Definitionen

Die nachfolgenden Definition dienen dem besseren Verständnis meiner Beiträge. Sie beruhen auf meinen eigenen Erkenntnissen und haben keinen akademischen Anspruch. Die Reihenfolge ist teilweise aufeinander aufbauend – einmal chronologisch lesen ist von Vorteil, aber kein Muß.

Begriffsbestimmungen rund um das Thema Sonne bitte hier klicken

  • Gott
  • Du bist Gott und das „Wir“
  • Prozeß des Erwachens
  • Matrix
  • Rolle
  • Freier Wille
  • Polarität
  • Polare Gegenspieler – das Böse
  • Besetzungen und Fremdenergien
  • Engel und andere Wesen
  • Esoteriker und Spirituelle
  • Gefühl und Emotion
  • Hochsensibilität (HSP)
  • Ablehnung – Gegen etwas/jemanden sein
  • Meditation und das Gedankenkarussell
  • Spiegel und Resonanz
  • Hologramm und Fraktale
  • Energetische Cluster
  • Angst
Gott

Gott „verkörpert“ für mich alles, was ist. Es ist kein Er oder Sie, bevorzugt keine Religion, begrenzt sich nicht nur auf diese Erde, kennt kein Werten und Urteilen. Gott findet sich in allem was lebt; in allem, was der Mensch nur tote Materie nennt; in allem, was der Mensch nicht sieht, spürt oder bisher nicht messen kann. Gott ist eben alles, was ist. Ein nicht erklärbares Mysterium.

Du bist Gott und das „Wir“

Das ist jetzt keine Blasphemie, sondern vielleicht unser aller größter Irrtum. Wir suchen ständig einen Gott im Außen – und finden ihn dort nicht. Würden wir in unserem Herzen suchen, wären wir erfolgreicher. Ich glaube, daß wir alle eine Verkörperung von Gott sind nach dem Prinzip „Ein Leib und viele Glieder“. So wie unser Körper aus Milliarden von Zellen besteht, die alle die gleiche Basisinformation besitzen und trotzdem eine ganz individuelle Funktion im Körper ausführen, so drückt sich Gott in dieser Welt über uns Menschen aus. Über den Vergleich mit Körperzellen dürfte auch klar sein, warum das „Wir“ eine höhere Priorität als das „Du/Ich“ hat. Der Körper „funktioniert/lebt nur dann gesund“, wenn jede Zelle an ihrem Platz ihre ganz individuelle Funktion ausübt. Vielleicht ist das eine treffende Erklärung, warum der Mensch permanent in irgendeinen Krieg verwickelt ist – er kämpft gegen sich selber, er hat seine Basisinformation darüber wer er ist verloren. Nur die eigene Akzeptanz und Selbstliebe führt zu einem harmonischen „Wir“ und einer lebenswerteren Welt.

Prozeß des Erwachens

Mein eigener Lebensweg hat mich zu der Erkenntnis geführt, daß es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als man uns in Kirchen und Schulen beibringt. Gott ist für mich zu etwas sehr realem geworden, ohne dabei religiös zu sein. Der Mensch hat ganz offensichtlich nur vergessen, wer er ist – ein Teil von Gott. Unter genau dieser Phase des sich selber wieder Entdeckens und Erkennens verstehe ich den „Prozeß des Erwachens“. Wie sich dieser Prozeß im Leben eines Menschen zeigt, ist sehr individuell. Das hat nichts mit Hellsichtigkeit oder anderen Fähigkeiten zwingend zu tun. Eine Gemeinsamkeit gibt es jedoch, die ich bisher erkennen konnte. Es ist die Öffnung des eigenen Herzens für sich selber und die Welt, gepaart mit einem tiefen Gefühl des Friedens und der grundlosen Freude. Nur „machen oder beschleunigen“ kann man diesen Vorgang nicht. Es hat etwas mit der persönlichen Reife des Menschen zu tun. Es geschieht einfach, und dann fängt das Suchen an, alte Werte passen nicht mehr, der Mensch will plötzlich Antworten und Lösungen – die findet er auch – ganz individuell. Der Apfel fällt vom Baume, wenn er reif ist. Allerdings ist das kein passiver Vorgang. Entwicklung braucht zwar immer Zeit, das gilt es „leider“ zu akzeptieren. Man kann jedoch seine (Persönlichkeits-) Entwicklung zielstrebig ohne Umwege angehen. Darunter verstehe ich die Lebensthemen, die nach einer Lösung rufen zu meistern und nicht zu ignorieren. Aus diesem Grund gibt es auch keinen Automatismus, wie ihn manche „Aufsteiger“ erhoffen und ihr Ziel deshalb nie erreichen. Wir müssen aus eigener Kraft unseren Weg zu Ende gehen. Die jetzige Phase bietet m.E. jedoch eine Besonderheit: Wer „sein Segel jetzt bewußt in den Wind hängt“, erfährt eine energetische Unterstützung. Ob man das der Sonne oder anderen Faktoren zuschreiben möchte, ist eher nebensächlich – Du spürst vermutlich „etwas“. Es ist eine Schwingungs-erhöhung, die sich mal angenehm, aber auch sehr unangenehm anfühlen kann. Bleibe mit Deiner Aufmerksamkeit bei Dir, lasse Dich nicht irritieren oder gar unter Druck setzen, wenn wieder einmal ein „Erleuchteter“ von einem neuen Termin spricht, der kurz bevor steht und dann doch wieder zu keinem Ergebnis führt – dieses Schauspiel ist immer gleich. Achte nur auf Dich selber, bleibe psychisch stabil, verweile in Deinem Herzen und in der Freude, verrichte Dein normales Tagewerk, also sorge für Dich und Deine Familie. Alles andere geschieht, wie es geschehen soll. Richte also Deinen Fokus zuerst auf ein gutes und bodenstädiges Leben, denn auch darüber drückt sich Gott aus. Der hier beschriebene Prozeß des Erwachens kann zur schönsten Nebensache Deines Lebens werden. Er darf aber niemals zum Selbstzweck mutieren und Dich aus der Bahn werfen. Du atmest, um zu leben, aber Du lebst nicht, um zu atmen.

