Was will das Leben gerade von uns?

Über deine Herausforderung – gerade jetzt!

Alles scheint sich zu wiederholen und doch ist irgendwie alles anders. Sich dem polaren Spiel zu entziehen und einen spirituellen, göttlichen Weg zu gehen, kostet richtig Kraft und Vertrauen. Macht man das richtig, läuft irgendwas schief, was sind das für seltsame Energien?

Man ist immer weniger kompatibel mit den Menschen dort draußen und dennoch sucht man die in Resonanz stehenden Menschen. Alleinsein ist heilsam und notwendig, aber Einsamkeit ist nicht angesagt. Die Zeit rast und dennoch steht alles still. Fortschritt scheint hüpfen auf der Stelle zu bedeuten. Typisch Mensch? Vor prallen Supermarktregalen stehen und nichts lacht einen an – im Gegenteil. Eine Talkshow vom Vorabend klingt wie das Geschwätz von vor Jahren- so wie fast alles gerade Veröffentlichte auch. Politiker lösen immer weniger Probleme, sie drehen sich nur noch um sie, betreiben Verschlimmbesserungen, weil sie keine Lösungen wissen – woher auch. Das Volk hört brav zu – immer weniger – wenn überhaupt noch. Abschalten. Party ist wichtiger – Ablenkung vom ungeliebten Alltag – den nur noch die zu bestimmen scheinen, die Leben mit Geldvermehrung verwechselt haben. Es scheint kein anderes Ziel zu geben.

Die Seele des Menschen darbt – er entfernt sich von sich selbst. Ein wesentlicher Grund für steigende Aggression, asoziales Verhalten, Duckmäusern, zelebrieren der eigenen Demenz – freiwillig – nur selber noch bis zum rettenden Ufer kommen – oder auch nicht. Wo sind die Lösungen, die so dringend gebraucht werden – angeblich? Wer weiß, wie Leben funktionieren könnte – ohne Knüppel, ohne Verachtung, ohne Gier, ohne Hass? Haben wir nicht alle selbst diese Antworten in uns? Müssen wir andere wirklich um Rat fragen? Sind nur andere an alldem Schuld?

Was will das Leben gerade von uns?

Die Antwort mag individuell sein, wir alle gehen unterschiedliche Wege und dennoch gibt es einen gemeinsamen Nenner: das Herz offen halten, sich dem Göttlichen in sich selbst zuwenden – mit Freuden – und aufhören zu suchen. Es war nichts falsch auf diesem Weg. Jeder hat Erfahrungen gemacht, die einen intensiven Erkenntnisprozess gestartet haben – dauerhaft – bis heute. Lebensthemen wurden erkannt und erlöst – Stück für Stück. Das wird auch morgen noch so sein. Wünsche erfüllen sich oft nicht so, wie wir es gerne hätten. Loslassen ist angesagt. Nicht das Rad neu erfinden. Die Antworten, die gerade jeder sucht, finden sich nicht im Verstand. Der innere Frieden will gehört und gelebt werden. Das Ego mag das als Mangel empfinden, ungeduldig etwas einfordern, Glück verzweifelt in Ablenkung und Konsum suchen. Irgendwann hört diese Suche auf. Stille kehrt ein. Keine Resignation. Das innere Gefühl für sich selbst erwacht. Angst weicht, der Konflikt im Außen mit allem und jedem verflüchtigt sich. Eine Ahnung, eine Idee macht sich breit, genährt vom Gefühl. Wer bin ich wirklich? Bin ich mein Aussehen? Bin ich mein Verstand? Bin ich die Summe meiner Talente? Bin ich mein Bankkonto? Das Ego mag da noch hüpfen, der Verstand verzweifelt bereits am Looping – und eine Tür zeigt sich, die gefunden werden wollte. Endlich! Endlich? Endlich nur dann, wenn wir es schaffen unser Herz dauerhaft offen zu halten – für uns selbst – für das Leben. Im Moment ist das nicht einfach – es war noch nie einfach. So einfach wie gerade, hatte es der Mensch noch nie. Die Zeit ist reif für etwas, das nach Leben schreit. Das Herz des Menschen. Sein Inhalt ist Liebe.

Das will das Leben gerade von uns.

