Teamspiel – die Eintrittskarte in die neue Welt

Deine Talente und deine Familie erschaffen die neue Welt -Über das Märchen vom Aufstieg, der Macht des polaren Gegenspielers und den aktuellen Dramen in dieser Welt

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Gibt es talentfreie Menschen? Eine gerne gebrauchte Unterstellung von den Menschen, die sich für auserwählt und hochbegabt halten und in Wahrheit vor anderen so ihre eigene Unzulänglichkeit verschleiern. Das sind die Ego-Bolzen, die sich in jeder Gruppierung von Menschen finden lassen und für die Teamspiel nur bedeutet: „ihr seid meine Bühne und Komparsen, ich bin der Superstar, der spielt und ihr seid das Team, das schuftet“. Gibt es also Menschen, die nicht systemrelevant und jederzeit austauschbar sind?

Auf den ersten Blick kennt natürlich jeder einen solchen talentfreien Zeitgenossen, der als Doppel-Linkshänder beim Milchholen noch das Geld verbiegt. Wir können auch gleich zur Sache kommen und uns die Frage stellen, warum Dummheit nicht als Krankheit eingestuft ist? Unsere Sozialsysteme wären dann weltweit pleite – nicht existent. Der Mensch müsste sich selber einweisen und als unheilbar klassifizieren. Beim Casting „Erde 5.0“ durchgefallen.

Das intellektuelle Fallbeil der herrschenden Schicht hat dieses Thema jedoch sehr elegant gelöst. Von der eigenen Unfähigkeit lenkt man am effektivsten ab, indem man nur schnell genug der Unterschicht ein Etikett „Mensch 2. Klasse“ verpasst, ihn möglichst in Unkenntnis und Armut verweilen lässt und ihm klarmacht, dass wir alle in einer Leistungsgesellschaft leben, die nur dann funktioniert, wenn alle mit anpacken, brav konsumieren und jeder seiner „Pflicht“ nachkommt. Und tatsächlich – wir sitzen alle in einem Boot – es gibt nur diese eine Erde. Von außen betrachtet erkennt man jedoch: viele rudern sehr angestrengt, um einer kleinen Zahl von Menschen das Wasserskilaufen zu ermöglichen. Wirklich clever. Nur wie lange noch – kann Leben so auf Dauer gelingen?

Übertragen wir einmal dieses Bild auf unseren Körper.

Es gibt da ein paar Zellen in uns, die sind einfach die Krone der Schöpfung. Diese Zellen sind sehr schnell und in der Lage ein neuronales Feuerwerk abzufackeln. Sehr beeindruckend für alle anderen Zellen. Diese Zellen sind auch noch ganz oben angesiedelt – sie bilden den Kopf des Systems Mensch. Knapp darunter beginnt dann die 2. Klasse. Funktionierende Einheiten, die nur dazu da sind, brav und schweigsam ihren Dienst zu verrichten, damit „Masse Grau“ ihr Spielchen treiben kann. Irgendwann kommt dann der Moment: Diagnose Krankheit – die 2. Klasse geht in den Warnstreik – so nicht mit uns! Spätestens dann, wenn der Warnstreik so intensiv ist, dass er sich nicht mit einem Taschentuch wegwischen lässt, offenbart sich die wahre Hilflosigkeit dieses Superhelden dort ganz oben. Der Verstand schafft das, was kein anderes Organ beherrscht: gegen die eigene Natur zu leben, ein ganzes System wider jede Vernunft zu zerstören. Meist ganz langsam, aber letztlich sehr effektiv.

Szenenwechsel in das Außen – in unsere vom Verstand erschaffene Welt.

Mit genug Geld kann man jedes Ziel erreichen. Wer die Macht hat, kann den ganzen Globus in die gewünschte Richtung steuern. Wer über die effektivsten Waffen verfügt, bekämpft jedes „menschliche Fehlverhalten“ an jedem Ort. Dazu ist Grips ohne Herz erforderlich. Unsere klügsten Köpfe sitzen in der Finanzindustrie, in Hightech-Firmen, in der Politik. Und die ganz Cleveren lassen arbeiten – in jeder Branche. Der Blick auf den Kontostand ist gleichzeitig der Gradmesser der eigenen Macht und Genialität. Strippen ziehen – die Erde als eine Art Marionettentheater benutzen, um das eigene Ego zu erfreuen. Diese gottähnliche Position ist endgeil. Spannend wird es erst dann, wenn auch diese Kaste Mensch begreift, dass auch sie nur Mittel zum Zweck ist: für ein Spiel im Spiel. Wenn aus heiterem Himmel eine Passagiermaschine scheinbar mutwillig gegen einen Berg geknallt wird, dann kommt Angst hoch. Wer trägt Schuld? Ist es wirklich der Mensch oder eher eine Kraft, die Menschen manipuliert, an ihren Schwachstellen packt, sie in Angst und Wahn treiben kann. Wer wird der Nächste sein? Wem kann man noch trauen? Wenn der eine Kriegsschauplatz nicht richtig zündet, es wird sich sehr schnell eine andere Gruppierung finden, die „offen genug dafür ist“ es endlich richtig krachen zu lassen.

Zurück zu unserem Körper.

„Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“ ist die Sprache eines übermächtigen Gottes, der den Mensch leiden lässt. Irgendwann kommt der Moment – selbst für die elitären Strippenzieher – da erreicht uns diese Gewalt in Form einer unheilbaren Krankheit. Von Demenz bis Krebs – die Palette ist reichhaltig.

Nun – ist es wirklich der Oberstrippenzieher Gott, der uns ständig dieses Irrsinnsspiel unterjubelt? Ich glaube nicht. Gott schaut einfach nur zu. Er beobachtet seine Schöpfung – sich selber – und wartet auf das große Wunder der sich öffnenden Herzen.

Das Kommen und Gehen auf Erden ist ein ewiger Kreislauf. Der Mensch hat das Drama gewählt – vielleicht um auf diese Weise die Sehnsucht nach einer besseren Welt erleben zu dürfen. Nur – Sehnsucht alleine macht auf Dauer nicht satt. Wann hat der Mensch endlich sein eigenes Spiel mit sich selber satt? Wenn alles polar ist und wir immer die Wahl haben zwischen mindestens zwei „Wegen“- wann erwachen wir aus unserem Drama und wählen die andere Alternative – die des Herzens? Nach unserem Ableben? Sinnlos – zumindest für das System Erde.

Das Herz, die Liebe, ist der alternative Weg – auf allen Ebenen unseres Seins – besonders aber in der verkörperten Form des Menschseins. Ein Mensch, der seinen Verstand in die Schranken verweist und seinem Herzen wieder die Führung überlässt, der gehört zu den Erwachten dieser Welt. Auch er verlässt irgendwann diese Welt – aber er geht in Frieden. Und er hinterlässt eine Welt des Friedens, zumindest in seinem kleinen Umfeld – seiner Familie, seinen Freunden.

Soweit – alles bekannt. Zurück zum roten Faden.

