Der Weg ins Neue

Über das Verlassen einer alten Kulisse

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Wir pumpen alle gemeinsam unglaublich viel Energie an die Stellen im System, die entweder längst abgestorben sind oder sich parasitär so davon nähren, dass noch mehr Unlebendiges daraus entsteht. Niemand rührt sich vom Fleck, alle machen mit, die Revolution „So darf es nicht weitergehen“ bleibt aus. Die wenigen Aktivisten und Durchblicker werden von der Macht der Masse einfach plattgebügelt. Deren Anhängerzahl scheint zwar zu wachsen. Oft genug sind es jedoch nur Claqueure, die mit vollem Bauch oder aus blankem Hass die paar Systemkritiker z.B. per Mausklick so lange unterstützen, bis ein neuer Trend ihre Aufmerksamkeit abzieht. Unsere Abläufe gleichen der filmischen Groteske „Das Leben des Brian“. Das System reagiert nicht intelligent und nachhaltig, es funktioniert überwiegend „ego-ist-i(s)ch“, wie ein emotional gesteuertes Fähnchen im Wind. Das ICH behauptet es besser machen zu wollen, aber die anderen sind zu blöde oder unwillig dazu und man selber könne ja alleine nix ausrichten. Dieses Ergebnis kennt jeder aus Diskussionen, die er mit Menschen über die Reizthemen unserer Zeit geführt hat. Wenn diese selbsternannten Bessermachwoller konkret werden müssten, kneifen sie, weil sie erkennen, die eigene Komfortzone ist immer noch besser, als das ungewisse Reich des Neuen, was es noch zu erobern gilt. „Lassen wir doch anderen besser den Vortritt“ – sprach das Opfer und nährte seine Täter und Peiniger.

Diese Tage konnten wir wieder einmal lesen, wie unbekannt dem System das WIR-Prinzip ist. 8 Menschen besitzen soviel, wie die Hälfte der Menschheit. Ein deutscher CEO kassiert ab jetzt € 3.100,- Betriebsrente am TAG!!! Und das, obwohl er ein Milliardendesaster zu verantworten hat. Die Niedriglohnempfänger am Fließband und die immer noch zu fetten Kunden machen ein solch dekadentes Ungleichgewicht erst möglich. Der Markt nutzt seine Macht nicht. Die Politik wird auch weiterhin diese Systeminsverderbenlenker stützen und das dämliche Volk mit Phrasen so zukleistern, dass alles so bleiben wird, wie bisher – weltweit.

Gerade übernimmt ein neuer CEO die Belange dieser Welt: Donald Trump darf ran an die Macht und der Welt noch deutlicher zeigen, dass es in Wahrheit nur ums Geschäft geht – schon immer. Die Erde wird nun noch offensichtlicher wie eine Aktiengesellschaft geführt. Der Mensch ist nur ein notwendiger Statist, der das Schauspiel für eine sehr kleine Gruppierung aufrechterhält. Nun – die Schafe haben ihren Metzger gewählt. Der Ausverkauf der Menschlichkeit im Namen des Kapitalismus kann weitergehen. Nicht dass die McDoofs eine wirkliche Wahl gehabt hätten – dafür haben sie einfach zu spät reagiert. Das kleinere Übel zweier Vertreter der dunklen Seite der Macht wird dennoch nicht zum Heilsbringer avancieren, wie manche Intellektuellen das derzeit lautstark verkünden. Der deutsche Michel wird sich dieses Jahr auch nicht besser verhalten. Es wird brav das gewählt, was man kennt. Und anschließend erschallen die Posaunen der Systemkritiker erneut im Gleichklang ihrer alten Klagelieder. Kritik wird zum zeitvertreibenden Selbst-zweck, gleich einem Fußballverein oder Superstar, den man hoch oder runterschrei(b)t – so wie es ein paar clevere Medienmanipulateure vorgeben. Das siechende System beschäftigt sich selbst. Aus Angst und Bequemlichkeit wird der Status Quo akzeptiert – denn es könnte ja noch viel schlimmer kommen. Selber aufwachen und aktiv werden scheint so bewertet zu werden. Mhmh – wenn wir da nicht gerade alle zusammen die Rechnung ohne den Wirt aufgemacht haben…

Die Erde, Mutter Natur, bekommt überall Risse, sie bebt, Heiß und Kalt verschiebt sich, Sturm zieht auf und wütet. Die Erde scheint sehr menschlich zu reagieren – mehr noch als ihre Bewohner es längst tun müssten. Und wie sieht sie aus, die Sprache Gottes? Er lässt uns nach wie vor unseren freien Willen. Wir alle dürfen fleißig auch weiterhin nach Gold graben und uns der Illusion eines baldigen Reichtums hingeben – er wird nie kommen. Wir dürfen auch weiter dabei zusehen, wie das unseren Nachbarn nicht gelingt und sie dabei verhungern – so wie wir selbst irgendwann. Mit einer netten Terroristengeschichte und ein paar Bomben wird das schon gelöst – so wie immer schon. Der Anstrich der Fassade heiligt alle Mittel – WIR wollen das noch so – immer und immer wieder. Oder?

Es gibt zwei Möglichkeiten und auch zwei Lager in dieser Welt. Die Welt der Dunkelheit – in dieser bewegen wir uns noch und die Welt des Lichts – dort wollen angeblich alle rein. Das ist die wahre Wahl, die das WIR gerade zu treffen hat. WIR können so weitermachen, allerdings mit allen Konsequenzen die Mutter Natur und unsere Waffensysteme der Finanzindustrie und des Militärs zu bieten haben. Der Verlauf dieses Weges steht in unseren Geschichtsbüchern – alles ist nur eine dämliche Wiederholung, die eigentlich ausgelutscht sein sollte. Wer die Dunkelheit bevorzugt, braucht jetzt nichts zu tun. Alles ist gut so, wie es ist.

Die lichtvolle Alternative hat ihren Preis. Es gibt sie nicht mit Aussitzen, Jammern, Hosevollhaben, Rosabrillevogelstraußmethode. Der Preis heißt Aufwachen, Aufstehen, Aktivität. Mit diesen drei A´s gibt’s an der Abendkasse gerade vergünstigt die Eintrittskarte in das Neue. Sie heißt Liebe. Mit der Eintrittskarte Liebe gehen die Türen des Neuen auf. Zuerst kommt die Tür der Selbstliebe, dann die Tür der WIR-Liebe aus dem Verständnis von „Ein Leib und viele Glieder“ heraus. Zuletzt können wir durch eine Tür, die Gottes Liebe verkörpert, gehen. Hier wird alle Sehnsucht gestillt, die der Mensch in seiner Unbewusstheit jemals hatte. In der Rückschau durch die alten Türen hindurch darf er erkennen, welcher Illusion er so lange gefolgt ist – völlig freiwillig, ohne Zwang.

Genau an diesem Punkt stehen WIR gerade. Wir können weiter Phrasen dreschen, ignorant und egoistisch sein oder wir realisieren unsere eigenen drei A´s und laufen so schnell wir können in das Neue. In dieser Phase befinden sich gerade immer mehr Menschen, die ihre alten Jobs, ihr altes „Vermögen“, ihre alten Freunde und manchmal auch ihre Familien verlassen, wenn sie erkennen, das dort nur das Alte der Dunkelheit weiterleben wird. Ja – der Preis ist hoch, aber nur so lange, wie es zu wenige Mutige gibt, die die Ängstlichen schlussendlich dennoch mitreißen.

WIR bleiben nur dann Opfer, wenn wir diese drei A´s nicht freiwillig jetzt umsetzen. Es gibt sie, diese neue Welt. Der Wechsel verläuft ohne Kampf. „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ wird zur Realität. Vorausgesetzt, WIR lassen endlich die Finger vom alten Spiel bestehend aus Geld und Macht. Du kannst weiterhin dein altes Leben so weiterlaufen lassen und darauf warten, dass jemand für dich die Rechnung begleicht – dein Preis wird so immer höher, den du deinem Leben aufbrummst. Meine Worte sind vielleicht zu weit weg von dir. Die Realität des alten Weges wird jedoch auch dich erreichen. Der Joker „Wer früher stirbt ist länger tot“ greift hier nicht. Unser Lebensfilm startet immer wieder dort aufs Neue, wo wir aus Angst den Weg ins Licht nicht angetreten sind – einfach nur mit neuer Bühnenkulisse. Dieses göttliche Mysterium muss niemand glauben – ich weiß, dass dem so ist. Wegschauen geht nicht.

Der Wahre Feind ist unsere eigene Trägheit und Angst von alten Positionen nicht abrücken zu wollen. Das WIR klammert sich an den letzten Goldkrümeln krampfhaft fest – wider besseres Wissen. Die Mächtigen dieser Erde werden dieses Rollenschauspiel immer weiterführen – für all diejenigen, die nicht begreifen wollen, um was es in Wahrheit geht: um Dich und Deine Erlösung durch das Prinzip der Liebe. Wenn der Kampf gegen das Außen oder auch gegen dich selbst aufhört, dann bis du bereit diesen neuen Weg einzuschlagen. Es warten bereits einige Menschen auf DICH.

Das Neue wird Gestalt annehmen – auf dieser Erde, in unserem Leben. Wer dabei ist, entscheidet jeder selber. Das „Wie geht’s?“ können wir nur gemeinsam herausfinden – das gehört zum Abenteuer Leben. Jeder besitzt dazu ein besonderes Talent. Nähre das Neue und erweise dem Alten den Respekt, es selber nicht besser oder schneller erkannt zu haben. Der neue Weg wartet auf jeden, der jetzt bereit ist dafür und sich vom Außen nicht einschüchtern läßt.

Thomas

Krieg oder Frieden – Deine Entscheidung zählt

Küsse statt Schüsse – Du sitzt am Drücker

Lüge und Wahrheit geben sich gerade die Klinke in die Hand – im Großen, wie im Kleinen. Unsere Welt ist zu einem Karussell falscher Ideologien und Informationen geworden. Man mag es nicht mehr hören, sich nur noch wegbeamen und auf bessere Zeiten hoffen. Wir durchleben gerade in unserer Geschichte eine Phase, in der für uns alle sehr viel möglich ist. Die besseren Zeiten sind greifbar, aber sie wollen ergriffen werden. Die großen Probleme dieser Erde werden diesmal von den vielen kleinen unbekannten Menschen gelöst, indem sie sich selbst erlösen von ihren täglichen Dramen und Verwicklungen. Dieser Transformationsprozess nennt sich Bewusstwerdung durch das Werkzeug der Liebe. Sich nicht mehr vom Blick ins Außen verunsichern und verwirren lassen. Die Lösung und Antwort auf das Außen liegt in uns selbst.

