Der missbrauchte Mensch

Der längst überfällige Evolutionssprung – eine Achterbahn in Worten

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Jeder kennt diesen Effekt – man will etwas grundlegend Neues tun, einen Wandel vollziehen unter neuen Vorzeichen, kommt aber nicht wirklich vorwärts. Das visionäre Ziel liegt hinter einer imaginären Glasscheibe und eine Tür auf die andere Seite lässt sich nicht finden. Woran könnte das liegen?

Zuerst einmal ist die Frage zu beantworten, was soll denn verändert werden? Die persönliche „Kleinigkeit“ oder geht’s um den großen Wurf mit globalen Auswirkungen? Liegt die große Vision im Reich des Unbekannten, dreht man sich schnell im Kreise. Alles, was man nicht kaufen kann oder jemanden fragen kann, wie es denn geht, bereitet Probleme. Vielleicht liefert der Blick zurück in die Menschheitsgeschichte eine Antwort darauf – für große und kleine unerreichbare Ziele.

Am Anfang war das Feuer… Bärenfell, Lagerfeuer, animalisches Verhalten, geringe Population. Irgendwann entdeckte der Mensch mehr und mehr im „Regal der göttlichen Möglichkeiten“ und bediente sich daraus. Aus dem Faustkeil wurde eine Stahlaxt, Pferde wurden durch Verbrennungsmotoren ersetzt – soweit alles bekannt. Heute leben wir also nicht mehr in Höhlen und auf Bäumen – sondern sitzen vor der Glotze und lassen uns die Welt erklären. Zwischen den Unterhaltungsblöcken wird irgendwie Geld beigeschafft, der Wanst befüllt, die Triebe befriedigt und selbstherrlich kommentiert, was im System Mensch so alles absolut unmöglich ist.

Was auf den ersten Blick nach echtem Fortschritt und Evolution klingt, hat für mich einen Gefrierschrankcharakter – „scheinbar alles an Möglichkeiten“ wurde fein säuberlich freigelegt, etikettiert und für die nahe Zukunft tiefgefroren – alles liegt in einer Starre, man bedient sich nur noch dieser vorhandenen Potentiale nach dem Fertigkostprinzip – wirklich Neues kommt nicht mehr hinzu. Warum ist das so? Bietet das „Regal der göttlichen Möglichkeiten“ keine bahnbrechenden Fortschritte für das Menschsein mehr oder steht der Mensch sich gerade selber im Weg?

Der Mensch hat sich zwar technologisch weiterentwickelt – die exponentielle Population scheint parallel zum Angebot an Waren und Dienstleistungen zu verlaufen – sein innerster Kern jedoch ist nicht sehr weit von dem einstigen Urmenschen entfernt. Stellt man den elektrischen Strom ab, kann man genau das beobachten – das Tier im Menschen kommt wieder zum Vorschein. Bei den einen aus blanker Not, bei anderen fallen „endlich“ alle ethischen Hemmschwellen. Jedes Krisengebiet legt Zeugnis davon ab, wo der Mensch in Wahrheit steht. In unseren „friedlichen“ Breitengraden dreht sich sehr viel um die Beschaffung von Geld. Menschen „prostituieren“ sich häufig am Arbeitsplatz – gehen „anschaffen“, um entweder nur zu überleben oder um den Luxus zu finanzieren, den sie für das Maß der Dinge im Leben halten. Würde man über Nacht das Geld abschaffen, der Mensch hätte seinen Lebensmittelpunkt verloren. „Wie komme ich jetzt an all die Dinge, die es nur für Geld gibt?“ Ist dieses Szenario nicht die Bankrotterklärung für die Evolution des Menschen? Ja – wir riechen heute etwas besser, tragen interessante Gewänder, verlängern mit immensem Aufwand unser Leben um ein paar lächerliche Jährchen, die Erfüllung unserer Wünsche ist nur einen Mausklick weit entfernt, wir fliegen in den Weltraum und können sogar seit einigen Jahrzehnten innerhalb weniger Sekunden diese blaue Kugel per Knopfdruck atomisieren. Und das war´s auch schon. Der Mensch lebt immer noch in einem Spannungsfeld aus Angst und der elementaren Befriedigung seiner Grundbedürfnisse. Ein Hamsterrad, das auf Konsum basiert und der Angst, nicht genug vom großen Kuchen abzubekommen.

Wer das System Mensch hinterfragen möchte, sollte einmal das Prinzip der materiellen Energieströme „elektrischer Strom + Geld“ auf das immaterielle Energiefeld, das uns alle umgibt übertragen. Auch hier gibt es immaterielle Kräfte, die in der Lage sind, Menschen energetisch zu manipulieren. Glauben werden das nicht viele Menschen. Und diejenigen, die über eine andere Form von Wahrnehmungsfähigkeit verfügen, berichten nur selten öffentlich darüber. Wer Beweise für die Wirkung dieser Kräfte sucht, muß sich nur das Spektrum der eigenen Gedanken- und Gefühlswelt, der familiären Auseinander- setzungen, Amokläufen an Schulen bis hin zu allen kriegerischen Konflikten anschauen. Das sind nur ein paar plakative Erscheinungsformen, die man einmal in einem neuen Kontext betrachten sollte. Der Mensch registriert all das, hinterfragt es aber nicht und akzeptiert vieles mit Phrasen wie „Leben ist nun mal so – ich selber kann da ja nichts ändern“. Ein perfektes K.O.-Mantra.

Satire Modus an:

Uga aga uga – der Faustkeil heißt heute Smartphone, das Feuer kommt aus der Steckdose und die Mammuts werden zwischen zwei Labberbrötchen in klimatisierten Höhlen verteilt. Die Illusion ist perfekt – wir haben es geschafft, wir sind die Giganten des Universums, die angeblich nach Höherem streben. Die evolutionäre Krone dieser Spezies Mensch zelebriert gerade den Wechsel von „3D nach 5D“ – ein Quantensprung in der Geschichte der Menschheit. Die Illusion der dreidimensionalen Höhle wird eingetauscht gegen eine fünfdimensionale Vollkasko-Scheinwelt, die vermutlich dem aufgestiegenen Neandertaler vorgaukelt, er ist Gott und seiner Erleuchtung etwas näher gekommen – eine vollkommen logische Weiterentwicklung also, die auf seinen bisherigen Errungenschaften basiert. Nach so viel Leid und Elend über die Jahrtausende hinweg, ist das jetzt ganz klar dran – wir wissen jetzt, wo es lang geht – von 3D nach 5D.

