Monat: November 2015

Empört Euch und schreit nach Leben!

Über die Macht des kleinen Mannes – David gegen Goliath

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Das eigentliche Drama in diesen Tagen sind nicht die Handvoll Terroristen, die die Welt an der Nase durch die Zirkusmanege ziehen. Es ist die Angst, Ohnmacht und die immer gleichen Schlussfolgerungen, die diese Welt in den Abgrund zerren. Der Glaube an das Geld, an die Macht der Waffen als ultimative Lösung ist stärker, als die Erkenntnis, jetzt endlich einen anderen Weg der Menschlichkeit einschlagen zu müssen. Der jahrelange Raubbau an Mensch und Natur rächt sich gerade – die Rechnung ist da. Die Schakale des Hasses geißeln ein ignorantes System des Konsums und Wohlstandes, dass immer noch glaubt vom Schreibtisch aus die Welt regieren zu können, ohne Rücksicht auf die Folgen des eigenen Handelns.

Der wahre Preis des Öls kommt jetzt erst ans Licht. Länder, die Waffen produzieren, werden gerade selber heimgesucht. Der Preis des Geldes scheint unendlich zu sein. 9/11 und die Finanzkrise waren nur Vorboten. Ein Test für das Ausloten von mittlerweile nicht mehr vorhandenen Grenzen. Wie weit kann man ein perverses Spiel treiben? Die dunkle Kraft, die kein „gebildeter“ Mensch wahrhaben will, wird dieses traurige Spiel der Menschheit weiter anfeuern. Es sind wir alle, die dieses System weiter aufrechterhalten. Tagsüber wird Geld gemacht und abends schauen wir uns das Ergebnis dessen in der Glotze an, kommentiert von hochbezahlten und wohlgenährten Menschen in ihren Talkshows – Jahr für Jahr – so als würde alles seinen geregelten Gang gehen.

Bauen wir einfach noch höhere Mauern, die Drohnen überfliegen sie schon.
Perfektionieren wir einfach weiter unsere Waffen- und Spionagesysteme.
Schaffen wir einfach das Bargeld ab, so lässt sich jeder Mensch noch leichter kontrollieren.
Reduzieren wir Ernährung und Gesundheit doch endlich auf grüne Pillen, die wir dreimal täglich schlucken – das verkürzt die lästigen Leerzeiten im Menschsein, die noch nicht für Produktion und Konsum genutzt werden und gleichzeitig ist der Kadaver Mensch am Ende seiner Zeit noch für etwas gut.
Implantieren wir uns endlich von Geburt an Chips ins Hirn, so können wir jeden in Gut und Böse einteilen und im Bedarfsfall viel preiswerter den „Schalter umlegen“.
Teilen wir doch endlich 99% in Unterschicht und 1% in Oberschicht ein – von Geburt an. So gibt’s endlich keine Fragen mehr über Gerechtigkeit, Schöpferkraft und Sinn des Lebens. Jeder weiß, wozu er da ist und wo er hingehört.

Wir leben längst in diesem kranken Szenario, sind auf dem besten Weg zu dessen Vervollkommnung und wollen es nicht wahr haben. Wie weit kann man fliegen – an welchem lebenswerten Fleck dieser Erde gelten nicht bereits diese wirren Gesetzmäßigkeiten? Der Mensch hat sich freiwillig sein eigenes Gefängnis errichtet und glaubt auch noch er sei frei, nur weil er von der Glotze aus die Welt sehen kann, 5 Euro in der Tasche hat und nach Malle fliegen kann. Die Filmtrilogie Matrix ist auf unheimliche Art zu unserer Realität geworden. Mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass fast alle immer noch glauben, sie sitzen nur in einem Kino und können jederzeit die Vorstellung verlassen.

