den Aufstieg“. Zwischen den irdischen Werbeblöcken schaltet er dann seine Poppkornmaschine „Sonne“ an, die dann ein paar Flares zur Erde sendet und so ganz nebenbei den Menschen etwas „Bewußtseinserhöhung“ einhaucht. Der störrische Mensch jedoch hat da aber auch so seine Tricks: never change a running system. Neben seinen putzigen Atombömbchen Modell „Dir zeigen wir´s aber mal so richtig“ hat er da noch viele kleine Funkmasten aufgestellt, damit er jederzeit und überall jedem erzählen kann, was sich da gerade tut auf der Welt – Bildung ist nämlich wichtig. Wirklich gehaltvoll, was sich der Mensch so alles zu berichten hat. Und damit die Erleuchtungsversuche einzelner Abtrünniger sich nicht zu schnell verbreiten, sagt „HAARP und Co.“ den Menschen, was sie denken, sagen und fühlen sollen. Zur Sicherheit schützt man den Menschen vor den Auswirkungen der Sonne mit ganz dollen Flugzeugen, die den ganzen Tag Barcodes auf den Himmel zeichnen. Und weil der so gänzlich verwirrte Mensch immer öfter sein ach so überlebenswichtiges Geld ständig „verliert“, schafft man demnächst das Bargeld einfach ab. Das ist dann viel sicherer. Ein kleiner Chip unter die Haut und überall auf der Welt… und überhaupt, die „Nationale Sicherheitsanstalt NSA“ passt immer schön fein acht, dass dem Erdenbürger nix passiert auf all seinen Wegen. Ist das nicht eine schöne neue Welt? Wir Menschen sind an Genialität kaum zu überbieten. Wir bekommen jetzt sogar schon Besuch von auswärts – die Galaktische Föderation organisiert interstellare Bildungsreisen zur Erde – die Erdlinge wissen nämlich, wie der Hase läuft.

Satire-Modus aus!

Tja – wo fängt der Wahn und die Paranoia an, was ist von Menschenhirnen selbst erzeugter Blödsinn, was ist wahr in diesem gänzlich undurchschaubaren Weltensystem? Kennt wer die wahren Zusammenhänge und vor allem die Lösung? Ist das etwa keine Realsatire, wenn man abends die Nachrichten anschaltet und die Kugeln fliegen dort den Menschen um die Ohren und kurz danach kommt ein Hollywoodstreifen, der genau dasselbe zeigt? Was ist denn jetzt die Illusion? Ist die Trilogie „Matrix“ nur eine Illusion und unser armseliges Menschendasein etwa nicht? Wissen die Bescheid wo es lang geht im Leben, die das meiste Geld haben und 6,99 Milliarden sind nur zu blöde dazu?

Der Mensch ist ein von Angst geprägtes Wesen. Diese Macht der Angst steckt jedem mehr oder weniger in den Zellen. Auf diesen „Knopf der Angst“ muss man nur drücken und schon springt das arme Menschenkind in die gewünschte Richtung. Die Lemminge erzählen sich dann gegenseitig die Geschichte vom schwarzen Mann und stürzen sich vor lauter Angst lieber selber die Klippe hinunter – im Kollektiv tut man sich da irgendwie nicht so schwer damit. Schaut man sich die großen Staatschefs an, so steht den meisten die Angst ins Gesicht geschrieben. Gelb, braun, rot, schwarz – das sind in Wahrheit nicht die politischen Gruppierungen dieser Erde, es sind die Angststreifen der Unterhosen derer, die diese Welt regieren. Alle haben sie Angst sich in Liebe zu begegnen – buuuh – das Schreckgespenst der Liebe könnte die Welt vereinnahmen. Oh je – was, wenn das knappe Öl jetzt auch noch gerecht verteilt, statt teuer verkauft werden muss. Was – jeder Mensch soll tatsächlich die gleich hohe Qualität an medizinischer Behandlung erhalten müssen – wozu heißt denn dann noch die 3. Welt so; und dann die ganzen Kassenpatienten noch – alle sollen jetzt erster Klasse dürfen? Wer nichts isst, bekommt auch keine Karies und stirbt nicht an Verfettung – dieses Prinzip hat sich doch bewährt auf Erden. Und die Angst verscheucht man am besten mit richtig knalligen Waffen. Ach und die Lüge mit der Bildung. Wer nicht weiß, wovor er Angst haben sollte, der hat auch keine Angst – Problem gelöst.

