Monat: Februar 2015

Der missbrauchte Mensch

Der längst überfällige Evolutionssprung – eine Achterbahn in Worten

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken.

Jeder kennt diesen Effekt – man will etwas grundlegend Neues tun, einen Wandel vollziehen unter neuen Vorzeichen, kommt aber nicht wirklich vorwärts. Das visionäre Ziel liegt hinter einer imaginären Glasscheibe und eine Tür auf die andere Seite lässt sich nicht finden. Woran könnte das liegen?

Zuerst einmal ist die Frage zu beantworten, was soll denn verändert werden? Die persönliche „Kleinigkeit“ oder geht’s um den großen Wurf mit globalen Auswirkungen? Liegt die große Vision im Reich des Unbekannten, dreht man sich schnell im Kreise. Alles, was man nicht kaufen kann oder jemanden fragen kann, wie es denn geht, bereitet Probleme. Vielleicht liefert der Blick zurück in die Menschheitsgeschichte eine Antwort darauf – für große und kleine unerreichbare Ziele.

Am Anfang war das Feuer… Bärenfell, Lagerfeuer, animalisches Verhalten, geringe Population. Irgendwann entdeckte der Mensch mehr und mehr im „Regal der göttlichen Möglichkeiten“ und bediente sich daraus. Aus dem Faustkeil wurde eine Stahlaxt, Pferde wurden durch Verbrennungsmotoren ersetzt – soweit alles bekannt. Heute leben wir also nicht mehr in Höhlen und auf Bäumen – sondern sitzen vor der Glotze und lassen uns die Welt erklären. Zwischen den Unterhaltungsblöcken wird irgendwie Geld beigeschafft, der Wanst befüllt, die Triebe befriedigt und selbstherrlich kommentiert, was im System Mensch so alles absolut unmöglich ist.

Was auf den ersten Blick nach echtem Fortschritt und Evolution klingt, hat für mich einen Gefrierschrankcharakter – „scheinbar alles an Möglichkeiten“ wurde fein säuberlich freigelegt, etikettiert und für die nahe Zukunft tiefgefroren – alles liegt in einer Starre, man bedient sich nur noch dieser vorhandenen Potentiale nach dem Fertigkostprinzip – wirklich Neues kommt nicht mehr hinzu. Warum ist das so? Bietet das „Regal der göttlichen Möglichkeiten“ keine bahnbrechenden Fortschritte für das Menschsein mehr oder steht der Mensch sich gerade selber im Weg?

Der Mensch hat sich zwar technologisch weiterentwickelt – die exponentielle Population scheint parallel zum Angebot an Waren und Dienstleistungen zu verlaufen – sein innerster Kern jedoch ist nicht sehr weit von dem einstigen Urmenschen entfernt. Stellt man den elektrischen Strom ab, kann man genau das beobachten – das Tier im Menschen kommt wieder zum Vorschein. Bei den einen aus blanker Not, bei anderen fallen „endlich“ alle ethischen Hemmschwellen. Jedes Krisengebiet legt Zeugnis davon ab, wo der Mensch in Wahrheit steht. In unseren „friedlichen“ Breitengraden dreht sich sehr viel um die Beschaffung von Geld. Menschen „prostituieren“ sich häufig am Arbeitsplatz – gehen „anschaffen“, um entweder nur zu überleben oder um den Luxus zu finanzieren, den sie für das Maß der Dinge im Leben halten. Würde man über Nacht das Geld abschaffen, der Mensch hätte seinen Lebensmittelpunkt verloren. „Wie komme ich jetzt an all die Dinge, die es nur für Geld gibt?“ Ist dieses Szenario nicht die Bankrotterklärung für die Evolution des Menschen? Ja – wir riechen heute etwas besser, tragen interessante Gewänder, verlängern mit immensem Aufwand unser Leben um ein paar lächerliche Jährchen, die Erfüllung unserer Wünsche ist nur einen Mausklick weit entfernt, wir fliegen in den Weltraum und können sogar seit einigen Jahrzehnten innerhalb weniger Sekunden diese blaue Kugel per Knopfdruck atomisieren. Und das war´s auch schon. Der Mensch lebt immer noch in einem Spannungsfeld aus Angst und der elementaren Befriedigung seiner Grundbedürfnisse. Ein Hamsterrad, das auf Konsum basiert und der Angst, nicht genug vom großen Kuchen abzubekommen.

Wer das System Mensch hinterfragen möchte, sollte einmal das Prinzip der materiellen Energieströme „elektrischer Strom + Geld“ auf das immaterielle Energiefeld, das uns alle umgibt übertragen. Auch hier gibt es immaterielle Kräfte, die in der Lage sind, Menschen energetisch zu manipulieren. Glauben werden das nicht viele Menschen. Und diejenigen, die über eine andere Form von Wahrnehmungsfähigkeit verfügen, berichten nur selten öffentlich darüber. Wer Beweise für die Wirkung dieser Kräfte sucht, muß sich nur das Spektrum der eigenen Gedanken- und Gefühlswelt, der familiären Auseinander- setzungen, Amokläufen an Schulen bis hin zu allen kriegerischen Konflikten anschauen. Das sind nur ein paar plakative Erscheinungsformen, die man einmal in einem neuen Kontext betrachten sollte. Der Mensch registriert all das, hinterfragt es aber nicht und akzeptiert vieles mit Phrasen wie „Leben ist nun mal so – ich selber kann da ja nichts ändern“. Ein perfektes K.O.-Mantra.

