Monat: August 2017

Leben wagen + Freude leben

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Aktuelle Zeitqualität:

Sonntag, 20.08.2017

Neuer Beitrag „Selbstbefreiung“

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Freitag, 18.08.2017

Das Sonnenjahr läßt grüßen: das Licht will mit aller Macht die Dunkelheit durchdringen. Unser aller Schattenseiten werden schonungslos zum Vorschein gebracht. Letztlich wird die noch aktive Angst in uns von der Liebe geheilt. Das mag wie ein innerer Kampf anmuten. Leichter geht’s, wenn unsere männlichen und weiblichen Aspekte im Gleichklang die Themen meistern. Und immer wieder: nicht werten und urteilen, den Segen zu allem aussprechen und die eigenen Ziele im Fokus behalten.

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Ich schreibe nicht ständig neue Beiträge – es ist bereits alles gesagt. Ein Blick in bisherige „Kapitel/Beiträge dieses Buches“ können immer noch aufschlußreich sein – die Wiederholung machts dabei! Viel Freude wünsche ich Dir.

Thomas

Hinweise der vergangenen Tage findest du über diesen Link „Zeitqualität“ oder rechts in der Menüleiste.

Selbstbefreiung


Über Liebe und Nicht-Liebe

Unser polares System macht gerade jedem ein attraktives Angebot: entscheide dich, wo du stehen möchtest und du wirst reichlich belohnt. Die Versuchung der Dunkelheit, des Bösen, des Teuflischen, der Nicht-Liebe ist fester Bestandteil eines Konzeptes, in das der Mensch eingebunden ist. Dualität zwingt das Individuum ständig neue Entscheidungen zu treffen, deren Ergebnisse sich irgendwo auf der Skala zwischen beiden Polen wiederfinden werden. Das ist einfach so. Eine Bewertung und Verurteilung dieser Entscheidungen ist unnötig und sogar hinderlich im Rahmen der eigenen Weiterentwicklung, denn daraus folgt immer nur neue Verwicklung bis zu dem Moment, wo der Mensch diese Systematik begreift. Das Eintauchen, das Inkarnieren in eine niedrig schwingende Welt, die im Wesentlichen von der Nicht-Liebe dominiert wird, ermöglicht jeder Seele zu ihrem Ursprung der Liebe zurückzukehren – aus der Selbsterkenntnis. Das Motiv für diesen Erlebnispark Erde mag der Wunsch nach Gegenteiligem, nach scheinbar Widersprüchlichem gewesen sein. Auf jeden Fall ein brillantes Animationsspiel, das Gottsein in einer anderen Daseinsform zeigt. Wenn WIR alle Teil dieses göttlichen Urgrundes sind – ich gehe davon aus – wird uns Jammern und Resignation im Moment am allerwenigsten helfen. Wir können uns jedoch selbst auf eine neue Stufe unseres Bewusstseins emporheben mit dem Vorteil, Entscheidungen klarer treffen zu können. Das Spiel wird so vielfältiger, freier, aus menschlicher Sicht göttlicher.

Das Tumbe, das immer mehr von dieser Welt Besitz ergreift, gleicht einem Gift, das Menschen in einer niederen Schwingung hält – einem selbst erschaffenen Gefängnis bestehend aus Projektionen der Angst. Dazu gehört auch das immer aggressivere oder unfähige Gebaren von Staatsoberhäuptern, die sich ihres Platzes im Spiel nicht bewusst sind. Sie sind ahnungslose Fürsten der Dunkelheit, die ein Konzept, das immer scheitern muss, aufrechterhalten. Es spielt dabei keine Rolle, ob es um Völkermord mit Waffengewalt oder um das Lebensverachtende Prinzip des Kapitalismus geht. Letzteres ist scheinbar legitimer und gesellschaftsfähiger, aber keineswegs weniger zerstörerisch – ein Mord auf Raten, legalisiert durch irdische Gesetze, abseits der Liebe.

Das WIR rutscht gerade fast unbemerkt in eine neue Dimension von Gewalt und Nicht-Liebe, die von der distanzierten Mattscheibe in unser aller Tagesrealität anfassbar in Erscheinung tritt. Seit der Nachkriegszeit waren wir scheinbar nur Zuschauer, die bei Übersättigung nur den Ausknopf drücken mussten. Diese Zeit ist vorbei. Die Wahlen in den USA und der Türkei zeigen sehr eindrucksvoll, welche Konsequenzen ein schlafendes Volk erwartet. Die globale Völkerwanderung dokumentiert den brodelnden Hexenkessel. Das Prinzip der Nicht-Liebe dient einfach nur der Aufrechterhaltung einer zerstörerischen Kraft, die der Mensch ahnungslos und freiwillig selber wählt.