Thomas

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4 Kommentare

  1. Ja Thomas,

    kann ich nur unterschreiben! Ich klinke mich immer mehr aus der Maschinerie aus, meide Menschenmassen, bin viel in der Natur – dort tanke ich Kraft in der Stille. Ich habe keinerlei Bestrebungen in diesem „System“ noch irgendwas zu wuppen. Noch nie war mein Bewusstsein in einer kompletten Simulation zu leben stärker als jetzt. Meine Ungeduld macht mir oft zu schaffen, dieses Gefühl warum so viele Menschen blind sind, sich selbst belügen, obwohl doch alles deutlich zu erkennen ist, wenn man nur die Augen aufmacht. Aber ok, alles hat seine Zeit, mein Erkenntnisprozess hat ja auch eine Weile gedauert und wird wohl auch nie enden ;).
    Wobei die heutige Zeitqualität uns da wirklich entgegenkommt…es geht immer fixer. Wofür es früher Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gebraucht hat, dass kann und wird heute in kürzester Zeit passieren. Ich bin auf 2017 gespannt, meinem Gefühl nach ein Jahr in dem viel aufbrechen und in Bewegung kommen wird- und ich meine das auch ausdrücklich im positiven Sinn.

    Erwachen geschieht – unvermeidbar

  2. Danke Tyler für deinen Kommentar. Die Sache mit der Ungeduld, gerade nach so vielen spirituellen oder besser esoterischen Versprechungen und/oder Erwartungen, ist nicht einfach zu verarbeiten. Das was sich jeden Tag energetisch, gerade heute wieder, abspielt ist schon ein Knaller. Für mich eine Art Tauziehen zwischen hell und dunkel. Das Herz offen halten und sich ganz auf sich selbst fokussieren, kein Verurteilen anderer, kein Kampf etc. ist ein sehr gutes Werkzeug. Wer fühlt, was gerade möglich ist, muß gar nicht auf kommende Tage warten – jetzt die Flügel aufspannen und üben……

  3. „Für mich eine Art Tauziehen zwischen hell und dunkel. Das Herz offen halten und sich ganz auf sich selbst fokussieren, kein Verurteilen anderer, kein Kampf etc. ist ein sehr gutes Werkzeug.“

    So empfinde ich es auch. Dann surft es sich wie auf einer Welle, den eigenen Scheuklappenblick erweitern, offen sein, kein Widerstand, alles kommenlassen und intuitiv agieren. Das fühlt sich sehr gut an. Der gegenteilige Effekt ergibt sich für mich, wenn ich das oben gesagte ausser Acht lasse, zu kontrollieren versuche was nicht zu kontrollieren ist, mich mehr nach Aussen als nach Innen ausrichte…fühlt sich sehr schlecht an, knockt mich geradezu aus. Ich meditiere viel über das Hier und Jetzt, den immerwährenden Augenblick, der in ständiger Veränderung ist. Vergangenheit, Zukunft, wie die meisten anderen menschlichen Vorstellungen, sind nichts anderes als Konstrukte, die nichts mit dem wirklich Lebendigen zu tun haben, dass wir kaum bzw. oft gar nicht mehr wahrnehmen, weil wir uns so sehr in unseren eigenen Netzen versponnen haben. Viele dieser Netze werden in der nächsten Zeit reissen, weil sie überholt und einfach nicht mehr tragfähig sind. Dann liegt es an jedem Einzelnen, ob er sich schnell Suggorate an Land zieht, oder etwas ganz anderes ausprobiert. Es gäbe so viele Schätze die wir gemeinsam heben könnten,..

  4. Ja – gut auf den Punkt gebracht. Was ich im Moment beobachte, ist der Motor in uns, der mit neuem „Treibstoff Liebe“ gestartet werden will. Auch wenn es wie oft und so lange in der Vergangenheit nicht richtig funktioniert hat, die neue Zeitqualität fordert es ein, zu der eigenen Vision zu stehen und sie mit allem, was einem selbst zur Verfügung steht anzusteuern. Manifestation setzt einen klare mentale Ausrichtung voraus. Das offene Herz hilft maßgeblich dabei Ängste und Blockaden zu beseitigen – Lebendigkeit entsteht. Ein inneres Entrümpeln ist angesagt – entsorgt den alten Ballast, der runterzieht. Wirklich beschreiben kann ich es nicht. Man surft entweder auf der Welle oder wird von ihr überspült, weil man gerade mal wieder in alt vertraute Muster eingetaucht ist. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung die eigene Dunkelheit ein Stück mehr mit Licht zu beglücken. Das Lächeln im Gesicht legt Zeugnis davon ab. Menschen reagieren darauf.

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