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Diese Erde ist ein Platz der Selbsterfahrung. Wir alle machen unterschiedliche Erfahrungen, zu unterschiedlichen Zeitpunkten, in unterschiedlichen Themengebieten. Und dennoch gibt es eine Gemeinsamkeit: ein Leib und viele Glieder bedeutet, wir sitzen in einem Boot, wir haben nur diese spezielle Erde und sie dient uns allen für diesen individuellen Erfahrungsprozess. Wir sollten gerade sehr bewusst und achtsam mit unseren Gedanken, Worten, Taten und Gefühlen umgehen und unser eigenes Bestreben im Kontext aller Menschen sehen und umsetzen. Wir können mit Anlauf in den nächsten Krieg stolpern, dieses Mal vor unserer Haustüre, die nächste Währungsreform herbeiführen, einfach alles so lassen wie es ist – so wie die Lemminge. Wir werden alle davon betroffen sein, ohne weiche Landung. Oder wir lassen genau das jetzt nicht mehr zu. Jeder wird aktiv, schaut hin, was da gerade vor sich geht und sagt sehr bewusst, ob er diesen Weg mittragen möchte oder nicht. Wir haben unsere Zukunft mehr denn je in der Hand.

Gleichgültigkeit und Ignoranz werden für niemanden fruchtbar, sondern nur furchtbar sein. Diese Aktivität ist in den eigenen vier Wänden, am Arbeitsplatz, überall dort, wo wir unser Leben gestalten, gefragt. Überleben hängt nicht immer nur vom eigenen Geldbeutel ab, sondern auch von den äußeren Umständen – vom gemeinsamen Boot. Gutes Leben sollte der Maßstab für alle Menschen sein. WIR alle sind jetzt gefragt Frieden in diese Welt zu bringen. Nur wenn wir zuerst diesen Frieden mit uns selbst erobern, unser wahres Wesen freilegen und anerkennen, erst dann tragen wir auch aktiv diesen Frieden in die Welt und steuern das Schiff des Lebens in liebevollere Gefilde. Die Zeit dafür ist perfekt, aber auch brisant. Jeder Mensch sollte wissen worum es gerade geht und was die möglichen Konsequenzen unseres bisherigen Weges sind, wenn wir alles so belassen, wie es ist.

Wir wählen dieses Jahr – auf mehreren Ebenen. Es liegt an jedem Bürger selbst, ob er sich dieser Wahl verweigert und somit alles bisherige akzeptiert und eine traurige Karikatur des Lebens als Leitsymbol für das eigene traurige Leben anerkennt oder ob nicht doch jetzt gerade eine viel wichtigere Wahl stattfindet, die über unsere aller Schicksal bestimmt. Jeder ist gefragt. Es ist kein Spiel. Es gibt kein Auffangnetz und kein „Hätten wir das nur alles früher gewusst“. Die Fakten liegen für jeden verständlich auf dem Tisch. Sich darum jetzt nicht kümmern ist so, als würde jeder sein Hab und Gut achtlos auf die Straße stellen im Glauben, übermorgen ist alles vermehrt und in besserer Qualität vorhanden – „ich muss es nur wieder reintragen“.

WIR alle werden gerade beraubt. Der schlimmste Verlust ist jedoch nicht das Geld. Es ist unsere Freiheit, unser Frieden, unsere Menschenwürde, unsere Fähigkeit zu lieben. Je mehr die Angst sich in dieser Welt verbreitet, umso verschlossener werden die Herzen der Menschen, umso dunkler und kälter wird unser aller Gebaren. Auge um Auge, Zahn um Zahn hatten wir bisher doch ausreichend. Unser aller Monopolyspiel ist völlig überraschend doch wieder gleich ausgegangen – wenige Gewinner und extrem viele Verlierer. Das hat nichts mit „Ein Leib und viele Glieder zu tun“. Das Krebsgeschwür aus Hass, Gier, Angst, Gewalt etc. ist Teil von uns allen. Selbst auf unserer ganz persönlichen Körperebene wollen wir diese Botschaft des Lebens nicht richtig deuten. Wir produzieren unsere Schicksalsschläge jedoch selber. Gedanke, Wort, Tat, Gefühl machen das möglich. So wie unsere Körper krank werden, so krankt auch unser Weltensystem – im Kleinen, wie im Großen.

Ein Schuss vor den Bug wirkt manchmal Wunder – Bewusstwerdung kann einsetzen. Was im persönlichen Bereich nicht jedem gelingt, trifft noch viel weniger auf die Welt zu. Die unbewusste Macht der Masse ist ein mächtiger Magnet, der jeden in seinen Bann ziehen kann. Es braucht mutige Menschen, die die Zusammenhänge und Sprache des Lebens zu deuten und umzusetzen wissen und jetzt nach vorne treten – in allen Bereichen – beginnend im eigenen Leben. Du gehörst vielleicht dazu. Verstecken und selber kleinmachen geht nicht mehr. Ein Messias kommt nicht. Die Sternenbrüder unterhalten sich auch weiterhin mit den Teilzeiterleuchteten und spielen mit ihnen „Warten auf Godot“. Himmelsportale öffnen und schließen sich – so wie es jeder gerade für richtig hält. Gefakte spirituelle Botschaften und Prophezeiungen jagen genauso durch das Internet, wie die realen Fake-News und False-Flag-Aktionen der Supermächte. Manipulation, Lüge und Wahrheit, Fakten – wahre und verdrehte, Postfaktisches auf allen Ebenen. Niemand blickt mehr durch. Die Wahrheit der Herzen ist am Aussterben. Die Lügen eines kranken Verstandes beherrschen die Szene. Ein globaler Burnout bahnt sich an – im Herzen und Verstand. Ist der Resetknopf wirklich notwendig?

Vielleicht. Es hängt davon ab, wie viele jetzt wach werden und handeln. „ Ich alleine kann eh nix verändern“ zählt nicht. Jeder kann. Jeder an seinem Platz. Der 100. Affe ist ein energetisches Konstrukt. Die Macht bündelt sich dort, wo die Energie etwas Bestimmtes zu wollen am stärksten ausgeprägt ist – von Herz und Verstand. Das wissen auch diejenigen, die jetzt das System missbrauchen und den 7 Milliarden mit dem Prinzip „Brot und Spiele“ einen Stinkefinger zeigen.

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Vor 500 Jahren hat Luther mit seinen 95 Thesen eine Reformation eingeleitet. Wir sind heute in einer ähnlichen Situation. Jeder kann sich die geistigen Gesetze, die unser Leben bestimmen, aneignen und das polare Spiel zwischen Liebe und Angst immer besser verstehen – wenn er es denn will. Dumm sterben muss heute niemand mehr. Wider besseres Wissen handeln ist wohl die häufigste Todesursache derzeit. Ob Krieg oder Frieden uns demnächst beglücken, das hängt von uns allen ab. Das Informationszeitalter ermöglicht jedem Menschen Einblick in das große Ganze zu erhalten. Das ist der große Vorteil unseren Vorfahren gegenüber, die tatsächlich von den Ereignissen und Fakten überrumpelt wurden. Niemand sollte heute so dekadent sein und glauben, ihn ginge das im Zweifelsfalle nichts an. Dieser Zenit ist längst überschritten – spätestens seit 9/11.

Wer sein spirituelles Dasein ähnlich begreifen kann, wie seinerzeit Luther und etwas gegen den Missbrauch durch eine sehr kleine herrschende Klasse tun möchte, der ist jetzt gefragt. Es ist nicht naiv, sondern mutig, der Liebe im eigenen Leben mehr Durchschlagskraft zuzutrauen, als den Bomben einiger Geisteskranker, die damit ihr Geld verdienen, Macht ausüben und diese Erde unter der Knute der Angst leiden lassen. Das sind die wahren naiven Angsthasen dieser Erde. „Ein Leib und viele Glieder“ lässt sich nicht austricksen – weder mit Geld, Waffen, Macht. Dieses göttliche Gesetz kann der Mensch nur anerkennen oder immer wieder aufs Neue versuchen es auszuhebeln. Gelingen wird es ihm niemals. Warum sollte Gott sich selbst betrügen?

Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich in seinem Nächsten zu spiegeln und darin selber zu erkennen – als Täter und/oder Opfer. Statt in die Verurteilung des anderen zu gehen, ist Vergebung angesagt. Unser eigenes Lügengebäude kommt so mächtig ins Wanken. Diese Illusion des Erdenschauspiels durchschauen, raus aus dem Opfer-Täterkreislauf, Liebe als Schlüssel auf allen Ebenen menschlichen Seins anerkennen, das sind die Waffen, die jetzt gefragt sind.

Sich selbst und seine Mitmenschen jetzt wachküssen ist angesagt – mehr nicht. Oder noch viel mehr, wenn du kannst, magst, bereit dafür bist – du entscheidest. Es sind viel mehr Prinzessinnen und Prinzen zu erwarten, als ewige Frösche – garantiert. Schau in den Spiegel und lächele.

Thomas

Und hier einige Videos, für diejenigen, die Input möchten:

1. Eine Neujahrsansprache – nur von wem? Mathias Richling, Urban Priol, der Halbschwester von Donald Trump oder doch Merkel? Ich weiß es nicht. Worte, Person und Bilder passen nicht zusammen (Quelle KenFM)

2. Willy Wimmer zur politischen Lage 12/2016 (Quelle RT Deutschland)

3. Wachrüttelnde Aussagen von Experten zum Finanzsystem (Quelle unbekannt)

4. Dirk Müller bei Maybrit Illner 12/2016 (Quelle ZDF)

5. ALIEN CONNECTIONS „Stewart Swerdlow“. Was davon Lüge und Wahrheit ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Diese Story ist so verrückt wie unser Außen. Auch hier gilt für mich: WIR sind keine Opfer, es sei denn, wir lassen es achtlos zu (Quelle Bewusst.TV

Trau Dich

Es gibt was zu tun

Es ist Wintersonnenwende, der Zenit wird überschritten. Das Licht erreicht uns jetzt wieder einen Moment länger – jeden Tag ein kleines Stück. Es ist auch ein energetisches Symbol. Zusammen mit den jetzt am Wochenende beginnenden Raunächten ist das eine sehr kraftvolle Phase für Wandel und Neubeginn. Das System Mensch braucht gerade jeden, der diese Phase bewusst unterstützen und mitgestalten kann – mit der Kraft der Liebe.

