Monat: Februar 2016

Auf der Flucht vor Gott

Über Geld, Glücksgefühle und die göttliche Freiheit des Willens

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Die Erde befindet sich gerade in einer sehr spannenden Phase des Umbruchs. Als die Götter einst den Planeten Erde erschufen und dann in Bezug zu unseren polaren Gesetzmäßigkeiten stellten, könnte eine besondere Idee die treibende Kraft dabei gewesen sein. Wenn das Reich Gottes – unser Kosmos – auf der Grundlage bestimmter Gesetze funktioniert, die Hierarchien und Regeln beinhalten, an die sich alles Existente zu halten hat, einfach nur um unendliche Evolution zu gewährleisten, so stellt die Erde eine Besonderheit dar: ein Raum des freien Willens.

Die Natur und das Reich der Tiere entwickeln sich nach diesen kosmischen Gesetzen – beide passen sich den Gegebenheiten an und der Stärkere überlebt. Der Mensch hat hier jedoch eine Sonderstellung. Er ist mit dem freien Willen ausgestattet. Er ist in der Lage, sich in eine von ihm allein bestimmte Richtung hin zu entwickeln, oder er kann auch per Knopfdruck mit einem Schlag alles vernichten.

Jeder von uns weiß, in welche Richtung sich die Erde wieder einmal hin entwickelt hat. In den Momenten der größten Not und vielleicht sogar in einem Anflug von Selbsterkennt- nis, hilft das Anflehen Gottes um Hilfe meist nur wenig bis gar nicht. Dieser Gott schaut seiner eigenen Schöpfung jederzeit einfach nur zu, um dem „Entdeckungsspiel des freien Willens“ tatsächlich Freiheit, aber in Eigenverantwortung zu ermöglichen.

Unsere Suche im Außen und unsere Identifikation mit Materie und dem Ego-Ich haben uns recht lange im Kreise drehen lassen. Wir definieren uns heute mehr denn je über unseren Besitz, unseren Intellekt, unser Aussehen, über unsere „Erfolge“. Und wir stürzen ab, wenn eines oder mehrere dieser Attribute in Schieflage geraten. Der Schrei nach Hilfe, vielleicht auch nach Gott, wird laut.

Als besonderes Allheilmittel für Hilfe zur Selbsthilfe gilt für viele Menschen die Menge des eigenen Geldes. Dass dem nicht so ist, erfahren wir spätestens dann, wenn demnächst unser weltweites Geldsystem vollständig digitalisiert ist und vielleicht ein „netter“ Sonnensturm sämtliche Daten zunichtemacht. Man könnte daraus schlussfolgern, die Menschheit ist zum Scheitern verdammt, wenn sie nicht mehr über ihr Geld verfügt. Unsere aktuellen Gesellschaftsstrukturen lassen zumindest diesen Schluss zu. An dieser Stelle darf jeder einmal selbst überprüfen, wie sehr sein täglicher Rhythmus, Gedankenablauf und Emotionen in irgendeiner Form in Abhängigkeit von Geld stehen. Erschreckend oder? Wir alle – ob Superreiche oder Bettler – erliegen einer Illusion von Freiheit, die auf den Regeln des Geldes basiert.

Dabei ist das Geld an sich nicht das wirkliche Problem auf Erden. Wäre Geld wirklich nur ein Ersatz für den Tauschhandel geblieben, anstatt den Zins einzuführen und sogar mit Geld auch noch Geld verdienen zu können (Kapitalmarkt), so wäre auf dieser Erde manches mehr in Butter. Würde der Mensch dann auch noch begreifen, dass z.B. ein Neurochirurg genauso systemrelevant ist, wie der Müllmann und dass die Ressourcen dieser Erde der Erdengemeinschaft und nicht einzelnen Staaten gehören, so wäre das Paradies ein ganzes Stück greifbarer. Aus irgendeinem Grund jedoch hat der Mensch genau das Gegenteil von alledem gewählt. Unser Ego, unser begrenztes Ich-Bewusstsein, dass es nicht schafft über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, spielt hier eine entscheidende Rolle.

Die irdische Supermacht der Vereinigten Staaten von Amerika führt sich auf dem Parkett der Peinlichkeiten gerade selber vor. Gott scheint Karikaturen zu lieben! Wer hätte gedacht, dass auch einmal Donald Duck – Entschuldigung – Donald Trump – ein potentieller Kandidat für das Amt des mächtigsten Mannes dieser Erde sein könnte. Sieht es in Europa oder in unserem Land viel besser aus? Sind die Volksvertreter weltweit nicht einfach nur Vertreter ihrer eigenen Interessen, auch wenn sie das Gegenteil behaupten?

Wenn Macht und Geld eine unsaubere Allianz eingehen, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Der freie Wille des Menschen führte bislang zu den immer gleichen erbärmlichen Ergebnissen.

