Echnaton

Der
Pharao
Echnaton
verehrte den
Sonnengott Aton.
Vor rund 3.400 Jahren
legte er den Grundstein für
den späteren Monotheismus.
Sein für die damalige Zeit radikales
Weltbild brachte ihm den Ruf Ketzerkönig
ein. Das Sprengen von alten Weltbildern und
die Reformierung von politischen und kulturellen
Systemen war zu jeder Zeit brisant für den Vordenker.
Ob Echnaton ein Visionär oder nur ein Egomane war, darüber
läßt sich nur spekulieren. Die Tatsache, daß man ihn nach seinem
Tode aus den damaligen Geschichtsbüchern und allen Artefakten tilgen
ließ, legt Zeugnis seines zu radikalen Vorgehens ab. Das Volk und die damals
schon mächtige Kaste der Priesterschaft sah in diesem radikalen Kurswechsel nur
die Bedrohung und den Verlust von Besitzständen und Privilegien. Daran hat sich bis heute
nicht viel geändert. Nicht die äußeren Umstände und deren Vorteile alleine entscheiden über eine
erfolgreiche Veränderung. Der Mensch muß verstehen können, was gerade mit ihm geschieht. Und das
menschliche Bewußtsein braucht Zeit dafür. Der nach meiner Überzeugung gerade sich vollziehende Wandel
in den Köpfen und Herzen der Menschen wird auch seine angemessene Zeit benötigen. Keine radikale These ändert das.

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