Monat: Juli 2017

Das ist der Gipfel

Der G20 gipfelte in Hamburg und der Mensch hielt sich einen Spiegel vor

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Freitag, 07.07.2017

Gewalt und Aggression nähren sich aus sich selbst heraus. Deren Energien breiten sich explosionsartig aus, besonders unter Menschen, die nicht im Herzen verankert sind und ihrer verblendeten Logik folgen. Der G20 Gipfel im Hamburg demonstriert gerade die Wirkweise von Spiegel- und Resonanzgesetz. Politiker appellieren zu Recht an die Friedfertigkeit der Gegner und die Notwendigkeit auf oberster Ebene Gespräche zu führen. Wo sonst soll ein schneller Konsens und Lösungen herbeigeführt werden, wenn nicht unter den Verantwortlichen, den Mächtigen, die all das Chaos in dieser Welt begünstigt und gefördert haben? Täter und Mitläufer können hier über ihre traurigen Ergebnisse ihres Handelns oder ihrer Unterlassungen diskutieren. Ändern wird sich dadurch vorerst zwar wenig bis nichts. Alle Menschen können sich so jedoch mit einer brandheißen Thematik befassen, die sonst zu sehr aus dem Bewusstsein rückt. Geld, Macht und eigene Interessen stehen und standen schon immer an erster Stelle der Mächtigen. Dass sich ein Volk endlich wehrt, ist nur folgerichtig. Das mit Gewalt und Chaos zu unternehmen, ist dumm und vergeblich. Gleich und Gleich gesellt sich auch hier in beiden Lagern. Die Friedfertigen sind aber auch unterwegs. Vermutlich sind sie zahlenmäßig sogar in der Überzahl. Diesen friedlichen Demonstranten und den Mächtigen, die in ihrem Innersten guten Willens sind unsere Aufmerksamkeit, Energie und Wohlwollen senden, kann helfen, denn Energie folgt der Aufmerksamkeit.

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Samstag, 08.07.2017

Hamburg G20 Gipfel – was für ein trauriges Bild für Deutschland und diese Erde. Hier wüten Menschen, denen es nicht um Lösungen geht – auf beiden Seiten. 21.000 Polizisten im Einsatz, im Vorfeld geschätzte Kosten von € 130.000.000 – diese Zahl dürfte jetzt deutlich höher sein. Diese Gipfel der Ohnmacht und Zerstörung sollte man künftig auf Alcatraz abhalten, dort wäre jeder vor jedem beschützt. Alleine dieser Gipfel hätte den Umbau finanziert. All das wird mit unseren Steuern bezahlt. Wer zahlt bestimmt heißt es doch. Die Volksvertreter sollten also in die Pflicht genommen werden Antworten und Lösungen zu liefern, statt ein gigantisches Schaulaufen der Eitelkeiten aus Macht, Besserwisserei, diktatorischem Machtgebaren, demokratischer Ohnmacht und permanenter Ignoranz von Ursache und Wirkung des eigenen Handelns zu demonstrieren. Das energetische Konstrukt aus Geld und Macht zeigt sein wahres Gesicht in beiden Lagern. Hier verhält es sich wie mit der Kindererziehung: wenn die Saat und Pflege nicht von Liebe, sondern von Missbrauch und Ausbeutung geprägt sind, darf niemand sich wundern, wenn die Ernte der Folgegeneration keine süßen Früchte trägt.

Die Antwort der Politik auf diesen G20 Gipfel wird simpel gestrickt ausfallen: mehr Härte, noch mehr Abschottung, noch mehr Überwachung, noch mehr Kosten mit unweigerlich noch mehr Kriegsgebaren beim nächsten Gipfel. Ein Teufelskreislauf im wörtlichsten Sinne. Der polare Gegenspieler entfacht global immer mehr unkontrollierbare Flächenbrände mittels der Menschen, die unterentwickelt genug sind, dieser niederen Schwingung ahnungslos zu folgen. Und die sitzen in beiden Lagern – Spiegelprinzip und Resonanzgesetz.

Für die breite Masse bleiben solche Aussagen unverständliche Esoterik. Der urbane Neandertaler folgt blind dem Ruf des Geldes und der herzlosen Logik. Welche Größenordnung der Eskalation braucht eigentlich der Mensch, bis er bereit ist aufzuwachen und sein kleinkindliches Sandkastenspiel abzulegen? Die Aggression auf der Straße durch den Mob findet sich genauso in den Köpfen der Mächtigen wieder – jeder auf seine Art. Die einen drohen mit Atomwaffen, die anderen mit Repressalien und verschärfter Ignoranz der Faktenlage von Ursache und Wirkung. Das Kernübel ist die kalte Macht des Geldes. Unser Globus schwingt in diesem Energiefeld. Je primitiver ein Wesen im spirituellen Sinne, umso leichter seine Verführbarkeit.

In diesem Moment verhungern dramatisch viele Menschen in Afrika, während der Wohlstandsclub aus Mob, Politik und Wirtschaft dekadente Spielchen der Zerstörung treiben. Eine sehr kleine Zahl von Menschen bringt seit langer Zeit unser globales Gefüge ins Wanken – der Schwanz wedelt mit dem Hund. Es sollte jedoch wieder umgekehrt sein. Ein Hund würde sich kräftig schütteln, um die Laus aus seinem Pelz zu entfernen. Der Mensch hat das Instrument der Liebe, die Kraft seines Herzens. Diese Macht scheint unbekannt zu sein oder die Angst ist noch zu groß. Es sind jetzt alle gefragt, die das verstehen und ändern möchten. Es geht nicht gegen etwas, sondern für eine Welt mit neuen Qualitäten. Jeder von uns hat dazu eine Gabe, um diese Qualität des Herzens in diese Welt zu bringen – meist still und verborgen, manchmal lautstark und präsent – aber immer gewaltfrei. Ein simples Kreuz im Herbst an der Wahlurne wird leider nicht ausreichen, um einen Wandel herbeizuführen.