Was der Mensch landläufig das Böse nennt, ist genauso „nur“ ein Angebot, wie das der Liebe. Zwei Seiten einer Medaille. Beide Seiten sind jedoch passiv. Das Böse, die Nicht-Liebe, macht verlockende Angebote der Versuchung, die der Mensch leichtfertig annimmt und immer wieder erneut damit scheitert. Das WIR fällt auf Aggression, Macht, Heilsversprechen, das süße Gift des Kapitalismus u.v.m. herein. Kurz vor dem „Aufwachen“ ist der Kater so groß, dass eine neue Überdosis aus gleichem Gebräu konsumiert wird – genau das geschieht gerade. WIR alle sind Teil eines Geschehens, das Unfreiheit bedeutet.

Das Angebot der Liebe verschafft den Zugang zu mehr Bewusstheit. Diese süße Frucht ist jedoch nur mit Anstrengung und Aufwand zu ernten. Sie bedient sich nicht der leichtfertigen Verlockung, Verblendung und den sicheren Magenschmerzen. Liebe bedeutet Erhebung und Heilung jeden Lebens, fragt nicht nach Geld, Religionszugehörigkeit, Intellekt, Talent, Schönheit. Der „Aufstieg“ zu dieser Frucht ist mit der gleichzeitigen Abkehr der dunklen Versuchung verbunden. Die alten Konzepte funktionieren dort nicht. Was das im Alltag bedeutet, weiß jeder selbst, der bis zu diesem Erkennen vorgedrungen ist.

Der politische Nichtwähler wählt den Status Quo, ist einverstanden mit dem aktuellen Weg. Der Mensch, der immer wieder auf die Versuchung der Nicht-Liebe im Alltag hereinfällt, hat auch eine Wahl getroffen, die seinem Bewusstsein entspricht. Mag sein, er kann noch nicht anders. Wer jedoch wider besseres Wissen handelt, sollte in dieser Epoche besonders gewarnt sein. Das ist die effektivste Methode zur eigenen Spielverlängerung in einer Ebene, die man angeblich verlassen möchte. Was bedeutet das im Alltag?

Die Entscheidung der Liebe folgen zu wollen, gleicht einen Magneten von der Pinnwand entfernen zu wollen: am Anfang braucht man die größte Kraft, um dem „magnetischen Sog“ des Alten zu entkommen. Wer wankelmütig auf den ersten Millimetern wieder in alte Muster zurückfällt, klebt fest am Alten, ohne es zu wollen.

Es ist normal täglich einen neuen Anlauf nehmen zu müssen, dem Pfad der Liebe zu folgen. Es ist normal immer wieder auch dabei zu stolpern. Es ist normal dabei die Lust und das große Ziel vor Augen zu verlieren. Im Team geht manches leichter – tun jedoch muss diese Selbstbefreiung jeder für sich. Resignation, Mutlosigkeit, alle Produkte der Angst sind „nur“ Elemente der Dunkelheit, die den Menschen von seinem Weg abbringen wollen. Dieses „Nur“ ist keine esoterische Floskel und kein Hinweis, dass alles mit Licht und Liebe sich verändern ließe. Das „Nur“ drückt sich oft über Geldnot, Krankheit, Gewalt, Dauerkonflikte, Ängste etc. aus, die uns sagen wollen, wir sind angeblich alle Opfer in einem System, das eben so ist, wie es ist. Aus diesen Momenten und Zuständen der eigenen Not sich selbst zu befreien, ist die größte Herausforderung im Menschsein. Den Glauben an etwas bewahren, obwohl die äußeren Umstände das genaue Gegenteil zeigen, gehört zu diesem speziellen Moment der Selbstbefreiung, der alle Kraft und Aufmerksamkeit abverlangt. Es ist der Moment der echten Veränderung, der Abwahl eines alten Weges, den man selbst einst gewählt und genährt hat. Keine Schuld, kein Vorwurf. Eine Erfahrung, die wir selbst gewählt haben – auch bei allem Unverständnis aus menschelnder Sichtweise.

Der Moment der Selbstbefreiung ist nicht unbedingt an plötzlichen Wohlstand, Gesundung, Veränderung aller ungeliebten Umstände im Außen geknüpft. Das ist sehr individuell. Daraus zu schließen, dieser Weg lohne sich nur, wenn genau das aber eintreffen muss, das wäre fatal. Ein dazu reifer und fähiger Mensch geht diesen Weg irgendwann um seiner selbst willen, weil er instinktiv fühlt, es gibt nur diesen einen Schritt in die Selbstbefreiung. Die Absage an die Nicht-Liebe ist eine Meisterschaft des Lebens, die sehr viel Training erfordert. Was anfangs unmöglich erscheint, wird mit jedem noch so kleinen Schritt immer greifbarer – oft über viele Leben hinweg.

Jeder Mensch wird täglich in Versuchung geführt, auch weiterhin dem alten Pfad der Nicht-Liebe zu folgen. Das ist Bestandteil des irdischen Prozesses der Selbstbefreiung. Die sog. Schuldigen, die dieses System aufrechterhalten, sind nur Mittel zum Zweck. Wir mögen uns anfangs als Opfer fühlen. Wenn wir unser eigenes Opfertum bereitwillig begraben können und uns wieder in unsere eigene Macht der Liebe einklinken – aktiv gelebt – dann entsteht Selbstbefreiung. Dieses Gefühl der Freiheit erzeugt eine immer größer werdende Flamme der Liebe. Der Zweifel schwindet, echte Macht abseits von Gewalt und Geld tritt hervor. Selbstermächtigung geschieht. Der Gott in dir wird aktiv. Zeitenwandel geschieht. Du hast die Wahl – JETZT!

