Selbstcoaching

Wie wir Veränderung in unserem Leben erschaffen

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Wir Menschen sind Gefühlswesen. Wir folgen unbewusst unseren Verletzungen, versuchen erneute Schmerzen zu vermeiden, indem wir in den Kampf, in die Aggression oder auch Resignation als Vermeidungsstrategie gehen. Viele dieser Verhaltensmuster wurden in unserer Kindheit angelegt. Das betrifft Staatsoberhäupter genauso, wie jeden anderen Menschen. Auch deshalb ist die Welt so, wie sie ist. Wir alle versuchen unbewusst über unsere Verhaltensmuster gut durchs Leben zu kommen. Warum aber scheitern häufig unsere Versuche an diesen Mustern etwas zu verändern? Weil wir meist ausschließlich über die Verstandesebene, über die Logik, über das Begreifen, über gute Vorsätze und Disziplin unser Verhalten, unsere Muster optimieren möchten. Das kann funktionieren oder auch nicht. Diese Erfahrung hat jeder Erwachende gemacht. Mentale Selbstreflektion ist eine Sache. Das erfolgreiche Selbstcoaching bedarf jedoch unserer Gefühle, unserer Herzensebene.

Unser Herz ist das Tor zu unserer göttlichen Quelle. Dort herrscht Frieden und bedingungslose Glückseligkeit. Es gibt dort keine unerfüllten Wünsche oder gar Konflikte. Unser Verstand, unser Ego, unsere Ängste versperren meist den Zugang zu dieser Ebene, wie ein Torwächter. Je größer die inneren und äußeren Konflikte sind, die uns gerade bewegen, umso schwieriger wird der Zugang zur Herzensebene. Aber es geht!

Im Laufe unseres Lebens bläst sich unser Ego zu unserem eigenen Dämon auf. Wir sind wie Getriebene unseres Verstandes. Wir entfernen uns so von unserer Herzensbasis – manche nur wenig, sehr viele jedoch dramatisch weit. So entstehen die Dramen dieser Erde. Die Lösung und Heilung liegt an der Wurzel der Entstehung dieser Muster. Viele davon sind im emotionalen und bildhaften Rücksprung in unsere Kindheit heilbar. Wenn wir uns mehrfach täglich mit unserem damaligen Ich, mit unserem „inneren Kind“ in Verbindung setzen, können wir besser die Wurzel der Gefühle erkennen, die unsere heutigen Gedankenmuster in unseren Alltagssituationen prägen. „Ich bekomme nicht was ich will“; „ich werde ungerecht behandelt“; „ich fühle mich einfach nur schlecht und einsam“.

Hier geht es nicht um Schuldzuweisungen, wer uns einst etwas angetan oder zugemutet hat. Im Laufe der Zeit erkennen wir die „Gründe“, warum wir etwas genauso durchleben mussten bzw. wollten. Irgendwann aber sind wir reif dafür, unser eigenes Drama aufzulösen. Statt heute im Außen eine Situation zu bekämpfen oder nur mental zu meistern, bietet sich als effektive Lösung ein Moment der Stille an, wo wir mit uns selbst, mit unserem kleinen Selbst, über das wir scheinbar hinausgewachsen sind, wieder Kontakt aufnehmen. „Großes und kleines Ich“ können sich hier innig in die Arme nehmen. Freude kann aufkommen, Sicherheit und Geborgenheit kann entstehen. Aus diesem Gefühl heraus können wir die aktuelle Alltagssituation neu betrachten und umerleben. Das kann eine konkrete Situation oder auch nur das diffuse Unwohlsein umfassen. Dadurch mag sich vielleicht nicht sofort der Istzustand verändern, jedoch unsere Betrachtungsweise verändert sich sofort. Je nach Umstand sehen wir uns nicht mehr als Opfer oder als wild agierenden „Mental-Täter“, der alles hinschmeißen, zerstören oder nur logisch verändern möchte. Wir entscheiden uns in unserer Innenwelt für einen Idealzustand.

Entscheidend dabei ist das Gefühl der Liebe und des Friedens, das eine „geheilte Situation“ imaginär entstehen lässt. Wir setzen so eine Erstursache von dem, was wir tatsächlich in unserem Alltag erleben möchten. Ja – das bedarf einer gewissen Übung, gelingt vielleicht nicht sofort. Wir erzeugen auf diese Weise jedoch ein energetisches Umfeld aus uns heraus, das uns immer weniger resonanzfähig für die Dramen unseres alten Schmerzkörpers macht. Das hört sich vielleicht kompliziert oder erst einmal unmöglich an. Die elementaren Dinge des Lebens sind nach meiner Erfahrung jedoch meist in der Einfachheit zu finden – gepaart mit etwas Durchhaltevermögen und einem klar ausgerichteten Wollen. Wer täglich seine Zähne putzt, hat auf Dauer mehr Freude am Essen. Wer täglich Gedankenhygiene zelebriert, indem die eigene emotionale Basis im Frieden und der Liebe schwingt, kann sein eigenes Wunder des Erwachens erleben. Gedanke, Gefühl, Wort und Tat richten sich so neu aus in unserem Leben – in eine Richtung, die wir so selbst vorgeben. Das ist Teil der Manifestation unserer Realität im Außen.

Das ist nur eine Möglichkeit des Selbstcoachings, wie ich sie selber praktiziere. Das ist immer wieder mit Höhen und Tiefen verbunden – das ist Teil des Lebens. Manchmal hilft nur noch der Humor und eine große Portion Selbstliebe. Unsere schwankende Körperchemie, der polare Gegenspieler, unsere eigenen Lebensthemen, die gerade jetzt in die Erlösung wollen, das kollektive Massenbewusstsein, kosmische Einflüsse, wie z.B. die der Sonne – vieles beeinflusst uns täglich. Wir sind keine Roboter, die man mal eben schnell updatet. Die Polarität – die zwei Seiten einer Medaille – ist das bestimmende Element auf Erden. Es ist nicht der Kampf gegen etwas, das uns im Leben weiterbringt. Wenn wir es schaffen, unseren Ängsten mehr und mehr zu begegnen und sie zu heilen, erzeugen wir gemeinsam eine Welt, die allen wieder mehr Freude bereitet. Daraus kann das WIR-Prinzip erwachsen, das vielen Menschen noch sehr fremd ist. Wer eine andere, bessere Welt möchte, darf sich selbst jetzt besonders wichtig nehmen – die aktuelle Zeitqualität unterstützt jeden Menschen. Das Team Mensch befindet sich gerade wieder einmal an einem seiner wichtigsten Momente der Zeitlinie. Carpe Diem!

Und vergiss dein wichtigstes Selbstheilungswerkzeug nicht: DEIN LÄCHElN

Diese kurze Anleitung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Ausschließlichkeit und ersetzt auch kein therapeutisches Arbeiten unter fachkundiger Begleitung.

Thomas

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2 Kommentare

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