Jeder Mensch – ausnahmslos jeder – besitzt Talente, Begabungen, Fähigkeiten, die ein anderer Mensch benötigt. Die Notwendigkeit zum Teamspiel ist dem Menschen bereits in die Wiege gelegt worden. Keiner kann ohne den anderen in dieser Welt. Die Unvollkommenheit des Einzelnen wird kompensiert durch die Stärke des Teams. Begriffen hat das der Mensch bis heute nicht. Der Mensch selektiert sich selber nach Noten während der Ausbildungsphase – der Verstand und das Ego verschmelzen. Danach kommt der Geldbeutel, die richtige Familienzugehörigkeit oder Kaste, das Aussehen und vielleicht noch das ein oder andere herausragende Talent. Nach diesem Prinzip bleiben 99% der Menschen auf der Strecke und das Schärfste daran ist: dieser Zustand, dieses System wird fast klaglos akzeptiert – es erscheint als normal. Nur ist es das nicht!

Wir müssen nur aufhören, uns gegenseitig zu klassifizieren – talentfrei = Müllmann und hochbegabt = Präsident der Erde – und uns Etiketten umzuhängen. Auf diese Weise verschleiern wir gegenseitig das, was wir füreinander haben. Wir berauben uns selber um etwas, was wir sofort und kostenfrei bekommen könnten – von unseren Mitmenschen. Stattdessen haben wir das Geld erfunden, um das uns selber Fehlende irgendwo teuer einkaufen zu können. Das Etikett muss nur stimmen – unseren Verstand beeindrucken. Dieses dämliche und hochkomplexe Spiel wird langweilig – es bietet uns allen nicht die ersehnte Alternative. Und das Verrückte daran ist: das Spiel funktioniert nicht einmal. Die Ego Produkte unseres kläglich kleinen Verstandes haben die Welt – uns Menschen – genau in diese kranke Position gebracht. Und wir spielen so weiter, als gäbe es diese simple, aber effektive Alternative nicht. Der Weg des Herzens beinhaltet all das, wonach der Mensch ständig sucht. Die Hingabe an uns selber führt uns genau zu diesem „Goldstück“, dass wir überall gesucht haben und bisher nicht fanden. Aber im entscheidenden Moment – gerade jetzt – da erfasst den Menschen wieder die Angst, der Unglaube und der Zweifel machen sich breit, Starre tritt ein. Und dort wo die Angst regiert, dort hat der polare Gegenspieler ein leichtes Spiel. Wie viele Dramen in dieser Welt wollen wir uns alle noch ansehen und heiß diskutieren, bis diese so simple Lösung sich verbreitet?

Als Gott den Schlüssel der Erkenntnis versteckt hat, hat er genau den Ort gewählt, an dem der Mensch zuletzt nachschauen würde – du weißt jetzt, wo du suchen darfst…

Menschen zu klassifizieren, sie dementsprechend zu behandeln, zu entlohnen, sie in Ghettos von Armut oder auch Reichtum zu stecken, als dumm, faul, brillant, bildschön, potthässlich, nicht lebenswert zu klassifizieren und und und – all das ist das Ergebnis eines kranken Verstandes, dem das Herz nicht zugänglich ist und sich für die Krone der Schöpfung hält. So wie unser Körper auf jede gesunde Zelle angewiesen ist, genauso ist auch das System Mensch auf jeden einzelnen Menschen angewiesen. Wahrhaft gesund ist ein Mensch aber erst dann, wenn er sein Herz wieder vollständig erobert hat.

Wenn das Herz aufhört zu schlagen, ist der Tod nicht weit. Wenn der Mensch weiterhin seinem kläglichen Verstand die Führung überlässt, ihn als den einzigen systemrelevanten Motor betrachtet, anstatt sein Herz wieder zu aktivieren, um es an die erste Stelle zu setzen – genau so lange sieht der Verlauf der Dinge auf Erden auch weiterhin so aus wie bisher. Von Geburt an beginnt der Mensch einen Todeskampf, den er früher oder später immer verlieren wird – bis zu dem Moment, wo er endlich wieder erwacht und begreift, dass jeder Kampf ein krankhafter Selbstzerstörungsmechanismus ist, der niemals zu gewinnen ist. Die eigene Herzensebene dauerhaft zu aktivieren bedeutet den Gewinn von Lebensqualität auf allen Ebenen. Es entsteht ganz automatisch wieder ein Miteinander mit allen anderen „Herzensmenschen“, die sich wie durch Zauberhand als ein „funktionierendes Wesen“ entpuppen und wie ein Schmetterling die Leichtigkeit des Seins erobern, ohne wieder in die Schwere des Kampfes und Krampfes der Materie zu müssen. Gleich einem Puzzle von 7 Milliarden Einzelteilen stellt sich jeder wieder auf seinen „ganz eigenen Platz“, füllt diesen voll und ganz mit „seinem eigenen Talent aus“ und profitiert so ganz automatisch von dem Talent seines Mitmenschen. So entstehen echte Talente des Herzens: vom weltbesten Müllmann bis zum begnadeten Neurochirurgen. Jede Wertung entfällt, jeder folgt seiner Natur, jeder erfährt Glück und Zufriedenheit. Sogar das System Geld könnte verschwinden – dafür ist es aber wohl noch etwas zu früh.

Das Fatale an diesem Modell ist: sehr viele Menschen wissen aus sich heraus um dessen Wirksamkeit. Aber sie blockieren gleichzeitig dessen Funktion, weil sie aus Angst, aus Selbstzweifeln, vielleicht auch aus Scham „sicherheitshalber“ lieber den Weg des Altvertrauten gehen – und fast alle machen mit. Die Schafherde Mensch lässt sich sehr simpel von einem kleinen „Rudel Wölfe“, deren Ursprung nicht menschlich ist, beliebig kontrollieren. Und den Menschen, denen ein etwas klarerer Blick hinter die Kulissen des Erdenspieles vergönnt ist, denen hat man systemisch sehr geschickt den „Platz im Blinddarm zugewiesen“ – nicht systemrelevant. Energie folgt nun mal wertfrei der Aufmerksamkeit aller Menschen. Und so schaut sich die Schafherde ängstlich auf der großen Leinwand des Lebens ihr selbst erschaffenes Drama an und merkt es nicht einmal. Ein magisches Perpetuum Mobile. Wer dieses Erdenschauspiel einfach nur noch satt hat, der darf nicht seine Energie auf die große Leinwand projizieren und dann auch noch ein besseres Ergebnis erwarten. Wer den spirituell interessierten oder auch begabten Menschen das Märchen vom Aufstieg erzählt hat, war ein „gerissener Wolf“ – sein Werk war erfolgreich – bislang.

Das gilt es zu erkennen und zu realisieren. Und wo geht das am besten?

*****

In jeder Familie herrschen Dramen – in jeder Klasse unserer Gesellschaft. Wer von einer besseren Welt träumt, sollte seine kleine Welt in Ordnung bringen. Macht das jeder einzelne Mensch, so hat er in diesem Augenblick das Paradies auf Erden miterschaffen. Der Schöpfergott in uns weiß das. Das kleine ängstliche Menschlein jedoch traut sich nicht. Es liegt nicht an der mangelnden Erkenntnis – wenn du diesen Text bis hierher gelesen hast, weißt du bereits all das. Es scheitert also an unserem Mut, die Theorie endlich in ein reales Sein zu befördern.

Erkenne selber deine Talente und Gaben – stelle sie den Menschen zur Verfügung. Wirf alle Etiketten, die du dir hast umhängen lassen weg – werde authentisch. Entscheide selber, ob du die Marionette eines Strippenziehers bleiben möchtest oder ob du jetzt bereit bist, Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen – auch du bist ein Schöpfer. Wenn du noch gegen andere Menschen kämpfst und sie verantwortlich für etwas machst, kämpfst du – zumindest systemisch mit dem Blick auf das große Ganze – gegen dich selber.