Die Geschichte, die man den Menschen verkauft, muss nur gut genug sein, damit sie in blindem Gehorsam und voller Ehrfurcht in die gewünschte Richtung laufen – immer schön brav in Richtung Klippe. Unterwegs dorthin noch ein bisschen Unterhaltung einspielen und schon haben fast alle vergessen, wohin sie gerade rennen – irgendwer da vorne wird schon wissen, wo es lang geht. Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Leben. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder plötzlich hinterfragt, in welche Richtung da alle laufen. So geht´s nicht!!! Und so dreht sich das Rad der Inkarnationen von einer Epoche in die nächste – ohne wirklichen Evolutionssprung. Was sich verändert, sind nur die „Spielzeuge“ der Menschen. Auf unserer Evolutionsskala haben wir gerade mal unser Rasselchen gegen Buntstifte eingetauscht und versuchen uns im Malen nach Zahlen – und das am liebsten mit den kleinen Scheinchen, genannt Geld.

Man stelle sich nur vor, der Mensch erwacht aus seinem Dämmerschlaf und er begreift, dass man ihn… wie viele Äonen lang nur hat im Kreise tanzen lassen? Ne ne -der Ring durch die Nase bleibt – ab durch die Manege des Lebens. Wer vom Schöpfer einen echten freien Willen bekommen hat– ein Novum unter allem Leben da draußen – dem muss man nur vorgaukeln, was diese Freiheit höchstens wert ist. Das geht am besten mit Geld. Und schon macht dieser Einfaltspinsel Mensch genau das, was allen anderen sowieso vergönnt ist – er nutzt seine Freiheit nicht – gleiches Recht für alle eben. Immer diese Ungleichbehandlung im göttlichen Universum. Und denen unter den Menschen, die längst begreifen könnten, dass da mächtig was stinkt, denen bläst man etwas Weihrauch unter die Nase, summt ihnen gechannelte Nachrichten in die Ohren – ohne konkrete Inhalte, dafür mit tollen Namen und Perspektiven versehen. Man verblendet sie vor bunten Monitoren, kastriert ihr Gefühlsspektrum und ihren „6. Sinn“ mit Stress, Frustration, Leistungsdruck, Angst, Pornografie, Drogen und minderwertiger Nahrung. Und dann kommt die Krönung – der ultimative Schachzug, der zu 100% zu einem Matt führt: man blockiert ihre Herzen und lässt diese verkümmern. Der ungehinderte Zugang des Menschen zu seiner göttlichen Quelle ist somit versperrt. Die Illusion vom Getrenntsein von Gott ist perfekt. Die wenigen Menschen, die all dem widerstehen konnten, werden zu guter Letzt von ihren eigenen Artgenossen als Spinner diffamiert – die Masse hat eben immer Recht.

Äh – hätte ich jetzt den Satire-Modus an oder ausschalten müssen?

Und jetzt ganz ohne zynische Betrachtungsweise.

Die Mehrzahl der Menschen glaubt an eine höhere Macht – meist Gott genannt. Es gibt auch Menschen, die fühlen seit geraumer Zeit sog. Energieerhöhungen. Was das genau ist, lässt sich nicht exakt in Worte fassen, sie betrifft aber alle Menschen. Ich nenne das den Prozess des Erwachens. Ein schöner Beweis dafür sind seit einigen Jahren die neugeborenen Kinder – deren Wachheit, Potentiale, Entwicklungsschritte steigern sich. Die breite Masse der älteren Generationen scheint dafür unempfänglicher zu sein. Ob deren „genetische Antenne“ einfach nur zu unsensibel ist oder ob die von Menschenhand gemachten Beeinflussungen – gewollt oder ungewollt – der Grund dafür sind, sei dahin gestellt.