Satire Modus an:

Uga aga uga – der Faustkeil heißt heute Smartphone, das Feuer kommt aus der Steckdose und die Mammuts werden zwischen zwei Labberbrötchen in klimatisierten Höhlen verteilt. Die Illusion ist perfekt – wir haben es geschafft, wir sind die Giganten des Universums, die angeblich nach Höherem streben. Die evolutionäre Krone dieser Spezies Mensch zelebriert gerade den Wechsel von „3D nach 5D“ – ein Quantensprung in der Geschichte der Menschheit. Die Illusion der dreidimensionalen Höhle wird eingetauscht gegen eine fünfdimensionale Vollkasko-Scheinwelt, die vermutlich dem aufgestiegenen Neandertaler vorgaukelt, er ist Gott und seiner Erleuchtung etwas näher gekommen – eine vollkommen logische Weiterentwicklung also, die auf seinen bisherigen Errungenschaften basiert. Nach so viel Leid und Elend über die Jahrtausende hinweg, ist das jetzt ganz klar dran – wir wissen jetzt, wo es lang geht – von 3D nach 5D.

Gott schaute da wohl bislang nur teilnahmslos zu. Ähnlich dem irdischen DSDS – unten wie oben – Hermes lässt grüßen – schaut dieser alte Knacker sein tägliches DESDA – „Die Erde sucht den Aufstieg“. Zwischen den irdischen Werbeblöcken schaltet er dann seine Poppkornmaschine „Sonne“ an, die dann ein paar Flares zur Erde sendet und so ganz nebenbei den Menschen etwas „Bewußtseinserhöhung“ einhaucht. Der störrische Mensch jedoch hat da aber auch so seine Tricks: never change a running system. Neben seinen putzigen Atombömbchen Modell „Dir zeigen wir´s aber mal so richtig“ hat er da noch viele kleine Funkmasten aufgestellt, damit er jederzeit und überall jedem erzählen kann, was sich da gerade tut auf der Welt – Bildung ist nämlich wichtig. Wirklich gehaltvoll, was sich der Mensch so alles zu berichten hat. Und damit die Erleuchtungsversuche einzelner Abtrünniger sich nicht zu schnell verbreiten, sagt „HAARP und Co.“ den Menschen, was sie denken, sagen und fühlen sollen. Zur Sicherheit schützt man den Menschen vor den Auswirkungen der Sonne mit ganz dollen Flugzeugen, die den ganzen Tag Barcodes auf den Himmel zeichnen. Und weil der so gänzlich verwirrte Mensch immer öfter sein ach so überlebenswichtiges Geld ständig „verliert“, schafft man demnächst das Bargeld einfach ab. Das ist dann viel sicherer. Ein kleiner Chip unter die Haut und überall auf der Welt… und überhaupt, die „Nationale Sicherheitsanstalt NSA“ passt immer schön fein acht, dass dem Erdenbürger nix passiert auf all seinen Wegen. Ist das nicht eine schöne neue Welt? Wir Menschen sind an Genialität kaum zu überbieten. Wir bekommen jetzt sogar schon Besuch von auswärts – die Galaktische Föderation organisiert interstellare Bildungsreisen zur Erde – die Erdlinge wissen nämlich, wie der Hase läuft.

Satire-Modus aus!

Tja – wo fängt der Wahn und die Paranoia an, was ist von Menschenhirnen selbst erzeugter Blödsinn, was ist wahr in diesem gänzlich undurchschaubaren Weltensystem? Kennt wer die wahren Zusammenhänge und vor allem die Lösung? Ist das etwa keine Realsatire, wenn man abends die Nachrichten anschaltet und die Kugeln fliegen dort den Menschen um die Ohren und kurz danach kommt ein Hollywoodstreifen, der genau dasselbe zeigt? Was ist denn jetzt die Illusion? Ist die Trilogie „Matrix“ nur eine Illusion und unser armseliges Menschendasein etwa nicht? Wissen die Bescheid wo es lang geht im Leben, die das meiste Geld haben und 6,99 Milliarden sind nur zu blöde dazu?

Der Mensch ist ein von Angst geprägtes Wesen. Diese Macht der Angst steckt jedem mehr oder weniger in den Zellen. Auf diesen „Knopf der Angst“ muss man nur drücken und schon springt das arme Menschenkind in die gewünschte Richtung. Die Lemminge erzählen sich dann gegenseitig die Geschichte vom schwarzen Mann und stürzen sich vor lauter Angst lieber selber die Klippe hinunter – im Kollektiv tut man sich da irgendwie nicht so schwer damit. Schaut man sich die großen Staatschefs an, so steht den meisten die Angst ins Gesicht geschrieben. Gelb, braun, rot, schwarz – das sind in Wahrheit nicht die politischen Gruppierungen dieser Erde, es sind die Angststreifen der Unterhosen derer, die diese Welt regieren. Alle haben sie Angst sich in Liebe zu begegnen – buuuh – das Schreckgespenst der Liebe könnte die Welt vereinnahmen. Oh je – was, wenn das knappe Öl jetzt auch noch gerecht verteilt, statt teuer verkauft werden muss. Was – jeder Mensch soll tatsächlich die gleich hohe Qualität an medizinischer Behandlung erhalten müssen – wozu heißt denn dann noch die 3. Welt so; und dann die ganzen Kassenpatienten noch – alle sollen jetzt erster Klasse dürfen? Wer nichts isst, bekommt auch keine Karies und stirbt nicht an Verfettung – dieses Prinzip hat sich doch bewährt auf Erden. Und die Angst verscheucht man am besten mit richtig knalligen Waffen. Ach und die Lüge mit der Bildung. Wer nicht weiß, wovor er Angst haben sollte, der hat auch keine Angst – Problem gelöst.

Die Geschichte, die man den Menschen verkauft, muss nur gut genug sein, damit sie in blindem Gehorsam und voller Ehrfurcht in die gewünschte Richtung laufen – immer schön brav in Richtung Klippe. Unterwegs dorthin noch ein bisschen Unterhaltung einspielen und schon haben fast alle vergessen, wohin sie gerade rennen – irgendwer da vorne wird schon wissen, wo es lang geht. Vertrauen ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Leben. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder plötzlich hinterfragt, in welche Richtung da alle laufen. So geht´s nicht!!! Und so dreht sich das Rad der Inkarnationen von einer Epoche in die nächste – ohne wirklichen Evolutionssprung. Was sich verändert, sind nur die „Spielzeuge“ der Menschen. Auf unserer Evolutionsskala haben wir gerade mal unser Rasselchen gegen Buntstifte eingetauscht und versuchen uns im Malen nach Zahlen – und das am liebsten mit den kleinen Scheinchen, genannt Geld.