Gott schaute da wohl bislang nur teilnahmslos zu. Ähnlich dem irdischen DSDS – unten wie oben – Hermes lässt grüßen – schaut dieser alte Knacker sein tägliches DESDA – „Die Erde sucht den Aufstieg“. Zwischen den irdischen Werbeblöcken schaltet er dann seine Poppkornmaschine „Sonne“ an, die dann ein paar Flares zur Erde sendet und so ganz nebenbei den Menschen etwas „Bewußtseinserhöhung“ einhaucht. Der störrische Mensch jedoch hat da aber auch so seine Tricks: never change a running system. Neben seinen putzigen Atombömbchen Modell „Dir zeigen wir´s aber mal so richtig“ hat er da noch viele kleine Funkmasten aufgestellt, damit er jederzeit und überall jedem erzählen kann, was sich da gerade tut auf der Welt – Bildung ist nämlich wichtig. Wirklich gehaltvoll, was sich der Mensch so alles zu berichten hat. Und damit die Erleuchtungsversuche einzelner Abtrünniger sich nicht zu schnell verbreiten, sagt „HAARP und Co.“ den Menschen, was sie denken, sagen und fühlen sollen. Zur Sicherheit schützt man den Menschen vor den Auswirkungen der Sonne mit ganz dollen Flugzeugen, die den ganzen Tag Barcodes auf den Himmel zeichnen. Und weil der so gänzlich verwirrte Mensch immer öfter sein ach so überlebenswichtiges Geld ständig „verliert“, schafft man demnächst das Bargeld einfach ab. Das ist dann viel sicherer. Ein kleiner Chip unter die Haut und überall auf der Welt… und überhaupt, die „Nationale Sicherheitsanstalt NSA“ passt immer schön fein acht, dass dem Erdenbürger nix passiert auf all seinen Wegen. Ist das nicht eine schöne neue Welt? Wir Menschen sind an Genialität kaum zu überbieten. Wir bekommen jetzt sogar schon Besuch von auswärts – die Galaktische Föderation organisiert interstellare Bildungsreisen zur Erde – die Erdlinge wissen nämlich, wie der Hase läuft.

Satire-Modus aus!

Tja – wo fängt der Wahn und die Paranoia an, was ist von Menschenhirnen selbst erzeugter Blödsinn, was ist wahr in diesem gänzlich undurchschaubaren Weltensystem? Kennt wer die wahren Zusammenhänge und vor allem die Lösung? Ist das etwa keine Realsatire, wenn man abends die Nachrichten anschaltet und die Kugeln fliegen dort den Menschen um die Ohren und kurz danach kommt ein Hollywoodstreifen, der genau dasselbe zeigt? Was ist denn jetzt die Illusion? Ist die Trilogie „Matrix“ nur eine Illusion und unser armseliges Menschendasein etwa nicht? Wissen die Bescheid wo es lang geht im Leben, die das meiste Geld haben und 6,99 Milliarden sind nur zu blöde dazu?

Der Mensch ist ein von Angst geprägtes Wesen. Diese Macht der Angst steckt jedem mehr oder weniger in den Zellen. Auf diesen „Knopf der Angst“ muss man nur drücken und schon springt das arme Menschenkind in die gewünschte Richtung. Die Lemminge erzählen sich dann gegenseitig die Geschichte vom schwarzen Mann und stürzen sich vor lauter Angst lieber selber die Klippe hinunter – im Kollektiv tut man sich da irgendwie nicht so schwer damit. Schaut man sich die großen Staatschefs an, so steht den meisten die Angst ins Gesicht geschrieben. Gelb, braun, rot, schwarz – das sind in Wahrheit nicht die politischen Gruppierungen dieser Erde, es sind die Angststreifen der Unterhosen derer, die diese Welt regieren. Alle haben sie Angst sich in Liebe zu begegnen – buuuh – das Schreckgespenst der Liebe könnte die Welt vereinnahmen. Oh je – was, wenn das knappe Öl jetzt auch noch gerecht verteilt, statt teuer verkauft werden muss. Was – jeder Mensch soll tatsächlich die gleich hohe Qualität an medizinischer Behandlung erhalten müssen – wozu heißt denn dann noch die 3. Welt so; und dann die ganzen Kassenpatienten noch – alle sollen jetzt erster Klasse dürfen? Wer nichts isst, bekommt auch keine Karies und stirbt nicht an Verfettung – dieses Prinzip hat sich doch bewährt auf Erden. Und die Angst verscheucht man am besten mit richtig knalligen Waffen. Ach und die Lüge mit der Bildung. Wer nicht weiß, wovor er Angst haben sollte, der hat auch keine Angst – Problem gelöst.

Die Geschichte, die man den Menschen verkauft, muss nur gut genug sein, damit sie in blindem Gehorsam und voller Ehrfurcht in die gewünschte Richtung laufen – immer schön brav in Richtung Klippe. Unterwegs dorthin noch ein bisschen Unterhaltung einspielen und schon haben fast alle vergessen, wohin sie gerade rennen – irgendwer da vorne wird schon wissen, wo es lang geht. Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Leben. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder plötzlich hinterfragt, in welche Richtung da alle laufen. So geht´s nicht!!! Und so dreht sich das Rad der Inkarnationen von einer Epoche in die nächste – ohne wirklichen Evolutionssprung. Was sich verändert, sind nur die „Spielzeuge“ der Menschen. Auf unserer Evolutionsskala haben wir gerade mal unser Rasselchen gegen Buntstifte eingetauscht und versuchen uns im Malen nach Zahlen – und das am liebsten mit den kleinen Scheinchen, genannt Geld.

Man stelle sich nur vor, der Mensch erwacht aus seinem Dämmerschlaf und er begreift, dass man ihn… wie viele Äonen lang nur hat im Kreise tanzen lassen? Ne ne -der Ring durch die Nase bleibt – ab durch die Manege des Lebens. Wer vom Schöpfer einen echten freien Willen bekommen hat– ein Novum unter allem Leben da draußen – dem muss man nur vorgaukeln, was diese Freiheit höchstens wert ist. Das geht am besten mit Geld. Und schon macht dieser Einfaltspinsel Mensch genau das, was allen anderen sowieso vergönnt ist – er nutzt seine Freiheit nicht – gleiches Recht für alle eben. Immer diese Ungleichbehandlung im göttlichen Universum. Und denen unter den Menschen, die längst begreifen könnten, dass da mächtig was stinkt, denen bläst man etwas Weihrauch unter die Nase, summt ihnen gechannelte Nachrichten in die Ohren – ohne konkrete Inhalte, dafür mit tollen Namen und Perspektiven versehen. Man verblendet sie vor bunten Monitoren, kastriert ihr Gefühlsspektrum und ihren „6. Sinn“ mit Stress, Frustration, Leistungsdruck, Angst, Pornografie, Drogen und minderwertiger Nahrung. Und dann kommt die Krönung – der ultimative Schachzug, der zu 100% zu einem Matt führt: man blockiert ihre Herzen und lässt diese verkümmern. Der ungehinderte Zugang des Menschen zu seiner göttlichen Quelle ist somit versperrt. Die Illusion vom Getrenntsein von Gott ist perfekt. Die wenigen Menschen, die all dem widerstehen konnten, werden zu guter Letzt von ihren eigenen Artgenossen als Spinner diffamiert – die Masse hat eben immer Recht.

Äh – hätte ich jetzt den Satire-Modus an oder ausschalten müssen?

Und jetzt ganz ohne zynische Betrachtungsweise.