Noch einmal zurück zur Familie.

Für sehr viele Menschen ist das der Kriegsschauplatz Nr. 1. In der Familie gelten zwar grundsätzlich auch das Spiegelprinzip und das Resonanzgesetz – erschwerend kommen aber unsere karmischen Verknüpfungen, unsere Seelenverträge hinzu. Während ein nerviger Nachbar „nur“ ein Spiegel für uns sein mag, so sind die Verwicklungen im Familienverband thematisch meist tiefgreifender.

Ich bin überzeugt davon, dass bevor wir Menschen erneut inkarnieren, uns eine Art Film ansehen dürfen: den Verlauf unserer künftigen Rolle mit all ihren thematischen Eckpfeilern. Ein Art Drehbuch, das bestimmte Personen und deren Verhaltensweisen bereits im Vorfeld definiert. Einmal ja gesagt – der Zeugungsakt kann gestartet werden – flupp – wir sind da. Unsere Eltern können uns wie Engel empfangen oder uns auch das Leben zur Hölle machen. Natürlich geht das auch umgekehrt. Aus dem süßen Kleinen wird irgendwann ein Schrecken ohne Ende. Die Palette der Möglichkeiten innerhalb der Familien ist da sehr reichhaltig. Opfer und Täter treiben ein fleißiges Stelldichein. Die Fassade hinter vielen Familien ist meist das stabilste Element – dahinter kann alles möglich sein…. du wirst auch deine Erfahrungen damit gemacht haben – kaum ein Mensch bleibt davon verschont.

Es muss nicht gleich ein Missbrauchsthema sein. Es gibt sehr viele Reibungsflächen, die sich ausagieren wollen. Eine wesentliche Erkenntnis ist: es handelt sich immer um elementare Lebensthemen, die in dieser Inkarnation erlöst werden wollen. Und der eigenen Familie kann man nun mal nicht ganz so leicht entfliehen – es gibt Abhängigkeiten, besonders in der Kindheit und im Alter. Lehnt man deren (Er-)Lösung ab, schiebt sie von sich weg, kommen sie meist durch die „kalte Küche, durch die Hintertür“ wieder in unser Leben zurück – irgendwann.

Ein weiterer Effekt mit Bumerangcharakter ist der „Staffellauf“ über die Generationen hinweg. Immer dann, wenn Eltern ihren zu klärenden Lebensthemen aus dem Weg gehen, findet sich in Abwandlung das gleiche „Ich-will-erlöst-werden-Paket“ im Sprössling wieder. Schwups – da ist es wieder – ein feines Erbe. Eine Generation kann so der Nächsten das ungeliebte Staffelholz übergeben – „Löse du es doch für mich“. Das Drama bleibt solange präsent, bis einer in der Ahnenkette den Mut aufbringt Stopp zu sagen und einen erlösenden Richtungsschwenk einschlägt. Auf die Details muss ich hier gar nicht weiter eingehen. Wichtig ist mir, dass Krankheit, Schmerz, Trauer, Wut, Hass u.v.m. zu den üblichen Verdächtigen gehören, die es zu erkennen gilt. Wir alle laufen vor etwas davon oder erklären einen anderen für schuldig. Innerhalb der Familie sind diese Spiegel besonders unerträglich. Der Ursprung von Macken und Schwächen ist offensichtlich – nur erkennen wollen das die Akteure häufig nicht. Was der Außenstehende zielsicher beschreiben kann, fällt den Betroffenen besonders schwer zu erkennen. Dabei liegen Drama und Erlösung ganz eng beieinander: wenn die Liebe untereinander nicht da ist, ist das Gemetzel nicht weit entfernt.

Ich möchte genau an dieser Stelle den Bogen zur spirituellen Thematik meines Blogs spannen. Die Familie verkörpert für uns alle entweder Fluch oder Segen in all ihren unterschiedlichen Spielvarianten und Abstufungen. Sie weist uns aber immer auf einen speziellen Umstand hin: Innerhalb der Familie schauen wir in den für uns wichtigsten Spiegel überhaupt. Hier offenbaren sich unsere eigenen Lebensthemen auf sehr klare Weise.

Nirgendwo sonst zeigt sich uns Menschen auf so drastische und deutliche Art die Notwendigkeit von Liebe untereinander. Fehlt die Liebe, wird es sehr bitter für alle Beteiligten – das System Mensch und die Familie bricht förmlich zusammen – alle laufen enttäuscht voreinander weg. Nur wenn die Liebe in ihrer reinen Form gelebt werden kann, auch nicht im überzogenen unguten Extrem, entsteht ein fruchtbarer Boden, der sehr viel Entwicklungspotential freisetzt für alle Beteiligten. Der Umgang miteinander aus der Haltung der Liebe heraus erschafft ein kleines Paradies. Es handelt sich nicht um eine problemfreie Phantasiewelt, sondern um einen Ort, der die Entwicklungsschritte eines jeden erleichtert – Toleranz und Achtsamkeit blühen auf. Menschen nehmen so ihre Rolle leichter an, sind füreinander da und erschaffen eine Atmosphäre, die leider nicht so häufig zu finden ist.

Und was hat das jetzt mit den Talenten zu tun?

Du musst kein Star-Geiger sein, in keiner Disziplin des Lebens herausragend und TV gerecht daher kommen. Nein – es geht zuerst um die einfachen Dinge des Lebens. Du bist vielleicht einfach nur liebenswürdig, ein guter Zuhörer, aufmerksam, reflektiert. Und da geht noch vieles mehr. Ein toller Maler, ein guter Tänzer, ein vorzüglicher Koch – suche dir deine Stärken aus. Im Rahmen der Familie – ein geschützter Raum – sind deine Talente Gold wert. Vielleicht verdienst du damit kein Geld – das spielt auch keine Rolle. Du bringst dich ein in eine Gruppe von Menschen, die füreinander da ist – weil sie sich liebt oder zumindest achtsam und liebevoll miteinander umgehen kann. Es herrschen kein Konkurrenzkampf, kein Wettbewerb und schon gar keine Elemente, die die Grausamkeiten dieser Welt ausmachen. Nein – ich zeichne hier kein Bild von einer illusorischen TV Welt a la Waltons. Es ist die kleinste systemische Einheit, die als Vorbild für das große Ganze dient. Wer also die Welt verändern möchte, wird das zuerst im Kleinen machen müssen, dem persönlichen Fundament eines jeden.

Aussichtslos, wenn die eigene „Kiste“ total verfahren ist?

Nein – unser Weltensystem befindet sich in einer großen Phase des Umbruchs. Irgendwer macht immer den Anfang – das Neue gründet sich auf alten Erfahrungen. Es spielt keine Rolle, ob du noch Teenager bist und dir alle Chancen noch offen stehen oder ob du gerade dabei bist, die Erde zu verlassen. Deine Gedanken, deine Worte, deine Taten und deine Gefühle für dich und diese eine große Sache Liebe sind das Entscheidende.