Matrix

Die Matrix ist für mich das System, in der unsere Rollen „niedergeschrieben und festgelegt“ sind, eine Art Drehbuch. Gott agiert sich innerhalb einer selbst erschaffenen Illusion, der Matrix, als Mensch aus – vom unbewußten Menschen hin zum voll bewußten Menschen.

Unsere Gedanken und Gefühle sind das Bindeglied zu unserer Rolle. Wir erzeugen mit unseren Gedanken und Gefühlen ein Energiefeld, das den Verlauf unserer Rolle maßgeblich beeinflußt. Wir erzeugen so innerhalb der Matrix unsere eigene Realität.

Die Matrix ist auch der Ort, an dem sich das polare Prinzip ausagiert. Der Mensch ist ständig herausgefordert seinen „rechten Weg“ zu finden. Er kann den „Weg der Versuchung“ gehen oder „dem Pfad der Tugend“ folgen. Siehe hierzu auch „Freier Wille“ und „Polare Gegenspieler“.

Die Filmtrilogie „ Matrix“ ist für mich eine wunderbare Allegorie auf uns Menschen. Wir nähren zwar keine Maschinen mit Strom, aber dennoch läßt unser Konsumentendasein und unsere gnadenlose Abhängigkeit vom Geld einen derartigen Vergleich zu. Ich gehe außerdem davon aus, daß wir tatsächlich einer Art Illusion unterliegen, aus der wir uns gerade befreien. Ich nenne auch das den „Prozeß des Erwachens“. Die Hirnforschung liefert aktuell interessante Beweise, das genau diese Fragen nach einer möglichen Matrix und dem freien Willen mehr als mysteriös sind. Bis eine Entscheidung darüber, etwas bestimmtes zu tun, z.B. in der Nase bohren, in unserem Bewußtsein, die Ebene des freien Willens, angelangt ist, steht der Handlungsablauf zumindest meßtechnisch längst fest.

In meiner Arbeit mit Menschen versuche ich in deren Matrix, in seinen Energiefeldern, zu lesen. Das ist jetzt weniger spektakulär, als es vielleicht klingen mag. Ich könnte auch sagen, ich habe einen sehr guten Riecher, was die Charakterzüge und die Verhaltensweisen eines Menschen angehen. Gewisse Dinge lassen sich darüber auch prognostizieren, soll heißen, der Mensch folgt einfach nur seiner Rolle, in der man lesen kann.

Rolle

In manchen Texten spreche ich von einer „Rolle“, die der Mensch lebt oder spielt, ohne es zu wissen. Ich glaube an das Prinzip der Reinkarnation und dass der Mensch einem freiwillig gewählten Entwicklungszyklus unterliegt. Ich gehe davon aus, daß mit jeder erneuten Inkarnation der künftige Mensch seine „Rolle“ bereits auf der Seelenebene gezeigt bekommt und in gewisser Weise die Eckpfeiler dieser Rolle mitbestimmt. Einfach nur um bestimmte Erfahrungen zu machen. Das Mysterium Gott koordiniert all diese einzelnen Rollen bzw. Seelenverträge. Dadurch ergeben sich die sogenannten Zufälle des Lebens. Demnach hat alles, was uns im Leben widerfährt eine Sinnhaftigkeit, die sich unseren Sinnen meist entzieht.