Die Mehrzahl der Menschen glaubt an eine höhere Macht – meist Gott genannt. Es gibt auch Menschen, die fühlen seit geraumer Zeit sog. Energieerhöhungen. Was das genau ist, lässt sich nicht exakt in Worte fassen, sie betrifft aber alle Menschen. Ich nenne das den Prozess des Erwachens. Ein schöner Beweis dafür sind seit einigen Jahren die neugeborenen Kinder – deren Wachheit, Potentiale, Entwicklungsschritte steigern sich. Die breite Masse der älteren Generationen scheint dafür unempfänglicher zu sein. Ob deren „genetische Antenne“ einfach nur zu unsensibel ist oder ob die von Menschenhand gemachten Beeinflussungen – gewollt oder ungewollt – der Grund dafür sind, sei dahin gestellt.

Der Mensch ist (noch) kein wirklich intelligentes Wesen. Er spielt gern mit Dingen, die er langfristig nicht überschauen und kontrollieren kann. Beste Beispiele sind die Kernenergie, die Genmanipulationen und jede Art von Umweltverschmutzung. Der Mensch ist jedoch von Geburt an ein herzliches, aber auch empfindsames Wesen, das auf Wärme, Zuwendung und viel Gefühl angewiesen ist. Genau in diesem Bereich liegt die Kernkompetenz der Spezies Mensch und auch sein Verderben. Der Mensch stürzt unaufhörlich über die Klippe seines Verstandes, anstatt sich intensiver mit seiner Kernkompetenz, dem Herzen und seiner Fähigkeit zu Fühlen auseinander zu setzen. Die Dramen der Elternhäuser und der äußeren Konflikte haben bisher noch jede Generation in ihrer natürlichen Entwicklung auf die ein oder andere Art zerstört. Gibt es überhaupt ein „ungestörtes Aufwachsen“? Wenn die Evolutionstheorie durchgängig stimmen würde, hätte der Mensch doch längst sein wahres Wesen entdecken und seinen Selbstzer- störungsmechanismus „auswachsen“ müssen. Ist aber nicht genau das Gegenteil der Fall?

Wird der Mensch nicht immer sensibler und damit noch anfälliger für Störungen in seinem Entwicklungsprozess? Kleinkinder wachsen heute mit einer allgegenwärtigen Funkbelastung auf, die naturbelassene Nahrung kommt immer seltener aus den eigenen Gärten, die mediale Dauerberieselung mit fraglichen Inhalten schafft dann sehr erfolgreich das „Verbiegen dieser immer feiner gestimmten Antennen“. Viele Eltern können ein Lied davon singen, sehen sich aber hoffnungslos überfordert einem System und der damit verbundenen Gruppendynamik ausgeliefert, die sie als einzelne nicht verändern können.

Früher war nicht alles besser – aber vieles hat heute seinen „natürlichen Charakter“ verloren. Gibt’s da einen Saboteur? Braucht es jetzt wilde Verschwörungstheorien und esoterische Konstrukte, um all das irgendwie erklären zu können? Der Markt ist voll davon – Wahrheit und Illusion geben sich da die Klinke in die Hand.

Wir reden hier von der sehr fragilen Spezies Mensch, die bekanntlich sehr leicht manipulierbar ist – und zwar freiwillig – aus den eigenen Reihen heraus. Eine sehr simple Variante ist der Bereich von Werbung und Marketing. Jeder weiß darum, alle akzeptieren es stillschweigend. Deren Erfolg sieht man sehr gut im Bereich der Mode – die Lemminge ziehen das an, was man ihnen sagt und selbst die Nonkonformisten rennen mehrheitlich in Jeans herum – jeder bekommt also perfekt getarnt und unbemerkt seine „individuelle Einheitskleidung“ verpasst.

Der menschliche Körper, unsere Hardware ist relativ robust und heilungsfähig. Die Psyche, unsere Software hingegen ist die menschliche Schwachstelle. Wo also würde man „einbrechen“, wenn man den Menschen manipulieren wollte? Und dann ist da noch das Mysterium des menschlichen Herzens – eine besondere Kombination aus Hard- und Software – der Motor des Menschen. Spezielle Gefühle und eine besondere Form von Intelligenz sind hier angesiedelt – auch der Zugang zu einer göttlichen Ebene. Religionen, Mystiker, im Grunde fast alle Mensch sprechen seit langer Zeit davon. Somit ist auch das Herz ein perfekter Ort für Manipulation.

Wer einen anderen Menschen oder auch sich selber vorsätzlich schwer verletzt oder gar tötet, schädigt seine eigene Seele ganz massiv – ein leider alltäglicher Vorgang weltweit und das, obwohl der Mensch intuitiv um die Konsequenzen weiß – ein Handeln wider besseren Wissens und Fühlens. Dieses widersinnige Verhalten hat mit Evolution wenig zu tun. Der Mensch bewegt sich auffallend lange in diesem Teufelskreislauf, ohne etwas Nachhaltiges daraus zu lernen. Der unaufhörliche Missbrauch des Menschen innerhalb seiner eigenen Spezies ist m.E. unnatürlich. Die Karmatheorie darf dann als Begründung herhalten – es klingt so schön schlüssig, wenn „wie du mir, so ich dir“ als ausgleichende Gerechtigkeit die knappe Antwort auf obige Frage liefert. „Leben ist ja nur ein Erfahrungsprozess, der jeder Seele einmal die Möglichkeit bietet, alles zu durchleben – Täter und Opfer bedingen sich deswegen – alles Polare hat seinen tieferen Sinn“. Dieser Theorie kann ich zwar bis zu einem bestimmten Punkt einiges abgewinnen, nur wird irgendwann die trillionste Wiederholung auch langweilig. Wer bitte soll denn da noch einen Erfahrungsgewinn herausholen? Ist nicht jede Perversion schon ausgiebigst durchlebt und als „Information“ vorhanden? Verhalten sich Tiere evolutionär so wie der Mensch und entwickeln sich grundsätzlich gegen ihre eigene Art? Nein – der Mensch jedoch soll dieser „göttlichen Systematik“ nicht unterliegen – Selbstzerstörung als Selbstzweck? Warum schafft es der Mensch nicht global die Sehnsucht, die seinem Herzen entspringt zu realisieren? Widerspricht das nicht dem Prinzip des 100. Affen, wenn viele nach ihrer persönlichen Glückseligkeit streben, dieses Streben aber eher in der üblichen Mittelmäßigkeit oder gar im Fiasko endet?

Was also, wenn der Mensch dringend ein Update seiner Software benötigt, um sein natürliches Potential wieder freilegen zu können? Einfach so hat es bisher ja wohl nicht geklappt. Dieses Update steht jedoch längst zum Download bereit. Das menschliche Herz besitzt dieses evolutionäre Update. Die Installation ist einfach und schwierig zugleich. Wer sich traut und dazu reif fühlt, muss alle Gedanken, Worte, Taten und Gefühle dauerhaft (24/7) auf die Schwingung der Liebe ausrichten. Eine echte Hürde.

