Auf der Flucht vor Gott

Über Geld, Glücksgefühle und die göttliche Freiheit des Willens

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Die Erde befindet sich gerade in einer sehr spannenden Phase des Umbruchs. Als die Götter einst den Planeten Erde erschufen und dann in Bezug zu unseren polaren Gesetzmäßigkeiten stellten, könnte eine besondere Idee die treibende Kraft dabei gewesen sein. Wenn das Reich Gottes – unser Kosmos – auf der Grundlage bestimmter Gesetze funktioniert, die Hierarchien und Regeln beinhalten, an die sich alles Existente zu halten hat, einfach nur um unendliche Evolution zu gewährleisten, so stellt die Erde eine Besonderheit dar: ein Raum des freien Willens.

Die Natur und das Reich der Tiere entwickeln sich nach diesen kosmischen Gesetzen – beide passen sich den Gegebenheiten an und der Stärkere überlebt. Der Mensch hat hier jedoch eine Sonderstellung. Er ist mit dem freien Willen ausgestattet. Er ist in der Lage, sich in eine von ihm allein bestimmte Richtung hin zu entwickeln, oder er kann auch per Knopfdruck mit einem Schlag alles vernichten.

Jeder von uns weiß, in welche Richtung sich die Erde wieder einmal hin entwickelt hat. In den Momenten der größten Not und vielleicht sogar in einem Anflug von Selbsterkennt- nis, hilft das Anflehen Gottes um Hilfe meist nur wenig bis gar nicht. Dieser Gott schaut seiner eigenen Schöpfung jederzeit einfach nur zu, um dem „Entdeckungsspiel des freien Willens“ tatsächlich Freiheit, aber in Eigenverantwortung zu ermöglichen.

Unsere Suche im Außen und unsere Identifikation mit Materie und dem Ego-Ich haben uns recht lange im Kreise drehen lassen. Wir definieren uns heute mehr denn je über unseren Besitz, unseren Intellekt, unser Aussehen, über unsere „Erfolge“. Und wir stürzen ab, wenn eines oder mehrere dieser Attribute in Schieflage geraten. Der Schrei nach Hilfe, vielleicht auch nach Gott, wird laut.

Als besonderes Allheilmittel für Hilfe zur Selbsthilfe gilt für viele Menschen die Menge des eigenen Geldes. Dass dem nicht so ist, erfahren wir spätestens dann, wenn demnächst unser weltweites Geldsystem vollständig digitalisiert ist und vielleicht ein „netter“ Sonnensturm sämtliche Daten zunichtemacht. Man könnte daraus schlussfolgern, die Menschheit ist zum Scheitern verdammt, wenn sie nicht mehr über ihr Geld verfügt. Unsere aktuellen Gesellschaftsstrukturen lassen zumindest diesen Schluss zu. An dieser Stelle darf jeder einmal selbst überprüfen, wie sehr sein täglicher Rhythmus, Gedankenablauf und Emotionen in irgendeiner Form in Abhängigkeit von Geld stehen. Erschreckend oder? Wir alle – ob Superreiche oder Bettler – erliegen einer Illusion von Freiheit, die auf den Regeln des Geldes basiert.

Dabei ist das Geld an sich nicht das wirkliche Problem auf Erden. Wäre Geld wirklich nur ein Ersatz für den Tauschhandel geblieben, anstatt den Zins einzuführen und sogar mit Geld auch noch Geld verdienen zu können (Kapitalmarkt), so wäre auf dieser Erde manches mehr in Butter. Würde der Mensch dann auch noch begreifen, dass z.B. ein Neurochirurg genauso systemrelevant ist, wie der Müllmann und dass die Ressourcen dieser Erde der Erdengemeinschaft und nicht einzelnen Staaten gehören, so wäre das Paradies ein ganzes Stück greifbarer. Aus irgendeinem Grund jedoch hat der Mensch genau das Gegenteil von alledem gewählt. Unser Ego, unser begrenztes Ich-Bewusstsein, dass es nicht schafft über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, spielt hier eine entscheidende Rolle.

Die irdische Supermacht der Vereinigten Staaten von Amerika führt sich auf dem Parkett der Peinlichkeiten gerade selber vor. Gott scheint Karikaturen zu lieben! Wer hätte gedacht, dass auch einmal Donald Duck – Entschuldigung – Donald Trump – ein potentieller Kandidat für das Amt des mächtigsten Mannes dieser Erde sein könnte. Sieht es in Europa oder in unserem Land viel besser aus? Sind die Volksvertreter weltweit nicht einfach nur Vertreter ihrer eigenen Interessen, auch wenn sie das Gegenteil behaupten?