Freier Wille

Der freie Wille des Menschen ist ja ein angebliches göttliches Grundrecht. Die Frage, die sich mir irgendwann stellte lautet „wo fängt er an und hört er auf“ ? Rückschauend hat Leben mehr etwas von „Herr Dein Wille geschehe“ – was nicht unbedingt schlecht war. „Der Mensch denkt und Gott lenkt“ hat auch seine Daseinsberechtigung. Objektiv läßt sich das nicht beantworten. Ich glaube, daß unser freie Wille mit der Wahl unserer Rolle auf Seelenebene am größten ist. Wir entscheiden selber darüber, welche Highlights in unserem Leben „geschehen sollen“. Auf der Ebene des Menschenseins haben wir genau noch zwei Möglichkeiten der Wahl: wir nehmen unsere Rolle tapfer an und leben sie oder wir verweigern uns selbiges zu tun. Etwas schwieriger wird es bei der Definition der Detailschärfe. Gehört „in der Nase bohren“ bereits zur Abhängigkeit der Rolle ? Dem „Supercomputer Gott“ traue ich zwar grundsätzlich alles zu und die Chaostheorie versucht ja auch zu beweisen, daß alles mit allem irgendwie verknüpft ist. In meinen „lichten Momenten“ durfte ich genau derartiges erkennen – selbst in einem Staubkorn findet sich göttliche Brillanz wieder – warum also nicht auch in der noch so banalsten Handlung ? Für den Hausgebrauch im Alltag begnüge ich mich mit der Variante, daß zumindest alle wesentlichen Eckpfeiler, die in irgendeiner Form mit meiner und der Entwicklung/Rolle eines Anderen zu tun haben könnten, sich dem freien Willen entziehen. Wir können zwar Umwege bis zum nächsten Eckpfeiler nehmen, wir landen jedoch solange wir „spielbereit“ sind, immer an diesem Punkt, der etwas mit uns zu tun hat – solange, bis wir die Hürde gemeistert haben. Ich muß jedoch noch einen Erfahrungswert hinzufügen, frei nach dem Motto „die Ausnahme bestätigt die Regel“. Der scheinbar freie Wille kann in jeder noch so banalen Handlung „manipuliert“ werden. Aus Sicht des Spielführers Gott ist unsere Rolle, unsere Handlungsweise immer zielgerichtet auf eine bestimmte Absicht, ein Ergebnis ausgelegt. „Der Zweck heiligt die Mittel“ und so ist im Zweifelsfall jeder Handlung auch eine dahinter liegende Absicht zu unterstellen. Der scheinbar unachtsam zerdepperte Teller kann eine ungeahnte Kettenreaktion auslösen, die uns an ein bestimmtes Ziel innerhalb der Rolle führt. Der zerdepperte Teller auf einem Polterabend ist vermutlich ein Akt des freien Willens.
Eine weitere Ausnahme von der Regel ist die Manipulation durch unsere polaren Gegenspieler – siehe hierzu „Polare Gegenspieler“.

Absolut durchschauen als Mensch werden wir dieses Prinzip nie, denn dann würde die Rolle „unspielbar“ werden.

Polarität

Gott ist das absolute SEIN. Gott ist alles was ist. Es gibt also nichts, was Gott nicht ist. Für das Mysterium Gott ist menschliches Leben in seiner Begrenztheit eine Möglichkeit sich zu erfahren im Rahmen einer „Illusion der Limitierungen“. Er schaut sich selber zu, wie er sich innerhalb dieser Illusion entwickelt. Die Illusion der Polarität ermöglicht die Existenz und das Ausagieren von sich bedingenden Gegensätzen. Heiß bedingt kalt, hell bedingt dunkel. Der Mensch lebt somit systembedingt in einem ständigen Spannungsfeld von Gegensätzen. Entsprechend seiner Rolle, wird er bestimmte polare Seinszustände bevorzugen, ablehnen oder neutral bewerten. „Die Wahrheit liegt immer in der Mitte“ sagt man. Der Mensch wird seine Wahrheit innerhalb dieser Gegensätze finden müssen, um so seine ganz individuelle Rolle akzeptieren und leben zu können. Nur das führt ihn in seine letztendliche Freiheit – die Akzeptanz seines Platzes innerhalb des polaren Geschehens. Nur so läßt sich das globale Spiel der Rollen erklären. Wenn alle nur das „Gute“ sein wollen und könnten, dann wäre weder ein polares Spiel der Gegensätze möglich, noch wäre überhaupt die Definition von „Gut“ möglich. „Gut“ bedingt „Schlecht“, um sich gegenseitig erkennen und bewerten oder einordnen zu können. Die Abwesenheit von „Schlecht“ wäre nur ein weißer Punkt in einem weißen Raum – der „sich fragt – wer oder was bin ich überhaupt“.