Thomas

Der Lichtschwarm

Über die Illusion der Ohnmacht und die Macht eines jeden

Unsere Welt entwickelt sich sehr rasant in eine Daseinsform hinein, die man Chaos nennen kann. Kaum einer erkennt noch den Weg, den man ins Licht beschreiten könnte, um letztlich Befreiung zu erfahren. Das Spiel des Lebens entgleist, sofern man das Lichtvolle als ein Ziel ansehen mag. Oder anders ausgedrückt, die Herzen der Menschen verschließen sich immer mehr durch die Wirkkraft der Angst und der Verstand erfährt Verwirrung auf allen Ebenen. Das kann man als eine Momentaufnahme akzeptieren im Wissen, letztlich gibt es kein Scheitern für das große Ganze, alles kehrt an seine Quelle irgendwann zurück. Der Faktor Zeit ist jedoch für das Individuum entscheidend. Willst du ein System mittragen, das auf unbestimmte Zeit den Kräften der Dunkelheit folgt? Fühlst du dich mehr denn je ohnmächtig und einem verworrenen System ausgeliefert, das dich nur als Energiequelle in Form von Geld, Konsum, Produktionsfaktor und Lebensenergie benutzt, aber dich nicht mehr als das göttliches Wesen erkennt, dem man mit Achtung und Respekt begegnet?

Alles in unserer Welt beruht auf Schwingung und Frequenz. Unser Hirn interpretiert und filtert diese Energie. Gemeinsam erschafft das System Mensch so seine eigene Realität, indem es die vorhandenen Energien gleich einem Diaprojektor auf die Leinwand des Lebens wirft. Menschheit funktioniert hier wie ein großer Fischschwarm. Irgendwer gibt eine neue Richtung vor und die Masse folgt blind. Selbst die Erwachten profitieren lieber vom Schutz des Schwarms und folgen einer Richtung, die sie als Falle erkannt haben. Was also tun?

Ist es wichtig zu wissen, wer das System wie zu seinen Zwecken manipuliert? Die Falle der Aufklärer ist die so erzeugte Energie des Kampfes, der Aggression, des Widerstandes, der Angst. Aus dieser Energie nährt sich das Dunkle und erzeugt noch mehr Dunkelheit. Ein Teufelskreislauf – das Böse erschafft sich aus sich selbst heraus – Angst ist dessen Lebensgrundlage.

In einer polaren Welt werden Licht und Dunkelheit ein untrennbares Paar bleiben. Es ist aber unsere Entscheidung, wer diesen Tanz des Lebens führt. Die Kräfte der Dunkelheit sind derzeit sehr präsent. Sie wirken auf jeden Menschen ein, denn es kommt auf jeden Menschen an. Einer oder wenige Menschen könnten diesen Schwarm in eine neue Richtung bringen – allein deren Intensität der Energie entscheidet darüber. Die bewusst erzeugte Illusion der Ohnmacht gaukelt vor, dass man selber alleine nichts ausrichten könne. Denke an den Schwarm der Fische.

Die Fokussierung unserer Gedanken, unserer Gefühle, unserer Worte und letztlich unserer daraus resultierenden Taten entscheiden über den weiteren Verlauf unserer Geschichte. Es kommt bei einem Richtungswechsel auf jeden einzelnen Menschen an. Das unsichtbare Netzwerk, über das jeder mit jedem verbunden ist, ermöglicht jedem Menschen auch im Stillen daran mitzuwirken.

Es ist die Kraft unserer Herzen, die Licht in den Strudel der Dunkelheit bringen wird. Die Macht liegt in der Einfachheit dieses Konzeptes. Wer das Werten und Verurteilen konsequent unterbindet und statt der Angst wieder der Energie der Liebe folgt, hat das mächtigste Werkzeug zur Veränderung jetzt in der Hand. Und wie geht das?

Bringe einfach nur dein Leben in einen angstfreien Zustand und folge dem Ruf deines Herzens. Du wirst klarer denn je spüren, wo dein Platz im Spiel des Lebens ist. Es ist fühlbar. Was dir alleine vielleicht nicht gelingen mag, kann in einer Gruppe von gleichschwingenden Menschen sich viel leichter vollziehen. Auch das ist fühlbar. Instinktiv weiß jeder Mensch, wo er sich beheimatet fühlt und wo nicht. Es kostet manchmal Mut, das konsequent im Leben umzusetzen. Wer jetzt die Hoffnung auf eine lichtvolle Veränderung aufgibt, verschenkt seine Lebensenergie leichtfertig an die dunkle Kraft, die immer aggressiver in dieser Welt aktiv wird. Motiviere deine Mitmenschen den Weg aktiv mitzugestalten. Das Innerste eines Menschen erzeugt die Realität im Außen. Wir alle sind gefragt. Auch du bist systemrelevant.

Thomas