Monat: Dezember 2015

Tauziehen der Energien

Über die Macht der Christusenergie und die Kraft dieser Tage

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Die Möglichkeit eines Quantensprungs offenbart sich mehr denn je. Die Chance auf persönliche Veränderung ist greifbar nahe. Auf die eigene Wahl und deren Umsetzung kommt es jedoch an. Die Phase um Weihnachten und der Raunächte sind alljährlich energetische Turbolader – sie verleihen vielen Menschen einen Schub – jedoch in zwei mögliche Richtungen.

Die Zeitqualität intensiviert das Spiegelprinzip und die Kraft des kollektiven Bewusstseins (100. Affe). Menschen rasen weltweit gemeinsam auf einen Höhepunkt zu. Für die Mehrzahl in unserem Kulturkreis ist das die Zeit der Geschenke, des Feierns, des Jahresabschlusses. Diese menschliche Dynamik ist pure Sprengkraft, die auch für einen Bewusstseinssprung genutzt werden könnte – in dieser Epoche. Sie mündet jedoch jedes Jahr intensiver in einem Rausch des Wahns, den sich auch der polare Gegenspieler zu Nutze macht und das weltumspannend – medial perfekt genutzt. Das rasseln der Säbel übertönt gerade den Ruf nach Menschlichkeit.

Menschen rasten aus, treffen Entscheidungen, die Leben zerstören oder pure Destruktivität freisetzen – überwiegend auf der Ebene der Macht. Selbst die Natur scheint immer wieder darauf zu reagieren. Ein Blick zurück zeigt dieses Muster in unterschiedlichen Varianten. Solange dieses Zeitfenster der Chance in Menschen nur Stress erzeugt, gelingt es der dunklen Kraft wunderbar ein übles Spiel zu treiben. „Die Zeit der Besinnlichkeit“ ist keine leere Floskel, sondern eine Eintrittskarte zum persönlichen Wandel. Das Kollektiv folgt dennoch dem Ruf des Konsums, dem Termindruck, der Frustration, der Hoffnung, der Illusion „es kann nur besser werden“ und dem Abspulen dieser Phase im Schnelldurchlauf – alles rast – Gedanken, Gefühle, Worte, Taten – alles wiederholt sich in immer traurigerem Ergebnis. Die Qualität unserer Nahrungsmittel, Waren und Dienstleistungen legen jedes Jahr ein deutlicheres Zeugnis davon ab.

Genau das gegenteilige Ergebnis davon bietet jedoch die Möglichkeit eines Bewusstseinswandels. Es ist die Zentriertheit im eigenen Herzen und die Ausrichtung der Gedanken, Gefühle, Worte, Taten, die den alljährlichen Ablauf durchbrechen können. Die Fokussierung auf den einen Pol – die Kraft der Liebe – erzeugt einen „Schutzschirm“, ein eigenes Energiefeld, das spürbare und erlebbare Veränderungen erzeugt. Wer das für sich nutzen möchte, wird auf den „ersten Metern gegen den Strom schwimmen müssen“. Es ist ein Kraftakt, der die energetische Welle des Kollektivs durchbricht. Es funktioniert, wen man den Mut und die Energie aufbringt, sich nicht von den Kräften des polaren Gegenspielers beeinflussen zu lassen. Jede Form der Angst, dem Gegenpol zur Liebe, in Gestalt von Aggression, Hoffnungslosigkeit, Resignation, ohnmächtiges Mittragen der aktuellen Situation etc. machen den Menschen zum Bestandteil einer energetischen Welle, die Richtung Klippe läuft und kollabieren wird. Es ist kein Zufall, dass immer mehr Menschen in Armut geraten, auch vor unserer Haustüre. Der Fluch des Geldes breitet sich wie eine Pest um den Globus aus, die Menschen in Kriege und Wahn treibt. Selbst wenn wir nicht direkt davon betroffen sind, so reagieren dennoch Körper und Psyche eines jeden Menschen darauf. Ein Leib und viele Glieder, das Wir-Prinzip, offenbart sich auch hier.