Der Mensch ist (noch) kein wirklich intelligentes Wesen. Er spielt gern mit Dingen, die er langfristig nicht überschauen und kontrollieren kann. Beste Beispiele sind die Kernenergie, die Genmanipulationen und jede Art von Umweltverschmutzung. Der Mensch ist jedoch von Geburt an ein herzliches, aber auch empfindsames Wesen, das auf Wärme, Zuwendung und viel Gefühl angewiesen ist. Genau in diesem Bereich liegt die Kernkompetenz der Spezies Mensch und auch sein Verderben. Der Mensch stürzt unaufhörlich über die Klippe seines Verstandes, anstatt sich intensiver mit seiner Kernkompetenz, dem Herzen und seiner Fähigkeit zu Fühlen auseinander zu setzen. Die Dramen der Elternhäuser und der äußeren Konflikte haben bisher noch jede Generation in ihrer natürlichen Entwicklung auf die ein oder andere Art zerstört. Gibt es überhaupt ein „ungestörtes Aufwachsen“? Wenn die Evolutionstheorie durchgängig stimmen würde, hätte der Mensch doch längst sein wahres Wesen entdecken und seinen Selbstzer- störungsmechanismus „auswachsen“ müssen. Ist aber nicht genau das Gegenteil der Fall?

Wird der Mensch nicht immer sensibler und damit noch anfälliger für Störungen in seinem Entwicklungsprozess? Kleinkinder wachsen heute mit einer allgegenwärtigen Funkbelastung auf, die naturbelassene Nahrung kommt immer seltener aus den eigenen Gärten, die mediale Dauerberieselung mit fraglichen Inhalten schafft dann sehr erfolgreich das „Verbiegen dieser immer feiner gestimmten Antennen“. Viele Eltern können ein Lied davon singen, sehen sich aber hoffnungslos überfordert einem System und der damit verbundenen Gruppendynamik ausgeliefert, die sie als einzelne nicht verändern können.

Früher war nicht alles besser – aber vieles hat heute seinen „natürlichen Charakter“ verloren. Gibt’s da einen Saboteur? Braucht es jetzt wilde Verschwörungstheorien und esoterische Konstrukte, um all das irgendwie erklären zu können? Der Markt ist voll davon – Wahrheit und Illusion geben sich da die Klinke in die Hand.

Wir reden hier von der sehr fragilen Spezies Mensch, die bekanntlich sehr leicht manipulierbar ist – und zwar freiwillig – aus den eigenen Reihen heraus. Eine sehr simple Variante ist der Bereich von Werbung und Marketing. Jeder weiß darum, alle akzeptieren es stillschweigend. Deren Erfolg sieht man sehr gut im Bereich der Mode – die Lemminge ziehen das an, was man ihnen sagt und selbst die Nonkonformisten rennen mehrheitlich in Jeans herum – jeder bekommt also perfekt getarnt und unbemerkt seine „individuelle Einheitskleidung“ verpasst.

Der menschliche Körper, unsere Hardware ist relativ robust und heilungsfähig. Die Psyche, unsere Software hingegen ist die menschliche Schwachstelle. Wo also würde man „einbrechen“, wenn man den Menschen manipulieren wollte? Und dann ist da noch das Mysterium des menschlichen Herzens – eine besondere Kombination aus Hard- und Software – der Motor des Menschen. Spezielle Gefühle und eine besondere Form von Intelligenz sind hier angesiedelt – auch der Zugang zu einer göttlichen Ebene. Religionen, Mystiker, im Grunde fast alle Mensch sprechen seit langer Zeit davon. Somit ist auch das Herz ein perfekter Ort für Manipulation.