Man stelle sich nur vor, der Mensch erwacht aus seinem Dämmerschlaf und er begreift, dass man ihn… wie viele Äonen lang nur hat im Kreise tanzen lassen? Ne ne -der Ring durch die Nase bleibt – ab durch die Manege des Lebens. Wer vom Schöpfer einen echten freien Willen bekommen hat– ein Novum unter allem Leben da draußen – dem muss man nur vorgaukeln, was diese Freiheit höchstens wert ist. Das geht am besten mit Geld. Und schon macht dieser Einfaltspinsel Mensch genau das, was allen anderen sowieso vergönnt ist – er nutzt seine Freiheit nicht – gleiches Recht für alle eben. Immer diese Ungleichbehandlung im göttlichen Universum. Und denen unter den Menschen, die längst begreifen könnten, dass da mächtig was stinkt, denen bläst man etwas Weihrauch unter die Nase, summt ihnen gechannelte Nachrichten in die Ohren – ohne konkrete Inhalte, dafür mit tollen Namen und Perspektiven versehen. Man verblendet sie vor bunten Monitoren, kastriert ihr Gefühlsspektrum und ihren „6. Sinn“ mit Stress, Frustration, Leistungsdruck, Angst, Pornografie, Drogen und minderwertiger Nahrung. Und dann kommt die Krönung – der ultimative Schachzug, der zu 100% zu einem Matt führt: man blockiert ihre Herzen und lässt diese verkümmern. Der ungehinderte Zugang des Menschen zu seiner göttlichen Quelle ist somit versperrt. Die Illusion vom Getrenntsein von Gott ist perfekt. Die wenigen Menschen, die all dem widerstehen konnten, werden zu guter Letzt von ihren eigenen Artgenossen als Spinner diffamiert – die Masse hat eben immer Recht.

Äh – hätte ich jetzt den Satire-Modus an oder ausschalten müssen?

Und jetzt ganz ohne zynische Betrachtungsweise.

Die Mehrzahl der Menschen glaubt an eine höhere Macht – meist Gott genannt. Es gibt auch Menschen, die fühlen seit geraumer Zeit sog. Energieerhöhungen. Was das genau ist, lässt sich nicht exakt in Worte fassen, sie betrifft aber alle Menschen. Ich nenne das den Prozess des Erwachens. Ein schöner Beweis dafür sind seit einigen Jahren die neugeborenen Kinder – deren Wachheit, Potentiale, Entwicklungsschritte steigern sich. Die breite Masse der älteren Generationen scheint dafür unempfänglicher zu sein. Ob deren „genetische Antenne“ einfach nur zu unsensibel ist oder ob die von Menschenhand gemachten Beeinflussungen – gewollt oder ungewollt – der Grund dafür sind, sei dahin gestellt.

Der Mensch ist (noch) kein wirklich intelligentes Wesen. Er spielt gern mit Dingen, die er langfristig nicht überschauen und kontrollieren kann. Beste Beispiele sind die Kernenergie, die Genmanipulationen und jede Art von Umweltverschmutzung. Der Mensch ist jedoch von Geburt an ein herzliches, aber auch empfindsames Wesen, das auf Wärme, Zuwendung und viel Gefühl angewiesen ist. Genau in diesem Bereich liegt die Kernkompetenz der Spezies Mensch und auch sein Verderben. Der Mensch stürzt unaufhörlich über die Klippe seines Verstandes, anstatt sich intensiver mit seiner Kernkompetenz, dem Herzen und seiner Fähigkeit zu Fühlen auseinander zu setzen. Die Dramen der Elternhäuser und der äußeren Konflikte haben bisher noch jede Generation in ihrer natürlichen Entwicklung auf die ein oder andere Art zerstört. Gibt es überhaupt ein „ungestörtes Aufwachsen“? Wenn die Evolutionstheorie durchgängig stimmen würde, hätte der Mensch doch längst sein wahres Wesen entdecken und seinen Selbstzer- störungsmechanismus „auswachsen“ müssen. Ist aber nicht genau das Gegenteil der Fall?

Wird der Mensch nicht immer sensibler und damit noch anfälliger für Störungen in seinem Entwicklungsprozess? Kleinkinder wachsen heute mit einer allgegenwärtigen Funkbelastung auf, die naturbelassene Nahrung kommt immer seltener aus den eigenen Gärten, die mediale Dauerberieselung mit fraglichen Inhalten schafft dann sehr erfolgreich das „Verbiegen dieser immer feiner gestimmten Antennen“. Viele Eltern können ein Lied davon singen, sehen sich aber hoffnungslos überfordert einem System und der damit verbundenen Gruppendynamik ausgeliefert, die sie als einzelne nicht verändern können.

Früher war nicht alles besser – aber vieles hat heute seinen „natürlichen Charakter“ verloren. Gibt’s da einen Saboteur? Braucht es jetzt wilde Verschwörungstheorien und esoterische Konstrukte, um all das irgendwie erklären zu können? Der Markt ist voll davon – Wahrheit und Illusion geben sich da die Klinke in die Hand.

Wir reden hier von der sehr fragilen Spezies Mensch, die bekanntlich sehr leicht manipulierbar ist – und zwar freiwillig – aus den eigenen Reihen heraus. Eine sehr simple Variante ist der Bereich von Werbung und Marketing. Jeder weiß darum, alle akzeptieren es stillschweigend. Deren Erfolg sieht man sehr gut im Bereich der Mode – die Lemminge ziehen das an, was man ihnen sagt und selbst die Nonkonformisten rennen mehrheitlich in Jeans herum – jeder bekommt also perfekt getarnt und unbemerkt seine „individuelle Einheitskleidung“ verpasst.