Wenn Macht und Geld eine unsaubere Allianz eingehen, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Der freie Wille des Menschen führte bislang zu den immer gleichen erbärmlichen Ergebnissen.

Das Erdenspiel, so wie ich es erfasse, hat sehr viel mit dem richtigen Einsatz von Energien zu tun. Ein Mensch, der sein Herz und seinen Verstand erobert hat und auf der Bewusstseinsleiter der Masse ein Stück voraus ist, wäre in einer Machtposition zu den aktuellen Zuständen in dieser Welt nicht fähig. Der WIR-Gedanke – ein Leib und viele Glieder – würde ein komplett anderes System zum Vorschein bringen. Solange wir alle aber ein niedrigschwingendes Massenbewusstsein erzeugen, solange werden auch unsere Volksvertreter oder die Mächtigen dieser Erde unserem vorgegebenen Gleichklang folgen.

Derzeit sind Ursache und Wirkung immer noch ein ungleiches Paar, das angeblich nicht miteinander kann. Unsere aktuelle Flüchtlingspolitik ist ein Beispiel dafür. Die Geostrategen dieser Erde machen mit jedem Geschäfte, der in das eigene Konzept von Wohlstand und Macht passt. Waffenexporte schüren bekanntlich die Konflikte, anstatt sie angeblich zu beseitigen. Wer Menschen über Armut und Gewalt ausbluten lässt, erzeugt den Flüchtlingsstrom, den niemand haben will. Der Turbokapitalismus nennt sich sozial, Parteien nennen sich christlich, die UNO nennt sich vereinte Nationen ohne ein WIR-Prinzip zu kennen, der IWF muss irgendwas mit Hühnerbrühe, statt mit einem echten Fond zu tun haben. Kurz um: das Innen und das Außen stimmen nicht überein.

Wenn angeblich über 95 % der Erdbevölkerung an einen Gott glaubt, ein Wesen, das alles beherrscht und möglich macht, dann könnte man auch in Betracht ziehen, dass das Prinzip eines göttlichen Spiegels vollkommen real ist. Wir haben zwar einen freien Willen, die Barriere zwischen Alles und Nichts scheint aber dieser göttliche Spiegel zu sein. Dieser Spiegel reflektiert einfach nur unseren innersten Kern, bestehend aus unseren Gedanken, Worten, Taten und Gefühlen. Mogelpackungen und doppelte Böden ignoriert dieses System ganz einfach. Wer diese einfache Regel akzeptieren kann, wird sehr schnell begreifen, welches Patentrezept wir alle in der Hand haben. Mein Blog besteht im Wesentlichen aus dieser Thematik.

Es gibt ein Gefühl in uns Menschen, dass uns alle auf Erden vereint: es ist die Angst. Und diese Angst erzeugen wir täglich aufs Neue: wir schauen unbewusst in diesen göttlichen Spiegel, erschrecken vor unseren eigenen Produkten dieser Angst und laufen davon. Unsere Krankheiten sprechen Bände davon. Unser aggressives Verhalten ebenfalls. Unsere Sucht nach Macht und Geld besiegelt all das. Und diese Angst kann sich kaum jemand vollständig eingestehen. Sie wird kaschiert und verborgen. Die Ergebnisse im Außen – der göttliche Spiegel – bringen sie jedoch unmissverständlich ans Tageslicht. Dieser Gott schaut einfach nur zu, und er hält uns unaufhörlich seinen Spiegel vor unsere Nase. Und wir entscheiden uns zur Flucht in die noch tiefere Dunkelheit.

Die energetischen Veränderungen der letzten Zeit sind sehr intensiv. Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, was geschieht da gerade? „Spürst du da auch etwas, was du nicht so richtig zuordnen kannst?“ Aus eigener Kraft hat es der Mensch bisher nicht geschafft, dieses Erdenschauspiel zu durchschauen. Ob es nun kosmische Kräfte sind oder vielleicht sogar ein göttliches Eingreifen, das darf sich jeder selber aussuchen. Manch einer nennt das vielleicht Aufstieg. Ein Selbstläufer ist dieses Ereignis auf jeden Fall nicht. Wir sind alle gut beraten, die Beine jetzt selber in die Hand zu nehmen, um herauszufinden, in welche Richtung wir schnellstmöglich tatsächlich laufen sollten. Die Macht der Liebe als polares Gegenstück zur Angst, ist auf diesem Weg ganz sicher unser wichtigstes Instrument.