Die Eskalation von Hass und Gewalt im Außen wird erst dann überwunden werden, wenn genügend Menschen die Kraft ihres Herzens und die Macht ihrer Fähigkeit zur Liebe erkennen und in ihrem ganz persönlichen Leben umsetzen. Nicht die Kritik am anderen ist gefragt. Die Irrlichter der Gewaltexzesse sind die Erfüllungsgehilfen aller Menschen. Das WIR-Prinzip zeigt überall seine Wirkung. Das Spiegelprinzip und das Resonanzgesetz sind wörtlicher denn je zu nehmen. Wer jetzt einfach nur auf besser Zeiten hofft und abwartet, wird ein „Warten auf Godot“ reflektiert bekommen. Aktivität ist gefragt. „Das Kehren vor der eigenen Haustür“ erzeugt eine saubere Welt – alle sind gefragt. Dieses simple Mantra beinhaltet die Lösung, nach der so viele Menschen gerade rufen, aber nicht finden wollen oder können.

Je mehr Menschen sich in den Bann der vorsätzlich erzeugten Dramen ziehen lassen, umso wahrscheinlicher wird ein weiterhin unschöner Verlauf unserer Entwicklung. Mit unserer eigenen Angst, Resignation und Gleichgültigkeit haben WIR alle einigen wenigen Menschen die Macht verliehen, diese Erde immer mehr ins Chaos zu stürzen. Es sind die Mächtigen des Geldadels und die politischen Strippenzieher, die zusammen mit kleingeistigen und gewaltbereiten Handlangern diese Welt in einem manipulativen Spiel gefangen halten. Warum ist das gerade so heftig? Weil die dunklen polaren Kräfte um ihre Vorherrschaft kämpfen. Das Licht will in diese Welt. Es wird kommen. Aber wir müssen es wollen, forcieren, unterstützen – in unserem eigenen Leben.

Energie folgt nun mal unserer Aufmerksamkeit. Worauf sind wir denn den ganzen Tag fokussiert – auf den Pol der Liebe oder eher den der Angst? Es ist sehr schwer die eigene Energie so oben zu halten, dass man tatsächlich aus der Liebe heraus, von Herzen handelt, denkt, fühlt. Unser Alltag, die eigenen Nöte, kosten uns viel. Jeden. Solange wir jedoch freiwillig zulassen, dass die wenigen Systemzerstörer auf dieser Erde unsere Aufmerksamkeit so binden, dass eine nicht sichtbare Kraft im Hintergrund – ich nenne es polaren Gegenspieler – von uns allen energetisch genährt wird, solange werden wir ohnmächtig zusehen, wie die Eskalationen der Gewalt explodieren.

Wir alles sind vernetzt über das morphogenetische Feld. Jedes Leben kommuniziert über den magischen Stoff Wasser. Die Sonne ist unser energetischer Lebensmotor. Wer das als Esoterik leichtfertig abtut, folgt nur seinem zu kleinen Verstand und hört nicht auf die Signale des Lebens. Es gibt vieles, was wir neu überdenken und verändern müssen. Das nicht Sichtbare dominiert unsere Epoche. Manipulation ist allgegenwärtig. Der Verstand lässt sich sehr leicht in die Irre führen. Dem Gefühl vertrauen noch zu wenige. Diese neue Welt ist zum Greifen nahe. Der Weg dort hinein hat jedoch seinen Preis. Aktivität mit der Kraft der Liebe gepaart ist überall gefragt.

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Die flächendeckende Dauerberieselung mit Elektrosmog durch Mobilfunk, WLAN, DECT und etliche andere Funk-Quellen, lässt den Menschen stranden wie die Wale. Schlechtes Kunstlicht (Energiesparlampen, Monitore, Displays) stellen unsere biochemischen Prozesse auf den Kopf. Unser Körper und Psyche unterliegen einem Dauerstress. Es ist egal, welches Themengebiet man beleuchtet – der Irrsinn ist überall zu Hause. Der Gott des Geldes verschließt immer mehr die Herzen der Menschen. Dieser Irrweg produziert letztendlich nur Verlierer – selbst unter denen, die sich heute noch als Gewinner sehen.

Es gibt einige Menschen, die sehen in all dem eine große Verschwörung. Bis hin zu den aktuellen Flüchtlingswellen. Der Machtkampf der USA scheint keine Grenzen zu kennen. „Gib mir deine Ressourcen oder ich lasse Bomben sprechen“. Die Kinder dieser Erde scheinen außer Kontrolle geraten zu sein. Geld und falsche Ideologien verderben offensichtlich weltweit den Menschen. Einer macht´s vor, der Rest zieht mit.

Was ist ein Menschenleben denn noch wert? Eine Schlagzeile? Und das hängt sogar davon ab, welcher Kaste man angehört, in welchem Land man lebt. Täglich verhungern tausende Menschen, die allein durch Warentermingeschäfte das Nötigste zum Überleben nicht bekommen haben. Das interessiert niemanden mehr. Wir bomben in anderen Ländern, was das Zeug hält. Der Deutsche macht das indirekt mit Waffenexporten, Finanzen, Beihilfen. Das Feindbild muss nur ins eigene Konzept passen – postfaktisch selbstverständlich. Wahrheit ist, was man oft genug wiederholt. Wen interessieren schon echte Fakten?

Und jetzt? Da kommen sie. Schwarz, fordernd, über Zäune kletternd. „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ könnten sie singen. Das liegt diesen Menschen im Blut wird uns irgendwie erzählt. Die wollen nur unser Bestes. Selber essen macht fett. Ja – wir brauchen also auch höhere Zäune, mehr Waffen, mehr Exekutive. Das kurbelt den Umsatz richtig an. Diese selbst erzeugte Suppe ist so übel, dass der Mensch global daran ersticken wird. Es ist einfach nur noch eine Frage der Zeit. Lügen haben kurze Beine und über die stolpern wir gerade. Wahrheit wird in dieser Welt gerade zu einer aussterbenden Bedeutung. Wer irgendwo und irgendwie am „Drücker sitzt“ manipuliert was das Zeug hält – zum eigenen Wohle selbstverständlich. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Taliban mit Turban und Schwert und einem Finanzhai, der im Nadelstreifenanzug stolz die Boni verkündet, die er mit dem Geld anderer Leute „verdient“ hat und damit indirekt viele andere dafür bluten lässt? Der Taliban ist ganz offensichtlich weniger effektiv in seiner Zerstörungskraft – von seinen Motiven einmal ganz abgesehen. Aber die lernen dazu, keine Angst. In Punkto Selbstzerstörung hat der Mensch eine eigenartig brillante Intelligenz und Lernfähigkeit. Würde Sprachen lernen ähnlich schnell gehen, wäre manches besser auf Erden. Das wusste auch schon Luther. Kurzum – der wahre Feind lauert nicht im Außen, vor dem man uns beschützen muss.

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Ob Verschwörung oder nicht; ob Vorsatz oder Dummheit; ob dunkle, nicht sichtbare Kräfte als Kern des Übels – all das spielt gerade keine wirkliche Rolle. Der Mensch wird förmlich gezwungen etwas sehr Elementares zu begreifen. Es ist so simpel, dass es niemand glauben mag. Es wird kein Messias kommen, der würde sowieso nur wieder gelyncht. Es wird kein Politiker sein, der das System nachhaltig verändert. Es wird kein Geldmogul sein, der den künstlich erschaffenen Mangel beseitigt. Es wird keine Presse sein, die die Wahrheit und Lösung verbreitet.

Es sind wir selber, die gerade die eigene Angst besiegen dürfen, um dem Leben wieder Leben einzuhauchen. Die Eroberung unseres eigenen Herzens verhindert die nächste Besatzungsmacht, den nächsten Anschlag, den nächsten Krieg, die nächste Ausbeutung, den nächsten Missbrauch. Ein Gott in den Schuhen eines Menschen darf sich selbst erkennen und befreien. Das klingt vielleicht sehr abgehoben, sehr weit weg von der Realität. Wenn wir uns dennoch als ein Wesen begreifen, dass unmöglich diesen Kampf gegen sich selbst gewinnen kann, besteht Hoffnung eine neue Realität zu erschaffen, die auf echten Werten basiert. Die Blaupause dazu trägt jeder Mensch in seinem Herzen, geknüpft an Gaben und Talente, die diese Welt jetzt braucht. Trau Dich Dein Talent freizulegen. Diese Welt und ihre Bewohner können mehr, als es dieses traurige Zerrbild auf unseren Mattscheiben suggeriert. Zur Realität wird immer das, was wir mit unserer Aufmerksamkeit und Energie nähren. Die Verwandlung, das Wunder geschieht in uns – wenn wir es zulassen und tun. Der Zeitpunkt dafür ist perfekt.

Thomas

Wer sich mit Fakten befassen möchte, findet hier einige Videos und Video Kanäle, die zum Nachdenken anregen.

Water – Die geheime Macht des Wassers

Economic Hitman

Video Kanal von Jasinna

Video Kanal von Ken Jebsen

Aufwachen – Wer jetzt schläft…

… wacht in einem System auf, dass ihn alles kosten wird

Die treffenden Worte finde heute nicht ich, sondern Sarah Wagenknecht. Unser Status Quo wird perfekt auf den Punkt gebracht. Die Häme mit der unsere Volksvertreter sich hier produzieren, spricht für sich, für das System. Hier geht es nicht um rote, schwarze, grüne oder andersfarbige Politik. Hier steht die Menschlichkeit am Pranger.

Die USA – das amerikanische Volk – hatte gerade die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Diktatur des Geldes steht über allem – auch in unserem Land. Wer an der Macht ist, fällt offenbar früher oder später auf sie herein. Das System korrumpiert sich selber. Die Knute des Wirtschaftswachstums schlägt global zu. Die einen sind auf der Flucht vor Diktatoren, Bomben und Armut. Die anderen sitzen noch ängstlich, ignorant vor ihren Smartphones oder anderen Vernebelungsgeräten, um möglichst gut die rollende Lawine auszublenden. Nicht wissen wollen, wie der Hase läuft, wird immer gefährlicher für uns alle.

Parteipolitik liegt mir fern. Es gibt sie leider nicht, die politische Eierlegendewollmilchsau, die dem Namen Volksvertreter gerecht wird – in keinem Land. Vertreter im Sinne von Verkäufer schon eher. Man fühlt sich verkauft, wenn man dieser Rede lauscht und die Reaktionen unserer Vertreter hört und sieht. Sie nennen sich sozial, christlich, liberal, demokratisch. Ein blanker Etikettenschwindel. Natürlich nichts Neues. All das hat für uns alle solange gut funktioniert, wie die eigene Tasche voll genug und eine friedliches nebeneinanderher Leben irgendwie möglich war. Wir sind gerade dabei vieles davon mit Vollgas zu verlieren.