Das Spiel der Mächte zwischen Liebe und Angst gleicht einem Tauziehen, das Menschen und nicht sichtbare Kräfte aktiviert. Selbst der rationale Kopfmensch kann diese spirituelle Betrachtungsweise mit seiner Logik übersetzen und die Ergebnisse dessen in seinem Leben wiederfinden. Das System Mensch rutscht den Abhang des Lebens in so ziemlich allen Bereichen hinunter und jeder hofft darauf, die unausweichliche Klippe umfahren zu können. Wir alle haben das Steuer jedoch in der Hand. Wollen wir die Richtung denjenigen überlassen, die vom Zusammenbruch der Massen profitieren?

Eine der Todesspiralen des Menschen heißt in unserer Zeit und Region Mindestlöhne und Harz IV -das staatlich garantierte Grundeinkommen für alle, in dessen „Genuss“ immer mehr Menschen kommen. Der Mensch hat sich selber zu einem Produktionsfaktor erniedrigt und lässt sich wie ein Tier im Käfig behandeln – alle machen ohnmächtig mit. Länder, die nicht einmal das ihrem Steuern zahlenden Volk bieten wollen, exportieren ihre Lohnsklaven einfach hinaus in die Welt oder deren Bevölkerung ergibt sich in Akzeptanz ihrem Schicksal.

Dort, wo die Bomben sprechen, müssen diese auch finanziert werden. Hierzulande geht der in Lohn und Brot stehende Mensch genau dafür anschaffen. Das ist der Preis für den topmodernen Produktionsfaktor Sicherheit und Schein-Frieden, den genau diejenigen mittels weltweit entfachter Zwietracht zerstört haben, die davon profitieren. Die Details kennt jeder. Bis zu welchem Punkt dieser zunehmenden Dramatik wollen wir diesen globalen Holocaust des Geldes alle miteinander noch mittragen? Ist nur das persönliche Scheitern, die eigene Existenzbedrohung die Demarkationslinie? Wir alle wollen von der Globalisierung nur profitieren, sind aber nicht bereit das „WIR“ dahinter zu erkennen, zu verstehen und neu zu ordnen. Die Angst, der Egoismus, der verbohrte Verstand und die zu kleinen Herzen eines jeden Menschen auf dieser Welt tragen zu diesem Ergebnis bei. Menschsein gleicht mehr denn je einer Lotterie, die nur handverlesene Gewinner und viele Zahler produziert. Die Illusion des Geldes verkörpert die Schattenseite des Menschen, die noch im Bewusstsein der Getrenntheit von Gott und der Nichtexistenz eines WIR´s existiert. Was also ist die Lösung und wer bringt sie in diese Welt?

WIR sind die Lösung. Die Zeit dafür ist perfekt. Was sich gerade energetisch abspielt, ist das Aufbäumen der dunklen Seite in uns Menschen, genährt von nicht sichtbaren Kräften, deren Existenz ganz offensichtlich bedroht ist. Das Dunkle in dieser Welt schlägt wieder einmal um sich, wie ein bedrohtes Tier, das ums Überleben kämpft. Die Terroristen, die Armeen beider Lager und deren Finanziers, die Volksvertreter und Mächtigen weltweit, die dieses Spiel leiten, sind nur die Erfüllungsgehilfen von uns allen. Sie sind die energetische Speerspitze einer Waffe, die wir alle zusammen selber mit unserer Angst erschaffen haben. Das mag nicht jeder glauben oder verstehen oder hören wollen. Energie folgt jedoch immer den Vorgaben eines jeden Menschen. Es ist kein Zufall, dass diese Erde von Angst regiert wird – unser aller Angst – unser vorherrschender Energiepool, aus dem wir uns unbewusst täglich nähren. Und diese Angst agiert sich in allen Bereichen unseres Seins aus. Es scheint unser aller Schicksal zu sein, dieses Prinzip zu akzeptieren und jetzt gemeinsam verändern zu müssen.

Die alles erlösende Kraft heißt nun mal Liebe. Sie lässt sich nicht von Geschenkpapier einwickeln, sie lässt sich nicht hinter intellektuell leblosen Phrasen finden, sie findet sich nicht im esoterischem Wunschdenken, sie lässt sich nicht mit Geld erzeugen. Diese jetzt gefragte Kraft der Liebe braucht ihren Freiraum in jedem Menschen – die Zeit dafür ist jetzt.