Du projizierst zu jeder Zeit mit deiner Aufmerksamkeit „das eigene Bild von dieser Welt auf die göttliche Leinwand“. Wo die breite Masse noch steht, kannst du jeden Tag in den Nachrichten sehen. Solange dieser Gott mit einem Gnadenakt auf sich warten lässt – so lange sollten die, die jetzt schon reinen Herzens sind und das hier im Blog erklärte Prinzip irgendwie für sich als stimmig annehmen können, ihre Chance ergreifen. Wie schnell sich eine kritische Masse nach dem Prinzip des 100. Affen bildet, werden wir sehen. Unsere Zukunft steht zwar in Rollen mehr oder weniger festgeschrieben, die aktuelle Zeit hat aber auch sehr viel mit freiem Willen und lebbaren Potentialen zu tun. Diese Potentiale sind wie neue Rollen für das Menschheitssystem. Aufgeführt auf der Bühne des Lebens wird künftig nur das Drehbuch, für das sich die kräftigsten Zugpferde entscheiden und das die vielen Mitläufer schweigend mittragen. Es gibt diesen schönen Satz: „Wer in einer Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf“. Es geht hier zwar nicht um Politik, aber dennoch entscheiden wir gerade alle darüber, in welcher Gesellschaftsform wir künftig leben werden. Unsere kleinen Feindbilder produzieren letztlich die großen Dramen in dieser Welt. „Innen wie außen“ „oben wie unten“ „im Großen wie im Kleinen“. Das Teamspiel ist die nächste Stufe, die es zu erklimmen gilt. Die Lebensfreude darf dabei der Motor sein.

Und wenn deine Familie wirklich nicht funktioniert oder existiert – warum auch immer – gründe deine eigene Wahlfamilie mit Freunden und wage deinen Versuch Leben neu zu gestalten. Die neue Welt, von der immer mehr Menschen nicht nur träumen, wird erschaffen mit den Werkzeugen der Liebe und basiert auf der Fähigkeit, restlos alles in dieser Welt aus dem Blickwinkel des Teamspielers zu realisieren. Wer nur ängstlich und verzweifelt abwartet, auf einen Erlöser hofft, der nährt genau das unsägliche Spiel, das die Erde immer mehr zu einer Hölle macht. Es gibt diese Kräfte, die Menschen zu Amokläufern machen. Diese Kraft kann jederzeit Gedanken und Gefühle von Menschen so manipulieren, dass daraus die abscheulichsten und widersinnigsten Taten entstehen. Das Weltgeschehen dokumentiert gerade sehr eindrucksvoll, wie sich Angst, Hass und Aggression entladen können. Der Mensch hat irgendwann die Büchse der Pandora selbst geöffnet – er wird sie auch aus eigener Erkenntnis und Kraft wieder schließen müssen. Das Werkzeug dazu heißt Liebe. Jeder einzelne Mensch ist daran beteiligt – ob er will oder nicht. In letzter Konsequenz existiert jedoch keine menschliche oder Übermenschliche Kraft, die es zu bekämpfen gilt. Der polare Gegenspieler, der in uns allen lebt, zeigt uns gerade sehr deutlich unsere Schwachstellen im System Mensch. Wer diese Sichtweise erfassen kann, wird weder auf einen niemals stattfindenden Aufstieg warten, noch irgendwen oder etwas verurteilen können. Der Schlüssel zur Veränderung dieser Welt liegt in jedem einzelnen Menschen. Das Teamspiel von Herzen ist die Basis dieser neuen Welt

Hier ist der Link zum Beitrag:
https://echnatom.wordpress.com/2015/03/27/teamspiel-die-eintrittskarte-in-die-neue-welt/

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22 Kommentare

  1. Guten Morgen lieber Thomas,

    schön wieder was von dir zu lesen!!! Du hast mal wieder den Finger in die Wunde gelegt. Nachdem ich letztes Wochenende komplett flach gelegen habe kreisen die Gedanken. Ich habe so einige ganz konkrete Vorstellungen, wie sich mein Leben entfalten soll – und das will ich vorleben. Mit anderen in Gemeinschaft, autark usw. usw. usw. Die „Vision“ besteht also. Und dann kommt mein „Problem“: ich gehe davon aus, dass sich die Menschen und Umstände finden. Soweit so gut – aber dann kommt der Zweifel: muss ich aktiv werden, muss ich suchen, muss muss muss … Ungeduld lässt grüßen! Und das obwohl mein bisherigen Erfahrungen gezeigt haben, dass der Anstoß oder Impuls schon kommt, wenn alles stimmig ist.
    Und du lädst dazu ein, die wichtigen Dinge im Leben jetzt zu ändern …
    Danke für dein Sein
    Herzlichst Beatrix

  2. Hallo Beatrix,

    die Antwort liegt ja bereits in deinem Kommentar. So geht es mehr oder weniger allen Menschen, die eine tiefe Sehnsucht nach Veränderung in sich tragen und nicht genau wissen, wie es denn funktionieren kann. Der Zweifel, meist kombiniert mit Ängsten, ist nun mal der perfekte Erfolgsverhinderer in allen Dingen des Lebens. Sich resonanzfähig für die eigene Vision machen, und die aktuellen Energieerhöhungen als Motor betrachten ist mein Credo. Die Stabilität über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, ist schon eine echte Herausforderung. Suche doch mehr das Gespräch über diese Themen in deinem Umfeld – ich habe so schon manch positive Überraschung erlebt: viele wollen, wenige trauen sich. Nur Mut!

  3. Alles gut dargestellt. Ich glaube die meisten, wissen nicht um das worum und warum.

    Die zentrale Aufgabenstellung: So viele wie nur irgend möglich müssen aus dem egozentrischen Teil des kollektiven Bewußtseins raus. Dieses – für die meisten Lebensgrundlage stirbt bzw. muß und wird sich verändern. Leider besteht die Gefahr der Selbstzerstörung, da keine Veränderungen als Chance begriffen. Dies ist für alle Menschen gefährlich, da ich nicht weiß, ob wir die Informationen (menschlichen Erkenntnisse über Jahrtausende!) überführen können, dazu braucht es den Mensch, der aus diesem Bereich kommt. Leider bin ich dies nicht, da nicht in diesem Bewußtsein aufgewachsen, eher Autodidakt im Bewusstsein der Mitte – des Zwischenraums, der Interaktion- daher Schwierigkeiten der Verständigung.

    Viele denken viel zu kurz:
    Ego wegmachen – keine Lösung.
    materieller Besitzstand reduzieren – keine Lösung
    immaterielle Dinge fokussieren – keine Lösung
    neue Währung – keine Lösung

    Anderes denken, wirtschaften, leben ist eine Lösung. Doch da diese besser ist, als die alten Muster, übernehmen diese trotz aller gegenseitigen Gegenwehr auf welcher Ebene auch immer.

  4. Ein Vergleich: ein systemwechsel von einer planwirtschaft zur anderen (DDR – BRD) ist ein kleiner Kulturschock. Darüber reden wir aber nicht, zumindest ist für mich Planwirtschaft zu Ende.

  5. Hallo Sandra,

    danke für deinen Kommentar – gut auf den Punkt gebracht. Nach meiner Überzeugung hat jeder Mensch einen mehr oder weniger großen Schlüssel in sich für die jetzt gefragten Lösungen und Antworten. Die Kunst ist nur, diese „Schlüsselträger“ zu motivieren sich zu beteiligen an einem Projekt „Erde 5.0“, das allen dienen würde. An guten Ideen geht die Erde nicht zu Grunde. Es ist eher diese unerträgliche Gleichgültigkeit und der Glaube „das geht mich alles nichts an – ich alleine kann ja eh nichts verändern“. Dieses kollektive Mantra ist sehr wirkungsvoll, wie man sehen kann.