Der Selbstbetrug des Menschen erreicht immer mehr ein Niveau, das einer kollektiven Geisteskrankheit gleicht. Die Handlungsspielräume bis zum unausweichlichen Kollaps werden immer kleiner. Die Lösung liegt tatsächlich in den Herzen der Menschen – aller Menschen. Dort wo Haß, Gewalt und Armut, aber auch ideologischer Hochmut und die Arroganz des Reichtums vorherrschen, dort ist das Tor zu den Herzen verschlossen. Einem offenen Herzen ist es nicht möglich so zu handeln oder sich dauerhaft in dieser Energie aufzuhalten.

Eine Gesellschaft, die ihren Samen – ihre Jugend – frühzeitig so konditioniert, wie wir es weltweit tun, darf sich nicht wundern, wenn immer mehr Soziopathen auf allen Ebenen in Erscheinung treten. Geld kann man nicht essen. Es ist nur ein lächerliches Stück Papier ohne wirklichen Wert. Aber wir werden von Wölfen und Schafen regiert – politisch und wirtschaftlich – die uns das glauben machen, dass unsere Welt ohne Geld niemals funktionieren kann. Natürlich ist Geld nicht das Übel per se. Es ist unser aller Unfähigkeit aufzuwachen und die wahren Werte und gigantischen Möglichkeiten dieser Erde zu entdecken – miteinander – auf Augenhöhe der Menschlichkeit – ohne Gier und Haß.

Diese Welt läßt sich von sehr wenigen Menschen in die Irre leiten und gegeneinander aufhetzen. Aufwachen aus dieser Ohnmacht ist jetzt angesagt. Dazu ist es notwendig sich selber ein Bild aus möglichst vielen Quellen zu machen. Manipulation ist überall präsent. Das eigene Gefühl ist eine gute Richtschnur, solange man im Herzen ist und nicht auf einer emotional geladenen Bombe aus Haß und Aggression sitzt.

Thomas

Was will das Leben gerade von uns?

Über deine Herausforderung – gerade jetzt!

Alles scheint sich zu wiederholen und doch ist irgendwie alles anders. Sich dem polaren Spiel zu entziehen und einen spirituellen, göttlichen Weg zu gehen, kostet richtig Kraft und Vertrauen. Macht man das richtig, läuft irgendwas schief, was sind das für seltsame Energien?

Man ist immer weniger kompatibel mit den Menschen dort draußen und dennoch sucht man die in Resonanz stehenden Menschen. Alleinsein ist heilsam und notwendig, aber Einsamkeit ist nicht angesagt. Die Zeit rast und dennoch steht alles still. Fortschritt scheint hüpfen auf der Stelle zu bedeuten. Typisch Mensch? Vor prallen Supermarktregalen stehen und nichts lacht einen an – im Gegenteil. Eine Talkshow vom Vorabend klingt wie das Geschwätz von vor Jahren- so wie fast alles gerade Veröffentlichte auch. Politiker lösen immer weniger Probleme, sie drehen sich nur noch um sie, betreiben Verschlimmbesserungen, weil sie keine Lösungen wissen – woher auch. Das Volk hört brav zu – immer weniger – wenn überhaupt noch. Abschalten. Party ist wichtiger – Ablenkung vom ungeliebten Alltag – den nur noch die zu bestimmen scheinen, die Leben mit Geldvermehrung verwechselt haben. Es scheint kein anderes Ziel zu geben.

Die Seele des Menschen darbt – er entfernt sich von sich selbst. Ein wesentlicher Grund für steigende Aggression, asoziales Verhalten, Duckmäusern, zelebrieren der eigenen Demenz – freiwillig – nur selber noch bis zum rettenden Ufer kommen – oder auch nicht. Wo sind die Lösungen, die so dringend gebraucht werden – angeblich? Wer weiß, wie Leben funktionieren könnte – ohne Knüppel, ohne Verachtung, ohne Gier, ohne Hass? Haben wir nicht alle selbst diese Antworten in uns? Müssen wir andere wirklich um Rat fragen? Sind nur andere an alldem Schuld?

Was will das Leben gerade von uns?

Die Antwort mag individuell sein, wir alle gehen unterschiedliche Wege und dennoch gibt es einen gemeinsamen Nenner: das Herz offen halten, sich dem Göttlichen in sich selbst zuwenden – mit Freuden – und aufhören zu suchen. Es war nichts falsch auf diesem Weg. Jeder hat Erfahrungen gemacht, die einen intensiven Erkenntnisprozess gestartet haben – dauerhaft – bis heute. Lebensthemen wurden erkannt und erlöst – Stück für Stück. Das wird auch morgen noch so sein. Wünsche erfüllen sich oft nicht so, wie wir es gerne hätten. Loslassen ist angesagt. Nicht das Rad neu erfinden. Die Antworten, die gerade jeder sucht, finden sich nicht im Verstand. Der innere Frieden will gehört und gelebt werden. Das Ego mag das als Mangel empfinden, ungeduldig etwas einfordern, Glück verzweifelt in Ablenkung und Konsum suchen. Irgendwann hört diese Suche auf. Stille kehrt ein. Keine Resignation. Das innere Gefühl für sich selbst erwacht. Angst weicht, der Konflikt im Außen mit allem und jedem verflüchtigt sich. Eine Ahnung, eine Idee macht sich breit, genährt vom Gefühl. Wer bin ich wirklich? Bin ich mein Aussehen? Bin ich mein Verstand? Bin ich die Summe meiner Talente? Bin ich mein Bankkonto? Das Ego mag da noch hüpfen, der Verstand verzweifelt bereits am Looping – und eine Tür zeigt sich, die gefunden werden wollte. Endlich! Endlich? Endlich nur dann, wenn wir es schaffen unser Herz dauerhaft offen zu halten – für uns selbst – für das Leben. Im Moment ist das nicht einfach – es war noch nie einfach. So einfach wie gerade, hatte es der Mensch noch nie. Die Zeit ist reif für etwas, das nach Leben schreit. Das Herz des Menschen. Sein Inhalt ist Liebe.

Das will das Leben gerade von uns.

Thomas

Stell dir vor das Geld stirbt aus…

Über die wahren Präsidenten dieser Erde

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Da „trumpelt“ gerade ein neuer Elefant durch den Dschungel der Welt und alle Affen sind in heller Aufruhr. Es riecht nach Chaos, Werteverfall, neuen Kriegen. Die Armut soll dort bleiben, wo sie hingehört: hinter einer großen Mauer. Die Hysterie greift wie ein Virus um sich. Selbsternannte Durchblicker produzieren sich in Talkshows und Videokanälen, gerne hochemotional oder gar aggressiv (klick) . Aber es kommt nichts Neues zum Vorschein. Menschen regen sich über die Fakten auf, so als wären sie gerade aus dem Tiefschlaf seit 9/11 erwacht. Die Karikaturen der Weltbühne sind einfach nur ein Ausdruck der erkrankten Seele des Menschen. Man greife eine x-beliebige Person aus dem großen Menschenpool heraus, verleihe ihr Macht und viel Geld. Was wäre das wahrscheinliche Ergebnis, in welcher Spur würde diese Person laufen? „Ah – endlich geschafft, ich bin am Gipfel des Seins angekommen – Gott sei Dank – auch ich bringe Dir Gott ein weiteres Götzenbild in Form einer neuen Weltordnung dar, denn du hast mich ja erwählt“. Menschliches Verhalten spielt sich in einer überschaubaren Schablone ab. Muster wiederholen sich, enttarnen sich selber. Dadurch haben wir eine reale Chance das täglich grüßende Murmeltier jetzt zu erlösen.

Der Punkt an dem wir heute stehen, war nicht nur vorhersehbar, er wurde vorsätzlich erschaffen und alle haben mitgemacht – fast alle Erdenbewohner, seit langer Zeit. Wir wollten nicht sehen – wie Vogel Strauß – was da auf uns zukommt. Der Großteil selbstverständlich unbewusst. Energetisch aber haben alle Menschen mit ihrer Fähigkeit zu manifestieren Kräfte freigesetzt, die uns heute als Realität lauter Produkte der Angst präsentieren. Das Kollektiv funktioniert wie ein einzelner Mensch: 95 % spielt sich in seinem Unterbewusstsein ab. Dort sitzt auch die Macht über den Menschen. Er reagiert auf der Basis seiner frühkindlichen Prägungen, seinen emotional einschneidenden Erlebnissen, seinen Überzeugungen, die als Hintergrundprogramm alles dementsprechend einfärben, was er aussendet.

Die Basis unseres polaren Daseins besteht aus Liebe und Angst. In diesem Spannungsfeld treffen wir täglich Entscheidungen in der Illusion, wir würden diese bewusst treffen. Leider falsch. Der Mensch hat sich in sehr kurzer Zeit zu einer Marionette des Geldes und der Angst entwickelt. Der einstige „natürliche Überlebenskampf“ hat sich verlagert auf einen künstlich Erschaffenen. Eine wahrhafte Geisteskrankheit, die kaum einer erkennen möchte, lenkt die Menschheit. Der Mensch hat seine Selbstmanipulation dank vieler elektronischer Spielzeuge und spezieller Techniken so weit vorangetrieben, dass selbst die Initiatoren dieses kranken Spiels die Kontrolle darüber verloren haben. Damit nicht genug. Die nicht sichtbare Schattenwelt, das Reich der Kräfte, vor denen der Mensch schon immer Angst hatte, weil er sie i.d.R. nicht sieht, vielleicht nur spürt, macht zusätzlich ihr perfides Spiel: es wird gerade mächtig Öl ins lodernde Höllenfeuer gekippt. Wir braten auf großer Flamme. Man erkennt das in fast allen Menschen. Mehrheitlich, zumindest in unseren Breitengraden, wird das für Spinnerei gehalten; ein perfekter Raum also, um fast unbemerkt noch mehr Chaos in dieser Welt anzurichten. Das kann jeder Mensch selber beobachten, wenn er denn offen dafür ist. Immer dann, wenn Kräfte außerhalb der Liebe sich in uns freisetzen, hat auch der polare Gegenspieler seine Hand im Spiel. Angst, Aggression, Depression, Missgeschicke, Starrsinn, Egoverhalten, Suchtverhalten, Egoismus, animalische Triebe, Gleichgültigkeit… die Liste ist sehr lang. Ein degenerativer Prozess greift um sich, und das in einer Epoche des Menschseins, in der alles anders laufen könnte – wenn wir denn nur wollten. Stattdessen erkennen wir im Außen nur die Fehler anderer. Die eigene Norm bleibt unangetastet. Wir erwarten vom Leben etwas, das wir selber nicht als Erstursache einbringen. Unsere ganz persönliche Vorleistung ist die Achillesferse unseres Wunschzettels. Was jeder Einzelne vor dem Spiegel aussendet, entscheidet mit darüber, was das Leben uns reflektiert. Die Menschheit hat gewählt. Nicht Trump und all die anderen Vorturner. All das, was jeder Mensch 24/7 aussendet, manifestiert sich auf geheimnisvolle Weise in dieser Welt. Wir erschaffen so unsere Realität – die Cluster, in denen wir uns selber erkennen können. Jeder kann das feststellen über seine Familie, die Nachbarschaft, der Arbeitsplatz, die Freunde, das Umfeld. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Das ist die Sprache Gottes ohne Worte: Mensch erkenne dich selbst.