Wer einen anderen Menschen oder auch sich selber vorsätzlich schwer verletzt oder gar tötet, schädigt seine eigene Seele ganz massiv – ein leider alltäglicher Vorgang weltweit und das, obwohl der Mensch intuitiv um die Konsequenzen weiß – ein Handeln wider besseren Wissens und Fühlens. Dieses widersinnige Verhalten hat mit Evolution wenig zu tun. Der Mensch bewegt sich auffallend lange in diesem Teufelskreislauf, ohne etwas Nachhaltiges daraus zu lernen. Der unaufhörliche Missbrauch des Menschen innerhalb seiner eigenen Spezies ist m.E. unnatürlich. Die Karmatheorie darf dann als Begründung herhalten – es klingt so schön schlüssig, wenn „wie du mir, so ich dir“ als ausgleichende Gerechtigkeit die knappe Antwort auf obige Frage liefert. „Leben ist ja nur ein Erfahrungsprozess, der jeder Seele einmal die Möglichkeit bietet, alles zu durchleben – Täter und Opfer bedingen sich deswegen – alles Polare hat seinen tieferen Sinn“. Dieser Theorie kann ich zwar bis zu einem bestimmten Punkt einiges abgewinnen, nur wird irgendwann die trillionste Wiederholung auch langweilig. Wer bitte soll denn da noch einen Erfahrungsgewinn herausholen? Ist nicht jede Perversion schon ausgiebigst durchlebt und als „Information“ vorhanden? Verhalten sich Tiere evolutionär so wie der Mensch und entwickeln sich grundsätzlich gegen ihre eigene Art? Nein – der Mensch jedoch soll dieser „göttlichen Systematik“ nicht unterliegen – Selbstzerstörung als Selbstzweck? Warum schafft es der Mensch nicht global die Sehnsucht, die seinem Herzen entspringt zu realisieren? Widerspricht das nicht dem Prinzip des 100. Affen, wenn viele nach ihrer persönlichen Glückseligkeit streben, dieses Streben aber eher in der üblichen Mittelmäßigkeit oder gar im Fiasko endet?

Was also, wenn der Mensch dringend ein Update seiner Software benötigt, um sein natürliches Potential wieder freilegen zu können? Einfach so hat es bisher ja wohl nicht geklappt. Dieses Update steht jedoch längst zum Download bereit. Das menschliche Herz besitzt dieses evolutionäre Update. Die Installation ist einfach und schwierig zugleich. Wer sich traut und dazu reif fühlt, muss alle Gedanken, Worte, Taten und Gefühle dauerhaft (24/7) auf die Schwingung der Liebe ausrichten. Eine echte Hürde.

Polar zur Liebe ist die Angst. Angst ist das Virus im menschlichen System, das alle anderen Virenableger wie Hass, Aggression, Destruktivität etc. erzeugt und nährt. Menschen, die nicht in die Liebe kommen, werden von der Angst regiert. Sie haben ein versteinertes Herz könnte man sagen. Die energetische Blockade des Herzens, gleich einer destruktiven Firewall, ermöglicht es erst dem menschlichen Verstand, eine Welt wie die unsrige zu erschaffen. Der Verstand wiederum erschafft nichts Neues – er verknüpft nur vorhandene Fakten zu scheinbar neuen Erkenntnissen. Die wahren evolutionären Neuerungen kommen immer aus der göttlichen Quelle – dem Master des Systems. Die Schnittstelle zur göttlichen Quelle ist das Herz. Wer in einer besseren Welt oder Dimension leben möchte, wird dieses Prinzip vollständig aus eigener Kraft umsetzen müssen.