Wenn wir Menschen es jetzt schaffen, uns selber zu vergeben und letztlich auch jedem anderen Menschen, so kann das Wichtigste entstehen, was diesen Weg ins Licht ebnet: es ist der Frieden in unseren Herzen. Für unseren Alltag bedeutet das folgendes: immer dann, wenn wir Gefühle der Angst nähren oder verdrängen, aus welchem Grund auch immer, sind wir auf dem falschen Weg unterwegs. Diese Angst will erkannt und angenommen werden, nur so kann Heilung in uns selber geschehen. Z.B. das Aufschreiben der eigenen Ängste, das Sprechen darüber mit einem vertrauten Freund, können Elemente sein, die diese Heilung ermöglichen. Raus aus dem Kampf gegen etwas oder jemanden. Jede energetische Ladung aus einem Konflikt entsorgen. Aus meiner täglichen Arbeit mit Klienten oder an mir selber weiß ich, dass dieser Weg sehr mühsam sein kann, aber genau den Erfolg präsentieren wird, wenn man ihn auch tatsächlich geht. Symbolisch ist das ein „in die Arme Gottes fallen lassen“. Praktisch bedeutet es, den Ängsten keine Macht mehr zu verleihen, indem man sich nicht vermeintlich schützend vor ihnen verschließt.

Es ist definitiv nicht das Geld, das uns im Leben glücklich machen wird. Es ist die selbst erlangte Freiheit von der Angst, die dieses unglaubliche Glücksgefühl erzeugt. Und das weiß auch unser polarer Gegenspieler. Wir dürfen alle dieser dunklen Kraft sehr dankbar sein, dass sie uns so plump derzeit auf diesen Umstand hinweist. Der digitale Fortschritt, die mediale Dauerberieselung mit Gewalt, das Fehlen von Empathie durch die permanente Abstumpfung des Außen, bereiten einen gigantischen Rückschritt in die Steinzeit des Menschseins vor.

Die Kenntnis über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns macht so manche spirituelle Philosophie einleuchtend (s.u.). Warum geschieht das ausgerechnet jetzt in dieser Zeit? Weil jetzt auch die Chance für einen wirklichen Systemwandel besteht. Nie zuvor hatten wir alle zusammen eine größere Chance, dieses Erdenspiel nach neuen Regeln zu spielen, um etwas zu erfahren, was sich Glück auf Erden nennt. Letztendlich basiert alles im Kosmos auf Gleichgewicht. Wir haben jetzt die Chance, dieses Gleichgewicht auch auf Erden herzustellen. Die Hölle hat lange genug regiert. Es liegt an jedem einzelnen von uns, ob wir diese Chance nutzen oder sie nur ungenutzt an uns vorüberziehen lassen. Es braucht dazu nur einige mutige Menschen, die fähig sind, das vorzuleben. Andere werden folgen. Die treibende Kraft dabei ist Freude und Lebenslust. Sich wieder auszuprobieren, so wie es unserem innersten Kern entspricht. Die Konsequenz daraus ist durchaus weitreichend im Leben.

Ich selber praktiziere das seit gut 15 Jahren. Auf diesem Weg habe ich neben einigen Höhenflügen auch die dazugehörigen Täler durchschritten. Es hat mich immer Mut und Kraft gekostet, einen neuen Anlauf zu nehmen und den Glauben nicht zu verlieren, dass dieses kein unendliches Hamsterrad ist. Und aus eigener Erfahrung weiß ich heute, dass das Überwinden der eigenen Angst und all ihren Ableitungen wie z.B. Aggression, Hass, Ohnmacht etc. möglich ist. Der Weg ebnet sich, Berge und Täler werden kleiner. Wir leben tatsächlich in einer Illusion, die wir über sehr lange Strecken nicht durchschauen. Wir blicken täglich aufs Neue in diesen Spiegel und erschrecken. Bis zu dem Moment, wo wir wieder in der Lage sind, unser Herz so weit zu öffnen, dass die Liebe zum Vorschein kommt. Exakt das ist der Wendepunkt. Wenn wir aufhören können andere zu verurteilen und uns selber nicht mehr ohnmächtig fühlen, obwohl die äußeren Umstände genau das provozieren, dann ist das ein guter Indikator dafür, dass wir als Individuum auf dem richtigen Weg sind.