Der menschliche Körper, unsere Hardware ist relativ robust und heilungsfähig. Die Psyche, unsere Software hingegen ist die menschliche Schwachstelle. Wo also würde man „einbrechen“, wenn man den Menschen manipulieren wollte? Und dann ist da noch das Mysterium des menschlichen Herzens – eine besondere Kombination aus Hard- und Software – der Motor des Menschen. Spezielle Gefühle und eine besondere Form von Intelligenz sind hier angesiedelt – auch der Zugang zu einer göttlichen Ebene. Religionen, Mystiker, im Grunde fast alle Mensch sprechen seit langer Zeit davon. Somit ist auch das Herz ein perfekter Ort für Manipulation.

Wer einen anderen Menschen oder auch sich selber vorsätzlich schwer verletzt oder gar tötet, schädigt seine eigene Seele ganz massiv – ein leider alltäglicher Vorgang weltweit und das, obwohl der Mensch intuitiv um die Konsequenzen weiß – ein Handeln wider besseren Wissens und Fühlens. Dieses widersinnige Verhalten hat mit Evolution wenig zu tun. Der Mensch bewegt sich auffallend lange in diesem Teufelskreislauf, ohne etwas Nachhaltiges daraus zu lernen. Der unaufhörliche Missbrauch des Menschen innerhalb seiner eigenen Spezies ist m.E. unnatürlich. Die Karmatheorie darf dann als Begründung herhalten – es klingt so schön schlüssig, wenn „wie du mir, so ich dir“ als ausgleichende Gerechtigkeit die knappe Antwort auf obige Frage liefert. „Leben ist ja nur ein Erfahrungsprozess, der jeder Seele einmal die Möglichkeit bietet, alles zu durchleben – Täter und Opfer bedingen sich deswegen – alles Polare hat seinen tieferen Sinn“. Dieser Theorie kann ich zwar bis zu einem bestimmten Punkt einiges abgewinnen, nur wird irgendwann die trillionste Wiederholung auch langweilig. Wer bitte soll denn da noch einen Erfahrungsgewinn herausholen? Ist nicht jede Perversion schon ausgiebigst durchlebt und als „Information“ vorhanden? Verhalten sich Tiere evolutionär so wie der Mensch und entwickeln sich grundsätzlich gegen ihre eigene Art? Nein – der Mensch jedoch soll dieser „göttlichen Systematik“ nicht unterliegen – Selbstzerstörung als Selbstzweck? Warum schafft es der Mensch nicht global die Sehnsucht, die seinem Herzen entspringt zu realisieren? Widerspricht das nicht dem Prinzip des 100. Affen, wenn viele nach ihrer persönlichen Glückseligkeit streben, dieses Streben aber eher in der üblichen Mittelmäßigkeit oder gar im Fiasko endet?

Was also, wenn der Mensch dringend ein Update seiner Software benötigt, um sein natürliches Potential wieder freilegen zu können? Einfach so hat es bisher ja wohl nicht geklappt. Dieses Update steht jedoch längst zum Download bereit. Das menschliche Herz besitzt dieses evolutionäre Update. Die Installation ist einfach und schwierig zugleich. Wer sich traut und dazu reif fühlt, muss alle Gedanken, Worte, Taten und Gefühle dauerhaft (24/7) auf die Schwingung der Liebe ausrichten. Eine echte Hürde.

Polar zur Liebe ist die Angst. Angst ist das Virus im menschlichen System, das alle anderen Virenableger wie Hass, Aggression, Destruktivität etc. erzeugt und nährt. Menschen, die nicht in die Liebe kommen, werden von der Angst regiert. Sie haben ein versteinertes Herz könnte man sagen. Die energetische Blockade des Herzens, gleich einer destruktiven Firewall, ermöglicht es erst dem menschlichen Verstand, eine Welt wie die unsrige zu erschaffen. Der Verstand wiederum erschafft nichts Neues – er verknüpft nur vorhandene Fakten zu scheinbar neuen Erkenntnissen. Die wahren evolutionären Neuerungen kommen immer aus der göttlichen Quelle – dem Master des Systems. Die Schnittstelle zur göttlichen Quelle ist das Herz. Wer in einer besseren Welt oder Dimension leben möchte, wird dieses Prinzip vollständig aus eigener Kraft umsetzen müssen.

Wir können lange darüber spekulieren und mutmaßen wer den Menschen einst versklavt und missbraucht hat – es hilft jedoch niemandem weiter. Der Sündenfall wurde nicht vom Menschen erzeugt – er ist nicht schuld. Der Mensch ist leider ein genetisch verstümmeltes Wesen, das bis zum heutigen Tag energetisch gemolken wird, gleich einer Blattlaus von Ameisen. Der Mensch ist der Wirt für einen Parasiten, der sich aus all den Energien nährt, die polar zur Liebe stehen. Damit der Mensch auch schön brav seine tägliche Energie liefert, wird er gemästet. Die Angst und ihre Derivate sind der beste „Energy-Drink“ dafür. Beseitigen lässt sich dieser Parasit nur mit der Kraft der Liebe. Das ist keine Metapher, sondern das Rezept für die Medizin, die diese Welt heilen kann im wörtlichsten Sinne.

