Der Weg ins Neue

Über das Verlassen einer alten Kulisse

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Wir pumpen alle gemeinsam unglaublich viel Energie an die Stellen im System, die entweder längst abgestorben sind oder sich parasitär so davon nähren, dass noch mehr Unlebendiges daraus entsteht. Niemand rührt sich vom Fleck, alle machen mit, die Revolution „So darf es nicht weitergehen“ bleibt aus. Die wenigen Aktivisten und Durchblicker werden von der Macht der Masse einfach plattgebügelt. Deren Anhängerzahl scheint zwar zu wachsen. Oft genug sind es jedoch nur Claqueure, die mit vollem Bauch oder aus blankem Hass die paar Systemkritiker z.B. per Mausklick so lange unterstützen, bis ein neuer Trend ihre Aufmerksamkeit abzieht. Unsere Abläufe gleichen der filmischen Groteske „Das Leben des Brian“. Das System reagiert nicht intelligent und nachhaltig, es funktioniert überwiegend „ego-ist-i(s)ch“, wie ein emotional gesteuertes Fähnchen im Wind. Das ICH behauptet es besser machen zu wollen, aber die anderen sind zu blöde oder unwillig dazu und man selber könne ja alleine nix ausrichten. Dieses Ergebnis kennt jeder aus Diskussionen, die er mit Menschen über die Reizthemen unserer Zeit geführt hat. Wenn diese selbsternannten Bessermachwoller konkret werden müssten, kneifen sie, weil sie erkennen, die eigene Komfortzone ist immer noch besser, als das ungewisse Reich des Neuen, was es noch zu erobern gilt. „Lassen wir doch anderen besser den Vortritt“ – sprach das Opfer und nährte seine Täter und Peiniger.

Diese Tage konnten wir wieder einmal lesen, wie unbekannt dem System das WIR-Prinzip ist. 8 Menschen besitzen soviel, wie die Hälfte der Menschheit. Ein deutscher CEO kassiert ab jetzt € 3.100,- Betriebsrente am TAG!!! Und das, obwohl er ein Milliardendesaster zu verantworten hat. Die Niedriglohnempfänger am Fließband und die immer noch zu fetten Kunden machen ein solch dekadentes Ungleichgewicht erst möglich. Der Markt nutzt seine Macht nicht. Die Politik wird auch weiterhin diese Systeminsverderbenlenker stützen und das dämliche Volk mit Phrasen so zukleistern, dass alles so bleiben wird, wie bisher – weltweit.

Gerade übernimmt ein neuer CEO die Belange dieser Welt: Donald Trump darf ran an die Macht und der Welt noch deutlicher zeigen, dass es in Wahrheit nur ums Geschäft geht – schon immer. Die Erde wird nun noch offensichtlicher wie eine Aktiengesellschaft geführt. Der Mensch ist nur ein notwendiger Statist, der das Schauspiel für eine sehr kleine Gruppierung aufrechterhält. Nun – die Schafe haben ihren Metzger gewählt. Der Ausverkauf der Menschlichkeit im Namen des Kapitalismus kann weitergehen. Nicht dass die McDoofs eine wirkliche Wahl gehabt hätten – dafür haben sie einfach zu spät reagiert. Das kleinere Übel zweier Vertreter der dunklen Seite der Macht wird dennoch nicht zum Heilsbringer avancieren, wie manche Intellektuellen das derzeit lautstark verkünden. Der deutsche Michel wird sich dieses Jahr auch nicht besser verhalten. Es wird brav das gewählt, was man kennt. Und anschließend erschallen die Posaunen der Systemkritiker erneut im Gleichklang ihrer alten Klagelieder. Kritik wird zum zeitvertreibenden Selbst-zweck, gleich einem Fußballverein oder Superstar, den man hoch oder runterschrei(b)t – so wie es ein paar clevere Medienmanipulateure vorgeben. Das siechende System beschäftigt sich selbst. Aus Angst und Bequemlichkeit wird der Status Quo akzeptiert – denn es könnte ja noch viel schlimmer kommen. Selber aufwachen und aktiv werden scheint so bewertet zu werden. Mhmh – wenn wir da nicht gerade alle zusammen die Rechnung ohne den Wirt aufgemacht haben…

Die Erde, Mutter Natur, bekommt überall Risse, sie bebt, Heiß und Kalt verschiebt sich, Sturm zieht auf und wütet. Die Erde scheint sehr menschlich zu reagieren – mehr noch als ihre Bewohner es längst tun müssten. Und wie sieht sie aus, die Sprache Gottes? Er lässt uns nach wie vor unseren freien Willen. Wir alle dürfen fleißig auch weiterhin nach Gold graben und uns der Illusion eines baldigen Reichtums hingeben – er wird nie kommen. Wir dürfen auch weiter dabei zusehen, wie das unseren Nachbarn nicht gelingt und sie dabei verhungern – so wie wir selbst irgendwann. Mit einer netten Terroristengeschichte und ein paar Bomben wird das schon gelöst – so wie immer schon. Der Anstrich der Fassade heiligt alle Mittel – WIR wollen das noch so – immer und immer wieder. Oder?