Selbst die Wissenschaft, die dazu verdammt ist, der Realität immer hinterher zu laufen, um den Beweis zu erbringen, liefert derzeit erstaunliche Ergebnisse. Alles ist mit allem vernetzt über unterschiedliche Systeme ohne Grenzen. Alles basiert auf Schwingung und Frequenz. Ein Element davon nennt sich die Gravitationswelle. – das Unsichtbare gewinnt an Gestalt. Das trifft auch auf unser „Aushängeschild“ Masse Grau zu. Die Gehirnforschung liefert ebenfalls erstaunliche Beweise, wie wir uns gerade selber noch in Gefangenschaft halten lassen (siehe nachfolgende Filmhinweise).

Zum Abschluss möchte ich euch einige sehenswerte Interviews ans Herz legen, die viele meiner Beiträge sehr treffend auf den Punkt bringen. Es sind mutige Menschen, die maßgeblich mithelfen, diese Welt in eine lebenswertere Richtung zu verändern, trotz Kritik und Anfeindung.

Wir können weiterhin wie Richard Kimble auf der Flucht vor uns selber sein oder jetzt eine Wende herbeiführen – in unserem eigenen Leben. Nur unser aktives Tun mit Mut und Herz verändert eine uralte Illusion, die auf Angst basierte. Unser täglicher Konsum entscheidet darüber.

An dieser Stelle nochmals ein Hinweis zu meinem Aufruf auf der Startseite. Wer über diese besondere Gabe verfügt, den Mut und die Lust verspürt sich zu melden, ist herzlich willkommen.

Thomas

Prof. Dr.² Manfed Spitzer „Cyberkrank“ – ein Talk mit Nuoviso

Rüdiger Lenz und das Nichtkampf-Prinzip

Rüdiger Lenz im Gespräch mit KenFM

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10 Kommentare

  1. Zitat:das Anflehen Gottes um Hilfe bringt meist nur wenig bis gar nicht.

    Kommentar: Dieses deshalb, weil Gott kein Gut und Böse kennt, sondern beides eine Einheit bilden. Die Ent-ZWEI-ung der Einheit bringt dann die Ver-ZWEI-flung. Damit lässt Gott sich durch Gebete auch nicht gefügig machen und Schreie gen Himmel nützen auch nichts. Nur das Schlechte zwingt zum Lernen. Und die gelernt haben, kennen dann die Eigenverantwortung. Und die unendlichen Menschen, die die Illusion der Welt durchschaut haben, bewegen sich nur noch im Scheißegalprinzip, da wegen dem Gesetz der Polarität nicht verbessert werden kann. Denn es gibt kein Gut und Böse.

  2. Danke, dass du ausgerechnet heute über die ANGST und die FREIHEIT schreibst… es ist so wichtig, dass wir das Thema anschauen… ich hab mir anscheinend ne große Portion vom Thema OHNMACHT vorgenommen… und fahre gerade Achterbahn: abwärts! wääähhh!!
    Es ist immer noch nicht so ganz einfach, wieder ins Hier und Jetzt zu kommen und die Illusion zu durchschauen: schweißgebadet, Panikattacken, Hirn rotiert… das ganze System im Alarmzustand.
    Da tut es gut, solche Texte zu lesen… und zu wissen: ich bin nicht allein damit… wir sind viele, denen das Thema schon bewußt ist… wir sind also auf dem Weg. :)))

  3. Hallo Thomas,
    nach einigen Monaten , möchte ich hier mal wieder Danke sagen ,
    es ist jedesmal schön , deinen Newsletter zu empfangen
    und dann deine Artikel zu lesen .
    Klar gibt es bei der Anschauung ein paar Abweichungen ,
    doch im Gesamten , sind deine Artikel eine Bereicherung für mich –
    herzlichen Gruss , Gabriela

  4. Danke für eure Kommentare. Ich wünsche uns allen „den Schritt durch die Tür“ – dauerhaft, der alles in einem neuen Licht erscheinen läßt. Das scheinbar Unmögliche für möglich halten und gleichzeitig die polaren Verwicklungen abschütteln.