Der natürliche Ausdruck des Menschen ist Freude und Harmonie. Dieses Ziel strebt er an, geht dabei durch alle Herausforderungen der Evolution innerhalb der Polarität, um Schlußendlich sein eigenes Gottsein wieder zu erobern. Evolutionärer Stillstand gehört nicht dazu. Alle destruktiven Verhaltensweisen, die diesen Stillstand fördern, sind nur Ausdruck der Krankheit Angst. Die Angst zerstört die Fähigkeit des Menschen zu fühlen und hochfrequent zu schwingen. Seine natürlichen spirituellen Fähigkeiten werden so unterdrückt, sein Herz dazu blockiert. Stattdessen wird der Verstand mit allen möglichen abstrusen Geschichten gefüttert, die den langsam erwachenden Menschen auf „Linie“ halten sollen. Mindfuck, Manipulation ist allgegenwärtig. Der Mensch manipuliert sich sogar selber und weiß nicht einmal, was er damit anrichtet. Und so offenbart sich auch die wahre Illusion im System Mensch: es ist die Angst mit all ihren Unterformen, die den Menschen in einem energetischen Gefängnis hält. Der Schleier dieser Illusion fällt, wenn die Liebe wieder Einzug im Herzen des Menschen hält und seine Gedanken, Worte, Taten und Gefühle davon Zeugnis ablegen.

Der Mensch lebt, ohne es zu wissen, in energetischen Clustern – Energiefeldern, mit denen er in Resonanz steht. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ sagt der Volksmund. Das Aufspüren und Auflösen dieser unsichtbaren Gefängniszellen wird eine der großen Herausforderungen auf dem Weg in die Freiheit sein.

Meinen Text musst du nicht verstehen oder glauben – im Grunde ist all das hier Gesagte eher unglaublich. Wenn du jedoch fühlen kannst, dass da etwas dran sein muss und es dich berührt, dann gehe dieser Spur nach und finde deine eigene Wahrheit heraus. Du findest sie zuerst in deinem Herzen. Dort ist deine Wahrheit und der Zugang zu deiner göttlichen Quelle zu finden. Wenn dein visionäres Ziel auch hinter einer imaginären Glasscheibe liegt und du die Tür auf die andere Seite nicht findest, dann könnte es an deinem blockierten Herzen und der damit verbundenen Angst liegen. Habe den Mut dich deinen Ängsten zu stellen – du befreist so dich selber und gleichzeitig diese Welt. Dein Schwert der Liebe läßt dich einen „Befreiungskampf“ führen, der niemanden wahrhaft verletzt und eine wunderbare Welt erbaut, statt sie zu zerstören.

Mehr zu diesem Thema in meinem nächsten Beitrag.

Gewidmet all den Mensch, die noch nicht wissen, was sie gerade tun.

Hier ist der Link zum Text:
https://echnatom.wordpress.com/2015/02/20/der-missbrauchte-mensch-2/

Hier „Das Herz – mehr als ein Organ“. Eine klasse Arte Doku über das neuronale Netzwerk des Herzens.

Wer sich intensiver mit den möglichen Ursachen des „Missbrauchs des Menschen“ befassen möchte, der schaue sich hier die Bücherliste unter Spiritualität die beiden kostenfreien Bücher von Rudi Berner an.

Bist du auch auf dem falschen Planeten gelandet?

Der Mensch transformiert sein eigenes System –
welche Kraft nährst Du jeden Tag?

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken.

Der Start in dieses Jahr 2015 war alles andere als leicht bisher. Das hat jeder für sich sehr individuell erleben dürfen. Energetisch wurde mächtig Druck gemacht. Die Zyklen von Anspannung und Entspannung wurden immer kürzer, dazu noch umso intensiver. Gerade die Ruhephasen waren gefühlt eher handverlesen. So manche Woche hatte etwas von einem Ertrinkenden auf hoher See – in letzter Sekunde kam dann dennoch eine rettende Planke zum Festhalten – bis zur nächsten Welle. Wer das ähnlich bisher so empfunden hat, wird sich vielleicht auch die Frage gestellt haben, ob es dabei immer nur um eigene noch unerlöste Lebensthemen ging oder ob da vielleicht auch ein übergeordneter Transformationsprozess am Wirken war?

Jede nachhaltige Veränderung auf Erden, egal in welche Richtung, wird immer über Menschen initiiert, die das entsprechende Potential in sich tragen. Vielleicht gehörst du zu diesen Menschen, ohne es zu wissen. Ein wacher Geist, ein offenes und reines Herz, die Liebe zu dir selber und der Erde sind beste Voraussetzungen dafür. Wenn du noch an dem Faktor Mensch scheiterst und dich wie auf einem falschen Planeten gelandet fühlst, dann liegt die Vermutung nahe, dass du bereits einer lichtvollen Kraft hier auf Erden dienst und das dazu notwendige Potential besitzt. Vielleicht bist du auch ganz „normal“ mit allen anderen ins Leben gestartet, hast dich ausprobiert mit Freunden und Familie und hast irgendwann gefühlt, dass dich das Leben in eine andere Richtung zieht – weg von allem bisher gelebten. Du hast den Mut aufgebracht, deiner Vision von Leben zu folgen, bist gegen den Strom geschwommen, hast die „große Herde“ verlassen, um deinem neuen Weg treu zu bleiben. Die „große Herde“ hat dich möglicherweise als E.T. klassifiziert und du bist jetzt mehr oder weniger undercover „im Auftrag des Herrn“ unterwegs. Nein, das wird jetzt keine Faschingssatire – so wirklich lustig ist die aktuelle Phase ja nicht – ganz im Gegenteil. Es kann sein, dass dir Butter und Brot vertrauter als Schampus und Kaviar sind und das oft verkündete Paradies auf Erden liegt irgendwo im Nirvana der esoterischen Industrie. Vielleicht empfindest du die aktuelle Zeit auch mehr als anstrengend, gleich einer Achterbahnfahrt gepaart mit Jojo-Modus ohne Stoppschild. Dann herzlich willkommen im Club. Es ist dein Club, den du einst gebucht hast, um ein paar „nette Erfahrungen“ zu machen. Es kann sein, dass du gerade „Ich haben fertig“ empfindest und die Taste nach dem Notaus suchst – „alles nur ein Traum, es wird Zeit zum Aufwachen“. Jetzt bist du richtig. Nein – du bist kein Opfer, auch nicht falsch gelandet, alles hat seine Richtigkeit. Es gibt da nur eine Kleinigkeit, die es zu realisieren gilt – in deinem Leben – die sehr vieles recht schnell verändern kann – und davon möchte ich kurz berichten.

