Selbstwert – der göttliche Ausdruck in uns allen

Vom Zweifel an uns selber und einer Tür in die Freiheit

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Unser Selbstbild prägt unseren Lebensverlauf maßgeblich. Einer kleinen Gruppe gelingt es, aus ihren Talenten etwas Großartiges zu machen – das sind die Stars auf der Bühne des Lebens – manche werden berühmt, die Mehrzahl jedoch findet sich im Verborgenen wieder – sie „machen ihr Ding“. Einer etwas größeren Gruppe gelingt es, sich selber und manch anderen zu verblenden – die Selbstüberschätzung hat ihre Finger im Spiel. Die mit Abstand größte Gruppierung kämpft mit der Macht des Zweifels am eigenen Selbstwert, einer Bremse, die Potentiale sehr erfolgreich blockiert. Um diese Gruppe geht es jetzt – du könntest jetzt gefragt sein.

Abseits von kindlicher Prägung, Lebenserfahrung und Ausbildung gibt es in jedem Menschen einen Samen, der nur dann aufgeht und das Licht dieser Welt erblickt, wenn der Mensch auf sein Gefühl achtet und mutig dieser Spur folgt. Meist läuft es von Geburt an anders. Das Elternhaus und der vererbte Genpool drücken einem Menschen einen lebenslangen Prägestempel auf. Auf dieser Basis seines fremderschaffenen Selbstbildes baut der Mensch sein weiteres Leben auf. Das soziale Umfeld ist der Nährboden dafür. Den weiteren Verlauf kennt jeder. Das ist der scheinbar natürliche Lauf der Dinge. Gleich einer Lotterie gibt es nur wenige Gewinner, dafür aber sehr viele, die den Jackpot dieser Gewinner stetig füllen. Das wird von allen mehr oder weniger akzeptiert.

Wir Menschen funktionieren nach einem eigenartigen Prinzip – wir akzeptieren ab einem bestimmten Moment unsere Lebensumstände, ohne etwas Entscheidendes zu hinterfragen: was ist in mir „vergraben“, was einen grundsätzlich anderen Verlauf der Dinge ermöglichen könnte? Mancher wird sich jetzt am „wir“ stören und sich davon distanzieren. Die Kunst in unserem manipulierten Erdendasein war und ist es, den Menschen glauben zu lassen, er folge einem höchst individuellen Ausdruck. Das Ergebnis daraus ist beeindruckend. Die Herde beschafft sich ihre Mode, ihre Smartphones, ihre Blechkarren, ihr Essen, ihr digitales Brain Food etc. an den immer gleichen „Tränken“. Der Strom kommt aus der Steckdose, die Nahrung „wächst“ in Regalen eines Discounters, ein paar sehr gescheite Vorturner steuern das Schiff unserer Gesellschaft durch die selbst erschaffenen Klippen des Lebens. Diese wählt man auch immer brav aufs Neue oder geht in ihre Konzerne, um dort sein täglich Brot zu verdienen. Das war schon immer so – alternativlos eben.

Wann also erwacht der Mensch aus seinem karmischen Tiefschlaf? Dieser Moment vollzieht sich nach meiner Auffassung gerade jetzt – jedoch weitestgehend unbemerkt. Weder die 99% Schlafschafe, noch die 0,99% Erleuchteten und Durchblicker dieser Erde verlassen ihren eigenen Dauerlooping von Verhaltensmustern, Überzeugungen, Gedanken und Gefühlen. Und warum nicht? Weil es eben extrem schwer ist, sich aus einem Bannkreis zu entfernen, der als die Normalität akzeptiert wird. Wie also erreicht man den Punkt „rote oder blaue Pille“, um wenigstens diese eine „freie Entscheidung“ treffen zu können? Es ist der Bereich des Selbst-Wert-Gefühls, der den o.g. Samen beinhaltet. Der Mensch fängt dann an aufzuwachen, wenn er nicht mehr bereit ist, alles mit sich machen zu lassen. Nur geht es dabei nicht um die äußeren Umstände, sondern um unsere „eigene Software“, die uns im magischen Gleichklang mit allen Menschen tanzen lässt. Den „Aus-Knopf“ kann der Mensch jetzt selber drücken. Danach kommt das SEIN.

Der „Aus-Knopf“ findet sich in unserem Verstand – in unserem Ego. Das Ego des Menschen ist seine Bühne der Illusionen. Hier treffen sich Gedanken und Gefühle aller Art und kreieren das, was der Mensch als Normalität kennt. Solange der Mensch diese Ego-Bühne nicht verlässt, und das Spiel der Polarität – in Freude und in Leid – weiterspielt, solange bleibt ihm dieser alles entscheidende Moment verwehrt. Selbst wenn er noch so sehr diese Illusion satt hat und alles dafür geben würde, diesen Zustand lebendig verlassen zu dürfen – die Tür bleibt zu bis zu diesem einen Moment.