  5. Danke lieber Thomas, für dieses Thema!

    Uns allen wurde fälschlicher Weise beigebracht, dass unser Vermögen = Geld bedeutet.
    Uns wurde beigebracht, dass wir uns um unsere Existenz sorgen müssen, wenn wir nicht genug Geld haben. Und uns wurde beigebracht, dass wir uns nur ausreichend versichern müssen – indem wir Geld bezahlen – nur dann, sind wir sicher. Denn dann bekommen wir Geld, falls etwas schlimmes passiert. Als ob Geld das Abbrennen eines Hauses wieder gut machen könnte, oder ein abgefahrenes Bein wieder anwachsen lassen könnte, einen Menschen wieder lebendig machen könnte…

    Unser Vermögen – ist nicht das Geld, unser wahres Vermögen ist unsere Fähigkeit Energie zu erzeugen, unsere Tatkraft, unsere Begeisterung, Freude, Liebe, Kreativität, Phantasie unser Geschick, unser Bewusstsein, unsere Handlungsfähigkeit unser Mitgefühl und unsere Verbundenheit.
    Die Jagd nach dem Geld – lässt unser Vermögen meist verkümmern.
    Das Schüren von Ängsten und das Anbieten vermeintlicher Sicherheiten – die nichts als Illusion
    sind – rauben uns das Selbstverständnis und die Fähigkeit zur Selbstverantwortung.

    Kein Geld haben – tötet nicht unseren physischen Körper, weshalb wir auch ohne Geld existieren. Erst ohne Geld, werden wir uns evt. der Tatsache bewusst – was Existenz überhaupt bedeutet.

    Solange wir aus Angst und Unwissenheit, keine Gelegenheit hatten, unser Vermögen jenseits von Geld zu fühlen und zu nutzen, um die Erfahrung zu machen, was es heisst – Selbstvertrauen zu haben, sowie Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein – werden wir (das Ego) immer geneigt sein, uns zu fürchten.
    Die vollkommen unwirkliche Angst, wird uns auffressen und davon abhalten, den Schritt in die Freiheit zu gehen – genau dafür, wurden uns diese Ängste beigebracht – um uns gefangen, unfähig, abhängig und klein zu halten – fern von unserem Vermögen und unserem Selbst.

    Wagst du den Sprung ins Vertrauen – oder bleibst du mit deiner Angst Hand in Hand in der Illusion der Gefangenschaft und Unzufriedenheit sitzen und meinst – dies wäre die Realität?

  6. Schön, mal wieder eine Synchronizität zu fühlen 😉

    „Selbst die Wissenschaft, die dazu verdammt ist, der Realität immer hinterher zu laufen, um den Beweis zu erbringen, liefert derzeit erstaunliche Ergebnisse. Alles ist mit allem vernetzt über unterschiedliche Systeme ohne Grenzen. Alles basiert auf Schwingung und Frequenz. Ein Element davon nennt sich die Gravitationswelle. – das Unsichtbare gewinnt an Gestalt.“

    Dieses Thema hat auch mich in den vergangenen Tagen ebenfalls beschäftigt 🙂
    http://menspinet.de/das-gesetz-der-freien-wahl/
    Eines der größten Probleme sehe ich darin, dass wir uns nicht darauf einigen können, was wir (das Kollektiv) nun eigentlich wollen. Ein erster Schritt könnte sein, den Schwerpunkt unserer Bemühungen auf Liebe und Frieden zu legen…

    In diesem Sinne
    Love & Peace
    Ulrike

  7. @ Grit

    Sehr treffend beschrieben. Wenn der Mensch es schafft, seine Kinder – m.E. die einzigste Möglichkeit für einen nachhaltigen Systemwandel – so zu erziehen und fördern, daß solche Werte und deren individuellen Talente gelebt werden können, ohne sie in eine Form zu pressen, dann wäre ein recht schneller Schritt nach vorne möglich. Sich über seine wahren Talente, Neigungen zu definieren, auszuleben und nicht nach einem Geld verdienen müssen oder anhäufen, sollte ein Ziel sein. Das bechreibt für mich das Modell der Uhr aus meinem letzten Beitrag „Das Licht in dir“.

    @ Ulrike

    Im Grunde müssen wir uns nicht einigen – ein mentaler Vorgang. Wenn der Mensch wieder ins Fühlen kommt, sein Herz erobert, erkennt, wer er ist, geschieht diese Ver-einigung von alleine. Es ist unser aller Wahl zwischen den Polen Liebe und Angst, die das ermöglicht – täglich aufs Neue.