Die vergangenen hundert Jahre mit ihren unzähligen Kriegen, geprägt von Gier nach Ressourcen, Genozid oder einfach nur dem nackten Ausdruck von Machtgebaren, waren auch immer Ausdruck des kollektiven Bewusstseins. Umso bemerkenswerter sind die vergangenen Monate, die einen Wandel im System Mensch erkennen lassen. Menschen bringen mehr denn je zum Ausdruck, was sie nicht mehr möchten. Es sind nicht nur die Spitzenpolitiker, die z.B. den Konflikt in der Ukraine versuchen friedlich zu lösen. Der erwachende Mensch kämpft gerade mit aller Macht gegen eine erneute Eskalation von Gewalt, die auf Menschebene keine Gewinner zurück lässt. Der Profiteur dieser globalen Konflikte war schon immer diese eine unsichtbare Kraft, die sich aus der Energie von Hass und Aggression oder einfacher gesagt – dem Gegenteil von Liebe – nährt.

Energetisch betrachtet werden dem Menschen mehr denn je die Daumenschrauben angezogen, um genau dieses Prinzip zu durchschauen. Der freie Wille lässt zwar nach wie vor jeden Exzess zu, der Zusammenhang von Ursache und Wirkung offenbart sich jedoch so deutlich wie nie zuvor. Auf der kleinsten Ebene, dem einzelnen Menschen, lässt sich das am leichtesten beobachten. Einen „sauberen“ Weg geprägt von der Haltung der Liebe zu gehen, ist teilweise extrem schwer und dazu noch alternativlos. Eine Entscheidung zwischen schwarz oder weiß! Das erfahren gerade die Menschen sehr intensiv, die sich zu 100 % einem lichtvollen Weg verschrieben haben – die Toleranzgrenze scheint immer mehr gegen Null zu gehen – ein täglicher Drahtseilakt, der alles abverlangt. Wer sich allzu leichtfertig den destruktiven Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten hingibt, erfährt sehr schnell den Sog einer herunterziehenden Kraft, die unaufhörlich neue Konflikte erzeugt – ein Teufelskreislauf, der Körper, Geist und Seele schädigt oder gar auf Dauer zerstört.

Ähnlich der Allegorie aus dem Film Matrix dient der Mensch als Nahrungsquelle für diese Kraft – bis zu dem Moment, in dem er sich von der alten Illusion des Seins abnabeln und ausschließlich der real gelebten Liebe zuwenden kann. Der Vergleich ist sicher nicht jedem Menschen zugänglich, zeigt jedoch, auf welches Ziel das System Mensch zusteuert. Der Mensch transformiert Stück für Stück sein altes System. Der ewige Tiefschlaf des Menschen geht in dem Moment zu Ende, wo er freiwillig das Licht der Liebe wieder anschaltet und diesem parasitären Opfer-Täter-Kreislauf ein Ende zu setzen vermag. Dazu ist nur ein einziger Schalter zu betätigen – der im eigenen Herzen eines jeden Menschen.

Der aktuelle Volkssport vom Anprangern der Missstände in dieser Welt ist bis zu einem bestimmten Punkt notwendig gewesen – ja gewesen. Der Zenit der erforderlichen Aufklärung ist längst überschritten und bewegt sich nun genau in dem Bereich der Energien, die es zu verhindern gilt: die Aufklärer sind energetisch betrachtet Teil einer Maschinerie geworden, die das Übel nähren, statt es zu verhindern. Die durch die Dokumentation der Missstände erzeugten Emotionen sind energetischer Kaviar für den polaren Gegenspieler. Nein – es geht nicht um eine Ignoranz dieser Themen, sondern um eine bewusste Haltung eines jeden einzelnen Menschen, die darüber entscheidet, welcher Pol im menschlichen Spiel des Lebens die meiste Energie erhält.

Im Alltag sieht das so aus, dass jeder bewusst einen Missstand wahrnimmt, ihn aber nicht mit Abscheu, Aggression, Wut etc. „versorgt“, sondern mit aller Aufmerksamkeit die eigene Lebensenergie auf das gewünschte Ziel lenkt, das als Alternative erkannt wird – z.B. Frieden in der Ukraine.

Die perfekte Haltung ist die Kraft der Liebe, die minimalistischste positive Haltung ist die Neutralität. In beiden Fällen wird so energetisch kein neues Öl in das ewige Feuer der Konflikte gegossen. Dieser alles entscheidende Vorgang geschieht zu Hause im „kleinen Leben“ eines jeden Menschen. Jeder einzelne Mensch ist somit systemrelevant. Das erwachende Kollektiv gibt so die neue Richtung vor.

Die persönliche Zielsetzung sollte vorrangig auf die eigenen Konfliktfelder gerichtet sein. Das Außen spiegelt nur den globalen „Zustand“ aller wieder. Die täglichen Konfliktfelder im persönlichen Umfeld nicht mehr mit der Angst eines ewigen Opfers zu füttern, erschafft die Lösung. Die aktuellen Energieerhöhungen sind genau dazu bestens geeignet. Der Mensch erkennt gerade wieder seine eigene Macht und entscheidet jetzt schneller denn je über seinen Himmel oder auch seine Hölle.

Dieser Prozess des Erwachens findet im Menschen statt – in seinem Herzen. Das scheinbar Banale ist die stärkste „Waffe“ dieser Erde – das Herz eines jeden Menschen trägt diese Kraft von Geburt an in sich. Das eigene Ego weiterhin nähren und die „Schuld“ immerzu im Gegenüber zu suchen und zu finden oder wieder Verantwortung für sich selber übernehmen, und die Kraft des eigenen Herzens sprechen lassen: alle destruktiven Gedanken, Gefühle, Worte und Taten nicht mehr nähren. Das tägliche Training ohne Leistungsdruck, dafür mit Freude und Kontinuität erschafft den Wandel. Der anfängliche Geisterfahrereffekt – das Los der Pioniere, die sich alleine unterwegs fühlen – hat auch eine angenehme Vorbildfunktion – immer mehr Menschen tragen so zu einem Wandel bei.