Was muss noch geschehen, dass jeder Einzelne aufwacht und handelt? Wie prickelnd ist der Gedanke, dieses Erdensystem immer und immer wieder „besuchen zu dürfen“, um zu begreifen, was Ursache und Wirkung wahrhaft bedeuten – über alle Zeiten hinweg? „Nach mir die Sintflut“ existiert nicht. Dieser Gott meint es gut mit uns – derzeit aber immer mehr auf die harte Tour. Was ist los mit den Menschen, die bereits über das Gespür für energetische Veränderungen verfügen und sich letztlich an abstruse Aufstiegs- geschichten klammern, ohne je eine Erfüllung zu erfahren? Der goldene Aluhut sollte besser denen verliehen werden, die völlig ignorant durchs Leben gehen. Nicht fühlen, was gerade geschieht, heißt nicht es besser zu wissen – im Gegenteil. Wir können die Gesetzmäßigkeiten des Lebens weiterhin ignorieren, die Schuldigen immer wieder neu benennen und auch weiterhin prophetische Geschichten in die Welt setzen – doch nutzen wird es uns nichts. Das Potential der energetischen Veränderungen will genutzt werden. Gewalt und ein verblendeter Intellekt sind die falschen Werkzeuge dazu. Ob endlich die Liebe oder weiterhin die Angst regiert – das hängt von jeder Seele ab. Die Grausamkeit der Gesetzmäßigkeit „Ein Leib und viele Glieder“ bedeutet auch, ein gemeinsames Schicksal zu ertragen – ob man will oder nicht. Warum nicht eine Tugend daraus machen?

Diese Erde ist ein Paradies, das für jeden Menschen genügend Freiraum bietet, sich individuell auszudrücken, um Erfahrungen zu machen, die eines Gottes auf Erden würdig sind. Dazu bedarf es aber einer klaren Absage an das alte System – von jedem.

Den Menschen und den Kräften eine klare Absage erteilen, die dieses alte System weiterhin nähren und der Verbreitung der Angst – als Oberbegriff für alles Destruktive – die Türen öffnen. Das Essay von Stephane Hessel „Empört Euch“ bringt es gut auf den Punkt. Allerdings heißt nach meiner Überzeugung „Neues schaffen“ nicht Widerstand leisten. Druck erzeugt nur Gegendruck. Es bedarf einer energetischen Absage an das, was ich als Mensch nicht mehr möchte. Gegen etwas kämpfen, es mit der eigenen Angst nähren, unterstützt nur den Gegenpol zur Liebe. Wer es mehr bodenständig mag – vielleicht ist der aktuelle Papst Franziskus ein interessantes Vorbild. Es selber konsequent leben, was man von anderen einfordert. Alleine mag man sich wie David fühlen – doch der hat all seinen Mut zusammengenommen und letztlich Goliath besiegt. Aus ihm wurde König David.

Ein polares System beinhaltet immer beide gegenläufige Aspekte. Wir finden das im Außen vor, aber auch in uns selbst. Spätestens dann dürfte jedem klar sein, dass eine Selbstverurteilung nie fruchtbar ist. Und dennoch tun wir es – auch im Außen. Es gilt die Größe zu besitzen, die eigenen dunklen Seiten zu kultivieren – und das braucht Zeit. Mit unterschiedlichen Kulturen ist das nicht anders. Kein Mensch gleicht dem anderen, wir alle besitzen, unabhängig vom Intellekt, ein unterschiedliches Entwicklungsniveau und das gilt es zu beachten. „Der, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“ heißt es.

In einer absoluten Betrachtung mag alles gut sein, wie es ist. Jeden Tag ein bisschen mehr Hölle kann durchaus prickelnd sein für Engelwesen, die nur die pralle Liebe bisher kannten. Aber diese eintönige Erfahrung nutzt sich sehr schnell ab. Einmal die Finger verbrennen kann als Erfahrung ausreichen – über alle Zeiten hinweg. Wer mehr davon braucht – bitte – auch das ist in der Polarität jederzeit möglich und systemisch notwendig. Einer Kraft aber auf Dauer die Macht zu überlassen, die Leben aus purer Freude mit Füßen tritt – ich brauche das nicht und viele andere vermutlich auch nicht.