Polar zur Liebe ist die Angst. Angst ist das Virus im menschlichen System, das alle anderen Virenableger wie Hass, Aggression, Destruktivität etc. erzeugt und nährt. Menschen, die nicht in die Liebe kommen, werden von der Angst regiert. Sie haben ein versteinertes Herz könnte man sagen. Die energetische Blockade des Herzens, gleich einer destruktiven Firewall, ermöglicht es erst dem menschlichen Verstand, eine Welt wie die unsrige zu erschaffen. Der Verstand wiederum erschafft nichts Neues – er verknüpft nur vorhandene Fakten zu scheinbar neuen Erkenntnissen. Die wahren evolutionären Neuerungen kommen immer aus der göttlichen Quelle – dem Master des Systems. Die Schnittstelle zur göttlichen Quelle ist das Herz. Wer in einer besseren Welt oder Dimension leben möchte, wird dieses Prinzip vollständig aus eigener Kraft umsetzen müssen.

Wir können lange darüber spekulieren und mutmaßen wer den Menschen einst versklavt und missbraucht hat – es hilft jedoch niemandem weiter. Der Sündenfall wurde nicht vom Menschen erzeugt – er ist nicht schuld. Der Mensch ist leider ein genetisch verstümmeltes Wesen, das bis zum heutigen Tag energetisch gemolken wird, gleich einer Blattlaus von Ameisen. Der Mensch ist der Wirt für einen Parasiten, der sich aus all den Energien nährt, die polar zur Liebe stehen. Damit der Mensch auch schön brav seine tägliche Energie liefert, wird er gemästet. Die Angst und ihre Derivate sind der beste „Energy-Drink“ dafür. Beseitigen lässt sich dieser Parasit nur mit der Kraft der Liebe. Das ist keine Metapher, sondern das Rezept für die Medizin, die diese Welt heilen kann im wörtlichsten Sinne.

Der natürliche Ausdruck des Menschen ist Freude und Harmonie. Dieses Ziel strebt er an, geht dabei durch alle Herausforderungen der Evolution innerhalb der Polarität, um Schlußendlich sein eigenes Gottsein wieder zu erobern. Evolutionärer Stillstand gehört nicht dazu. Alle destruktiven Verhaltensweisen, die diesen Stillstand fördern, sind nur Ausdruck der Krankheit Angst. Die Angst zerstört die Fähigkeit des Menschen zu fühlen und hochfrequent zu schwingen. Seine natürlichen spirituellen Fähigkeiten werden so unterdrückt, sein Herz dazu blockiert. Stattdessen wird der Verstand mit allen möglichen abstrusen Geschichten gefüttert, die den langsam erwachenden Menschen auf „Linie“ halten sollen. Mindfuck, Manipulation ist allgegenwärtig. Der Mensch manipuliert sich sogar selber und weiß nicht einmal, was er damit anrichtet. Und so offenbart sich auch die wahre Illusion im System Mensch: es ist die Angst mit all ihren Unterformen, die den Menschen in einem energetischen Gefängnis hält. Der Schleier dieser Illusion fällt, wenn die Liebe wieder Einzug im Herzen des Menschen hält und seine Gedanken, Worte, Taten und Gefühle davon Zeugnis ablegen.

Der Mensch lebt, ohne es zu wissen, in energetischen Clustern – Energiefeldern, mit denen er in Resonanz steht. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ sagt der Volksmund. Das Aufspüren und Auflösen dieser unsichtbaren Gefängniszellen wird eine der großen Herausforderungen auf dem Weg in die Freiheit sein.

Meinen Text musst du nicht verstehen oder glauben – im Grunde ist all das hier Gesagte eher unglaublich. Wenn du jedoch fühlen kannst, dass da etwas dran sein muss und es dich berührt, dann gehe dieser Spur nach und finde deine eigene Wahrheit heraus. Du findest sie zuerst in deinem Herzen. Dort ist deine Wahrheit und der Zugang zu deiner göttlichen Quelle zu finden. Wenn dein visionäres Ziel auch hinter einer imaginären Glasscheibe liegt und du die Tür auf die andere Seite nicht findest, dann könnte es an deinem blockierten Herzen und der damit verbundenen Angst liegen. Habe den Mut dich deinen Ängsten zu stellen – du befreist so dich selber und gleichzeitig diese Welt. Dein Schwert der Liebe läßt dich einen „Befreiungskampf“ führen, der niemanden wahrhaft verletzt und eine wunderbare Welt erbaut, statt sie zu zerstören.

Mehr zu diesem Thema in meinem nächsten Beitrag.

Gewidmet all den Mensch, die noch nicht wissen, was sie gerade tun.

Hier ist der Link zum Text:
https://echnatom.wordpress.com/2015/02/20/der-missbrauchte-mensch-2/

Hier „Das Herz – mehr als ein Organ“. Eine klasse Arte Doku über das neuronale Netzwerk des Herzens.

Wer sich intensiver mit den möglichen Ursachen des „Missbrauchs des Menschen“ befassen möchte, der schaue sich hier die Bücherliste unter Spiritualität die beiden kostenfreien Bücher von Rudi Berner an.

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19 Kommentare

  1. ❤ ❤ ❤ danke tom … kam grad zur rechten zeit … hatte heut massiv mit dem system zu tun und danach das gefühl, komplett durchzudrehen … nur geweint

  2. Guten Abend Tom,

    Na das ist mal was zum Teilen. Was ich am bemerkenswertensten finde, ist dass Du es schaffst, Dich so auszudrücken, dass es eben nicht auf Widerstand oder Ablehnung stößt. Viele Beiträge scheitern an dieser Hürde. Witzigerweise fiel mir gerade beim Lesen ein, dass ich schon als Teenager ein Buch, aus mir damals unerfindlichen Gründen, gekauft habe, beim Lesen jedoch das Gefühl hatte es würde nicht das von mir erhoffte Thema aufgreifen. Titel: „Angst als Symptom“ Erst vor zwei Jahren habe ich dieses Thema für mich aus der Perspektive behandelt, die sinnführend war und zu einer für mich einmaligen Lebensqualität geführt hat. Heute erscheint es mir mitunter offensichtlich von welcher Angst der eine oder andere getrieben ist, was dann sofort Verständnis in mir auslöst, für Handlungsweisen oder Ansichten. Vor zwei Wochen war ich überrascht über einen langen Beschwerdebrief eines Universitätsprofessors, in dem ganz klar zu erkennen war, dass dieser Mensch sein Leben lang nie in sich selbst nach Antworten gesucht hat. Er bediente sowohl das „arme ich“ als auch sein Ego mit solcher Leidenschaft – ich konnte regelrecht spüren, wie er noch beim Schreiben des Briefes sein selbstauferlegtes Leiden mit mehr Nahrung versorgte. Ich fragte mich ob ich antworten sollte, belehrte mich aber eines Besseren. Mir fehlt einfach die Gabe jemanden an dem Punkt wo er ist abzuholen und behutsam auf den Pfad aufmerksam zu machen. Mir erscheint es als hielte ich da eher die urzeitalterliche Keule in der Hand. 😉

    Dann bin ich ja mal gespannt auf den nächsten Beitrag.