Das Erdenspiel, so wie ich es erfasse, hat sehr viel mit dem richtigen Einsatz von Energien zu tun. Ein Mensch, der sein Herz und seinen Verstand erobert hat und auf der Bewusstseinsleiter der Masse ein Stück voraus ist, wäre in einer Machtposition zu den aktuellen Zuständen in dieser Welt nicht fähig. Der WIR-Gedanke – ein Leib und viele Glieder – würde ein komplett anderes System zum Vorschein bringen. Solange wir alle aber ein niedrigschwingendes Massenbewusstsein erzeugen, solange werden auch unsere Volksvertreter oder die Mächtigen dieser Erde unserem vorgegebenen Gleichklang folgen.

Derzeit sind Ursache und Wirkung immer noch ein ungleiches Paar, das angeblich nicht miteinander kann. Unsere aktuelle Flüchtlingspolitik ist ein Beispiel dafür. Die Geostrategen dieser Erde machen mit jedem Geschäfte, der in das eigene Konzept von Wohlstand und Macht passt. Waffenexporte schüren bekanntlich die Konflikte, anstatt sie angeblich zu beseitigen. Wer Menschen über Armut und Gewalt ausbluten lässt, erzeugt den Flüchtlingsstrom, den niemand haben will. Der Turbokapitalismus nennt sich sozial, Parteien nennen sich christlich, die UNO nennt sich vereinte Nationen ohne ein WIR-Prinzip zu kennen, der IWF muss irgendwas mit Hühnerbrühe, statt mit einem echten Fond zu tun haben. Kurz um: das Innen und das Außen stimmen nicht überein.

Wenn angeblich über 95 % der Erdbevölkerung an einen Gott glaubt, ein Wesen, das alles beherrscht und möglich macht, dann könnte man auch in Betracht ziehen, dass das Prinzip eines göttlichen Spiegels vollkommen real ist. Wir haben zwar einen freien Willen, die Barriere zwischen Alles und Nichts scheint aber dieser göttliche Spiegel zu sein. Dieser Spiegel reflektiert einfach nur unseren innersten Kern, bestehend aus unseren Gedanken, Worten, Taten und Gefühlen. Mogelpackungen und doppelte Böden ignoriert dieses System ganz einfach. Wer diese einfache Regel akzeptieren kann, wird sehr schnell begreifen, welches Patentrezept wir alle in der Hand haben. Mein Blog besteht im Wesentlichen aus dieser Thematik.

Es gibt ein Gefühl in uns Menschen, dass uns alle auf Erden vereint: es ist die Angst. Und diese Angst erzeugen wir täglich aufs Neue: wir schauen unbewusst in diesen göttlichen Spiegel, erschrecken vor unseren eigenen Produkten dieser Angst und laufen davon. Unsere Krankheiten sprechen Bände davon. Unser aggressives Verhalten ebenfalls. Unsere Sucht nach Macht und Geld besiegelt all das. Und diese Angst kann sich kaum jemand vollständig eingestehen. Sie wird kaschiert und verborgen. Die Ergebnisse im Außen – der göttliche Spiegel – bringen sie jedoch unmissverständlich ans Tageslicht. Dieser Gott schaut einfach nur zu, und er hält uns unaufhörlich seinen Spiegel vor unsere Nase. Und wir entscheiden uns zur Flucht in die noch tiefere Dunkelheit.

Die energetischen Veränderungen der letzten Zeit sind sehr intensiv. Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, was geschieht da gerade? „Spürst du da auch etwas, was du nicht so richtig zuordnen kannst?“ Aus eigener Kraft hat es der Mensch bisher nicht geschafft, dieses Erdenschauspiel zu durchschauen. Ob es nun kosmische Kräfte sind oder vielleicht sogar ein göttliches Eingreifen, das darf sich jeder selber aussuchen. Manch einer nennt das vielleicht Aufstieg. Ein Selbstläufer ist dieses Ereignis auf jeden Fall nicht. Wir sind alle gut beraten, die Beine jetzt selber in die Hand zu nehmen, um herauszufinden, in welche Richtung wir schnellstmöglich tatsächlich laufen sollten. Die Macht der Liebe als polares Gegenstück zur Angst, ist auf diesem Weg ganz sicher unser wichtigstes Instrument.

Wenn wir Menschen es jetzt schaffen, uns selber zu vergeben und letztlich auch jedem anderen Menschen, so kann das Wichtigste entstehen, was diesen Weg ins Licht ebnet: es ist der Frieden in unseren Herzen. Für unseren Alltag bedeutet das folgendes: immer dann, wenn wir Gefühle der Angst nähren oder verdrängen, aus welchem Grund auch immer, sind wir auf dem falschen Weg unterwegs. Diese Angst will erkannt und angenommen werden, nur so kann Heilung in uns selber geschehen. Z.B. das Aufschreiben der eigenen Ängste, das Sprechen darüber mit einem vertrauten Freund, können Elemente sein, die diese Heilung ermöglichen. Raus aus dem Kampf gegen etwas oder jemanden. Jede energetische Ladung aus einem Konflikt entsorgen. Aus meiner täglichen Arbeit mit Klienten oder an mir selber weiß ich, dass dieser Weg sehr mühsam sein kann, aber genau den Erfolg präsentieren wird, wenn man ihn auch tatsächlich geht. Symbolisch ist das ein „in die Arme Gottes fallen lassen“. Praktisch bedeutet es, den Ängsten keine Macht mehr zu verleihen, indem man sich nicht vermeintlich schützend vor ihnen verschließt.