Polare Gegenspieler- das Böse

Wie zuvor beschrieben, bedingen sich die Gegensätze innerhalb der Polarität. Wer das Gute will, macht automatisch Bekanntschaft mit dem Bösen und umgekehrt – systemisch von Gott so gewollt. Der polare Gegenspieler begegnet uns durch einen anderen Menschen, der bewußt oder unbewußt unsere Absichten oder Handlungsweisen durchkreuzt oder stört. Fremdenergien – feinstoffliche, nicht verkörperte Wesen, die ich hier jetzt nicht näher definieren möchte, spielen ebenfalls eine große Rolle in Bezug auf die Matrix und unserer polaren Gegenspieler. Der Mensch unterliegt einer unsichtbaren Manipulation, ich nenne sie die „Versuchung“, die weitreichende Konsequenzen hat. Jeder kennt das Prinzip „der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach“. Genau in dieser Niesche spielt sich Manipulation ab. Der Mensch wird ständig in Versuchung geführt, Handlungen auszuführen, destruktive Projektionen laufen zu lassen, die ihn vom nächsten Zielpunkt seiner Rolle abbringen sollen. Auch hier stellt sich die Frage nach dem feien Willen – ohne eine echte Entscheidungsfreiheit wäre ein in Versuchung führen nicht möglich, sondern nur ein Abschnitt einer starren Rolle. Im Laufe seines Lebens kommt der Mensch zu der Erkenntnis, daß es wesentlich einfacher ist einer Versuchung nachzugeben mit u.U. anschließend fatalen Folgen, als einem hehren Ziel gerecht zu werden, das nur schwer oder gar nie erreicht wird. Man könnte zu dem Schluß kommen, daß das Spielen der Rolle einem lichtvollen Weg entspricht, der auch durch die Dunkelheit führt, mit dem letztendlichen Ziel, das eigene Ich nach Hause zu bringen, um sich wieder als Gott zu erkennen. Der Preis oder die Herausforderung ist der eingeschränkte oder gar nicht vorhandene freie Wille auf diesem Weg der Tugend. Der Weg der Versuchung entspricht dann dem polaren dunklen Weg, der möglicherweise mehr freien Willen zuläßt, dafür aber das Spiel innerhalb der Matrix verlängert. Luzifer, der Lichtträger – einer der höchsten Engel, ist vielleicht „nur“ das andere Ende der Polarität. Es liegt nun am Menschen selber, in welcher Ecke der Polarität er sich bewegen möchte und welche Konsequenzen daraus für ihn erwachsen. „Zu gut um böse zu sein“ ist demnach menschliches Wunschdenken: wer die Erde besucht, macht sich nun mal die Flügel schmutzig und das scheint die Aufgabe unseres polaren Gegenspielers zu sein. Unser polarer Gegenspieler stellt uns durch sein Verhalten auf die Probe, wie weit wir tatsächlich schon aus der Liebe heraus handeln können oder ob wir auf sein Spiel z.B. das der Aggression einsteigen. Die nette Variante ist der sog. Arschengel. Das absolut Böse zu 100 % existiert nach meiner Überzeugung nur im feinstofflichen Bereich, das Besitz von Menschen ergreifen kann. Der Mensch hingegen hat immer auch einen guten Kern – er hat somit die Wahl. Licht und Dunkelheit bzw. Gut und Böse sind an das Bewusstsein des Individuums gekoppelt (nicht Intelligenz). Je höher das Bewusstsein eines Menschen, desto heller sein Licht – das Leben aus dem Herzen ist weit entwickelt.

Besetzungen und Fremdenergien

Das ist ein sehr heikles Thema für mich. Damit landet man zielsicher in der Ecke der „Spinner“, da sich diese Ebene den meisten Menschen verschließt. Ich halte es jedoch für wichtig genug, um auch darüber zu schreiben. Alles in unserem Leben basiert auf Schwingung und Frequenz – die Quantenphysik liefert hier verständliche Modelle. Die Tatsache, daß wir nur bestimmte Frequenzen wahrnehmen, dürfte bekannt sein. Ich vergleiche das mit einer Hundepfeife – was Spike sofort reagieren läßt, entzieht sich dem menschlichen Gehör. Die Tierwelt gibt reichlich Beispiele. Unter einer Besetzung versteht man eine Fremdenergie (feinstoffliches, nicht verkörpertes Wesen), die sich in der sog. Astralwelt aufhält. Eine Frequenzebene, die parallel zur „normalen“ Welt existiert, aber nicht für jeden wahrnehmbar ist. Ich gebe zu, das ist jetzt starker Tobak – nur nutzt mir das nichts. Ich muß damit umgehen – auf meine spezielle Weise. Jeder Mensch trägt ein Energiefeld, genannt Aura, um sich herum. Dieses Energiefeld stellt u.a. ein Schutzschild dar. Wird dieses Energiefeld geschwächt oder durchlässig, können sich Fremdenergien, ähnlich einem Parasiten an den Wirt Mensch hängen. Der Mensch verliert dadurch sprichwörtlich Lebenskraft, er wird förmlich energetisch ausgesaugt. Bemerkbar an depressivem Verhalten, Ängsten, Aggressionen und Reizbarkeit. Man spürt auf körperlicher Ebene das „Gewusel“ um einen herum. Wenn man es endlich entdeckt, ist eine Chakren- und Aurareinigung fällig. Trotzdem kann es einige Tage dauern, bis man sich wieder völlig frei fühlt. Durch die Arbeit mit Menschen weiß ich, daß jeder das Bewußtsein verändernde Stoff (Drogen, Alkohol etc.) diesen Effekt auslösen kann und zwar unabhängig davon, ob man diesen Vorgang spürt. Jede Sucht, dazu kann auch der Konsum von Pornografie gehören, kann diesen parasitären Effekt auslösen. Immer dann, wenn ein Mensch „nicht ganz bei sich ist“ – soll heißen, er ist z.B. willensschwach, bietet er Fremdenergien die Möglichkeit genau diesen „freien Platz“ zu besetzen. Wenn man so will ein Naturgesetz, denn diese kennt keine unbesetzten oder besser unbelebten Bereiche.