    Gute Nacht

    Alex

  3. Viele Einzelthemen, langer Artikel, wenig Zusammenhang erkennbar. Aber wichtiges Thema.

    Strategien der Bevölkerungskontrolle: https://suchenundsammelnodinsvolk.wordpress.com/2014/02/15/strategien-zur-bevolkerungskontrolle/#

    Warum sie funktioniert – der Mensch ist ein Lemming – frei sind nur die Einzelgänger – und wer will das schon, weil das Angst macht – damit komme ich zum Wesentlichen,der Angst. Wenig wird drüber geredet, und genau das ist der Fehler:

    Angst Teil 1: https://suchenundsammelnodinsvolk.wordpress.com/2013/10/10/angst/

    Angst Teil 2: https://suchenundsammelnodinsvolk.wordpress.com/2013/10/27/angst-zweiter-teil/

    Der missbrauchte Mensch ist falsch. Er lässt sich missbrauchen. Aus Angst. Darauf kommt man bei allem, was passiert, zurück. Sämtliche Hierarchienbildungen, sämtliche Machtstrukturen entstehen, weil ein Teil der Gruppe oder einzelne Menschen Angst haben.

    Jetzt aber dagegen zu behaupten, Liebe ändere das alles, ist auch nicht meine Meinung zu diesem Thema. Klar strebt der Mensch nach Harmonie und Wohlbefinden,Ausgeglichenheit, aber dieser Zustand ist noch weit entfernt von Liebe. Ich fände es ganz gut, erst einmal damit anzufangen, und dass sich jeder der eigenen Angst-Dämonen bewusst wird. Das wäre schon einmal ein gewaltiger Schritt.

    Ich fürchte aber, durch den Herdentrieb wird genau das nicht geschen bzw. die Herde – also die Masse – wird sich erst bewegen, wenn Alle gehen oder die Mehrheit geht. Dabei würde es sich aber wieder um Herdentrieb handeln und nicht um die individuellen Entscheidungen jedes Einzelnen. Die Menschheit kann nur frei werden,wenn das jeder Einzelne für sich, unbeeinflusst von anderen, entscheidet, dazu auch steht und durchführt.

  4. Der Mensch ist nicht geißelt von Menschen, die das nicht sein wollen. Dies soll sich lediglich so anfühlen, damit du ihnen dienst, dich unterwirfst. In Wahrheit gibt es Menschen, die den gesunden Menschen dienen und dafür Dinge konstruieren, die der anderen Seite nicht dienen. Der Trick ist, das nur Mensch das eine vom anderen unterscheiden kann.

  5. Hallo Thomas,
    ich bin mir sicher, dass sich alles nur durch Liebe lösen lässt. Sie nimmt jeden so wie er/sie ist – und legt doch den Finger in die Wunde, wenn es erforderlich ist. Sie vergibt und nimmt mit.
    Genau wie Kirsten habe ich das Gefühl, momentan verstärkt mit dem System in Berührung zu kommen. Es wird wohl jetzt erwartet, dass nun die Erkenntnisse, die in den vergangenen Monaten und Jahren vermittelt wurden, im Physischen umgesetzt und gelebt werden sollen. Sich selbst und anderen zu beweisen, dass es funktioniert.
    Ehrlich gesagt war ich ein wenig verunsichert. Ich musste die Situation erst mal verinnerlichen und vertraue jetzt darauf, so geführt zu werden, dass es zum Besten aller Beteiligten ist. Mal sehen, wie sich das nächste Woche so entwickelt.
    Vielleicht ist das ja die neue Zeitqualität…
    Herzliche Grüße
    Beatrix

  6. „wir fliegen in den weltraum“ an diesen einen satz kann man festmachen, wo wir stehen im moment. warum? wir fliegen nicht in den weltraum…… dies taten seit 1961 um die 600 menschen von 7 millarden. warum weil hier das geheimnis liegt. diese 600 menschen oder astro- und kosmonauten sind privilegiert gewesen dort hoch zu fliegen, aber nur weil sie dem militärisch industriellen komplex angehören und deshalb im programm dieser machthaber dieses planeten nach oben flogen. die technologien auch „normale leute“ nach oben fliegen zu lassen, sind längst da. sie diese machthaber oder elite möchte nicht das wir den blick für das bekommen was dort oben tatsächlich passiert. deshalb WIR fliegen in den weltraum ist eine lüge. namaste‘ frank

  7. Hallo zusammen,

    in der Arbeit mit Menschen (Coaching) stelle ich immer wieder fest, daß es keine Zufälle gibt in diesem „göttlichen Spiel der Begegnungen“: Gott trifft Gott in den Schuhen eines Menschen – allein der Mensch weiß nichts darum. Weder die Herkunft, die politische Ausrichtung, die Bildung noch der Geldbeutel sind die „Gründe“ für die Begegnung mit gerade diesem Menschen – diese sind meist nur Mittel zum Zweck – der Mensch kann sich aneinander „reiben“. Es sind m.E. überwiegend unsere eigenen Lebensthemen, die uns in Resonanz mit dem Gegenüber gehen lassen – man fliegt aufeinander oder lehnt sich ab – immer um zu erkennen, „was tickt da noch unerkannt in mir“. Je größer die Ablehnung gegenüber einem Menschen oder einer Gruppierung ist, um so höher ist der eigene Resonanzfaktor mit dieser Thematik. Je größer die Faszination, umso wahrscheinlicher liegen die spiegelbildlichen/eigenen Potentiale brach oder unerkannt in uns selber. Das mag nicht immer funktionieren, aber diese Betrachtungsweise kann helfen das eigene Verwirrspiel zu durchschauen. Die energetischen Veränderungen pushen diesen Effekt sehr deutlich – in beide Richtungen. Ich selber kenne kein anderes „Werkzeug“ als die Liebe, das alle Wunden heilen kann. Man sollte sich nur nicht selber dabei links überholen – jede „Ent-Wicklung“ braucht Zeit – jeder in seinem Tempo. Ich bin mir sicher, daß derzeit sehr viele Menschen vollkommen unbewußt dazu beitragen, ein altes und längst überfälliges System energetisch zu transformieren – und das über alle Zeiten hinweg. Die energetischen Cluster sind zeitlose Gebilde, die jeden berühren, der damit in Resonanz steht.

    Der aktuelle Beitrag ist vermutlich nicht einfach zu lesen – ich habe in bewußt als „Achterbahn“ geschrieben, um das Verwirrspiel auch so deutlich zu machen. Da es kein Getrenntsein von Gott geben kann, gibt es auch nur das „WIR“ auf Erden – auch das ist nicht leicht zu verstehen, besonders dann, wenn man noch in der Haltung der Ablehnung verwickelt ist. Ich weiß selber nur zu gut, wovon ich da spreche. Ein Prozeß des Erwachens ist eine Aufgabe für Generationen (Evolution) und kein Stichtagsereignis für alle gleichzeitig. Es liegt an jedem einzelnen von uns, wie schnell oder auch nicht das Kollektiv diese Hürde, von der ich in meinen Beiträgen immer spreche, nimmt. Der Einzelne kann sich tatsächlich vom Kollektiv abkoppeln und seinen „Berg erklimmen“ – auch das kenne ich aus eigener Erfahrung. Leicht ist dieser Weg keinesfalls.