  6. Die Frage, die man ungern stellt : was denkt ihr, warum Hochkulturen untergegangenen und die verbliebene Menschheit quasi bei null anfängt?

  7. Jede echte Investitionsentscheidung setzt Freiwilligkeit voraus. Wissen hat eine Erpressungswirkung. Trotzdem ist beides der Menschheit insgesamt dienlich, da jeder einzelne zählt und darüber bestimmt, ob wir in der Steinzeit anfangen oder nicht.

  8. Hallo EchnaTom ,

    durch das „Tor der Galaxien“ , bin ich vor Wochen hier mal gelandet :),

    was ich so lese und fühle zeigt mir einen Bruder im Geiste , der sehr geschickt und weitgedehnt die Worte so verfasst, dass sie einen betreffen ,
    der hiesige Artikel ist gespeist mit Wahrheit die Grenzen verändert , entfernt …

    hab ihn eben per Mail an meinen Sohn gesandt , denn wenn ich ihm ähnliches erzähle , kommen meistens viele Abers ,oder ja Mutter , du und deine Sicht auf die Welt -eben weltfremd und naiv 😉 tja und nun wird er lesen , dass auch ein Mann diese Worte lebt …

    ganz lieben Dank für dein Wirken
    Grüsse von Gabi

  9. Hallo Gabriela,

    freut mich, dass meine Worte dich berühren. Ob es mich als Mann auszeichnet, mit Gefühlen oder diesen „schrägen Themen“ umzugehen, weiß ich nicht. Durch meinen Beruf bedingt weiß ich natürlich, dass es überwiegend Frauen sind, die als Vorreiter in dieser Thematik unterwegs sind. Aber die Männer wachen auch seit einigen Jahren auf und bewegen etwas in diesem Bereich – es werden mehr. Ob Filius sich deswegen beeindrucken läßt, bezweifele ich eher. Jeder Mensch macht so seine individuellen Erkenntnisschritte – je nach Lebensalter. Es finden sich ja noch reichlich Texte in meinem Blog, die dir vielleicht gefallen und so die Impulse in dir setzen, deinem Weg treu zu bleiben. Viel Erfolg damit!

    Thomas

  10. Entscheidungsknoten der alles andere bestimmt, ist der Umgang mit Wissen. Wissen ist ein zweischneidiges Schwert.

    Wie wurde bisher das Problem gelöst, bevor es ausgeartet ist? Bücherverbrennung. Leider haben es genau die so gelöst, die dies erschaffen, egozentrisch benutzen.

    Im Grunde genommen mache ich durch Integration und Reduktion verschiedener Lehren und anderen Einsatz genau das selbe. Es reduziert die Vielfalt und Möglichkeit, Wissen wie gewohnt einzusetzen, da dies unrentabel ist.

  11. Du beschreibst das alles sehr gut, aber nein, so einfach ist das alles nicht, wenn man es in der komplizierten Komplizensprache der regelnden Mutter ausspricht.
    Wirf deine geregelte und regelnde Muttersprache fort und kehre zurück zum freien Logos-Wort, warum praktiziert diese Herz-Geistverbindung nicht jeder sofort? Ja es gibt da auch noch die Herzverbindung zum Bauch, und die ist nun einmal ein guter Selbstverdauungsbrauch, deswegen betrachten sie das Wort nicht als Geist der Bewusstseinsbildung, sondern nur als Schall und Rauch. Zwangsläufig bedienen sie sich nur der geregelten Kalkulationssprache, denn über diese organisieren sie die Liebe, die durch ihren Magen geht, also die Fülle in ihren Bauch. Du auch, bist du die übersäuerte Entscheidung heraus aus deinem Bauch? Wo ist also die Liebe, das Herz ist die Mitte, es richtet sich nach oben oder über den mütterlich guten Geschmack nach unten hin aus, geben wir deswegen der Mutter, wegen ihrer umwerfenden Befähigung zur Liebe, unseren uneingeschränkten Applaus?
    Mit wenigen Worten alles erklärt, weil niemand, über die Muttersprache, von mir eine Verwirrung erfährt.
    http://upvs.wordpress.com

    Siegelbruch

  12. Hallo Siegelbruch,

    deine Sprache in Reimform ist interessant und dennoch ist sie in gewissenen Aussagen verwirrendes „Elbisch“ für mich. Verwirrung entsteht immer dann, wenn der Botschafter seine Botschaft nicht in der „Landessprache“ verfaßt. Meine Botschaft hat dich vermutlich erreicht, aber nicht berührt. Der Geist hinter meinen Worten und deren Absicht, ob von Herzen kommend, nur aus dem Bauch oder Verstand heraus erzeugt, mag dir vielleicht nicht schlüssig erscheinen. Nun – das muß ich offen lassen. Das Wort dient letztlich nur als Vehikel. Der Transport einer Botschaft ist m.E. dann gelungen, wenn der Empfänger einen Nutzen daraus ziehen kann. Die philosophische Betrachtung über den Ursprung meiner und deiner Worte mag interessant sein – am Ende sollte aber nicht die Rethorik als Selbstzweck übrig bleiben. Ob die Absicht meiner Worte ihr Ziel erreicht haben, läßt sich leider nicht feststellen. Klickzahlen sind der eigentliche Schall und Rauch für mich. Die Taten, die Haltung zum Leben eines jeden einzelnen stehen für mich im Vordergrund. Dort findet sich auch mein Motiv solche Texte zu schreiben. Möglichst viele zu berühren, die vielleicht eine Kleinigkeit im Alltag für sich daraus mitnehmen. Je spezieller das Thema, je verwirrender die Wahl der Worte, umso kleiner der Kreis derer, die überhaupt noch bereit sind einen langen Text mit allen Sinnen zu erfassen, bis zum Ende zu lesen und dann noch den Elan und Mut aufbringen, einen Kommentar zu schreiben, der ihre ganz eigene Sichtweise des Gesagten wiedergibt. Danke für deine Aufmerksamkeit!

    Thomas

  13. Praktische Beispiele
    Öffnet ein Mensch sich einem unbekannten anderen, kann dies schon als fremdgehen aufgefasst werden, je nach Kultur. Motiv ist Liebe, Rache durch Verletzung etc.
    Wenn einer etwas tut, was dem anderen gar nicht gefallen würde, wird Lüge benutzt. Ein Motiv für den Erhalt der Liebe wird fast nie angenommen. Wissen wird zur Erpressung genutzt, u.a. Durch und mit Hilfe von Unterstellungen.

  14. Wo hakt es?
    Liebe ist oder nicht, du weißt es und vertraust oder nicht. Viele Dinge können und müssen getan werden. Gegen eine gegenteilige Unterstellung gibt es keine Verteidigung. Bist du in dieser Falle zerstört diese alles und dir bleibt nichts anderes übrig, als zu gehen.