Wer Lust auf eine bessere Welt hat, wer sich im Ausprobieren seiner Schöpferkräfte üben möchte, der kann das jetzt trainieren. Das Werkzeug dazu heißt allerdings Liebe – zu 100%. „Nicht linke Backe und rechte Backe hinhalten“. Das Schwert der Liebe darf benutzt werden. Hier geht es jedoch nicht um Gewalt und Widerstand. Grenzen setzen – zuerst sich selber und dann den Menschen, die es noch nicht verstehen. Das kann in der eigenen Familie sein, am Arbeitsplatz, in der Politik – schlicht überall im Leben. Jeder weiß, welches eingefahrene Gleis er besser verlassen sollte. Es ist die Konsequenz, die aus gemachten Erfahrungen folgt. Nicht der größte Knüppel darf diese Welt länger regieren. Es sollte die Summe aller Herzen sein, die aus einem Erkennen heraus gemeinsam einen neuen Weg beschreiten – auf der Basis gemachter Erfahrungen, die keiner kollektiven Wiederholung mehr bedürfen. Polarität bedeutet, alles zu respektieren, was ist und sich dennoch selber zu entscheiden, was man wahrhaft leben möchte – aus ganzem Wollen, aus ganzer Leidenschaft und vollem Bewusstsein. Aus dem Herzen heraus!

Empört Euch und schreit nach Leben, denn es gehört Euch und setzt dort ein Zeichen, wo man Eure Grenze überschreitet!

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https://echnatom.wordpress.com/2015/11/20/empoert-euch-und-schreit-nach-leben/

Danke für Deine Aufmerksamkeit

Thomas

Spiegelkabinett der Grausamkeiten

Über die immer unmenschlicheren Zustände im Außen und einer Antwort darauf, die jeder in sich trägt

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Die Ereignisse im Außen spitzen sich weiter zu – und der Mensch schaut entsetzt zu. Und dieses Zuschauen, gekoppelt mit den eigenen Emotionen, ist bestens geeignet, die Situation immer weiter zu verschlimmern. Der polare Gegenspieler nutzt ebenfalls den göttlichen Spiegel: Hass und Gewalt erzeugen noch mehr davon – exponentiell – Energieerhöhungen ermöglichen auch das. Ursache und Wirkung verkürzen sich weiter. Der Mensch ist jedoch kein Opfer. Er wird gezwungen seine eigene Macht zu begreifen und sein eigenes System zu durchschauen – JETZT!

Die energetischen Cluster in denen sich der Mensch unaufhörlich im Kreise dreht, können jetzt erkannt und durchbrochen werden. Das Werkzeug dazu heißt Liebe, gepaart mit eigener Aktivität, im eigenen Leben, ausgeführt von jedem Menschen – sehr kraftvoll, zu 100%. Wer im Außen eine andere Welt erleben möchte, wird nicht an der Erstursache, der eigenen Veränderung, vorbeigehen können. Davon spreche ich hier in all meinen Beiträgen. Es sind die kleinen Dinge, die letztlich Großes bewirken können und werden – vorausgesetzt der eigene Glaube und die daraus folgenden Taten sind kraftvoll genug – unterstützt von vielen Menschen.

Leben ist Freude, basierend auf Liebe. Hass und Gewalt überfluten gerade das menschliche Bewusstsein und reduzieren das Erleben von Freude immer mehr auf Konsum in den abgeschotteten eigenen vier Wänden – ein Gefängnis der Illusionen. Was z.B. lange Zeit nur in der Glotze konsumiert wurde, erscheint immer mehr auf der realen Bildfläche. Eine jahrelange Konditionierung findet ihren Weg ins Außen. Die Vertreibung von Menschen aus ihren Häusern, ein eiskaltes Geldsystem, dass den einzelnen Mensch auf einen nicht systemrelevanten Produktions- und Konsum-Faktor reduziert hat und viele weitere, gleichgelagerte Mechanismen, sind Beweis genug dafür, welche Kraft der Mensch selber zum Ausdruck bringt, genährt von „Mitspielern“, die kaum einer für existent hält.