    Thomas

  8. „Uns allen wurde fälschlicher Weise beigebracht, dass unser Vermögen = Geld bedeutet.“

    Klar, es ist unser System, dass dieses denken uns beibringt. Gott sei Dank sind noch welche da, die Erkennen das es doch nicht so ist….
    Meistens lernt der Mensch wenn es alles verliert, was wichtig für ihn ist und wie wertvoll er selber ist, nur ist die Gefahr das er dadurch wirklich alles verliert nicht nur Materiell.
    Nun kann er anfangen sein Leben Stück für Stück wieder aufzubauen, meistens mit anderen Werten, aber auch da die Gefahr, täglich anzuecken….Gehst mit der Masse bravo, läufst alleine und tust das was dir richtig erscheint, auch da deine Probleme….
    Wie man es macht….nicht einfach, aber letztendlich die Befreiung aus dieser ganzen Matrix g-schichte…lohnen tut es sich allemal, aber der Preis ist hoch.

  9. Ein Halo meiner seits in die Gene Runde…
    Hoffe das ist nicht zu kryptisch – wenn doch dann Mahlzeit 😉

    Will meine Erfahrung ein wenig zum obigen Beitrag von Dir Tomas und zu den Kommentatoren ganz offen und einfach schreiben, – veräussern,- oder schlicht mit euch teilen.

    Nicht ohne vorneweg zu sagen, dass wir hier – die auf diesem und ähnlichen Blogs lesen und gelegentlich auch schreiben, bereits auf sehr hohem Niveau uns bewegen. Ich setze dies als Bewusst voraus, also als eine Bewusstseins Daseinsform die – obschon sie sich hier auf Erde manifestiert hat in uns als Menschen, die wir hier verkörpert sind.
    Diesbezüglich ist da wohl kein Dissenz.

    Ich sehe heute und so auch gestern, ebenso als Ein und das Selbe. Denn wenn es kein Oben und Unten gibt, und kein Gut oder Böse, dann gibt es auch kein Gestern heute oder Morgen.
    Einzig der Verlauf und die Bewegung der Planeten und Gestirne legt dies in unserer Wahrnehmung als solches fest.
    Dennoch existieren alle Himmelskörper und der Geist welcher alles erschaffen hat JUST IN TIME… IM ewigen Jetzt.

    So ist dein Beitrag Tomas, wieder einmal mehr der Versuch und eben Deine ureigene Intension das Leben auf diesem Planeten zum besseren hin zu wenden. Ein Traum?

    Angesichts dem was Vergangenheit und Gegenwart eben just wieder geben und von uns als Menschen mit erlebt wird lassen solches ahnen…. gar in Hoffnungslosigkeit stranden.

    Doch ewig und einzig ist stets der Wandel, welcher sich nicht willfährig zeigt!

    Nicht von mir – noch sonst zwingen lässt in eine einzige andere Wahrheit als die – welche eben als Wirklichkeit erkannt, aufoktruiert oder eben nachempfunden wird. Oft auch sich verhaftend angehaftet wird.

    Ist dies der Wille der Schöpfung. In anderen Worten; – Ist dies der Wille eines Gottes. Und wieder in anderen Worten, – liesse sich diese Schöpfung oder eben der eine Gott, welcher niemals der gesamten Schöpfung gerecht geworden war, auch niemals sein konnte – vom Menschen beeinflussen, sich ins Handwerk pfuschen.
    Dies nur mal eben am Rande.. wenn ich mir gewahr bin woher der Begriff Handwerk stammt. Und wer der Gott des Handwerks denn wirklich gewesen ist, oder eben immer noch ist. (Handwerkers Gilde und deren Schilde vom Schreiner bin zum Maurer- Genossenschaften die Leiden schaffen eben auch!)

    Mille Artifex schreibt so als kenne er den Willen der Schöpfung,. liegt damit einem Dogma auf.
    ich kenne den Willen der Schöpfung nicht. Er schreibt auch
    “ .. und Schreie gen Himmel nützen auch nichts“.