  15. Hallo Tom, Dieser Betrag ist direkt in meinem Herzen angekommen. Besser könnte ich den gefühlten Zustand auch nicht beschreiben. Wir suchen Kooperationen von Menschen, die in Liebe die Welt verändern wollen gemeinsam zu wirken, denn wir sind die, auf die wir gewartet haben. Unsere Homepage befindet sich gerade im Aufbau und ich wünsche mir eine Verbindung zu Deinem Blog. Denn bei Dir steht schon alles geschrieben, was der Mensch, der auf der Suche ist, an Information braucht. Wir sind alle ein Teil des Ganzen. Auch wir möchten zunächst mal in unserer eigenen Familie Hilfe anbieten, die Dinge aus einer anderen Sichtweise zu betrachten, wobei Familie natürlich ein Dehnbarer Begriff ist, dazu gehört natürlich auch unser aller Umfeld. Gerne möchte ich mit Dir zusammenarbeiten für eine bessere Welt, die bei mir selbst anfängt. Petra

  16. Hallo Petra,

    es freut mich, daß mein Blog auf deine/eure Resonanz stößt. In meinem Blog habe ich bewußt auf eine Eigenwerbung verzichtet. Mein Beruf als Persönlichkeitstrainer/Coach läuft unabhängig von meinem Blog. Wir alle müssen Geld verdienen, um zu über-leben. Dennoch bin ich der Meinung, daß jeder in der Lage ist, dem System Erde/Mensch einen solidarischen Beitrag zu leisten – abseits von finanziellem Ausgleich. Auch das ist Teil meines aktuellen Beitrages. Solltest du/ihr ein solches non Profit Projekt starten, bin ich gerne bereit mir das anzuschauen und über eine „Verknüpfung“ nachzudenken. Im Moment ist das jedoch nicht der Fall.

    https://echnatom.wordpress.com/kontakt/ siehe letzter Absatz.

    Thomas

  17. Danke Thomas , für deine Antwort –

    auf deinen Seiten habe ich schon einiges gelesen , auch die Satire , welche total köstlich ist –

    was meinen Jungen angeht , klar , wie ich so bin , hab ich hier mal einfach so hingeschrieben , was gerade war –
    Thomas , meine Kinder sind so aufgewachsen , das sie in mir immer eine Mutter hatten , einen Menschen , der mit der Erde redet , der Bäume umarmt (schon immer , von Kindesbeinen an )
    der Tiere als gleichberechtigte Freunde auf dieser Erde anschaut etc.

    zu Kindertagen fanden die Jungens es normal , zur Teeniezeit manchmal , weil sie durch diese Art Leben , Fragen beantwortet bekamen , die im Gefühlschaos des Hormonumbruches einen gewissen Halt gaben , ab danach war ich eher der Freak , doch viele Freunde meiner Jungens fanden diese Mutter cool – tja und mit Beginn des Schulzeitendes und Berufstartes , der weltlichen Verantwortungen im eigenen Alltag , ab dem Zeitpunkt entwickelte sich eine „Wand“ , was meine Lebensauffassung betrifft -gleich einer Situation in welcher man gestikulierend hinter schalldichten Scheiben steht und nur wie durch Nebel wahrgenommen wird ,

    Silben oder einzelne Begebenheiten kommen noch an , doch der Alltag scheint auch diese Reste zu verschlingen – eben alles wissendes Verstandesdenken – nun ich lasse sie ja ,wie auch die meisten anderen Menschen ,. Manchmal , wenn zwischen dem ganzen keine Zeit haben doch mal eine Lücke ist , dann lass ich kleine wirksame Zitate verlauten , die etwas Besonnenheit aufkommen lassen –
    mein Fazit ist in vielen Bereichen : die Kinder sind offen , wahrscheinlich Alle , bis sie im Gedränge des sogenannten Erwachsenseins wie eingeschnürt sich kaum noch drehen können –
    was oft deren Erkenntniss ist – das die Art , wie ich lebe , menschlich betrachtet eher einsam macht , heisst wenig bleibender Aussenkontakt , wenig Verständniss etc.
    Viele wollen das einfach nicht , sie wollen dazugehören und In sein , da es ja doch wohl eine gewisse Erfüllung bringt – scheinbar , wenn es die Meisten machen , muss es ja stimmen , so eben das verbreitete Motto . Thomas das ist dir ja gewiss mehr als bekannt –

    so das waren ein paar kleine Einblicke in mein Dasein , deshalb ist meine Freude gross
    das du machst , was du machst

    Grüsse von Gabriela

  18. Hallo Gabriela,

    danke für deine offenen Worte. Ich glaube, du machst damit noch mehr Lesern eine Freude. Und Bäume umarmen – na klar mache ich das auch. Das macht einiges mit mir, dank meines erweiterten Wahrnehmungsspektrums (blödes Wort…). Auf außenstehende „Nichtfühler“ kann das ja nur skurril wirken. Ein Gefühl zu Pflanzen zu entwickeln, mit Tieren „innerlich in Bildersprache“ sprechen – da gibt’s so einiges. Warum dich also einsam fühlen, nur weil du „mehr hast“, als andere ? Ja ich weiß was du meinst, allerdings könnte auch dir das sich Öffnen in deinem Umfeld den oder die Gleichgesinnten sich zeigen lassen – einfach dranbleiben und dich für richtig erklären! Die Konditionierung der breiten Masse – ob vorsätzlich oder nicht – erlaubt auch den Menschen sich zu verstecken, nicht authentisch bzw. andersartig sein zu müssen. Mit ein Grund, warum es keinen sog. Aufstieg im Eiltempo geben kann. Die Ent-Wicklung des Systems Mensch braucht Zeit. Als die Erde noch eine Scheibe war, lebten die „Andersdenker“ auch unfreiwillig im Verborgenen. Die Zeit hat ihnen Recht gegeben…. posthum 🙂 Also warte nicht auf diejenigen, die dich doch noch für richtig erklären – sei einfach so, wie du bist. Loslassen – sein – niemanden aufklären müssen – das leben, was du bist. Ich wünsche dir viel Freude mit dir!

    Thomas

  19. Tom, wie schön das wieder formuliert ist. Das wollte mitgeteilt werden. Die Welt ist ein magisches Perpetuum Mobile und dies sicherlich nicht zum Nutzen der Menschheit.

    Der Ansatz, die Familie als erstes Arbeitsfeld zu wählen, ist für mich mehr als schwierig, da ja gerade hier die Ideologie und die morphischen Felder extrem unbewußt toben. Für mich war es existenziell wichtig mich gerade hier zu lösen. Dabei waren für mich meine Eltern wirklich immer „die besten Eltern der Welt“. (Ideologiespruch Nummer 1) Heute rede ich nicht mehr mit meiner Mutter, was mich natürlich sofort in tiefe Traurigkeit stürzt, denn die Sehnsucht nach dieser Einheit ist mächtig.

    Dein Hinweis: „Erkenne selber deine Talente und Gaben – stelle sie den Menschen zur Verfügung“ kann ich daher heute nur ohne zuviel Kontakt zur Familie umsetzen. (Obwohl ich immer Kontakt gehalten habe und eine Familienzusammenführung wollte…)

    Eigentlich komme ich ursprünglich bereits aus dieser deiner Idee, dass „das Teamspiel von Herzen die Basis dieser neuen Welt“ ist. Mit 16 bin ich jedoch erschüttert darüber erwacht, dass es keine „heile Welt“ (Ideologiespruch Nummer 2) gibt. Und ebendiese Ideologie der „heilen Welt“ ist doch das Kernstück der kapitalistischen/sozialistischen Kleinfamilie. Hier ist doch die Hauptprojektionsquelle der planetaren Leinwand. 99% des Gesagten und Gehandelten ist doch hier manipuliert angelegt.