Das SEIN ist nicht wirklich in Worte zu fassen. Es ist ein Gefühl, ein Zustand. Das Gefühl von Friede und Liebe vermag am ehesten einen Einblick mittels Worte in das SEIN zu ermöglichen. Der Mensch ist sich hier seines Wertes selber bewusst. Dieses sich seiner selbst bewusst zu sein hat nichts mit den Produkten des Egos zu tun. Das Gefühl des SEINS erschafft eine Verbindung zwischen Gott und dem Menschen. Das Ego hingegen lebt in der Trennung zu Gott. Die Tür zwischen der Welt unseres Egos und der Welt des Seins ist das Herz. Im Herzen eines jeden Menschen findet sich der Samen des Selbst-Wertes. Wer diesen Samen zum Leben erweckt, folgt nicht mehr der großen Herde – das funktioniert dann plötzlich nicht mehr. Das aktuelle polare Spiel auf Erden verliert seine Illusion, vielleicht doch irgendwann zu den Gewinnern zählen zu dürfen – wenn man nur lange genug wartet oder sich entsprechend anstrengt. Das SEIN kennt all das nicht. Weder ein Erlöser, eine Energieerhöhung, noch ein intergalaktisches Rettungskommando wird erwartet und gebraucht. Dieser Zustand eröffnet sich gerade all den Menschen, die ihr Herz zu öffnen vermögen, ihr Ego nur als notwendiges Teil der polaren Illusion betrachten können und bereit sind, diese alte Ebene zu verlassen – von Herzen.

Von Herzen bedeutet, die größte Hürde zu nehmen, die sich der Verstand und das Ego vorstellen können. Genauer – sie können es sich gar nicht vorstellen. Der Verstand verzweifelt förmlich an dieser Stelle. Es ist wie der Versuch, sich an einer riesigen Glasscheibe festkrallen und emporhangeln zu wollen – es funktioniert nicht. Das Ende einer Scheinrealität erreicht zu haben und nicht weiter zu wissen, kennzeichnen diese Phase. Hier kommt als Retter das Gefühl ins Spiel. Und diesen Prozess, kann man nur zulassen – es geschieht einfach. Dem Weg des Herzens und der Gefühle zu vertrauen und gleichzeitig alle polaren Ego-Spiele zu unterlassen, erschaffen dieses Wunder. Und das sagt sich leichter, als man es realisiert. Die Herausforderungen des Alltages sind meist so vehement, dass die Verzweiflung schneller kommt, als der ersehnte Durchbruch. Weder Druck, noch Wollen erschaffen den Moment. Auch kein übervolles Maß an ertragenem Leid, Not und Frustration. Keine Anklage an Gott, den Verstand oder das Ego öffnen diese Tür. Es geschieht, wenn der Mensch reif dafür ist. Es geschieht über die Kraft der Liebe aus dem Herzen. Diese Liebe lässt die Angst schmelzen, die so lange diesen Schritt verhindert hat. Und diese Phase kann für DICH jetzt stattfinden – finde es heraus.

Auch wenn ich der Überzeugung bin, dass der Mensch einst einer genetischen Manipulation zum Opfer gefallen ist, so trägt dennoch dieser Gott in Gestalt von heute rund sieben Milliarden Menschen die Verantwortung für sich selber. Gott kennt keine Zeit – allein der Mensch als unbewusster Ausdruck von Gott lebt in dieser Illusion. Und jede Illusion löst sich irgendwann auf. Wenn der Mensch wieder fühlen kann, wer er ist, erkennt er auch, welch übles Spiel er auf Erden mit sich selber spielt.

Das alles bleiben nur schale Worte – es sei denn, du spürst, dass jetzt etwas möglich ist, was du für unmöglich gehalten hast: du entdeckst deinen wahren Wert in deinem innersten Kern und machst dich auf den Weg, diesen Samen zum Leben zu erwecken. Was danach folgt, entspricht mehr denn je deinem authentischen sein: du fängst wieder an dein göttliches Potential freizulegen. Nicht die einstige Fremdprägung und das Ego bestimmen fortan dein Leben – es beginnt ein neuer Abschnitt, den es sich lohnt zu erobern!

Aus dem einstigen Irrweg des Verstandes führt nur die Tür über das Herz den Menschen wieder heraus in seine Freiheit und Souveränität.

Ich wünsche dir über deine Lebensthemen den Weg zur Tür deines Herzens zu finden. Dein Verstand hat dich genau bis zu diesem Punkt gebracht – danke ihm dafür. Und dann habe den Mut, deinem Herzen wieder zu vertrauen.

Hier der Link zum Text:
https://echnatom.wordpress.com/2015/06/27/selbstwert-der-gottliche-ausdruck-in-uns-allen/

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3 Kommentare

  1. … dann kann es sein, dass der Zeitpunkt kommt, den Verstand in das Herz zu bitten – dort die Sichtweise anzunehmen/zu lernen und ein wundervoller Partner zu sein.

    Herzliche Grüße
    Beatrix

Kommentar verfassen - trau Dich + drücke Dich aus - Freischalten kann einige Std. dauern - sonnige Grüße Thomas

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