Wir können lange darüber spekulieren und mutmaßen wer den Menschen einst versklavt und missbraucht hat – es hilft jedoch niemandem weiter. Der Sündenfall wurde nicht vom Menschen erzeugt – er ist nicht schuld. Der Mensch ist leider ein genetisch verstümmeltes Wesen, das bis zum heutigen Tag energetisch gemolken wird, gleich einer Blattlaus von Ameisen. Der Mensch ist der Wirt für einen Parasiten, der sich aus all den Energien nährt, die polar zur Liebe stehen. Damit der Mensch auch schön brav seine tägliche Energie liefert, wird er gemästet. Die Angst und ihre Derivate sind der beste „Energy-Drink“ dafür. Beseitigen lässt sich dieser Parasit nur mit der Kraft der Liebe. Das ist keine Metapher, sondern das Rezept für die Medizin, die diese Welt heilen kann im wörtlichsten Sinne.

Der natürliche Ausdruck des Menschen ist Freude und Harmonie. Dieses Ziel strebt er an, geht dabei durch alle Herausforderungen der Evolution innerhalb der Polarität, um Schlußendlich sein eigenes Gottsein wieder zu erobern. Evolutionärer Stillstand gehört nicht dazu. Alle destruktiven Verhaltensweisen, die diesen Stillstand fördern, sind nur Ausdruck der Krankheit Angst. Die Angst zerstört die Fähigkeit des Menschen zu fühlen und hochfrequent zu schwingen. Seine natürlichen spirituellen Fähigkeiten werden so unterdrückt, sein Herz dazu blockiert. Stattdessen wird der Verstand mit allen möglichen abstrusen Geschichten gefüttert, die den langsam erwachenden Menschen auf „Linie“ halten sollen. Mindfuck, Manipulation ist allgegenwärtig. Der Mensch manipuliert sich sogar selber und weiß nicht einmal, was er damit anrichtet. Und so offenbart sich auch die wahre Illusion im System Mensch: es ist die Angst mit all ihren Unterformen, die den Menschen in einem energetischen Gefängnis hält. Der Schleier dieser Illusion fällt, wenn die Liebe wieder Einzug im Herzen des Menschen hält und seine Gedanken, Worte, Taten und Gefühle davon Zeugnis ablegen.

Der Mensch lebt, ohne es zu wissen, in energetischen Clustern – Energiefeldern, mit denen er in Resonanz steht. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ sagt der Volksmund. Das Aufspüren und Auflösen dieser unsichtbaren Gefängniszellen wird eine der großen Herausforderungen auf dem Weg in die Freiheit sein.

Meinen Text musst du nicht verstehen oder glauben – im Grunde ist all das hier Gesagte eher unglaublich. Wenn du jedoch fühlen kannst, dass da etwas dran sein muss und es dich berührt, dann gehe dieser Spur nach und finde deine eigene Wahrheit heraus. Du findest sie zuerst in deinem Herzen. Dort ist deine Wahrheit und der Zugang zu deiner göttlichen Quelle zu finden. Wenn dein visionäres Ziel auch hinter einer imaginären Glasscheibe liegt und du die Tür auf die andere Seite nicht findest, dann könnte es an deinem blockierten Herzen und der damit verbundenen Angst liegen. Habe den Mut dich deinen Ängsten zu stellen – du befreist so dich selber und gleichzeitig diese Welt. Dein Schwert der Liebe läßt dich einen „Befreiungskampf“ führen, der niemanden wahrhaft verletzt und eine wunderbare Welt erbaut, statt sie zu zerstören.

Mehr zu diesem Thema in meinem nächsten Beitrag.

Gewidmet all den Mensch, die noch nicht wissen, was sie gerade tun.

Hier ist der Link zum Text:
https://echnatom.wordpress.com/2015/02/20/der-missbrauchte-mensch-2/

Hier „Das Herz – mehr als ein Organ“. Eine klasse Arte Doku über das neuronale Netzwerk des Herzens.

Wer sich intensiver mit den möglichen Ursachen des „Missbrauchs des Menschen“ befassen möchte, der schaue sich hier die Bücherliste unter Spiritualität die beiden kostenfreien Bücher von Rudi Berner an.