    Eines mußte ich auch selber durchleben: wer zu lange auf die Mißstände und Probleme in dieser Welt starrt, wird unweigerlich Teil des Problems = energetischen Clusters. Auch hier gilt: der Apfel fällt vom Baume, wenn reif dafür ist – jeder in seinem Tempo eben. Die Lebensfreude + die Liebe sind wichtige polare Elemente dazu – das hat nichts mit Vogel-Strauß-Verhalten zu tun.

    Danke an alle, die sich „trauen“ diesen Beitrag zu kommentieren.

    Gruß

    Thomas

  8. Hm, im Moment habe ich eher das Gefühl einen Rückblick zu erleben. Die Leute, die ich treffe, die Dinge, die mir auffallen – ich kann meine Vergangenheit, mein früheres ich deutlich in ihnen erkennen. Das Resultat ist vielmals Verständnis manchmal in Verbindung mit Traurigkeit oder Empathie manchmal auch Amusement – nicht Ablehnung. Natürlich frage ich mich trotzdem ob es Parallelen gibt oder warum ich immer wieder den selben Menschen zur Zusammenarbeit präsentiert bekomme – was soll er mich denn noch über mich lehren… etc. Und ich frage mich wohin all diese Selbsterkenntnis führt. Als Kind habe ich mir manchmal gewünscht naiv und dumm zu sein – frei nach dem Motto: „Ignorance must be bliss“. Heute hätte ich gern jemanden, mit dem ich mein Glück teilen kann, nur scheint es, die glücklichen Menschen leben außerhalb meiner Reichweite. Heißt das ich bin eigentlich unglücklich und will es nicht wahr haben? 😉 Oder sollte ich nochmal das Land wechseln? 😮 Ich glaube ich muss mal wieder ein paar Tage Pause machen von der Tiefenpsychologie und dieser Webseite – sonst verirre ich mich in meinem eigenen Labyrinth. 😀

    Dank Dir Tom, ich fand das Thema nicht verwirrend aber etwas bleifüßig. 😉

  9. 🙂 Hallo Alexandra,

    die Antwort liegt in deinem eigenen Text – und auch in dem, was ich dir vor einigen Tagen hier geschrieben habe. Verwirrend ist dieses Thema tatsächlich – je tiefer man einsteigt, umso bleifüssiger kann es. werden Stelle dir ein 2D Pyramide vor (Dreieck). Unten (Basis) bewegt sich die breite Masse – dort sind wir alle mehr oder weniger gestartet. Je höher deine Schwingung, dein Erkenntnisprozess , umso weniger Menschen hat du an deiner Seite. Diesen Weg zur Spitze geht jeder – wenn du so willst ist das „Aufstieg“. Du stehst mit immer weniger Menschen in Resonanz. Dann stelle dir eine auf dem Kopf stehende Pyramide vor – deren Spitzen berühren sich. Das ist die Welt, die wir nicht sehen, und doch ist sie das Gegenteil von unserer 3D Illusion. Du bewegst dich also wieder in eine „energetische“ Gemeinschaft hinein – mehr in deine göttliche Urquelle. Den „Rest“ darfst du dir jetzt selber ausmalen. Abstand, Natur, Ortswechsel sind immer perfekt, um andere „Energien“ zur eigenen Neukalibrierung zu erleben. Die Bereitschaft Altes loszulassen, weil nur wiederholend, ist hilfreich.

    Viel Erfolg damit!

    Thomas

  10. Hallo Tom, danke für deine Anregungen und Mitteilung deiner Gedanken! Was mir hier aber komplett fehlt, ist der Bezug zum Praktischen, WIE es umsetzbar ist, was jeweils überhaupt Liebe IST! Es bleibt sehr theoretisch und von daher blutleer. Vielleicht kommt ja noch was nach ?
    Herzlich von Briga

  11. Ja da muss ich zustimmen. Alles ziemlich abstrakt. Wie das oft so ist bei „esoterischem“. Wenn ich die Antworten hier lese, denke ich, die Antwortenschreiber wären andere Wesenheiten, als ich es bin, eben keine Menschen, sondern irgendwelche esoterisch dahinschwebende Ätherwesen. Schade drum.Das hat nichts Handfestes.

  12. Hallo Briga,

    blutleer ist wohl eher dein Kommentar – du gehst auf meinen Beitrag inhaltlich nicht ein.
    Nicht ohne Grund steht auf der Startseite der Hinweis „lese in diesem Blog wie in einem zeitlosen Buch“.

    Die handfesten Beispiele findest du z.B. hier – aber eigentlich in sehr vielen meiner Beiträge.

    https://echnatom.wordpress.com/2014/11/28/das-segel-in-den-wind-hangen/
    https://echnatom.wordpress.com/2015/01/15/himmel-oder-holle/

    Praktische Umsetzbarkeit? Die kennt jeder – Ich denke jeder einzelne Mensch steht jeden Tag zigfach genau vor dieser Entscheidung – sich selber und anderen Menschen gegenüber: „handele ich aus Liebe oder regiert mich die Angst. “

    Aber vielleicht kannst du ja einige praktische Beispiele aus deinem Leben hier berichten – fände ich gut.

    Thomas

  13. Lieber Thomas, danke für deine Antwort. Ja – der Begriff ist unschön, sorry. Deine Art zu schreiben gefällt mir und du verfügst über einen umfangreichen Wortschatz und erweiternde Vergleiche. Du schreibst über Emotionen und ihre Wichtigkeit im menschlichen Sein.
    Aber (!) es wird insgesamt (nicht nur bei dir) doch eher wenig Greifbares be- und geschrieben zu Liebe und Gefühlen. Da gibt es Anleitungen für alles Mögliche, Ascension Handbooks, Meditations-, Yoga-, Gebets-Beispiele und -Übungen… wer schreibt mal ein Love-Handbook? Ich meine, das was wir heute unter bedingungsloser oder allumfassender Liebe verstehen. Da gibt es noch so viele Fragezeichen. Wann ist etwas diese Liebe, wann nicht? Ist Nichtliebe immer gleich Angst ? Haben wir da nicht auch einen Leistungsdruck, „gut“ sein zu müssen, reingepackt? Ist es nicht zB auch Liebe mir selber gegenüber, wenn ich mir erlaube, Emotionen zu haben, die man zunächst als „Nichtliebe“ bezeichnen würde, wie Ärger oder Wut, solange ich nicht destruktiv damit umgehe?
    Ein großes Thema, wichtiger denn je und wert, nicht nur abstrakt abgehandelt zu werden.
    Danke auch für deine Anregung dazu.
    Mit herzlichen Segensgrüßen