Die abgeschwächte Form der Besetzung nennt sich Anhaftung. Das sind potentielle Eindringlinge – diese Parasiten warten auf eine günstige Gelegenheit, bis der Wirt einer bekannten Schwäche wieder einmal nachgibt. Wer die hier beschriebenen Effekte nicht (er)kennt, wird sich u.U. mit der Akzeptanz auch schwer tun. Versuche wertfrei mit diesem Thema umzugehen. Das beste Schutzschild ist die Frequenz der Liebe. Angst und Aggressionen können hingegen die „Tür öffnen“. Auch aus diesen Gründen ist es wichtig, aus dem Herzen heraus zu leben ! Siehe auch die Links zu Lumira Weidner in der Kategorie „Gesundheit“

Engel und andere Wesen

Engel sind so real, wie wir Menschen. Im Gegensatz zu Menschen drängen diese sich jedoch nicht auf und sind immer im Hintergrund. Ich kann sie leider nicht sehen, dafür aber manchmal so stark spüren, daß so etwas wie liebevolle Ehrfurcht entsteht. Ob man nun an Engel glauben mag oder nicht, spielt keine Rolle. Die Erfahrung alleine, daß eine Kraft um uns herum ist, die uns beschützt und leitet, ist für jeden Menschen nachvollziehbar. Nur nennen wir diesen Effekt der Schutzengel vielleicht anders: „Zufall, Glück gehabt, das ging aber nochmal gut“. Wir können um Hilfe bitten und diese kommt umso intensiver, wie wir bereit sind unsere Lebensthemen zu erlösen.

Die dunkle Fraktion der polaren Gegenspieler ist genauso allgegenwärtig – siehe auch Fremdenergien und polare Gegenspieler. Auch sie leisten uns Hilfe zu Selbsthilfe – auf eine Art, die wir heimtückisch oder bösartig nennen. Es sind häufig die Abfragen unserer guten Vorsätze oder der Ausdruck unserer Ängste und Aggressionen, die diese Wesenheiten aktiv werden lassen. Wenn sich unser Herz verschließt, Liebe und positive Gedanken und Gefühle nur noch leere Worte sind, dann sind unsere Gegenspieler erfolgreich gewesen.

Esoteriker und Spirituelle

Diese wertende Differenzierung erlaube ich mir im Wissen, daß sie weder absolut gerecht noch klischeefrei ist. Esoteriker sind für mich neugierig gewordene Suchende auf dem Gebiet der Spiritualität, denen es noch schwer fällt aus eigener Kraft und vor allem Erfahrung zu differenzieren – die Spreu vom Weizen zu trennen. Genauso bin ich als Teenager gestartet. Ein weiteres Merkmal ist das im Vordergrund stehende Konsumieren von allem Neuen, was der Markt oder der persönliche Guru – z.B. Buchautor – zu bieten hat. Auch äußere Merkmale sind zu finden. Bestimmte Kleidung, Treffs, Insignien oder auch Ausdrucksformen wie ein aufgesetzt, verklärter Liebesblick voller Wohlwollen und Mitgefühl mit den Worten „Bist Du auch auf dem Weg ? Nein – dann sende ich Dir jetzt viel Licht und Liebe !“…………. Nein – das ist jetzt keine Polemik oder Verurteilung. Ich mußte irgendwann begreifen, daß diese Ausdrucksform eine vorübergehende Phase ist – im Optimalfall. Ähnlich einem Teenager – die meisten werden auch erwachsen. Esoteriker sind meist sehr dogmatisch in ihrer Weltanschauung, ähnlich religiösen Fundamentalisten, die sie selbstverständlich verachten, dafür aber mit Toleranz. Esoteriker haben definitiv auf alles die passende Antwort und Lösung: „Das hätte ich Dir gleich sagen können – Du mußt das und das und das tun, denken, trinken, besuchen, lesen………“. Esoteriker sind auch blind für sich selber – sie würden sich niemals als Esoteriker bezeichnen. Der eigene Erleuchtungsgrad, basierend auf dem unglaublichen, geborgten Fremdwissen durch Bücher, Seminare, WWW, ist so schillernd, das man als „Normalo“ sich vor lauter Ehrfurcht nur noch verneigen kann.

Spirituelle Menschen haben diese Phase häufig auch durchlaufen oder bringen bereits einen entsprechenden Reifegrad mit in ihr jetziges Leben. Alles geht unaufgeregter und selbstverständlicher zu. Oberlehrer und Besserwisser finden sich dort nicht. An Äußerlichkeiten sind diese Menschen eher selten zu identifizieren. Ihre ganz selbstverständliche Ausstrahlung jedoch, ihre Ausdrucksweise läßt sie erkennen. Auch das kann man nicht machen – es ist einfach nur ein weiterer Seinszustand. Ist diese Kategorie Mensch nun „weiter“ als Esoteriker oder daran gänzlich uninteressierte Menschen ? Darauf kann ich nur antworten: „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“ und „die scheinbar Letzten werden die Ersten sein“. Soll heißen, mit Hochmut und Überheblichkeit läßt sich dem Thema nicht näher kommen. Toleranz, aber auch die eigene Lebenserfahrung bringen Licht ins Dunkel. Von einem Teenager erwarte ich eben nicht die Lebenserfahrung und Weisheit eines Greisen. Aber so mancher Teenager bringt verblüffende Fähigkeiten mit. Im Umgang mit Menschen ist es immer wichtig zu erkennen, wo der Andere steht. Die eigene Selbsteinschätzung macht genau das zum Problem. Jetzt ist alles klar – oder ?