    Nun zumindest in diesem Punkt kann ich – als ein Individium anwesend; er Mille nennt es Entzweiung, – diese Indiviualidät, der in die Teilung gegangene Schöpfer nenne ich es, kann ich eben „gegenteiliges“ andere Erfahrungen berichten.
    Ich habe nie wirklich gebetet. Was ich aber tat -. nachdem ich mir eines Musters und der Wiederholung von immer den selben Ereignissen gewahr wurde – und auch ganz bestimmten Verhaltensmustern meinerseits, die eben auch Suchtcharackter hatten… da schrie ich mitten auf einem Ulmer Wohnberg in die Himmel: Was läuft hier, was soll das zum einen und was das Suchtverhalten anging : Kann das nicht von mir genommen werden, ich will das nicht länger haben.So will ich nicht Sein

    Und es sollte Wirkung haben… denn ich habe meinen Willen bekundet laut und deutlich und sehr emotional !
    Erst viel später noch beschloss ich auch meine Seelenanteile zu versammeln, zum weiteren Vorgehen unseres Seins, ob Licht oder Dunkelheit. Ich habe das Licht gewählt. Und noch einige Jahre später beschloss ich dann den „Brudertwist“ zu erlösen, – in mir selbst.

    Auch das tat ich eher mit derben Worten und ebenso emotional. Gen Himmel und in mich hinein, ob all meiner Seelischen Daseinsformen seit jeher…

    Zum Videobeitrag des Herrn Dr. Spitzer, mag ich beitragen, dass ich eben noch eine Sendung auf Phönix angesehen habe wo es just um die Thematik der Verkrüppelung des Gehirns ging, auf Grund des süchtig machenden Internetgebrauchs. Dem sich selber abgeben an den Handychip… Synchronometer 😉

    Dabei geht es denn eher wohl um die unbewusste Handhabung – als denn eben den Bewussten Umgang. Eben selbst wählen als Bewusstheitliches Wesen.

    Was die Schlussfolgerungen von Herrn Spitzer und anderer seiner Kollegen betrifft,.dass ein Gebildetes Hirn nicht so leicht den Alzheimer zum Vorschein gebäre, dem widerspreche ich, just auf Grund anderer eigener Erfahrungen. So sah ich bei meinem Praktikum zum Begleiter im Alltag für Alzheimerpatienten (Menschen) sehr wohl äusserst Gebildete unter anderem auch einen Wiblinger Priester dem der Sabber aus dem Mund triefte, und das einem Gottesfürchtigen Zeitgesellen! Sie haben ihn immer noch in Schwarz gekleidet und zum Wochenende wurden Sterbeanzeigen verlesen….

    Bei Herr Dr. Prof. Spitzer war ich selbst zu Gast. (Visite) Ich hatte eine unerträgliche Wohnsituation und bat meine Hausärztin um Hilfe, weil ich dem Druck der mich begriff nicht nachgeben wollte, in der Form, dass ich anderen etwas antuen würde weil ich am platzen sei, mein inneres Feuer ausbrechen könnte.

    Letzteres geschah dann ein Jahr nachdem Ereignis in Spitzers Uniklinik zu Ulm. Meine Hausärztin legte mir Nahe dass es in Ulm eine Möglichkeit gäbe, ich müsse dazu nicht nach Bad Schussenried, eine Klinik die den Ruf einer Irrenklinik hat, immer noch… das kam mir gelegen. Ich musste Ulm nicht verlassen… suchte doch ledig Ruhe….

    Ich liess mich also einweisen, bat sogar darum. Eine sehr offene Professorin sprach mit mir zur Aufnahme. Sie war es auch die sich wirklich für mich als ein Wesen interessierte, und vor allem anderen auch für das was ich sagte. Denn ich wollte mit dem was ich erfuhr und weiss nicht länger hinter dem Berg halten. Sie war es dann auch die eine Versammlung von Studenten – etwas 25 an der Zahl einberief und mich bat, von mir und aus mir zu erzählen zu berichten.
    Staunen bei den Hörenden….aber auch ein höflicher Umgang miteinander während der Fragerunde!

    Die Behandlung durch die Stationären Ärzte war allerdings sehr oberflächliche leidige Mainstreamwissenschaft. Ohne Begeisterung!
    Zu meinem Übel wurden mir dann noch andere Medikamente gegeben als das eine welchem ich zugestimmt hatte. In sehr geringer Dosis. Und die Dosis wurde erhöht. Ohne mein Wissen. (TAVOR) Ich verliess die Klinik, dennoch gestärkt nach vier Wochen, weil ich dort Ruhe gefunden habe. Herr Spitzer fragte mich: Was suchen Sie Herr Meyer? Ich antwortete Ruhe… Er : Ruhe werden sie hier haben..