Diesen globalen Teufelskreislauf kann jeder Mensch mithelfen zu durchbrechen. Es sind die eigenen Gedanken, Gefühle, Worte und die letztlich daraus folgenden Taten, die unser Weltensystem erschaffen – in jede Richtung. Wir können alle zusammen weiter abwarten, Stacheldrähte um unser Heim ziehen, die Überwachung und Kontrolle weiter perfektionieren, den Gott des Geldes weiter anbeten und ihm weiterhin seine Menschenopfer anbieten. Es bedarf keiner Hellseherei, welchen weiteren Verlauf dieser Weg nehmen wird.

Vielleicht muss noch viel mehr Menschen diese alte Lebensgrundlage entzogen werden, damit ein globales Aufwachen und ein friedfertiges Handeln aus der Haltung der Liebe heraus sich durchsetzen kann – warum es soweit kommen lassen?. „Ein Leib und viele Glieder“ bedeutet, jeden Menschen mit Achtung und Respekt zu behandeln – aus der Erkenntnis heraus, der Nächste ist letztlich immer ein Teil von mir selbst – ob ich will oder nicht.

Wir leben in einem Spiegelkabinett, dass es uns ermöglicht, uns selbst zu erkennen – über unseren Mitmenschen. Wer seinen Nächsten nur verurteilt, manipuliert und missbraucht, bekommt über diesen Spiegel eine entsprechende Reaktion – meist zeitversetzt. Wer das immer noch für Esoterik hält, versteht nicht viel von den Gesetzmäßigkeiten des Lebens. Diese Welt wird von intellektuellen Kindern regiert, deren Gesetze von Macht und Geld geprägt sind. Wer Bomben baut, damit die Welt erpresst und so die eigene Ideologie verbreitet, wird über diesen Spiegel nur gleiches ernten können. Das gilt für alle Beteiligten. Wer Waffen verkauft, wird irgendwann davon selbst getötet. Wer andere um ihre Lebensgrundlage beraubt, wird irgendwann selber mittellos sein. Unser hochkomplexes Weltensystem ist letztlich banal. Wir brauchen die „Huhn oder Ei Frage“ nicht mehr zu beantworten. Dieses eine Wesen Mensch, verteilt auf 7 Milliarden Glieder, schaut sich gerade selber im Spiegel an und bedroht sich selbst mit dem Knüppel.

„Hilf dir selbst, so hilft dir Gott“ – diese Erkenntnis ist sehr ernüchternd, besonders dann, wenn man vergeblich einen Gott um Hilfe anfleht. Wir alle sind jedoch ein Teilaspekt dieses Gottes. Gott schaut uns auch weiterhin nur zu – unsere Geschichtsbücher dokumentieren das. Die Hilfe Gottes stand uns jedoch von Anfang an zur Verfügung. Es ist dieses mysteriöse Spiegelprinzip, von dem ich hier spreche. Wir alle miteinander sind die Erstursache von allem was ist. Das Leben reflektiert unser aller so Sein. Um das zu erkennen, braucht es keiner besonderen Ausbildung oder Begabung. Wir können weiterhin einen Gott anflehen oder auch verfluchen. Oder wir fangen alle an, unsere verschlossenen Herzen wieder zu öffnen und reflektieren dieses über den Spiegel des Lebens. Jeder einzelne Mensch ist Teil der großen Lösung. Helfen wir uns gegenseitig diese Lösung in die Welt zu bringen, statt uns gegenseitig zu bedrohen.

Die Antwort auf alle Fragen liegt auch in DIR – nur glauben solltest DU es – gemeinsam mit VIELEN! Jeder Mensch hat Gaben, die er jetzt dem Leben zur Verfügung stellen sollte – auch DEINE Gabe ist jetzt gefragt!

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Danke für die Aufmerksamkeit!

Thomas