Es gibt zwei Möglichkeiten und auch zwei Lager in dieser Welt. Die Welt der Dunkelheit – in dieser bewegen wir uns noch und die Welt des Lichts – dort wollen angeblich alle rein. Das ist die wahre Wahl, die das WIR gerade zu treffen hat. WIR können so weitermachen, allerdings mit allen Konsequenzen die Mutter Natur und unsere Waffensysteme der Finanzindustrie und des Militärs zu bieten haben. Der Verlauf dieses Weges steht in unseren Geschichtsbüchern – alles ist nur eine dämliche Wiederholung, die eigentlich ausgelutscht sein sollte. Wer die Dunkelheit bevorzugt, braucht jetzt nichts zu tun. Alles ist gut so, wie es ist.

Die lichtvolle Alternative hat ihren Preis. Es gibt sie nicht mit Aussitzen, Jammern, Hosevollhaben, Rosabrillevogelstraußmethode. Der Preis heißt Aufwachen, Aufstehen, Aktivität. Mit diesen drei A´s gibt’s an der Abendkasse gerade vergünstigt die Eintrittskarte in das Neue. Sie heißt Liebe. Mit der Eintrittskarte Liebe gehen die Türen des Neuen auf. Zuerst kommt die Tür der Selbstliebe, dann die Tür der WIR-Liebe aus dem Verständnis von „Ein Leib und viele Glieder“ heraus. Zuletzt können wir durch eine Tür, die Gottes Liebe verkörpert, gehen. Hier wird alle Sehnsucht gestillt, die der Mensch in seiner Unbewusstheit jemals hatte. In der Rückschau durch die alten Türen hindurch darf er erkennen, welcher Illusion er so lange gefolgt ist – völlig freiwillig, ohne Zwang.

Genau an diesem Punkt stehen WIR gerade. Wir können weiter Phrasen dreschen, ignorant und egoistisch sein oder wir realisieren unsere eigenen drei A´s und laufen so schnell wir können in das Neue. In dieser Phase befinden sich gerade immer mehr Menschen, die ihre alten Jobs, ihr altes „Vermögen“, ihre alten Freunde und manchmal auch ihre Familien verlassen, wenn sie erkennen, das dort nur das Alte der Dunkelheit weiterleben wird. Ja – der Preis ist hoch, aber nur so lange, wie es zu wenige Mutige gibt, die die Ängstlichen schlussendlich dennoch mitreißen.

WIR bleiben nur dann Opfer, wenn wir diese drei A´s nicht freiwillig jetzt umsetzen. Es gibt sie, diese neue Welt. Der Wechsel verläuft ohne Kampf. „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ wird zur Realität. Vorausgesetzt, WIR lassen endlich die Finger vom alten Spiel bestehend aus Geld und Macht. Du kannst weiterhin dein altes Leben so weiterlaufen lassen und darauf warten, dass jemand für dich die Rechnung begleicht – dein Preis wird so immer höher, den du deinem Leben aufbrummst. Meine Worte sind vielleicht zu weit weg von dir. Die Realität des alten Weges wird jedoch auch dich erreichen. Der Joker „Wer früher stirbt ist länger tot“ greift hier nicht. Unser Lebensfilm startet immer wieder dort aufs Neue, wo wir aus Angst den Weg ins Licht nicht angetreten sind – einfach nur mit neuer Bühnenkulisse. Dieses göttliche Mysterium muss niemand glauben – ich weiß, dass dem so ist. Wegschauen geht nicht.

Der Wahre Feind ist unsere eigene Trägheit und Angst von alten Positionen nicht abrücken zu wollen. Das WIR klammert sich an den letzten Goldkrümeln krampfhaft fest – wider besseres Wissen. Die Mächtigen dieser Erde werden dieses Rollenschauspiel immer weiterführen – für all diejenigen, die nicht begreifen wollen, um was es in Wahrheit geht: um Dich und Deine Erlösung durch das Prinzip der Liebe. Wenn der Kampf gegen das Außen oder auch gegen dich selbst aufhört, dann bis du bereit diesen neuen Weg einzuschlagen. Es warten bereits einige Menschen auf DICH.

Das Neue wird Gestalt annehmen – auf dieser Erde, in unserem Leben. Wer dabei ist, entscheidet jeder selber. Das „Wie geht’s?“ können wir nur gemeinsam herausfinden – das gehört zum Abenteuer Leben. Jeder besitzt dazu ein besonderes Talent. Nähre das Neue und erweise dem Alten den Respekt, es selber nicht besser oder schneller erkannt zu haben. Der neue Weg wartet auf jeden, der jetzt bereit ist dafür und sich vom Außen nicht einschüchtern läßt.

Thomas

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4 Kommentare

  1. Lieber Thomas
    Danke für Deine Beiträge, Danke für Deine Internetseite, Danke dass es Dich gibt. Ich schöpfe immer wieder neue Kraft aus Deinen Beiträgen.

  2. Wow, das ist genau das was ich denke und fühle. Vielen Dank für deinen Beitrag. ❤ ❤

Kommentar verfassen - trau Dich + drücke Dich aus - Freischalten kann einige Std. dauern - sonnige Grüße Thomas

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