Diese „waghalsige“ Differenzierung hat für mich jedoch eine tiefere Bedeutung. Ich bin vor vielen Jahren einige Male mit sog. Esoterikern auf die Nase gefallen – bei der Suche nach Gleichgesinnten und Menschen mit Erfahrung auf dem Gebiet. Zu schön war die Verblendung, zu dünn die letztliche Substanz. Das vermeintliche Wissen, Gehabe und deren „eigene Wunden“ erzeugten Scherben. Wissen hätte ich es können, nur habe ich mir damals noch zu wenig vertraut. Und genau das ist der Grund, warum ich das hier so schreibe: sei wachsam, auch mit meinen Worten, und vertraue immer Dir zuerst. Ganz besonders mit den Menschen, die sehr lautstark und selbstbewußt ihre Wahrheit verkünden – prüfe sie, bevor Du sie als Deine Wahrheit annimmst. Es gibt derzeit einige etablierte Blogs, Redner und Buchautoren, die auch auf Videokanälen ihre halbgaren Wahrheiten als den Stein der Weisen verkaufen – nach meiner Ansicht – und damit mehr Schaden anrichten, als sie dienlich sind. Spätestens dann, wenn die gechannelten Botschaften nicht eintreffen, die super effektive Technik 08/15 nicht den gewünschten Erfolg bringt und einfach ein neues Buch oder Video oder Botschaft samt Begründung mit neuem Käse verbreitet wird, sollten die Ohren klingeln. Viele Wege führen nach Rom und nicht das Etikett entscheidet über die Qualität auf diesem Gebiet.

Gefühl und Emotion

Beide Begriff werden in der Literatur sehr unterschiedlich erklärt und im Alltag meist in einen Topf geworfen. Ich finde eine sprachliche Differenzierung sehr wichtig und beschreibe hier meine stimmigste Definition.

Gefühle sind allgegenwärtig – Liebe, Angst, Freude, Haß usw. Menschen nehmen ihre Gefühle sehr unterschiedlich wahr. Der eine reagiert hoch sensibel, der andere kommt an seine Gefühle nicht richtig heran. Meine Beobachtung bei intellektuellen Menschen ist gelegentlich eine Bypaß Funktion des Verstandes – er denkt sich die Gefühle, ähnlich einer Simulation, aber das Gefühl selber kommt nicht hoch. Gefühle können auch als lästig empfunden werden – ähnlich einem Gedanken verlangt auch das Gefühl nach Aufmerksamkeit und Beachtung. Wer sein eigenes Fühlen wieder trainiert und integriert gewinnt im Leben enorm an Lebensqualität. Ohne Gefühle ist ein Prozeß der Bewußtwerdung undenkbar, denn sie sind nun mal „undenkbar“.

Emotionen sind mit reichlich Energie aufgeladene Gefühle. Ein Gefühl kann leise vor sich hin plätschern, eine Emotion hingegen gleicht einem Vulkan, der gerade explodiert. Ich kann Liebe empfinden, aber auch vor Liebe überfließen. Ich kann Haß fühlen ohne ihn auszuagieren, aber als Emotion kann er unkontrolliert Schaden anrichten, er wird zum Selbstläufer.

Vom Gefühl zur Emotion ist es nach meiner Definition wie mit einer Sektflasche. Der gleiche Inhalt prickelt entweder gemächlich vor sich hin, er kann aber auch explosionsartig den Korken von der Flasche sprengen.

Hochsensibilität (HSP)

Hochsensibilität bezeichne ich als eine Gabe und nicht als Krankheit oder Macke. Menschen mit dieser feinnervigen Ausstattung wissen häufig nicht, daß sie zu einer Bevölkerungsgruppe mit besonderer Begabung gehören, denn diese Gabe wird meist selber als Last oder Fluch empfunden. Nicht selten ecken diese Menschen im Alltag an oder haben Probleme, am „normalen“ Leben teilzunehmen. Was für den „dickfelligen Homosapien“ völlig unproblematisch erscheint, kann für Sensible zur Tortur werden. Umgekehrt reagiert der Sensible frühzeitig auf bestimmte Signale, die den Dickfeller niemals erreichen. Fluch und Gabe liegen u.U. eng beieinander. Die Form der erhöhten Sensibilität ist sehr vielschichtig. Alle Sinnesorgane können eine erhöhte Wahrnehmung erfahren. Was im Tierreich völlig normal scheint, darf der Mensch möglicherweise langsam auch integrieren. Ich selber lebe damit. Eine erbliche Vorbelastung und ein „Ereignis“ im Jahre 2001 haben mich in diese „andere Wahrnehmung“ hinein katapultiert. Einerseits nutze ich diese Gabe beruflich, andererseits kann Leben unter zu vielen Menschen mit ihrem ständigen Lärm und „unsauberen Energiefeldern“ unerträglich werden. Ich beobachte an mir selber seit Jahren, daß die Sensibilität stetig steigt – wohin, in welche Dimension, vermag ich nicht abzuschätzen. Ich möchte jeden Betroffenen einfach nur ermutigen, dem Thema selber auf die Spur zu kommen. Die Erleichterung kann groß sein, wenn man erfährt, daß es anderen ähnlich ergeht.

Wer sich im www schlau machen möchte, schaue bitte unter „HSP – Hochsensible Persönlichkeit“ bzw. „highly sensitive Person“ und hier unter Wikipedia.