Es ist definitiv nicht das Geld, das uns im Leben glücklich machen wird. Es ist die selbst erlangte Freiheit von der Angst, die dieses unglaubliche Glücksgefühl erzeugt. Und das weiß auch unser polarer Gegenspieler. Wir dürfen alle dieser dunklen Kraft sehr dankbar sein, dass sie uns so plump derzeit auf diesen Umstand hinweist. Der digitale Fortschritt, die mediale Dauerberieselung mit Gewalt, das Fehlen von Empathie durch die permanente Abstumpfung des Außen, bereiten einen gigantischen Rückschritt in die Steinzeit des Menschseins vor.

Die Kenntnis über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns macht so manche spirituelle Philosophie einleuchtend (s.u.). Warum geschieht das ausgerechnet jetzt in dieser Zeit? Weil jetzt auch die Chance für einen wirklichen Systemwandel besteht. Nie zuvor hatten wir alle zusammen eine größere Chance, dieses Erdenspiel nach neuen Regeln zu spielen, um etwas zu erfahren, was sich Glück auf Erden nennt. Letztendlich basiert alles im Kosmos auf Gleichgewicht. Wir haben jetzt die Chance, dieses Gleichgewicht auch auf Erden herzustellen. Die Hölle hat lange genug regiert. Es liegt an jedem einzelnen von uns, ob wir diese Chance nutzen oder sie nur ungenutzt an uns vorüberziehen lassen. Es braucht dazu nur einige mutige Menschen, die fähig sind, das vorzuleben. Andere werden folgen. Die treibende Kraft dabei ist Freude und Lebenslust. Sich wieder auszuprobieren, so wie es unserem innersten Kern entspricht. Die Konsequenz daraus ist durchaus weitreichend im Leben.

Ich selber praktiziere das seit gut 15 Jahren. Auf diesem Weg habe ich neben einigen Höhenflügen auch die dazugehörigen Täler durchschritten. Es hat mich immer Mut und Kraft gekostet, einen neuen Anlauf zu nehmen und den Glauben nicht zu verlieren, dass dieses kein unendliches Hamsterrad ist. Und aus eigener Erfahrung weiß ich heute, dass das Überwinden der eigenen Angst und all ihren Ableitungen wie z.B. Aggression, Hass, Ohnmacht etc. möglich ist. Der Weg ebnet sich, Berge und Täler werden kleiner. Wir leben tatsächlich in einer Illusion, die wir über sehr lange Strecken nicht durchschauen. Wir blicken täglich aufs Neue in diesen Spiegel und erschrecken. Bis zu dem Moment, wo wir wieder in der Lage sind, unser Herz so weit zu öffnen, dass die Liebe zum Vorschein kommt. Exakt das ist der Wendepunkt. Wenn wir aufhören können andere zu verurteilen und uns selber nicht mehr ohnmächtig fühlen, obwohl die äußeren Umstände genau das provozieren, dann ist das ein guter Indikator dafür, dass wir als Individuum auf dem richtigen Weg sind.

Selbst die Wissenschaft, die dazu verdammt ist, der Realität immer hinterher zu laufen, um den Beweis zu erbringen, liefert derzeit erstaunliche Ergebnisse. Alles ist mit allem vernetzt über unterschiedliche Systeme ohne Grenzen. Alles basiert auf Schwingung und Frequenz. Ein Element davon nennt sich die Gravitationswelle. – das Unsichtbare gewinnt an Gestalt. Das trifft auch auf unser „Aushängeschild“ Masse Grau zu. Die Gehirnforschung liefert ebenfalls erstaunliche Beweise, wie wir uns gerade selber noch in Gefangenschaft halten lassen (siehe nachfolgende Filmhinweise).

Zum Abschluss möchte ich euch einige sehenswerte Interviews ans Herz legen, die viele meiner Beiträge sehr treffend auf den Punkt bringen. Es sind mutige Menschen, die maßgeblich mithelfen, diese Welt in eine lebenswertere Richtung zu verändern, trotz Kritik und Anfeindung.

Wir können weiterhin wie Richard Kimble auf der Flucht vor uns selber sein oder jetzt eine Wende herbeiführen – in unserem eigenen Leben. Nur unser aktives Tun mit Mut und Herz verändert eine uralte Illusion, die auf Angst basierte. Unser täglicher Konsum entscheidet darüber.

An dieser Stelle nochmals ein Hinweis zu meinem Aufruf auf der Startseite. Wer über diese besondere Gabe verfügt, den Mut und die Lust verspürt sich zu melden, ist herzlich willkommen.

Thomas

Prof. Dr.² Manfed Spitzer „Cyberkrank“ – ein Talk mit Nuoviso

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