  14. @Briga,

    dies ist ein Thema, was leider nicht so leicht greifbar ist. Meiner Meinung nach gibt es allumfassende Liebe auf der einen Seite und Angst auf der anderen – und die ganze Bandbreite dazwischen. Für mich habe ich 2 Fragen gefunden, die mir eine Entscheidung ermöglichen:
    1. ist das was ich denke, sage oder tue stimmig im Sinne von funktionierend oder trete ich jemanden damit „auf die Füsse“?
    2. wenn das was ich denke, sage oder mache jeder macht: ist es zum Wohle aller oder nicht?
    Wie gesagt ist das mein Weg, mich zu hinterfragen und – nach bestem Wissen und Gewissen – zu handeln. Es bedarf der Achtsamkeit und ständigen Aufmerksamkeit. Meiner Meinung nach kann man kein Handbuch schreiben – es muss von jedem einzelnen gefühlt werden: wie soll man Gefühle in Worte fassen? Das Gleiche gilt auch für Angst. Es ist schon enorm herausfordernd darüber zu schreiben oder zu reden. Für mich selbst ist es schon nicht in Worte zu fassen, woran ich festmachen könnte, an welchem Punkt ich gespürt habe, dass ich keine Angst mehr habe. Es ist einfach geschehen. Ebenso ist es mit der Liebe. Viele reden davon; aber wie kann man beschreiben an welchem Punkt man ist/glaubt zu sein?
    Was die Texte von Thomas betrifft: er formuliert schon unglaublich präzise. Ich bewundere immer wieder, wie er die Worte findet nach denen ich so häufig suche. Allerdings glaube ich auch hier: die Weisheit hinter den Worten kann man nur fühlen bzw. das Herz weiß.
    Befrage dein Herz und spüre – es wird dir seine Wahrheit und Weisheit schon verständlich machen…
    Herzliche Grüße
    Beatrix

  15. Hallo Briga, wichtige Fragen, die du stellst. Nichtliebe ist natürlich mitnichten Angst. Diesen Druck, von dem du sprichts, den kann ich ebenfalls sehr deutlich spüren, auf Seiten, die ich im weitesten Sinne als „esoterisch“ bezeichnen möchte. Kein Mensch kann immer nur gut sein und bedingunglos lieben. Im Gegenteil, Grundbedingung, um überhaupt lieben zu können, ist, sich abgrenzen zu können gegenüber dem anderen, einfach weil man das andere nicht will. Eine Begründung benötigt es dazu nicht. Auch keine Rechtfertigung. Ich kann einfach Dinge oder Menschen nicht mögen und sie nicht in meiner Nähe/Umgebung haben wollen. Noch wichtiger wird dieses Prinzip bei Dingen oder Menschen,die mir schaden wollen – und ja, auch diese gibt es. Das muss man auch erkennen können und sich durch Abgrenzen davor schützen können.
    Die meisten können das nicht und werden so aus Verletzungen zu Tätern.
    Die Forderung, alles und jedes bedingungslos zu lieben, und möglichst immer in diesem „Zustand“ zu verweilen, ist maßlos überzogen und nicht durchführbar, unmenschlich.
    Menschlich dagegen ist es, die eigene Befindlichkeit erst einmal wahrzunehmen, anzunehmen und zu achten – und dann erst kommt das Gegenüber. Mitsamt seiner Befindlichkeit.

    Diese rosaroten esoterisch verklebten Wattewölkchen bringen keinen weiter. Ich fürchte aber, das müssen erst mal ganz viele Menschen lernen. Dann sei es so.

    Aber, ganz wichtig, das obige ist genau der Punkt, der mich persönlich immer einen gewissen Abstand hat walten lassen gegenüber allem, was man im weitesten Sinne als „esoterisch“ bezeichnen kann. Diese ungesunde Einstellung, der Welt und dem Leben gegenüber.

  16. Hallo zusammen,

    die aktuellen Aktivitäten der Sonne zeigen wie immer ihre Auswirkung – Themen werden freigesprengt, die irgendwie auch kanalisiert werden wollen. Das wirkt sich bei jedem sehr individuell aus, da jeder einen unterschiedlichen Entwicklungsstand mitbringt.

    Eine meiner Lieblings-Allegorien ist „Der Apfel fällt vom Baume, wenn er reif dafür ist“. Die Bewertung anderer Menschen ist in diesem Kontext betrachtet völlig sinnfrei. Alle gehen ihren Weg der Entwicklung in ihrem Tempo mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Erkenntnissen. Wer bereits auf einen langen Weg zurückblicken darf, wird viel einfacher begreifen, in welchem Drama der Mensch „ganz unten“ startet und welche Herausforderungen es auf dem Weg „nach oben“ zu meistern gilt. Es geht um Bewußtwerdung.

    Das Thema der Liebe in all ihren Facetten zu erfassen, ist jedem Menschen erst nach und nach möglich – er befreit sich Stück für Stück aus seinen Ängsten und wächst genauso Stück für Stück in die Liebe hinein. Dieser Prozeß läßt sich nicht abkürzen, er ist an eigene Erfahrungen und stetiger Bewußtwerdung geknüpft. Braucht es dazu ein Handbuch? Jeder Tag von uns allen ist doch voll gepackt mit Entscheidungen handele ich aus Liebe mir selber + anderen gegenüber oder regiert doch eher die Angst und all ihre Derivate? Es geht um kein Müssen, sondern um Reflektiertheit – um Bewußtwerdung. Und dieser Prozeß läßt alle Erfahrungen zu. Der Weg ist das Ziel.

    Liebe ist der polare Aspekt zu Angst – Licht und Schatten bedingen sich und ringen umeinander. Beide Aspekte sind jedoch gleichberechtigt. Wer meinen Blog verstehen möchte, sollte auch die Texte lesen. Den Hinweis mit dem Buch habe ich bereits wiederholt. Ich kann die hier geäußerte Kritik oder auch die Hinweise verstehen, sie laufen jedoch ins Leere. Ich habe über all das bereits geschrieben. Die Diskussion von Briga + Germania hat leider sehr wenig mit meinem aktuellen Beitrag zu tun.

    Hier mein kürzester Beitrag, der m.E. alles auf den Punkt bringt:
    https://echnatom.wordpress.com/2014/05/23/was-befreit-uns-menschen-vom-menschlichen-drama/

    Es geht hier im Blog weder um ein Lieben müssen, noch um einen angeblich daraus resultierenden Druck „wenn nicht“ oder um rosarote Esoterik-Themen, die mit Licht und Liebe weichgespült werden. Ich versuche das Spannungsfeld zwischen Liebe + Angst aus unterschiedlichen Richtungen zu beleuchten, basierend auf der eigenen Erkenntnis: alles außerhalb von Liebe erzeugt genau die Dramen, mit denen wir alle – diese Welt – unaufhörlich zu kämpfen haben. Und da gibt es auch die Bereiche, die etwas mit einer einstigen Manipulation und nicht sichtbaren Kräften, genannt polarer Gegenspieler, zu tun haben. Wer diese Dramen satt hat, wird Antworten suchen. Ein paar gibt es vielleicht hier. Worte sind jedoch immer auch unzulänglich – einen Anspruch auf Perfektion oder Absolutheit erhebe ich hier nicht. Das macht dann auch den Unterschied zu meiner persönlichen Arbeit mit Menschen aus – im direkten Kontakt klären sich die Themen wesentlich schneller und präziser. Und auch hier ist das wichtigste Werkzeug die Liebe.