Erwachendes Bewusstsein entspricht dem Lichte Gottes, das den Menschen so lange erhellt, bis er wieder selber in sich den Ausdruck Gottes erkennt. Das Herz des Menschen ist der Ort der göttlichen Quelle, die unendliche Energien freisetzen kann. Das Ego des Menschen hingegen ist nur die Schnittstelle zum polaren Gegenspieler, der gleich einem Parasit Energie nur abzieht, bis zum bitteren und immer gleichen Ende.

Wer sich in diesen Worten wiederfindet, sollte so oft wie möglich Zeit in der Natur verbringen, Tageslicht oder gar strahlende Sonne tanken und den energetischen Schmodder des Alltages dort abschütteln. Tägliche Neuausrichtung von Gedanken und Gefühlen auf die eigenen Ziele, das Weglassen aller energetischen Räuber so gut es eben möglich ist, zusammen mit einer Reinigung und Aktivierung der Chakren können einfache Hilfsmittel sein. Das mag zwar lästig wie nächtliches Zähneputzen sein, spätestens mit den ersten Erfolgen wächst auch die Bereitschaft mehr für sich selber zu tun. Der Fundus an Hilfsmitteln ist groß.

So – das war jetzt entweder das Wort zum Sonntag für dich – gehört und vergessen – oder etwas in dir rüttelt mächtig am Fundament. Es gibt noch mehr von „Dir“ da draußen – mehr Menschen, denen es ähnlich ergeht. Es ist nicht der eigene Schmerz, der noch größer werden muss – es ist deine Sehnsucht nach einer besseren Welt, die alles verändern kann. Nur die Wahl deiner „Waffen“ entscheidet darüber, wo du gerade stehst im Leben. Ist es die Liebe, so ist es eine weise Wahl – das Wunder darf beginnen!

Motiviere doch deine Mitmenschen, es ist zu deinem eigenen Vorteil.

Hier ist der Link dazu:
https://echnatom.wordpress.com/2015/02/14/bist-du-auch-auf-dem-falschen-planeten-gelandet/

Der eigene Dimensionswechsel

Liebe und Dankbarkeit – eine Schlüssel-Frequenz

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken.

Die Veränderung der Sichtweise auf die Dinge im eigenen Leben – nicht die in der Welt da draußen – kann jetzt so manchem Erwachenden ein kleines bis großes Wunder präsentieren. Das scheinbar unendliche Beackern der eigenen Lebensthemen, das Hadern mit den Zuständen in der Welt, das Vermissen des eigenen Durchbruchs in eine bessere Dimension – all das kann sich jetzt wandeln. Ein Wandel, der sich nur im innersten Kern eines Menschen vollziehen wird.

Was es dazu braucht, ist eine Veränderung der eigenen Sichtweise und das Einschwingen auf die Frequenz von Liebe und Dankbarkeit. Der starre Blick auf die „Leinwand“ im Außen, erfüllt mit Erwartungshaltungen, Angst, Mangel, alten Verhaltensmustern u.v.m. darf dazu jetzt weichen. Das Kollektiv wird weiterhin auf diese „Leinwand“ starren, genährt von Hiobsbotschaften, Ängsten jeglicher Art, Wut und Enttäuschung über bestimmte Zustände, Heilsversprechen ohne Nährwert etc. Das Kollektiv „der Beobachter des quantenphysikalischen Experimentes Leben 2015“ erzeugt so seine eigene Realität – angetriggert von Kräften, deren Existenz weitestgehend unbekannt ist. Ein unsichtbarer Dämon kämpft mit aller Macht um seine Existenz. Wer mag, der sehe darin das Böse in dieser Welt, in welcher Form auch immer. Die eigentliche Ursache dieser Illusion jedoch sitzt in uns allen. Ein versteinertes Herz ist die Grundvoraussetzung für die Erschaffung all der Dinge, die der Mensch dem dunklen Pol zuschreibt. Über dieses Prinzip habe ich hinlänglich gesprochen.

Polarität in ihrer Ganzheit bedeutet jedoch auch die Ausgewogenheit von allem was ist – wo viel Schatten, dort ist auch viel Licht. Und genau darum geht es jetzt – das eigene Licht für sich zu nutzen. In meinen letzten Beiträgen habe ich versucht dieses Prinzip aufzuzeigen. Der Prozess des Erwachens bietet gerade jetzt den Menschen, die ihre Entwicklung aus eigener Kraft an diesem speziellen „Punkt im System“ voran gebracht haben, eine Chance, den eigenen Dimensionswechsel zu vollziehen. Das Wort Dimensionswechsel mag zu großartig klingen, ist es aber nicht. Meine Worte werden nur die Menschen erreichen können, die sich an diesem „Punkt ihrer Entwicklung“ befinden. Das ist nichts Elitäres, denn jeder Mensch wird diesen „Punkt“ erreichen – wenn er reif dafür ist. Ich könnte genauso schreiben „jetzt geht die Sonne für all diejenigen auf, die sich am richtigen Punkt der Erde dafür befinden“. Der Faktor Zeit existiert in dieser Betrachtungsweise nicht. „Wenn die Nacht am dunkelsten ist, steht der Tag am nächsten“. Wer dieses Gefühl gerade in sich trägt und gleichzeitig den eingangs beschriebenen starren Blick auf alle Ängste und Co. des Lebens verändern kann, der sollte jetzt versuchen, eine neue Sichtweise auf sein Leben zu integrieren.