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Es ist gar nicht so schwer, vom Start einmal abgesehen, einen Wandel herbeizuführen. Es gibt sie zu Tausenden – Menschen, die bereits im neuen Bewusstsein leben, es anders machen aus eigener Erkenntnis, wie es besser funktioniert. Ja – es sind oft Menschen, die materiell betrachtet wenig haben, nicht im Rampenlicht stehen und sehr leise ihren Lebensbeitrag leisten. Persönliche Schicksalsschläge, einschneidende Erfahrungen dienten dabei gerne als Lichtschalter für ein anderes Bewusstsein. Nennen wir sie Pioniere der neuen Zeit, die für die, die nachkommen, den Weg bereiten. Für solch einen Neuanfang braucht es jedoch nicht mehr, als einen gesunden Menschverstand, einen klaren Willen und ein offenes Herz. Niemand muss auf einen Knall in seinem Leben zusteuern. Es funktioniert auch freiwillig.

Es sind nicht „die bösen Geister“, die uns regieren. Wir erschaffen sie nur leichtfertig selbst mit unseren Gedanken, Taten, Worten und Gefühlen. Wir verleihen diesen Kräften zusätzliche Macht, indem wir sehr unbewusst mit diesen vier Schöpfungswerkzeugen umgehen. Die Gier nach Geld und Macht, die Angst als unbewusst treibende Kraft, zerstört die Herzen der Menschen. Und dann wundern sich alle, wie es so weit kommen konnte.

Die „Trumpeltiere“ in dieser Welt sind mehrheitlich unserer würdig. Wir haben sie freiwillig, grob fahrlässig erschaffen und auch noch gewählt, sie ins Amt gehoben und sie mit den Insignien des modernen Neandertalers ausgestattet. Der rote Knopf hat seinen Schrecken jedoch längst verloren. Der nächste Atompilz entsteht in unseren Märkten, der Industrie und Finanzwelt. Wir werden sehr bald feststellen, dass man Geld nicht essen kann und Flüchtlingsbewegungen kein Stigma dunkelhäutiger Menschen sind. Wenn der Hass in dieser Welt sich weiterhin so galoppierend ausbreitet, und mit aller Macht das Leben mit Füßen getreten wird, wohin soll dann noch einer fliehen? Ja – noch ist der Bauch voll. Ob Hartz IV oder pralles Konto – es spielt keine Rolle. Alle sind davon betroffen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann der unweigerliche Knall kommt.

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Der Mensch ist nach meiner Überzeugung mehrheitlich friedfertig, herzlich und zur Liebe fähig und willens. Das selbst erschaffene Affentheater in dieser Welt, basierend auf den Gesetzen des Geldes, müssen wir jetzt beenden. Genau darin liegt unser aller Chance. Das wird aber ganz sicher kein Donald aus Entenhausen initiieren. WIR alle sind es. DU bist es. Wir müssen uns gerade sehr schnell die Welt, die wir selbst erschaffen haben, erklären. Genau dazu sind unsere elektronischen Spielzeuge nützlich. Kollektives Aufwachen ist gerade wichtiger, als ausgefeilte Alternativen dem verängstigten Wachkomapatienten Mensch zu präsentieren. Energie folgt nun mal unserer Aufmerksamkeit.

Diese Welt hat alles im Überfluss, alles war einfach da, so wie der Mensch selbst. Irgendeiner kam auf die schlaue Idee, mehr haben zu wollen, als er tatsächlich brauchte. Das Drama nahm seinen Lauf. „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ – diesen Leitspruch kennt jeder. „Stell dir vor das Geld stirbt aus und dein Leben geht weiter“ könnte ein neuer Slogan werden. Ob das ein naiver Wunschgedanke bleibt, liegt an uns allen. Dieses Thema einmal intensiver durchdenken, könnte für jeden erhellend sein. Man erkennt, wo man selber steht. Den Wahnsinn weiterhin stützen, bis zum Super Gau oder das Naheliegende einfach mal an sich ranlassen. Wir brauchen keine hitzigen Diskussionen über eine blonde Föhnwelle, die heiße Luft in diese Welt bläst. Wir müssen der Wahrheit wieder zu ihrem Recht verhelfen und den historischen Abläufen einmal ins Gesicht schauen, bevor wir mit blindem Gehorsam einem falschen Fuffziger in den nächsten Krieg folgen. Die Kommunismus-Phobie der Amerikaner hat nicht nur den kalten Krieg erschaffen, sondern auch den Wahnsinn des Kapitalismus. Die Wirtschaftssysteme dieser Erde haben sich als untauglich und menschenverachtend herausgestellt. Wir müssen uns die Frage endlich beantworten, wer und was die Menschen immer wieder gegeneinander aufhetzt. Es war nie die breite Masse, sondern immer nur wenige Egobolzen, die ein ganzes System verdorben und ins Drama gestürzt haben.

Wer ist jetzt an der Macht?

DU!!!

Du bist Präsident und Donald weiß es noch nicht.

Befördere Deinen Präsidenten zum Gruß-August (klick). Und dann setze Dich auf Deinen Präsidentenstuhl und ergreife die Macht. Deine Macht über Dich. Und dann fang an. Womit? Das kannst Du im Video „Gesetz der Resonanz (s.u.) dir anschauen. Du hast davon zwar schon gehört, es nur leider nicht erfolgreich umgesetzt – oder?

Der Schwanz konnte noch nie mit dem ganzen Hunde wedeln. Das sieht nur so aus. Du hast die Macht in deinem Leben etwas so zu verändern, dass es Dein Umfeld Dir gleichtut. Du kannst Virus sein, ein Virus von Herzen. Wenn Du ein wenig Unterstützung brauchst, um zu verstehen, wie es in dieser Welt hinter der medialen Hochglanzkulisse ausschaut und wie es so weit kommen konnte, dann schau dir diesen Vortrag von Peter König (klick) an. Danach brauchts einen Waldspaziergang. Aber Du hast Erleuchtung erfahren, die dich vielleicht so in Wallung bringt, dass du dich traust deinen Mund zu öffnen, statt ihn nur stopfen zu lassen.

Wer jetzt in die Aktivität kommt, wird feststellen, wie schnell sich plötzlich Dinge im eigenen Leben zum Positiven verändern. Ein kleiner Schritt für Dich, ein großer für die Menschheit.

Carpe diem.

Thomas

PS: Die vier Videos im Text (siehe „Klick“ oder s.u.) bilden die Essenz dieses Textes. Schau sie dir ganz an, sofern dich mein Text berührt, und bilde dir deine eigene Meinung. Der vorherige Beitrag „Die Reflektion des Ich-Bewusstseins“ ist der Vorspann.

1.“Das Gesetz der Resonanz“ auf Vimeo suchen – Kauf über Koha-Verlag möglich, ASIN: 3867281106
2. Wirtschaftsfaschismus von Peter König – 13. AZK
3. KenFM – Trump gewinnt die US Wahl
4. „Ich bin der Präsident“ Song von Rainald Grebe

Die Reflektion des Ich-Bewusstseins

Über die Manifestationen unserer Zeit

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Wie erreicht man Menschen in einer Phase voller Potentiale, des Wandels, der Auferstehung und der Vergänglichkeit? Muss es immer „Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“ sein? Ist das wirklich die Sprache Gottes mit seiner Schöpfung?

Glaubt man den eloquenten Unkenrufern, die mit ihrer „herzlichen“ Rambo-Rhetorik gerade den 3. Weltkrieg herbeireden, so hängt unser aller Schicksal am seidenen Faden. Hier sprechen Egos, die sich aus der Aufmerksamkeit ihrer stetig wachsenden Zuhörerschaft nähren. Die Masse wird sich deshalb dennoch nicht erheben können, sie wird wie immer den Weg der Lemminge unbewusst wählen. Da nutzen auch die Hinweise und Vergleiche von Historikern und erfahrener Menschen wenig, die dieses aktuelle menschliche Gebaren vor einer bevorstehenden Zäsur noch aus eigener Erfahrung her kennen: die Zeit vor dem 1. Und 2. Weltkrieg. Das Rad der Geschichte dreht sich weiterhin in einem Dauerlooping – und darin liegt auch eine Chance für das System Mensch.

In der Kindererziehung spielt sich menschliche Evolution im Kleinformat ab. Im Zeitraffer weniger Jahre erlernt das Kind über trial and error und im Idealfall mit guten Vorbildern, wie Leben gelingt. Läuft es perfekt, wächst ein Kind in Liebe und gleichzeitiger Freiheit auf, ohne sich frühzeitig so viele Blockaden einzuhandeln, die späteres Wachstum stark eingrenzen und zahlreiche Loopings, statt Aufwärtsbewegungen erzeugen. Ziehen wir gleich der Karma-Karte den Zahn und sagen, Wiederholungen sind systemisch unvermeidbar, jede Seele hat ihren ganz individuellen Prozess zu durchlaufen. Das ist richtig und dennoch gerade jetzt der falsche Ansatz. Es ist gerade nicht gut so, wie alles ist.