    Liebe Grüße

    Thomas

  17. Lieber Echnatom,
    wie jeden Morgen tauschen meine Frau und ich uns aus: „Wie war Deine Nacht?“
    Das Ritual zu der eigentlichen Frage: Gab es neue Erkenntnisse?!

    Mein Leben ist spätestens seit dem Jahr 2000 geprägt nach der Jagd zu Informationen zur Zeitqualität. Es hatte nachgelassen (Materie stand im Vordergrund), aber seit 2012 ist dies mein (überlebenswichtiger) Erkenntnis-Mittelpunkt.

    Daher bin ich Dir sehr dankbar für seine Beiträge, die meinen Horizont stetig erweitern. Ich liebe es, wenn Menschen aus Ihrem ureigenen Raum heraus formulieren. Dabei ist es für mich von Wichtigkeit zu erfahren, wie diese Erkenntnisse erlangt und formuliert werden und Informationen über die Tiefe (der Erfahrung) dieser (wie immer subjektiven) Erkenntnis zu erhalten.

    Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch auf der Reise ist: innerhalb seiner „Evolution des Bewusstseins“ ist er auf einer Bewusstseinsspirale positioniert, so wie der integrale Autor Ken Wilber dies in seinem Werk herausragend ausgearbeitet hat. Ich glaube (Wissens-Glaube) an die „ewige Philosophie“ (das Wahre, SCHÖNE, GUTE) und ich liebe die einzelnen Erkenntnisse von Persönlichkeiten zu diesem Thema.

    Dieser Anspruch und diese alltägliche Erarbeitung dieser Position ist nicht nur anstrengend. Durch den aktuellen materiellen Kontext (auch dies ist seit Jahren bei mir so) bin ich eigentlich eher durch diesen geformt. Die „Jagd nach dem Geld“ (und die Abwehr der Gläubiger) verseucht alltäglich diese vermeintlichen Erkenntnisse. Und viel schlimmer: betroffen nehme ich wahr, wie die Welt durch die Feinde der Menschheit strukturell konsequent vernichtet wird. Millionen von Menschen enden in der schlichten Barbarei in Zelten in der Wüste als Flüchtlinge oder sie leben in den gezielt destabilisierten Staaten im Dauerbeschuß.
    Nur selten schaffe ich es, all dies zu vergessen oder besser gesagt: mich im Hier und Jetzt auszudehnen. Evolution ist anstrengend.

    „Meine Nacht war unspektakulär.“ Wie jeden Morgen baue ich mich zusammen und suche online nach neuen Wahrheiten auf Facebook und in Blogs, freue mich über die Messungen zur Erdenergieerhöhung, informiere mich über den aktuellen Zustand der Sonne (wir haben verstärkt sehr massive Sonneneruptionen, die wiederum unser Erdmagnetfeld beeinflussen), lese mit Skepsis gechannelte Aussagen über das Ende der Kabale, sammle periodische astrologische Voraussagen sowie das wöchentliche Karten-Ritual und ich bin immer auf der Suche nach menschlichen Ereignissen zur Dokumentation der Kehrtwende in unserem gemeinsamen Drama, zusammengefasst unter dem Arbeitstitel „Aufstieg“.

    Und ich danke jedem Einzelnen, der uns seine Zeit zur Mitteilung auf den zahlreichen Internetseiten widmet. Und ich freue mich auch über neue Buch-Veröffentlichungen, die der Menschheit die Augen öffnet über Ihren seit Jahrtausenden andauernden versklavten Zustand.
    In meiner Studienzeit habe ich an europäischen Friedensmärschen teilgenommen. Dieses permanente gemeinsame wandern auf Straßen löste in mir einen Zustand aus, der mit dem Gehen eines Zen-Mönchs verwand sein dürfte. Ich wusste tief in mir, dass wir gar nicht anders können, als uns gemeinsam zu bewegen. Nach vorne, vorwärts, stetig, unaufhaltsam, zeitlos. „Wir lernen im Vorwärtsgehen“ ist hier eine wirklich schöne, wie ganzheitliche Wahrheit.

    Und so ist es auch jetzt. Alltäglich zweifelnd, suchend, und im Dialog mit Anderen zurückfallend in die Hoffnungslosigkeit um dann erneut die Wahrheitsperle zu entdecken und wertzuschätzen. Mag die Welt auch untergehen, ich habe Recht? Nein, aber mag die Welt auch untergehen, ich pflanze täglich meinen Apfelbaum.

    Unser Pfad wird deutlicher, auch hier Dank an Dich, Echnatom zu Deiner These zur Neutralität: die Aufforderung nach INNEN zu schauen und die unfassbare eigene Wahrheit zu fassen, zu formulieren, und uns allen mitzuteilen. Ich nutze diesen Blog, dieses zu tun!

    Und ich freue mich, wenn wir uns gemeinsam erinnern, dass es eben nicht DIE Wahrheit gibt. Aber es gibt für mich eine Art Hoffnungs-Wahrheit: „Wenn dies jeder tun würde“ – JA! Der Hundertste Affe – JA! Energieerhöhung – JA! Das goldene Zeitalter – JA!

    Zum Schluß erlaube ich mir den Hinweis auf meinen Roman „Honigsuche – Dein Ritual für den Aufstieg – Lebe Deine eigene Spiritualität“; (sowie auf die Facebookseite HONIGSUCHE und Twitter @honigsuche)

  18. Hallo Wolfgang,

    hat Freude gemacht deinen Beitrag zu lesen. Du vermittelst sehr intensiv – auch außerhalb von Worten – daß du seit langer Zeit deinen eigenen Gipfel der Erkenntnis erklimmst – aus eigener Kraft und Motivation. Es kommt gar nicht darauf an, daß wir alle zu den gleichen Ergebnissen dabei kommen, sondern daß die Freude am „Weg“ immer noch dabei ist – genau das kommt für mich rüber!

    Die Haltung der Neutralität ist im Alltag oft ein nützliches Werkzeug, sofern sie authentisch ist. „Nicht jedem Ball hinterher laufen“ ist gar nicht so einfach. Dem Gegenüber z.B. trotz ausgesendeter Aggression neutral begegnen zu können, bedarf schon einiger Übung, ist aber auch ein guter Gradmesser dafür, ob man in dieser Thematik oder mit dieser Person noch etwas zu klären hat – entweder nur in sich selber oder auch mit dem Du. Das sagt sich alles sehr leicht – in der Praxis des Alltages kommt dann die Abfrage. Allein die Erkenntnis für einen Menschen, nicht wie ein betroffener Hund bellen zu müssen, ist schon der halbe Erfolg.

    Liebe Grüße

    Thomas

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