    DER HERZLOSE RAUM

    Familie ist das Kernstück der nun zu transformierenden Matrix. Denn das Ergebnis meiner transformierenden Arbeit war für mich schonungslos: Wir sind „erfolgreich“ gefangen in einer (Eigen-)Blockade durch den „herzlosen Raum“ (wie ich es nenne) , den wir systemisch erfahren haben (zumeist bei der Geburt und frühe Kindheit; später durch mögliche Übergriffe jeglicher Art und durch die überall anwesende strukturelle Gewalt. Durch diesen „herzlosen Raum“, also das Gegenstück zur „heilen Welt“, werden wir alle erneut hindurchgehen müssen, um im Herzraum anzukommen. Manche sind da in Ihrem Leben anscheinend begnadet und angstfrei, bei mir war das „schwierig“. ( Und im „herzlosen Raum“ ist jeder auch für fremde Mächte angreifbar.)

    Schon immer wollte ich wissen warum die Welt und die Menschen sich so „irrational“ verhalten und vor allem diese Irrationalität als „normal“ ansehen. Wieso all diese Vernichtung, Krieg, Umweltzerstörung, Gier…? ES IST EIN ABSOLUTES TABU, denn niemand will an seine Erfahrung im herzlosen Raum erinnert werden. Es ist eine kollektive Verdrängung.

    Aber gerade da ich mich diesen eigenen Geburtswehen gestellt habe (es gibt zum Beispiel die Möglichkeit die eigene Geburt in einem Geburtsworkshop mit dem begnadeten Therapeuten Franz Renggli zu erleben, in meinem Roman Honigsuche habe ich darüber ausführlich geschrieben) kann ich heute eher zu transpersonalen Einsichten gelangen. Es geht um unsere Herzöffnung! Ein möglicher Ansatz, das magische Perpetuum Mobile auszuhebeln.

    Deshalb ein DICKES JA zu Deinem Schlusssatz: „Der Schlüssel zur Veränderung dieser Welt liegt in jedem einzelnen Menschen. Das Teamspiel von Herzen ist die Basis dieser neuen Welt“.
    Wolfgang U. Eipa

  20. Hallo Wolfgang,

    ein interessanter Kommentar – danke. Die Sache mit der Familie ist schon eine heiße Kiste – im Grunde für jeden Menschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß der natürliche Fluchtreflex meist eine Flucht vor sich selber ist. Jeder meint es besser zu können und auch oft zu machen. Wenn man nur noch schreiend davonlaufen könnte, wird’s besonders undurchsichtig. Vor den „Familien-Paketen“ kann man in Wahrheit jedoch nicht davonlaufen. Ich habe es versucht – andere haben es versucht – der Kreis blieb immer rund. Irgendwann steht man doch wieder da, wo man einst losgerannt ist. Das mag nicht jeder so erkennen. Man kann den Kreis jedoch weiter fassen und das gleiche Muster erkennen. Auch außerhalb der Familie – mit anderen Menschen – existiert „ich reibe es dir so lange unter die Nase, bis du begreifst, worum es in deinem Leben geht“. Das geht im Partnerwechsel, Jobwechsel, Umzug etc. etc. Der Herzlose Raum ist ein treffender Begriff für unser selbst erschaffenes Vakuum. Die eigene Herzöffnung – davon schreibe ich ja ständig – ist genau der Schlüssel zu Beseitigung dieses Vakuums. Im Alltag stabil „darin zu bleiben“ ist schon eine wahre Kunst – zumindest für diejenigen, die im „prallen Leben mitmischen“ und nicht in einem Bergkloster brav meditieren dürfen :-).

    Ich könnte auch eine andere Kurzform meines Textes wählen: wenn jeder den Virus des Herzens in sich aktiviert und ihn weitergibt, entsteht recht schnell eine neue Form von Lebensqualität. Das Prinzip der Wahlfamilie ist für mich ein wunderbarer „Raum“, um genau das zu leben.

    Thomas

  21. Lieber Thomas, ich bin seit Stunden mit Deiner Antwort zum „herzlosen Raum“ unterwegs. Sie ist stimmig und doch stehe ich da, wo ich stehe.

    Der herzlose Raum ist auch der Archetypus der Apokalypse!

    Archetypen zu integrieren ist sicher ein Weg in den Herzraum. Aber das zu Schreiben und dann das zu Erleben – zwei Welten. Die Menscheheit hat sich kollektiv an dieser Nahtstelle bereits mehrfach vernichtet (Pest, Krieg).

    Was ich bis jetzt verstanden habe, ist, dass es nie eine wirkliche Erklärung in 3D geben wird und dass der Ausweg (erweitertes Bewußtsein) schon in uns ist und wir diesem zu 100% Vertrauen schenken können. Du sagst die Rollenspiele sind geschrieben (Akasha-Chronik) und es wird aber immer auch auf unseren „Freien Willen“ hingewiesen. Erkennst Du hier einen Widerspruch? Oder ist es einfach so.

    Der „Virus des Herzens“ (ein für mich nicht sehr schönes Wortbild) ist für Dich „der Raum, genau das zu leben“. Kannst Du ab hier mal präziser werden? WIe erlebst Du 3D und wie siehst Du in Anderen deren Ansätze, ihren Herzensruf umzusetzen. Bleibt es ein immer währendes Ringen zwischen alter Matrix/neue Berufung? Gibt es (siehst Du) wirklich unterstützende Momente/Räume/Energien/Engel die sich in dieser jetzt neuen Zeitqualität bemerkbar machen? Gibt es diese eine neue Zeitqualität? Oder ist alles eine Erfindung uns zu lenken?

    Natürlich wartet die Menscheit seit Jesus auf den Himmel auf Erden und gerade im Thomasevangelium habe ich sehr schöne Jesus-Worte gefunden, die uns im Alltag helfen, begleiten und uns ein „Gottesbewusstes Handeln“ ermöglichen. Die für mich schönsten zwei Wörter: „Werdet Vorübergehende!“

    All dies lässt mich jedoch weiterhin fragen und suchen.

    Inlakesh Wolfgang U. Eipa

  22. Lieber Wolfgang,

    „ob das Glas halb voll oder halb leer ist“, liegt im Auge des Betrachters. Ich möchte sagen, beides trifft zu: die Erde steht – vermutlich wie immer – ganz dicht ab Abgrund. Der Mensch – egal in welcher Epoche – kämpft wie immer um sein Überleben. Seine Widersacher sind – auch wie immer – die Gewalten der Natur, das eigene Schicksal, die bösen Mächtigen und die heimtückischen Nachbarn, die einem irgendwie ans Leder wollen. Dazwischen sucht sich der Mensch möglichst viele und intensive Positiverfahrungen – das sind die, die am Ende eines Lebens am intensivsten in Erinnerung bleiben: „es war doch gar nicht so schlecht mein Leben…“
    Warum leben wir nicht im Schlaraffenland, wo Milch und Honig fließt und alles gemächlich seinen geordneten Gang geht? Hatte Gott keine bessere Idee für sich selber, als uns Stellvertretern diesen „Erdenscheiß“ anzutun?

    Wenn philosophische Betrachtungen, die Sinnfindung des Lebens zu einer Belastung werden, könnte eine „Aufgabe oder Herausforderung“ abseits dieser Themen zu Klarheit führen. Den Fokus auf etwas „sehr bodenständiges richten“. Eine manuelle Tätigkeit, das Unterstützen eines hilfsbedürftigen Menschen. Auf jeden Fall raus aus dem Hamsterrad der heißlaufenden Gedanken und Emotionen. Du steigst so aus deinem aktuellen energetischen Cluster aus, der dich gefangen hält.