Unsere Epoche lässt sich nicht einfach schematisch gleichsetzen mit der Phase vor gut hundert oder fünfundsiebzig Jahren. In der Zwischenzeit hat ein globaler Bewusstseinswandel stattgefunden, der seine Früchte zeigt. Nur verläuft das Anschalten des inneren Lichts nicht im Gleichschritt. Der Bewusstseinsgrad der 7.000.000.000 ist sehr unterschiedlich ausgeprägt und aus diesem Grund kann die breite Masse gar nicht anders, als dem Sog des Mainstreams schweigend zu folgen. Die Knute aus Krankheit, Hoffnungslosigkeit, Geldmangel, Ohnmacht, Desinteresse, Wohlstandsgebaren etc. ist sehr mächtig. Es wird gewartet auf einen Messias, auf einen, der weiß wie man´s macht oder besser noch für uns tut, der per Zauberformel alles in paradiesische Dimensionen befördert. Diese Hoffnung erzeugt letztlich nur noch mehr Hoffnungslosigkeit. Ein gesundes Kleinkind, das gerade das Laufen erlernt, wird auch nicht einfordern weiterhin im Kinderwagen geschoben zu werden bis es 18 Jahre ist, um dann nahtlos ins eigene Auto umzusteigen. Der nächste Baum dürfte mangels Training nicht lange auf sich warten lassen.

Wer möchte, der halte für den irrationalen menschlichen Lemming-Looping-Lauf eine einstige genetische Manipulation für die Wurzel des Übels. Ein eingepflanztes menschliches Gebrechen, dass Ausbeutung und Unterdrückung als normal erscheinen lässt. So einfach beweisen lässt sich das leider nicht. Was aber von jedem spürigen oder hellsichtigen Menschen registriert werden kann, ist die allseits präsente Kraft des polaren Gegenspielers, der dunklen Kraft auf Erden, die unser polares Spiel unaufhörlich anfeuert. Leider gibt es da nicht sehr viele Menschen, die das so erfassen können. Die Unglaubwürdigkeitskarte macht hier ihren Stich. Der größte Schachzug des „Teufels“ war die Verbreitung seiner Nichtexistenz. Verteufeln brauchen wir dennoch nicht diese dunkle Kraft, die zur Aufrechterhaltung des Polaren eine Notwendigkeit darstellt. Diese dunkle Kraft ist schlicht ein Teil von uns selbst. Leider erkennt der unbewusste Mensch im Außen sein eigenes Spiegelbild nicht. Die energetischen Dämonen, die ihr Unwesen im Verborgenen ausagieren können, sind unsere eigenen „Kinder“, die wir mit unserer Gedanken, Worten, Taten, Gefühlen täglich gebären und nähren. Der göttliche Spiegel macht auch das möglich. In unserer aktuellen Phase rücken Ursache und Auswirkung immer dichter zusammen. Unser Alltag, die explosive Stimmung und Realität im Außen dokumentieren das. Die rosaroten Inseln der Glückseligkeit, in der einige verweilen, werden gerne über das Ausblenden erzeugt. Ausblendung erzeugt jedoch „freie Positionen“, die von Kräften besetzt werden, die nicht das Wohl des Menschen im Sinn haben. Diese Ausblendung oder auch Unbewusstheit nährt sich über sog. Erfolg, Geld, Drogen, Sex, religiöse oder esoterische Philosophien, Macht, den lieben und hilfsbereiten Menschen „spielen“, Verurteilung von sich und anderen etc.

Man kann Polarität auf zwei Positionen oder Grundzustände reduzieren: Liebe und Angst. Diese Zweiteilung aus dem göttlichen Ursprung ermöglicht jede Variante von Gegensatz. Alles bedingt sich aus sich selbst heraus. Es gibt kein Licht ohne Schatten……… innerhalb des Polaren. Licht ist jedoch der Ursprung von allem, was ist außerhalb des Polaren. Licht „bedingt dort“ keinen Schatten. Schwer zu verstehen, unser Verstand kennt nur polare Zustände. Eine Illusion des Polaren gaukelt unserem Verstand eine Realität vor, die nur in unseren Köpfen existiert und sich im Außen manifestiert. Wir sind alle zusammen kleine Schöpfer, die gerade an ihrer großen Schöpfung verzweifeln. Angst macht das möglich.

Es genügt eine kritische Masse, der 100. Affe, um die Potentiale unserer Zeit zu nutzen. Wie das geht? Internetaufrufe, gemeinsame Gebete und Meditation waren bislang zu schwach in ihrer Nachhaltigkeit. Das Interesse der Menschen schwindet, sobald sich der gewünschte Erfolg auch im eigenen Leben nicht einstellt. Die Lösung nach meiner Erfahrung liegt in uns, im ICH. Wer sein ICH auf die Kraft der Liebe auszurichten vermag, seine dunklen Ängste ins Licht führt, statt sie zu verdrängen, der ist automatisch Teil einer kritischen Masse, die sich unbemerkt vernetzt und ihre Wirkung im Außen erzeugt. „Das Kehren vor der eigenen Haustüre“ erzeugt diesen Effekt. Machen das viele, kommen immer mehr Inseln des Lichts zum Vorschein.

Die Kritik am Gegenüber, am System ist nur bis zu dem Moment fruchtbar, wo das ICH eine innere Basis der Liebe vorzuweisen hat. Alles was überwiegend auf Angst basiert, erzeugt im Außen nur neue Angst. Auch hier ist der 100. Affe wirksam – unser Außen feuert das uns gerade um die Ohren. Der göttliche Spiegel ist da unbarmherzig. Er reflektiert nur das, was wir als Erstursache einbringen. Unsere Welt im Außen zeigt sehr unmissverständlich, wo wir alle stehen – in unserem Innersten. Wir alle haben aus Angst dem Verstand die Macht überlassen. Unser Verstand nährt unsere Egos und verschließt unsere Herzen – sehr raffiniert, sehr intelligent. Kaum einer ist frei davon.

Bis zu diesem Punkt ist vielleicht tatsächlich alles gut so, wie es ist. Das WIR hat eine gemeinsame Erfahrung gemacht. Nur wollen WIR auch diesen Weg so weitergehen? Ich treffe überwiegend auf Menschen, die die Veränderung suchen. Diese Veränderung beginnt jedoch in uns – nur in uns. Wir können dazu das polare Spiel verlassen, indem wir es nicht unbewusst nähren mit unserer Angst. Es ist unserer Fähigkeit zu Liebe, die JETZT die Veränderung herbeiführt. Sie beginnt mit Selbstliebe. Sie breitet sich irgendwann auch auf unsere Nächsten aus. Das kann man nicht machen. Es entsteht langsam ein Prozess des SEINS. Eine Metamorphose, die das Alte nicht verleugnet und das Neue nicht verherrlicht. Alles ist gut so, wie es ist, wenn wir unseren eigenen Schattenseiten in Liebe begegnen können, sie ins Licht führen und anderen Menschen so ein lichtvoller Wegweiser sein können, sofern sie das bereits erfassen können. Die polaren High Roller werden ihr Spiel auch weiterhin zocken – bis zum bitteren Ende. In der Politik, in der Wirtschaft, im heiligen Krieg, bis in die kleinste Einheit hinein, in den Familien. Jeder ist polar so lange unterwegs, bis er begreift, dass es eine Alternative dazu gibt.

Eine Spiegelfechterei geht immer so aus, wie es dem Bewusstsein des Protagonisten entspricht. Wer zum Schwert greift und den „Feind im Außen“ tötet, hat sich im gleichen Moment selbst um die Ecke gebracht. Da vor dem göttlichen Spiegel alles zeitversetzt abläuft, braucht es einige Mutige, die dem Zerrbild erzeugt aus Angst standhalten und nicht sofort wieder in einen aussichtslosen Krieg ziehen. Das gelingt den Menschen, die ihr Gefühl wieder zulassen, die bereit sind ihre wahre Rolle abseits des Egos einnehmen und ihr Herz wieder sprechen lassen. Allein diese Haltung erzeugt vor dem göttlichen Spiegel Resonanzen, die auch andere Menschen erreicht und sich so vervielfältigen kann. Wer es schafft in seinem eigenen Leben Frieden zu erzeugen, ohne die Faust in der Tasche heimlich zu tragen, der verlässt auch das Energiefeld der Angst. Wer begreift, dass Übervorteilung und Manipulation anderer Menschen ein Betrug an sich selbst ist, versteht das WIR-Prinzip und befreit sich so aus dem kollektiven Spiel der Lemminge. Wer in sich den göttlichen Funken wieder fühlt, ohne sich als neuen Guru zu betrachten, der kann als Lebenslehrer ein Vorbild sein. Die Antworten auf die jetzt gefragten Lösungen liegen alle vor uns, jeder Mensch trägt dazu bei. Unsere Angst vor anderen Menschen ist riesig. Diese kollektiv erzeugte Angst nährt genau die Menschen, die letztlich in der Lage sind Angst und Schrecken in diese Welt zu bringen – aus ihrer eigenen Angst und deren Verblendung heraus. Ein Teufelskreislauf, den DU jetzt durchbrechen kannst. Reflektiere dein ICH aus der Liebe heraus und du manifestierst Dinge in dieser Welt, die dich erfreuen werden – früher oder später. Dort wo du lebst, bist du jetzt gefragt, mit deinen Taten und deiner neu aufgestellten inneren Haltung.

Die Sprache Gottes ist die Reflektion unseres Ich-Bewusstseins. Zeigen wir mit dem Finger auf die Übeltäter im System ohne eine Basis der Liebe in uns zu tragen, nähren wir genau das, was wir verurteilen. Übertragen wir diese Erkenntnis in unser eigenes Leben, erkennen wir mehr und mehr die dunklen Stellen, die in unserer eigenen kleinen Welt Zustände manifestieren, die wir gar nicht wollen. Der Grad unserer eigenen Bewusstheit spiegelt sich in allem, was wir jeden Tag erleben. Das zu erkennen und umzusetzen ist eine riesige Herausforderung für jeden Menschen. Gemeinsam geht das deutlich leichter. Auf uns alle wartet eine Qualität von Leben, die nur gemeinsam erobert werden kann. Auch das „sehe ich jeden Tag“ – greifbar nahe. Die Repräsentanten der Dunkelheit kämpfen – aus Angst um ihr Überleben. Die, die das Licht bereits sehen und verinnerlichen, reflektieren und nähren sich aus der Kraft der Liebe und ziehen die an Bord, die bereit dafür sind. Nur aus dieser neuen Position heraus lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Dieses Wunder kann sich jetzt jeder in sein Leben ziehen: mit Freude und Lust auf eine neue Qualität von Leben, die nicht ausgrenzt, sondern gleich der Sonne bedingungslos ausstrahlt – von Herzen.

Ich widme diesen Text all den Menschen, die genau das schon lange Zeit leben – unerkannt, unbemerkt und dennoch eine wichtige Stütze im System Mensch. Danke.