Was energetisch gerade fast unbemerkt in diese Welt strömt, nennt sich in unserem Kulturkreis Christusenergie. Diese Energie ist an keine Religion oder Überzeugung gebunden. Sie steht jedem einzelnen Menschen zur Verfügung – man muss sie nur „hineinlassen“. Dieses Licht ist in der Lage, die Finsternis zu vertreiben. Es ist die Verdunklung der Herzen, die diese verrohte und kopfgesteuerte Welt ermöglicht hat. Wir haben über lange Zeit das Gegenteil von dem erfahren, was wir in Wahrheit sind: fühlende Wesen, die ihre Schöpferkraft im Herzen tragen. Wo also würde ein systemisch zugelassener Gegenspieler das „Licht ausschalten“? Auf der Herzensebene des Menschen. Und was ist die so erschaffene Achillesverse des Menschen? Es sind der Verstand und das Ego, die ohne volle Herzenskraft diese Welt erbaut haben. Eine Welt ohne diese Kraft fällt immer am gleichen Punkt in sich zusammen.

Es mag schon fünf nach Zwölf sein, aber es gibt uns noch. Den Turbolader unserer Herzenskraft können wir alle jetzt aktivieren. Das Licht kommt schneller in diese Welt, je mehr Menschen davon überzeugt sind, das selber bewerkstelligen zu können. Wir alle sitzen gerade am Lichtschalter. Die Sehnsucht, das Schöne in dieser Welt wieder zum Leuchten zu bringen, sollte Motivation genug sein, diesen Schritt zu wagen. Die Macht unserer Herzen wird genährt von der Christusenergie, einer freien Energiequelle für diejenigen, die sich dafür wieder öffnen können und wollen.

Diese Macht steht also denjenigen zur Seite, die ihr Herz wieder zu öffnen vermögen, die ihre eigenen Ängste bereit sind zu überwinden und sich einem Transformationsprozeß der Liebe hingeben. Das ist nicht einfach und dennoch kann sich sofort eine Veränderung im Leben einstellen. Die eigene Bereitschaft, diesen neuen Weg einzuschlagen, verändert langfristig diesen Globus und recht schnell das eigene Leben.

Genau an dieser Stelle sollte eine positive Form von Gleichgültigkeit und Egoismus an den Tag gelegt werden:

Gleichgültigkeit gegenüber den dunklen Kräften dieser Erde – sie also nicht nähren mit unserer Aufmerksamkeit, Angst, Aggression, nicht einmal Ablehnung. Die Dunkelheit hat im polaren Spiel die „gleiche Gültigkeit“. Dieser Dunkelheit stattdessen mit Mitgefühl für das noch unerwachte Leben begegnen – diesem einen Teil von uns selber.

Gesunder Egoismus, diesen neuen Weg gehen zu wollen, auch wenn dieser Pfad anfangs alleine beschritten wird, das Kollektiv noch eine andere Richtung wählt. Die neuen Weggefährten finden sich von ganz alleine.

Die Lösung ist im Grunde einfach und zugleich sehr schwer. Sie fordert von jedem ein aktives Tun am eigenen Platz im Leben ein:

Sende jeden Tag dir selber und jedem Mensch ein Lächeln von Herzen zu – dein neues Licht in dir – und formiere so deine eigene „Speerspitze“ durch all deine Gedanken, Gefühle, Worte und Taten. Mache es von Herzen, aus dir heraus, ohne Absicht, ohne Zweckgebundenheit, besonders den Arschengeln gegenüber. Du nährst dich so mit einer Kraft, die Teil dieser Christusenergie ist. Liebe und Freude sind gerade dann die besten Rettungsanker, wenn es mal gerade wieder in die gegenteilige Richtung läuft. In Wahrheit ist dieser „Kampf“ kein Tauziehen, das mit Kraft und Anstrengung gewonnen werden kann. Es ist einfach das Loslassen – das Loslassen alter Muster und Gewohnheiten, die den „Sieg“ herbeiführen. Jeder weiß, wo in seinem persönlichen Leben eine solche Veränderung angesagt ist. Dort ist die maximale Kraft der Liebe aufzubringen. Die Kunst dabei ist, sich selber zu fokussieren auf die eigene kleine Welt und Überzeugungen – ein authentisches Sein, losgelöst vom Massenbewusstsein. Machen das viele Menschen, verändert sich ein ganzes System – weltweit.

Die Kraft und Macht dieser Tage wächst in dem Maße, wie jeder zuerst sich selber und dann seinem Nächsten dabei unter die Arme greift.

Ich wünsche allen eine besinnliche Übergangszeit.

Thomas