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Freitag, 14.07.2017

Das Palliativteam Politik hat längt aufgegeben das Übel an seiner Wurzel zu beseitigen. Das Krebsgeschwür des Geldes regiert diese Welt. So kurz vor den Wahlen sucht man Schuldige, die man ausdeuten kann. Doch die Finger zeigen immer auch auf den Suchenden. Spiegel- und Resonanzgesetz sind da unerbittlich. Staat und Industrie sind ein Paar, das seine Kinder in die Irre leitet. Fracking ist so natürlich wie radioaktive Verklappung. Ein paar Geschmacksverstärker mehr und alles ist doch viel besser als früher.

Die eigene Saat geht auf – im dunklen Pol unseres Seins. Der Mensch schafft es derzeit nicht, sich selbst als Ursache von allem was ist, zu erkennen. Das System sägt fleißig weiter an dem Ast, auf dem es sitzt. Wo wollen wir in 10, 30, 50 Jahren stehen? Wir tun immer noch so, als käme Doris Day gleich ins Wohnzimmer mit einer heißen Suppe, beruhigenden Worten und der Nachricht, alles ist gut dort draußen, war alles nur ein vorübergehendes Gewitter.

Das Mindestlohnprinzip wird sich weiter ausbreiten und fest etablieren. Das dazu bereite personelle Angebot wächst. Davon wird in 10 Jahren aber keiner mehr in der Lage sein, eine völlig überteuerte Blechkarosse zu kaufen, die er im 24/7 Betrieb gebaut hat. Das System schafft seine Konsumenten selber ab – irgendwie genial dumm. Unser Monopolyspiel ist in der Endphase. Ein paar Absahner beuten den Rest aus, ohne etwas dafür tun zu müssen. Dieses System läuft von ganz alleine – egal welche Partei an der Macht ist, egal wie viele sich die Köpfe auf der Straße einschlagen. Letztendlich hängen alle am Tropf des Geldes. Jeder muss sehen, wo er bleibt. Interessant wird die Lage, wenn die sich rasant leerenden Umverteilungstöpfe keinen Tropfen mehr spenden. Was dann?

Afrika hat ca. 1,1 Milliarden Einwohner – das sind 1.100 Millionen. Die BRD hat ca. 82 Millionen. Ein Zwerg, der es versteht Geld zu machen – mit vielen anderen im Verbund. Wir nehmen einen Bruchteil davon als Flüchtlinge auf und sind schon überfordert. Genauer – der Staat ist überfordert und überlässt das Volk sich selbst. Wie soll das weitergehen? Der Staat war in rund 50 Jahren nicht in der Lage, die von der Industrie einst gewollten Migranten – Geldverdienen war der Grund – zu integrieren. Heute zahlen wir alle die Zeche, der Effekt hat sich längst zu einem Minussaldo entwickelt – finanziell und kulturell. Aus Boom wurde immer mehr Armut und Verwahrlosung – auch in unserem Land, in eigentlich allen westlichen Ländern. Unsere Kulturen schwinden schleichend. Unsere Kirchen bieten immer weniger Menschen eine Heimat. Deren eigenen Skandale und Verstrickungen über Jahrhunderte tragen Früchte. Wir alle schauen ohnmächtig zu, wie sich unsere Welt dramatisch verändert – durch uns selbst. Es ist unsere eigene Verblendung und Radikalisierung, die uns das Genick brechen wird. „Nein, nein – ich/wir doch nicht. Nach mir/uns die Sintflut“.

Es sind nicht die Menschen das Problem auf diesem Globus, die aus Verzweiflung, Armut, der Sehnsucht nach einem besseren Leben ihre Heimat verlassen. Es sind die rücksichtslosen Ausbeuter, die in ihrem kurzen Leben für bedrucktes Papier und glänzendes Metall ein Globus nachhaltig schädigen – weil sie glauben etwas Besonderes zu sein.

Ein Leib und viele Glieder bedeutet für mich, mit diesem unsäglichen Selbstbetrug aufzuhören. Wir alle besitzen Fähigkeiten und Kräfte, die aus diesem Planeten wieder ein Paradies machen könnten. Das geht jedoch nur gemeinsam und nicht gegeneinander. Das Prinzip der gegenseitigen Ausbeutung ist unser eigenes Krebsgeschwür, das wir nicht erkennen wollen. Wir haben gar keine andere Chance, dieser Wahrheit jetzt ins Gesicht zu sehen. Tun wir es nicht, wird der Himmel sehr bald voller und die Erde hat wieder Zeit sich zu regenerieren. Ein Menschenleben ist zu kurz, um mit diesem göttlichen Geschenk so leichtfertig umzugehen.

Wer eine Antwort oder Lösung für das Jetzt sucht, findet sie in sich selbst. Es ist das offene Herz, das Ausstrahlen von Liebe und ein aus ihr heraus Handeln. Es ist die Freude und Lust am Sein. Es ist der lichtvolle Pol, der abseits von Angst, Aggression, Macht- und Geldspielen eine Heimat bietet – allen Menschen, die das wollen und können. Sehr simpel und doch so schwer, das als dauerhafte Realität aus sich selbst heraus zu erzeugen. Es ist jedoch den Versuch wert – jetzt – gerade jetzt! Leben ist ein Spiel der Energien.

Sie auch den Trailer von „Human – die Menschheit“
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Thomas

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