Thomas

Der Golem erwacht

Es ist alles gut so, wie es ist? Über die Signale des Lebens

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Die Welt scheint den Weg von Schmerz und Leid als Weg zur Erkenntnis gewählt zu haben. Das trifft besonders auf die Wohlstands-Bevölkerung zu, die wie ein Wachkomapatient den Ereignissen überwiegend teilnahmslos zuschaut. Der eigene Bauch muss nur voll genug sein, um das zu ermöglichen. Wider besseres Wissen zu handeln ist auch eine Form von Mittäterschaft. Die Lösung wäre einfach, würden mehr Menschen bewusster werden, sich ihrer Quelle wieder öffnen, den Verstand in seine Schranken weisen, dem Gefühl, den Sinnen wieder Freiraum verschaffen, der Liebe den höchsten Stellenwert im Leben verleihen. In einer polaren Welt kann es niemals um Kampf gegen etwas gehen – Befreiung geht dort anders. Selbst der „Kampf des Guten“ erzeugt unweigerlich einen dumpfen Golem aus Angst, Hass und Gewalt. Genau diese Energien manifestieren sich gerade immer mehr. Das Spiel der Kräfte – sichtbar und unsichtbar, manifestiert und noch unmanifestiert – zeigt immer deutlicher seine Früchte. Es ist nicht alles gut so, wie es ist – zumindest nicht für diejenigen, die das WIR-Prinzip verstehen. Der Mensch hockt in einer Ego-Falle, seine Bildung wird zum Schafott seiner Emotionalität.

Warum sollte der Mensch überhaupt sich seiner selbst wieder bewusst werden? Ist vielleicht doch alles gut so, wie es ist? Wenn unser Körper die Sprache der Krankheit wählt, dann ist das ein sehr deutliches, häufig auch letztes Signal, endlich etwas zu korrigieren in der eigenen Lebensweise – mental, emotional, physisch. Ist in diesem Zustand alles gut so, wie es ist? Das ist relativ. Als Botschaft „Hey, wache auf – tu was“ ist das sicher richtig. Als chronischer Dauerzustand, der mehrheitlich „Leben ist nun mal so“ quittiert wird, sicher nicht.

Dass Leben ein polares Spiegelkabinett ist, erkennen nicht wirklich viele Menschen. Sie erkennen sich einfach nicht in ihren selbst gesetzten Ursachen und machen das Leben für ihr Unglück verantwortlich. Oder sie tappen in die Falle der Zeit: in jungen Jahren wird der eigene Erfolg als das Maß aller Dinge gefeiert – bis zu dem Tag, an dem auch hier die polare Rechnung präsentiert wird. Das genaue Gegenteil zeigt sich über die Unbillen des Lebens. Unsere Verwahranstalten für altes Leben, die eigentlich nur einen Kostenfaktor darstellen in unserer Hochglanzgesellschaft, sind voll davon – menschlicher Kompost, seinem Schicksal überlassen, „gepflegt“ im Sekundentakt für € 8,50 die Stunde – so viel sind wir uns selber wert.

Unsere Gesellschaft, das System Erde, erkennt nicht die Sprache des Lebens. WIR akzeptieren etwas, was so nicht sein müsste. Krankheit ist ein Signal des Körpers, menschliches Leid ist ein Signal des Lebens. Der Mensch leidet an einer kollektiven Geisteskrankheit, deren Ursache wahrscheinlich in grauer Vorzeit durch genetische Manipulation gesetzt wurde. Der Mensch diente damals als Sklave – so wie heute immer noch. Die einstigen Peiniger sind – zumindest physisch – nicht mehr präsent. Und dennoch laufen wir weltweit wie Zombies dem Geld hinterher, ohne zu erkennen, wer wir sind, wer wir einst waren.

Die Lösung liegt im Nicht-Kampf-Prinzip. Keine Verurteilung von sich selbst oder anderen Menschen. Betrachten wir uns derzeit als krank und pflegebedürftig. Es ist unsere Seele, die nach Heilung schreit. Es ist unser Ego – das Produkt unseres Verstandes – das immer noch dieses alte menschenunwürdige Spiel am Laufen hält. Die Liebe ist das göttliche Penicillin, das Heilung ermöglicht.

Alles ist gut so, wie es ist, wenn der Mensch den Weg der Selbstheilung beschreitet und sich in gegenseitiger Achtung begegnet.

Der erwachende Golem ist ein Produkt des kollektiven Geisteszustandes der Menschheit. Derzeit ist alles noch irgendwie erträglich – besonders in den Wohlstandsländern. Die Zeichen der Zeit sind jedoch deutlich genug. Die Demagogen dieser Erde stehen in den Startlöchern. Auch hier gilt das Resonanzgesetz: jedes Volk, jedes System wird von den ihm entsprechenden Führern verführt. Geschichte wiederholt sich mit immer heftigeren Konsequenzen für alle Bewohner der blauen Kugel Erde.

Leben ist schön. Erde ist ein Paradies. Jede Form von Leben ist kostbar. Als einst dieser Gott das System Erde erschuf und Teil von ihm wurde – ein Teil aus sich selbst heraus – haben sich Dinge in eine Richtung entwickelt, die so nicht gedacht waren. Polarität sollte Ausdruck der Gegensätzlichkeiten sein, um sich darin selber entdecken und wiederfinden zu können. Ein Spielplatz für einen erwachenden Gott, der sich selber dabei zuschaut. Die polare Einseitigkeit ist unsere heutige Realität.

Dunkelheit erträgt das Licht nicht. Das Böse in dieser Welt erträgt die Liebe nicht. Das Leid auf dieser Erde ist Ausdruck der Abwesenheit von Liebe. WIR alle sind Teil eines Systems, das nach Erwachen schreit und die eigenen Worte im Widerhall des Lebens noch nicht erkennen mag.

Die Sonne ist unser Motor des Lebens – nicht nur als Wärmespender. Sie ist ein Art Herz des Kosmos, das uns energetisch versorgt, förmlich am Leben hält. Im Moment scheint sie kräftig, sie weicht nicht der herannahenden kalten Jahreszeit. Vielleicht ein Symbol für uns alle, die Gunst der Stunde, dieser Tage zu nutzen, für etwas, was Leben wieder lebenswerter macht – für alle.

Alles ist gut so, wie es ist – wenn wir die Signale des Lebens richtig deuten.

Thomas

Der späte Sommer

Ein Lichtblick auf uns selbst

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Der sonnenreiche Spätsommer geht zu Ende – das bedrückt mich, ich werde diese Temperaturen vermissen. T-Shirt, kurze Hose, im Freien mit Menschen arbeiten, den Baggersee durchschwimmen, die Natur genießen, Grillen – es war ein Geschenk die letzten Wochen. Das kommende Wetter bis zum nächsten Frühjahr scheint mehr der Volksseele zu entsprechen. Das Gejammer über die Hitze, griesgrämige Blicke trotz schönstem Wetter, Wehklagen auf höchstem Niveau über die Missstände in unserem Land – nicht von allen, aber dennoch viel zu viele. Wow – ja die Sonne scheint ausgewogen wohl eher den Ländern aufs Haupt, die zwar weniger haben, aber Leben in seiner natürlichen Form noch genießen können. Sicher – ein verklärtes Klischee, aber jeder weiß, was gemeint ist. Vier Jahreszeiten und deren Wechselspiel haben auch ihren Reiz. Wahrscheinlich wird dadurch der intensive Genuss der Sommerwochen erst möglich. Was aber lässt Menschen dauerhaft wieder strahlen wie die Sonne? Vermeintlich ist es der Wohlstand, aber stimmt das?

Geht es uns allen immer noch viel zu gut? Sehen viele das Paradies, in dem wir hier leben dürfen nicht mehr? Wahrscheinlich haben sie es nie entdeckt. Wer die Wechselspiele des Lebens, auch seine wahren Härten wie Hunger, Krieg, Missbrauch nie kennengelernt hat, der ist zur Objektivität und Wertschätzung nicht wirklich fähig. Der Fokus liegt per se auf Ignoranz, Mangelbewusstsein, Opfertum und Missstand. Die geistigen Gesetze sind da erbarmungslos. Sie liefern jedem Menschen, jedem Cluster, exakt das, was seinem selbst erzeugten Energiefeld entspricht. Unsere eigene Resonanz – das was wir 24/7 aussenden – trifft uns über den göttlichen Spiegel. Wir reflektieren uns – und wir erkennen uns meist nicht in diesem Widerhall des Lebens. Sind wir noch nicht soweit „den großen Sprung“ zu wagen?

Ich hatte viele gute Gespräche die letzten Monate. Meist waren es Menschen, die mitten im Leben stehen und ihrem bodenständigen Tagewerk nachgehen. So manchem ist aufgefallen, dass eine seltsame Rücksichtslosigkeit und Hartherzigkeit sich immer mehr verbreitet. Tiefgang schwindet, Oberflächlichkeiten nehmen zu. Nicht nur in Städten, es zieht quer übers Land durch alle Gesellschaftsstrukturen. Es ist ein Stelldichein von Ursache und Wirkung, die der Mensch gerade selber setzt. Ein Treffen der Spiegel könnte man sagen. Verschleierte treffen auf innerlich Vermummte. Wie geht man damit um, wenn es einem auffällt und man nicht Teil dieses Gebarens werden möchte? Einfach nicht werten und urteilen – ist das die edle Form von Ignoranz? Es ist unsere innere Haltung, die uns davor bewahrt Teil eines verschlingenden Sogs zu werden, der sich global ausbreitet und die Herzen der Menschen immer mehr verdunkelt und ihren Verstand verblendet. Jeder Mensch trifft eine Wahl – ob bereits vor seiner Geburt oder im täglichen Leben. Wir alle entscheiden uns täglich aufs Neue, welchem Cluster wir angehören wollen, wo wir uns wohl und zugehörig fühlen.

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Seltsame, überholt geglaubte Parolen schwappen wieder hoch. Völkisch soll es wieder werden in unserem Land. Ein absurder Reinheitsgedanke schwingt da mit. Wir sind also besser als andere? Verfällt die Welt irgendwann doch der Eugenik, war dieser Gott einst ein unfähiger Narr, der gedankenlos mit Lehmklumpen gespielt hat? Gibt es kein WIR? Nur das Ego-Ich, die dazu passende Macht, Ellbogen und das pralle Konto?