„Die Krieger des Lichtes“ werden an diesem „Punkt“ ihre Waffen niederlegen dürfen. Der Kampf gegen sich selber, gegen die Illusion einer Übermacht im Außen, ist vorbei – aber nur an diesem „Punkt“. Es ist eine Art Auge im Wirbelsturm. Man sieht zwar das Toben im Außen, ist aber selber nicht davon berührt. Unsere sogenannte Realität verschiebt sich an diesem „Punkt“ – wenn wir das zulassen. Der Höllenkampf auf Erden verliert seine Bedeutung, die Aufmerksamkeit – unsere Schöpferkraft – richtet sich nach innen. Unser Fokus richtet sich auf alles, was Liebe dauerhaft ausdrückt und verkörpert – die Sichtweise, die Wahrnehmung ändert sich. Dieser Zustand ist geknüpft an eigene Entwicklungsschritte. Niemand kann sich „dort hineinbewegen“, ohne diese gemacht zu haben – es gibt keine Abkürzung, aber auch kein Scheitern.

Jeder, der diesen „Punkt“ erreicht weiß – er war alles – das Licht und die Dunkelheit. Das System Mensch wurde in allen Facetten durchlebt – ohne Wertung! Demut und Akzeptanz, gepaart mit dem Mut, die Liebe im eigenen Leben wieder an die erste Stelle zu setzen, erschaffen ein Gefühl der Dankbarkeit und Lebensfreude. Auch das kann man nicht einfach so machen. Jeder wird irgendwann diesen Moment erleben können und dürfen – das ist der Lauf der Dinge. Die Herausforderung für all die Menschen, die reif für diesen Moment sind, ist es jetzt, dieses Zentrum, das Auge des Wirbelsturmes nicht zu verlassen.

Bekanntlich wandert dieses Auge. Es sind die Momente in unserem Leben, wo wir sehr genau spüren, ob wir gleich wieder zurück in die Hölle, in unsere alten Verhaltensmuster stürzen oder ob wir mit unserem neuen Bewusstsein jetzt eine „Tür in eine neue Dimension“ öffnen wollen und können. Das Loslassen des starren Blickes in den eigenen Abgrund, einer noch sehr vertrauten alten Welt, ist der erste Schritt dazu. Möglicherweise kommen über das Außen und auch über die noch „blutenden, eigenen Wunden“ immer wieder Versuchungen hoch, mit den Waffen der alten Welt eine Schlacht schlagen zu wollen – aus einem Impuls heraus, gar nicht anders zu können. Diese Versuchungen gehören zu den ganz schwierigen Phasen, sich selber und seinem neu eingeschlagenen Weg treu zu bleiben. Keine „alte Waffe“ anfassen, kein altes Muster erneut aufleben lassen – der freie Wille, jetzt den Weg der Liebe gehen zu wollen und zu können, ist gefragt. Hilfreich ist es jetzt Menschen an der Seite zu haben, die diesen Weg schon gegangen sind oder zumindest nachvollziehen können, worum es geht.

Dieser „Geburtsprozess“ verläuft nicht immer glatt und das ist normal. Wer sich bereitwillig seinen eigenen Schatten zu stellen vermag und die aufbegehrenden Ängste dauerhaft besiegen kann, der „erlöst“ sich jetzt selber. Nicht einfach und dennoch vollziehbar – für jeden, der an diesem „Punkt“ steht.

Die Dankbarkeit für all das, was einen Menschen an diesen „Punkt“ gebracht hat – und nicht alles davon war einfach oder angenehm – ist zusammen mit der Fähigkeit, für sich selber und alle anderen Menschen Liebe empfinden zu können, ein Schlüssel für diese Tür in die neue Dimension.

Wenn das permanente Gefühl von Frieden und bedingungsloser Lebensfreude geprägt ist – auch bei auftretenden Widerständen – dann vollzieht sich gerade dieser Wechsel. Ort und Lebensumstände können identisch bleiben, aber das neue Empfinden bestätigt den Wechsel in einen energetischen Raum, der nur über die eigene Herzenstür betreten werden kann.

Ein vielleicht vergleichbares Gefühl ist der sogenannte Flow. Das Eins-Sein mit allem – alles fließt (panta rhei) – entsteht. Der biblische Hinweis darauf lautet: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“ und „Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“.

Diese Erfahrung ist also an eine besondere Qualität von Vertrauen geknüpft – das den Kindern vertraut und den Erwachsenen meist völlig abhandengekommen ist. Eine Herausforderung für jeden, die nicht mit dem Intellekt zu lösen ist. Gleichzeitig ist es auch kein Abwarten, sondern ein aktiver Prozess, der mit allen Sinnen, besonders dem Fühlen und dem freien Willen vollzogen werden will – mit allen Schatten im Gefolge – bis sie beginnen sich aufzulösen. All das macht diesen Prozess so schwierig. Man kann ihn nicht machen wollen und im Grunde auch nicht wirklich beschreiben. Ein Vorgang der geschieht, wenn der Mensch reif dafür ist und bereit ist, sich ihm hinzugeben. Ein Sterben und eine Neugeburt zugleich. Der Schlüssel für diese Dimensionstür ist eine Frequenz, in die der Mensch sich Kraft seiner Entwicklung hineinbewegt. Wer die eigenen Schwankungen von Liebe und Dankbarkeit in dieser Phase stabilisieren möchte, der nutze die Kraft eines Gebetes in vollem Bewusstsein, dass es eine Kraft gibt, die ihre Kinder wieder nach Hause zieht – wir erleben so die Hingabe an uns selber über einen göttlichen Akt der Gnade.

Die Zeit ist jetzt reif dafür und zugleich gibt es keinen wirklichen Zeitpunkt. Du wirst selber feststellen, ob dieser Versuch etwas in Worte zu fassen dich jetzt berührt oder auch nicht – beides ist ok. Du bist jederzeit richtig.

Hier der Link zum Text:
https://echnatom.wordpress.com/2015/02/05/der-eigene-dimensionswechsel/