    Dennoch war diese Klinik ein sehr trauriges Schauspiel, denn dort waren Menschen die das gleiche wie ich erfuhren, sich das aber nicht erklären konnten, es waren sehr junge und auch ältere Menschen.die sich nicht getrauten darüber zu berichten, nicht zu letzt auch deswegen weil eben auch die Ärzte unter Herrn Spitzer keinen Zugang zu Ihrem Selbst hatten. Wie denn auch sollten sie dann heilen können ausser mit TAVOR Symptome zu dämmen – zu stillen.

    Ohne an die Ursache zu kommen… durch Selbsterkenntnis.

    Danke für den Freiraum Tomas, und ich finde es durchaus in deiner Selbstverantwortung in Ordnung dass Du Wichtel als wichtigkeiten verkleidet schlicht nicht länger ein Forum bietest. Weniger ist eben auch mehr und doch alles…

    Grüsse mag ich senden zum Ende dieses, meines Beitrages aus eigener Erfahrung
    apis
    Kurt Meyer

  10. Wahre Worte Ella – ebenfalls prägnant in aller Kürze alles gesagt.Danke!

    Und Apis – der Kurt – klare Sätze mit Herz geschrieben – ein jeder kann es verstehen. Auch dir meinen Dank – auch für deine sehr persönliche Schilderung deines Weges. Du legst Mut an den Tag, dich sehr offen zu outen. Mein erster Gedanke war: wird Ulm jetzt überdacht? Oder doch besser gleich die ganze blaue Kugel. Wer und was ist normal in dieser Welt? Sind es nur diejenigen, die sehr geschickt oder sehr verkrampft oder am wahrscheinlichsten – sehr weit weg vom eigenen Gefühl und Reflektiertsein ihr Innenleben an die „Schublade Normal“ anpassen? Je dünner oder auch klarer der Vorhang zwischen dieser und anderen Welten wird, umso gefährlicher treibt unser Verstand ein Spiel mit unserem Ich. Wahrheit, Illusion, Projektion, altes Wissen + Ängste können eine heftige Mixtur erzeugen. Die Mehrzahl der Menschen schrecken vor solchen Eigenerfahrungen zurück – verschließen sich noch mehr und treten leise wieder ab – so meine Erfahrung. Wenn wir alle Wahrheit erfahren wollen, brauchen wir nicht in die Sterne schauen, channeln etc. – die Wahrheit = unsere eigene Geschichte offenbart sich mehr denn je durch immer mehr Menschen, die einen Zugang zu sich selbst erobern und zulassen. Nicht einfach, wie ich selber weiß. Ich habe selber Tage erlebt, wo der schmale Grat auf Messers Schneide den eigenen Abgrund offenbarte. Auch das sind Erlebnisse, die ich mit vielen spirituellen Menschen Teile. Sich auf die eigene Innenwelt 100% einlassen, weil man spürt: da will etwas raus ans Licht, das ist kein leichter Weg – besonders dann, wenn man aus einer 100% kopfgesteuerten Welt kommt. Gefühle und neue Wahrnehmungen erobern ist spannend und zugleich das Erklimmen der eigenen 8.000ér – die Luft wird irgendwann sehr dünn. Auch deshalb immer wieder meine Empfehlung: das Teamspiel ist dabei sehr hilfreich – und dieses hatte und habe ich – mein vielleicht wichtigstes Geschenk im Leben.

    Die Vereinigung unserer Licht- und Schattenseiten führt zur Befreiung des eigenen Herzens. Man verurteilt immer weniger andere und sich selber. Sich dann so annehmen – die Rolle – wie man nun mal ist in diesem Leben, ist die Meisterschaft. Einen Gott in sich selbst erkennen – ein Teilaspekt auf Erden – ebenfalls. Im Moment ist es gerade besonders spannend, was sich da auf der Herzensebene vollzieht – sicher in immer mehr Menschen. Wir manifestieren so unsere neue Realität – ein sehr persönlicher Prozeß, der vielleicht den Effekt des 100. Affen nach sich zieht. All das kann man nicht machen oder wollen – es ist eine Form der Hingabe an sich selbst. Dabei den Alltag noch zu meistern, gleicht einem Schritt in eine alte Hölle 🙂 Da wird plötzlich so vieles unverständlich und unerträglich, was man selber so viele Jahre ganz selbstverständlich gelebt und mitgetragen hat.

    Die Zeit ist reif – es riecht schon danach – die Flügel nicht hängen lassen – den alten Müll abschütteln – die noch Unermüdlichen zocken lassen – sie kommen auch noch dahinter 🙂

    Liebe Grüße an alle!

    Thomas

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