Ich habe diese Tage den Film „No Escape“ gesehen. Der ging massiv unter die Haut. Wie weit sind wir wirklich weg von solchen Zuständen? Der Film spielt in Südostasien – gemeint ist Thailand. Eine korrupte Regierung verkauft die Wasserrechte an eine US Firma, neben vielen anderen Dingen. Geld ist die Triebfeder aller Beteiligten. Das Volk darbt, versammelt sich zum wütenden Mob, tötet auf gnadenlose Weise alle, die ihrer Meinung nach damit zu tun haben. Eine Säuberung beginnt unter Ausländern und Einheimischen. Es wird wieder völkisch und gerecht – bis zum nächsten Anlass, der alle Taten rechtfertigt. Viele Länder haben derartige Erfahrungen gleich mehrfach durch.

Nach meiner Überzeugung ist das WIR-Prinzip unumstößlich. Und dennoch sind wir nicht alle gleich. Warum auch. Jedes Land und seine Bevölkerung hat seine Eigenheiten, unterschiedliche Entwicklungsstände, religiöse und moralische Werte. Was die Sache problematisch macht, ist der Faktor Geld und die damit verbundene Macht. Einige wenige Menschen auf diesem Globus regieren so die ganze Welt – ohne gewählt worden zu sein. Treibt man ein friedliches Tier in die Enge, wird es irgendwann in seinem Überlebenskampf zubeißen. Der Mensch funktioniert ähnlich, nur mit einem wesentlichen Merkmal, dass ihn einzigartig unter den Lebewesen macht: er ist bereit seine eigene Spezies zu verraten, zu verkaufen, im Ofen zu rösten, nur um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen, der nichts mit selber überleben müssen zu tun hat. „Wenn ich es nicht mache, kommt ein anderer… Leben ist eben so“.

Wenn wir versuchen, uns gegenseitig einen Stempel der Wahrheit aufzudrücken, Rechte und Ideologien kreieren, die letztlich zum Nachteil ganzer Völkergruppen gereichen, solange wird Hass und Gewalt eine Reaktion darauf sein. Wer sich von dieser Energie verleiten lässt, wird fast unbemerkt vom vermeintlichen Opfer zum Täter. Der Ruf nach Ordnung übertönt dann die Menschlichkeit. Die Demagogen, ob politisch, religiös oder einfach nur vom Geld motiviert, manipulieren die Massen, die gar nicht verstehen, dass sie nur Handlanger in einem Spiel sind, das sie niemals gewinnen werden. Die Abläufe und Gewinnverteilungsmechanismen sind weltweit identisch. Auch jede Hochglanzdemokratie wird letztlich vom Geld regiert. Jeder abfällige Blick auf die Diktaturen dieser Erde ist nur ein Blick in den eigenen Spiegel – ein Zerrbild basierend auf Herzlosigkeit.

Solange Politik und Wirtschaft den Menschen als reinen Produktionsfaktor begreifen und missbrauchen, solange wird auch Zwietracht unter den Menschen auf dieser Erde vorherrschen. Und genau diese Energie türmt sich gerade immer mehr auf. Wir können nicht mehr einfach daran vorbeigehen. Unser eigenes Leben ist davon betroffen. Unser Schneckenhaus ist bereits voll mit unserer Energie der Angst. Wir müssen raus, aufeinander zugehen, in die Kommunikation gehen, versuchen einander zu verstehen, eine gemeinsame Basis erschaffen. Ich sehe keine Politiker, die das schaffen könnten, was der Mensch – das Volk – jetzt realisieren muss.

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Dieser Sommer hat keinen guten Start hingelegt. Unser Menschsein ist da ähnlich. Dass wir vom Affen abstammen, halte ich eher für unwahrscheinlich, auch wenn so mancher Zeitgenosse daran keinen Zweifel lässt. WIR hatten keinen leichten Start als Spezies. WIR sind es leider gewohnt von Mächtigen regiert und unterjocht zu werden – das liegt uns im Blut. Die Zeit aber ist reif für einen kollektiven Bewusstseinsspung. Dieser Prozess braucht Zeit, es gibt kein Ultimatum. Und dennoch gibt es Chancen, die wir verspielen können – jetzt. Auch diese Möglichkeit ist leider zum Greifen nahe. Nie zuvor wurden Menschen zeitgleich so eingelullt über ihre digitalen Spielzeuge, begünstigt durch ihre Unkenntnis energetischer Zusammenhänge. Jeder glaubt er könne, solange es keiner sieht, sein ganz eigenes Ding drehen. Das funktioniert nur nicht. Die Quittung kommt, der Spiegel des Lebens reagiert sehr schnell darauf.

Die Lösungen, die Antworten auf die aktuellen Fragen liegen in uns allen. Deshalb sollten wir etwas mutiger mit einem Lächeln aufeinander zugehen und uns austauschen. Es geht nicht gegen jemanden, es geht gerade um uns selbst. Die Werkzeuge für das Gelingen haben etwas mit Liebe zu tun, aber auch mit Grenzsetzung, Toleranz und gegenseitiger Achtung, bei aller Andersartigkeit, die uns verunsichert. In Wahrheit haben wir alle nur Angst voreinander und vor uns selbst. Wir könnten z.B. nicht gut genug sein, einem Vergleich nicht standhalten. Unsere Schwächen aber sind es, die uns berührbar machen. Unsere Talente sind es, die uns fremde Türen öffnen. Unser Authentischsein ist es, das uns sympathisch macht. Letztlich erkennen WIR, dass der Feind nicht im Außen auf uns lauert – er hockt in unseren verwirrten Köpfen und lässt uns pausenlos imaginäre Feinde kreieren, die WIR vergeblich versuchen zu bekämpfen. Wir können und müssen manchmal unseren Nachbarn – ob weiß oder dunkelhäutig – Grenzen setzen. Aber das muss auf einer Basis geschehen, die etwas mit Ethik, Moral, Herz und Verstand zu tun hat. Je verhärteter die Fronten aufgrund von gegenseitigen Verletzungen sind, umso größer ist die Herausforderung es dennoch zu versuchen.

Egoismus und Ausbeutung sind wir leider alle gewohnt. Wir stellen uns nur allzu leichtfertig über andere Menschen und folgen unserer Ego-Spur – aus Angst. Der polare Aspekt dazu heißt Liebe und der ist so vielfältig wie das Leben. Es ist leichter jemanden zu verurteilen, als ihm in Liebe zu begegnen, ohne dabei die eigenen Werte zu verraten. Das ist die Herausforderung unserer Zeit.

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Wir alle haben Fehler im Leben gemacht – im Umgang mit uns selbst und anderen Menschen. Es ist gerade eine gute Zeit unsere innere Sonne zum Strahlen zu bringen – ohne Wertung. Dadurch kann Heilung geschehen – auf vielen Ebenen. Den alten Kampf zurücklassen, sich selbst und anderen vergeben, sich distanzieren von Menschen, die Hass und Gewalt säen.

Es ist gerade eine gute Zeit. Der späte Sommer hat es uns gezeigt. Wärme ist ein wichtiger Faktor im Menschsein. Herzlichkeit erzeugt diese innere Wärme. WIR sind dann ein Lichtblick füreinander. Nicht jeder kann mit jedem – muss das auch nicht. Nicht jede ethnische Gruppierung kann achtlos vermischt werden. Manchmal ist Distanz wichtig. Wer aber bereit ist für diesen Schritt – aufeinander zuzugehen – wird genau die Menschen finden und mit ihnen friedvoll Leben teilen können, die für eine beiderseitige Entwicklung fruchtbar sind.

Die neue Zeit empfängt jeden, der bereit ist sie zu leben.

Planet der Affen

Wann wird der Mensch endlich zum Menschen?

Wer waren wir einst – dass wir in diesem unendlichen Hass immer noch aufeinander losgehen können?

Wer sind wir heute- dass wir es immer noch nicht herausgefunden haben, wer wir einst waren?

Wer werden wir sein –wenn wir als menschunwürdiges Wesen einen Planeten mit all seinem Leben endlos missbrauchen?

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Wir geben uns zufrieden, wenn wir etwas zu essen haben und schauen gleichzeitig zu, wie unser Nachbar verhungert.

Wir stillen unsere Triebe, indem wir den Missbrauch verleugnen.

Wir blasen unser Ego auf und sehen darin unsere Großartigkeit.

Wir verwechseln Religion mit Gott, so müssen wir keine Verantwortung für unser Tun übernehmen.

Wir haben unsere Werte gegen Geld eingetauscht, das mehrt sich wenigsten ohne Anstrengung.

Wir packen alles in Schubladen, Vorschriften, Traditionen, Meinungen, damit unser Verstand weiterhin das von Herzen kommende Gefühl unterdrücken kann.

Wir stellen uns täglich auf und über andere, so erkennen wir unsere wahre Größe besser.

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Wir waren einst Gott – was unterscheidet uns heute vom Affen?

Wir verhalten uns heute wie Affen – schau auf dein Smartphone, denn es ist smarter als DU!

Wir werden auch weiterhin Bananen schälen und auf Bäumen leben und uns einreden, dass wir die Krone und das Zentrum der Schöpfung sind – mit einem Diplom, einem schönen Auto und einem großen Haus und einem noch größeren Bankkonto lässt sich das wunderbar kaschieren.

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Wir vermehren uns, wir sind noch nicht genug – das stärkste Rudel beherrscht den Wald.

Wir sind laut, wir stinken, wir haben sicherheitshalber immer eine geballte Faust, wir sind adipös aber so süß– in unseren schicken Gewändern fällt all das nicht auf.

Wir haben herausgefunden, wie man die Wahrheit verdreht und es dennoch nicht Lüge nennen muss.

Wir wissen um unsere Schwächen, so können wir uns gegenseitig besser manipulieren.

Wir haben Angst vor der Dunkelheit und glauben, dass mit dem Tode das Licht ausgeht.

Wir trauen maximal unseren 5 Sinnen – alles andere übersteigt unsere flache Stirn.

Wir schauen in den Spiegel und alles was wir erkennen ist: einen nasenbohrenden Affen, der nicht mehr weiß, wer er ist.

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Du bist ein Mensch, wenn du MENSCHENWÜRDE groß schreibst in deinem Leben.

Du bist ein Mensch, wenn dein Mitgefühl größer als deine Verachtung für deine Spezies ist.

Du bist ein Mensch, wenn du Geld nicht zu deinem Gott im Leben machst.

Du bist ein Mensch, wenn du dein Herz sprechen lässt.

Du bist ein Mensch, wenn du dich von jeder Gewalt distanzierst und Leben mit Respekt begegnest.

Du bist ein Mensch.

DU.