Ablehnung – Gegen etwas/jemanden sein

Das ist für uns alle ein heikles Thema. Jeder Mensch ordnet sich mit seiner Meinung und Weltanschauung im Laufe seines Leben immer mehr ein. So entsteht auch Ablehnung. Der Kampf gegen „etwas“ bewirkt aber genau das Gegenteil – es ist wie Öl ins Feuer gießen. Wer eine Kontraenergie aufbaut – egal gegen wen oder was – der zieht es förmlich in sein Leben. Die Angst, Wut, Aggression auf/vor Menschen, Krankheiten, Zuständen erschafft die Resonanz – das Gegenteil von dem was wir wollen, steht plötzlich in unserem Leben. Dass jeder Mensch sich eine Meinung bilden muß und sich auf dem Spielfeld des Lebens irgendwo einordnet, ist normal. Die Kunst ist jedoch bei sich zu bleiben mit der ganzen Aufmerksamkeit ohne dabei ignorant zu werden. Ich sehe das, was ich ablehne, aber ich werte und urteile nicht – und das ist sehr schwer. Mitgefühl und Abgrenzung in die Waage zu bringen, ist eine Kunst für´s ganze Leben. Entscheidend ist die innere Haltung, die Energie, die ich in das Reizthema einfließen lasse. Liebe, Toleranz, Mitgefühl, aber auch Stärke, Wahrheit und Klarheit sind hier angebracht. Liebe kann aber auch ein Schwert führen. Es geht nicht um Erdulden oder Ausblenden – das wäre falsch. Es geht um die Akzeptanz, daß alles im Leben polar ist – Licht bedingt Dunkelheit. Wer akzeptieren kann, daß in allem und jedem Gott zu finden ist, der wird verstehen, daß der eigene Umgang, die innere Haltung mit dem Thema entscheidend ist. In der Ablehnung liegt also die eigentliche Herausforderung im Leben – die Königsdisziplin. Wer sich selber liebt und das auch auf alle Menschen übertragen kann, bringt genau das in die Heilung, was er zuvor noch hart kritisiert hat.

Meditation und das Gedankenkarussell

Gedanken sind wie Affen, die von Baum zu Baum springen – unaufhörlich – ohne Ende. Ziellose Gedanken rauben Energie und können wie Sägemehl mahlen sein, nämlich nutzlos. Kreisende Gedanken um bestimmte Problemthemen sind die gesteigerte Form. Sie können zu Projektionen führen – bildhafte und hoch emotionale Gedankenströme, die aus einer Scheinwelt im Innersten des Menschen in seine reale Welt rutschen. Wohlgemerkt in seine Realität, die er dafür hält. So mancher „Channeler“ holt seine angeblichen Botschaften aus diesem Gedankenpool. Das Gefühl der Angst hält dieses Hamsterrad der Gedanken besonders gut am Laufen. Wer glauben kann, daß „Energie unserer Aufmerksamkeit folgt“, der wird irgendwann vorsichtig mit dem, was er so den ganzen Tag durch seine grauen Zellen jagt. Wir sind das, was wir denken ! Freudlose und destruktive Gedanken erschaffen einen ebensolchen Menschen. Der Mensch darf wieder trainieren seine Gedanken bewußt zu lenken, statt sich von seinen Gedanken lenken zu lassen, bis hin zu der Erkenntnis, das wir nicht unsere Gedanken/unser Verstand sind. Die Antwort liegt im Herzen.

Meditation hat nur einen Zweck: raus aus dem Karussell der Gedanken, um bewußt eine Zeit lang nichts zu denken oder sich nur auf einen bestimmte Punkt oder Gedanken zu fixieren. Man „justiert“ sich so wieder neu, man findet wieder zu sich selber. Das erfordert Übung, möglichst täglich, vielleicht sogar zur gleichen Zeit – ähnlich einem Ritual. Irgendwann schafft man diesen Standby Modus einfach so. Sportliche Aktivitäten können diesen Zustand ebenfalls erzeugen. Ein guter Gradmesser für den Erfolg sind z.B. innerer Friede, Ausgeglichenheit, grundlose Freude. Wer diesen wünschenswerten Zustand besitzt, muß sich m.E. nicht mit Meditation befassen, es sei denn er hat Lust auf tiefergehende Erfahrungen mit seiner Innenwelt. Wer unter Streß leidet, kann über Meditation Hilfe finden. Nur ist diese „Zwangsberuhigung des Verstandes“ nicht jedermanns Sache. Wer es schafft sein Smartphone abzuschaffen, die Glotze oder den PC nur bewußt und nicht dauerberieselnd nutzt, erreicht alleine dadurch schon sehr viel. Bewegung alleine in der Natur hilft immer sofort – Alkohol hingegen gar nicht.

Spiegel und Resonanz

Über das Spiegelprinzip kann sich der Mensch in seinem Gegenüber, aber auch in seinem Umfeld oder in der Welt erkennen – wenn er reif dazu ist. Wenn es einen göttlichen Spiegel gibt, der auf diese Weise den Menschen „vorführt“, dann dürfen wir nicht die äußeren Umstände bekämpfen und anklagen – unser Spiegelbild – sondern wir müssen uns als die Erstursache von allem was ist in dieser Welt erkennen. Eine wahrhafte Veränderung der Gesellschaft geschieht also nur über das einzelne Individuum, das sich als untrennbares Teil eines Gesamtbildes versteht und sich im Kollektiv weiterentwickelt. Es ist wie ein riesiger Tanz, an dem vielen Menschen die gleichen Schritte ausführen und so in Gänze ein harmonisches Bild ergeben können – wenn sie reif dafür sind.