    Warum kann ein Mensch sagen „meine unheilbare Krebserkrankung hat mir das Leben gerettet“ oder warum kann ein geistig und/oder körperlich behinderter Mensch purste Liebe und Lebensfreude ausstrahlen oder warum kann ein Sterbender Dankbarkeit ausdrücken oder warum ist bittere Armut innerhalb der Wohlstandsgesellschaft auch dazu geeignet den inneren Reichtum zu finden ohne dabei Mangel zu empfinden?

    Gott ist alles was ist. Die vermutlich langweiligste Position im ganzen System. Ein Dauerpfeifen. Das Abenteuer beginnt erst, wenn du fast nichts von alledem bist – außer dem Bisschen, was du verkörperst. Eine vielleicht naive 3D Betrachtung, aber sie könnte helfen. Der Sprung von „alles was ist“ in die Begrenztheit des Individuums ist ein Modell, das mögliche Antworten liefert.

    Polarität bedeutet auch die Akzeptanz von allem was ist und gleichzeitig das Suchen, Finden, Inbesitznehmen der eigenen Wohlfühlzone – ohne die eines anderen Menschen zu bewerten. Auf diese Art werden alle aktuellen Positionen/Rollen ausgefüllt. Das 3D Hirn sucht also sofort nach Reichtum und Fülle jeder Art. Was ist mit den Ärmsten in der 3. Welt? Waren dir nur zu doof oder langsam bei der Vergabe der Rollen? Welche Form von Aktivität, Mitgefühl, Liebe oder auch Ablehnung, Aggression, Hochmut etc. sollte ein vollgestopfter Wanzt aus Schlaraffia dabei entwickeln können, wenn es dieses denn gäbe? Ist Schlaraffia nicht auch eine Art langweiliges Dauerpfeifen?

    Der freie Wille ist für mich kein Widerspruch zur Rolle. Das stimmigste Modell für mich ist: du springst als Teilaspekt von „allem was ist“ freiwillig in einen Erfahrungsprozeß, der dir Individualität verheißt – abseits vom großen Ganzen, beginnend mit sehr viel Unbewusstheit – uga aga uga….. Du machst plötzlich dein eigenes Ding in allen Facetten. In 3D heißt das auch, sich ziemlich viel Scheiß antun. In Wahrheit bist du ja vollkommen – ein Teil von Gott.

    Auf dem Weg zurück ins große Ganze erwacht dein Bewusstsein. Das rohe Animalische weicht dem gefühlvollen Herzen. Der Blick in unser altes Sein tut weh. Der Blick auf unsere Mitmenschen auch. Die Suche nach Gleichentwickelten ist schwierig. Gleich einer Pyramide finden sich weiter oben immer weniger Weggefährten – vollkommen wertfrei. Du kannst jederzeit zurückschauen und weißt, was du bereits zurückgelegt hast – wertfrei!!! Und viele waren vor dir – genau an diesem Platz. Alle sind dieser eine Gott, der mit sich selber ein sehr eigenartiges Spiel spielt: die Reise nach Hause.

    Kann es eine absolute Wahrheit geben aus Sicht eines 3D Menschen? NEIN!!! An dieser Stelle erklärt sich auch, warum es sinnfrei ist, andere retten zu wollen oder zu missionieren. Einfach mit den Menschen in Resonanz gehen, die auch ihren Weg gemacht haben – dort wo du gerade stehst – wertfrei. Und dann mache dein „Ding mit ihnen“. Lebe dich aus mit Gleichgesinnten. Wenn du dich selber rettest, rettest du die Welt. Du machst irgendwann deinen Platz frei für denjenigen, der nachrücken kann und will. Ein waches Bewusstsein fühlt und denkt zunehmend systemisch – zum Wohle aller. Aber es respektiert immer auch den Platz seines Nächsten im System – ohne Hochmut und Arroganz, ohne Verzweiflung, dass etwas schiefgehen könnte.

    Besiege deinen inneren Dämon der Angst. Das Außen ist nur Mittel zu Zweck dazu. Wer das Außen bekämpft, könnte genauso beim Schattenboxen einen realen Treffer landen wollen.

    Vielleicht wird an dieser Stelle nochmals deutlich, warum ein „authentisches Tun“ wichtiger ist, als philosophische Betrachtungen im www. Wer von einer bewussteren Welt träumt mit mehr Lebensqualität, sollte sich fragen, was er aktiv dazu beitragen kann – in sich selber und im Außen. Das war auch Tenor meines aktuellen Beitrages. Wer nur den Bewerter + Verurteiler macht, ohne selber etwas Fruchtbares auf die Beine zu stellen, schaufelt sich selber sein eigenes Grab.

    Wie ich Dinge wahrnehme? Eine sehr schöne Beschreibung habe ich heute hier entdeckt:
    http://transinformation.net/welches-ist-die-wirkliche-matrix/
    Es ist kein wirkliches Sehen, mehr ein Fühlen. Das Verlassen alter energetischer Cluster ist die Basis für das Neue. Nicht einfach, aber machbar. Der polare Gegenspieler unternimmt alles, damit genau das nicht geschieht. Menschen in der Starre, in ihrer Angst gefangen zu halten, ist der faule Zauber.

    Wer nichts tut, erfährt nur wenig Hilfe. Wer aktiv sein Leben, seine Rolle annimmt, erfährt die Engel hautnah. Es spielt keine Rolle, ob du sie spürst oder siehst – sie sind da!!! Unterstützung erfahren all deine Projekte, die deinem „Aufstieg“, deiner Bewusstwerdung dienen. Das Alte gehört dem Reich des polaren Gegenspielers, der mit Angst, Aggression, Versuchung etc. lockt. Die Abscheu vor dem Alten treibt dich nach vorne/oben. Die Liebe ist das einzige mir bekannte Werkzeug, das in Richtung Pyramidenspitze führt. In unser aller Alltag, in dieser immer schräger werdenden Welt, eine echte Herausforderung.

    Unter Virus des Herzens verstehe ich einfach nur die Fähigkeit, deine Botschaft der Liebe an Gleichgesinnte weitergeben zu können. Es „mus“ dir egal sein, wie andere das machen – mache einfach nur dein Ding – nimm die Bewertung in Bezug auf dich selber raus.

    Das ist es, was ich in meinem Beruf versuche oder auch hier im Blog. Die Zahl der Menschen, die ich so erreiche, ist natürlich recht klein. Und Menschsein bleibt vermutlich immer ein Ringen – ein Kommen und Gehen eben. Jeder hat das Recht auf seine ganz individuelle Erfahrung. Wer den Mut hat, über diese Dinge zu sprechen, wird auf viel mehr Gleichgesinnte treffen – die sich bislang selber nicht trauten – als vermutet. Und zuletzt nochmals das Bild der Pyramide. Die breite Masse – wertfrei – steht, wo sie stehen muss. Dort, wo du Gleichgesinnte suchst – Richtung Spitze – wertfrei – gibt es nun mal weniger Weggefährten. Weniger Suchen und mehr den eigenen Platz dort ausfüllen, könnte spannend sein 🙂

    Du hast die Wahl zwischen zwei Aspekten: Angst oder Liebe. Wähle also klug.

    So – das war jetzt fasst ein eigener Beitrag. Da ich wohl nicht mehr so viel schreiben werde, aber auch ok. Die Zeit war es wert.
    Lasse es dir gut gehen!

    Thomas

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