Das Resonanzgesetz funktioniert wie ein Echo – das, was ich energetisch aussende mit meinen Worten, Gedanken, Gefühlen, Emotionen, Taten, kommt zu mir zurück. Auch hier gilt, ähnlich dem Spiegelprinzip, das Individuum setzt die Erstursache von dem,was es im Außen erfährt. Ist der Mensch aggressiv, widerfahren ihm mit höherer Wahrscheinlichkeit auch aggressive Situationen im Außen. Strahlt der Mensch Liebe und Frieden aus, wird er die Welt harmonischer erleben, als der Aggressive.

Hologramm und Fraktale

In spirituellen Erklärungsversuchen zu unserer Realität wird gerne das Hologramm benutzt. Das Hologramm z.B. in einem Glasblock läßt die Betrachtung aus allen Blickwinkeln zu – im übertragenen Sinne ist die Information an jedem „Ort“ zur gleichen Zeit verfügbar. Den Glasblock kann man zerbrechen und trotzdem ist das Gesamtbild vom Hologramm in allen Bruchstücken erkennbar, allerdings mit einer geringeren Detailschärfe – im übertragenen Sinne ist die gesamte Information unserer Realität in allem verfügbar, ähnlich einer Zelle und dem Bauplan der DNS. Alles was ist – alles Sein-  in unserer Realität scheint miteinander vernetzt zu sein – eine Form von einem großen, einheitlichen Bewußtsein. Der Mensch erlebt sich derzeit als ein davon abgegrenztes Individuum – ein Teilaspekt von Gott ohne Zugriff auf die gesamte Information. Der Prozeß des Erwachens bedeutet möglicherweise ein stufenweises Sprengen dieser bisherigen Begrenzung. In welcher Größenordnung bleibt abzuwarten.

Der Begriff Fraktal aus der Geometrie bezieht sich auf die Selbstähnlichkeit, bzw. auf das in sich selber wiederholende geometrische Muster. Ein anschauliches Beispiel ist die Blumenkohlsorte Romanesco. Dieser Effekt läßt sich im Universum ebenfalls wiederfinden – im übertragenen Sinne zeigt sich so das Prinzip „im Großen, wie im Kleinen“ – Gott spiegelt sich im Menschen wieder.

Energetische Cluster

Wir alle leben in einer Vielzahl energetischer Cluster, ohne es zu merken. Das was wir 24/7 denken, reden, fühlen, tun hat Einfluß auf unser energetisches Umfeld. Unsere eigene Ausstrahlung macht uns resonanzfähig mit ähnlich „tickenden“ Menschen, Orten, Situationen. Das Prinzip „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ findet sich hier wieder. Unser eigenes Energiefeld bündelt sich mit dem anderer Menschen und bildet so einen energetischen Cluster. Je größer die Anzahl und ausgestrahlte Macht/Willen/Überzeugungen aller Beteiligten sind, umso schwieriger ist es daraus zu entkommen – die Macht der Masse wirkt wie ein Magnet. Wer an seiner Persönlichkeit arbeitet, wird früher oder später feststellen, dass seine alten Cluster so nicht mehr erträglich sind – ein vertikaler Cluster-Wechsel (s.u.) steht an. Freunde, Beruf, Familie trennen sich u.U. und suchen sich einen neuen, entsprechenderen Cluster. Jeder Cluster hat eine eigene Schwingung und sendet so seine Botschaft „Wer sind wir“ aus. Ob Familien-Clan, Fans bestimmter Produkte, Vereine, Parteien, Firmen – alles spielt sich in energetischen Clustern ab. Der Mensch wechselt diese Cluster meist horizontal (gleiche Schwingungsebene – Menschen, Vereine, Berufe mit ähnlich „tickenden“ Menschen).

Angst

Angst ist das polare Gegenstück zu Liebe. Haß z.B. ist nur eine Ableitung/Bestandteil von Angst. Der Mensch lebt in diesem permanenten Spannungsfeld von Liebe und Angst und trifft täglich in all seinen Gedanken, Worten, Taten und Gefühlen eine bewußte oder unbewußte Entscheidung, welchen Pol er am stärksten gewichtet. Es geht in meinen Texten nicht um die gesunde Angst als natürliches Frühwarnsystem, das den Menschen vor Schaden bewahren möchte, wie z.B. an einer realen Klippe stehen. Es geht um die alltägliche Angst, die den Menschen mehr oder weniger stark ausgeprägt überall hin begleitet, wie ein „Hintergrundprogramm“, das sich unaufhörlich mit Projektionen, nicht realen Situationen beschäftigt und auch die Spielwiese für Manipulationen des polaren Gegenspielers sein kann. Das zu differenzieren,ist anfangs nicht einfach. Jeder gesunde Mensch hat Angst vor irgendwas – sie bremst ihn aus, blockiert ihn. Die Kunst im Leben ist es, genau diesen Ängsten offen zu begegnen, um diesem „Scheinriesen“ seinen Schrecken zu nehmen, indem man ihm hautnah begegnet, und das Thema dahinter erlöst.

Advertisements