Die Angst vor unserer eigenen Macht

Der nächste Krieg, die nächste persönliche Ohnmacht –
Über die energetischen Veränderungen und das Verspielen einer Chance

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken.

Je näher der Mensch seinem eigenen Licht wieder kommt, umso größer wird der eigene Schatten, den er selber erzeugt. Ein scheinbar übermächtiger Dämon verfolgt ihn bis zu dem Moment, wo er endlich innehält, allen Mut zusammen nimmt und sich dieser „schrecklichen Übermacht“ stellt. Es dauert dann eine Weile und gehört zu den schwierigsten Schritten auf unserer Reise nach Hause, bis wir erkennen, dass wir selber dieser Dämon sind. Zuerst schauen wir unserer eigenen Schreckgestalt ins Gesicht und erkennen doch nur das Böse im anderen. Wer jetzt Ursache und Wirkung zu erkennen vermag und sich seinem eigenen Schatten bereitwillig stellt, der erlöst sich selber aus diesem unsäglichen Teufelskreislauf – den Produkten unserer eigenen Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten.

Ein kleines Experiment verdeutlicht uns diesen Zusammenhang. Eine brennende Kerze einige Handbreit vor eine Wand stellen und im Zwischenraum die eigene Hand (Erstursache) von der Wand hin zur Kerze und wieder zurückführen. Der Schatten an der Wand (Zweitursache) wird umso größer, je näher die Hand (das Selbst) sich der Lichtquelle (Gott) nähert. Exakt das ist der Zustand der Menschheit.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der erste Schuss zwischen den USA, ihrem „Stellvertreter“ EU und Russland fällt. Ursache und Wirkung werden nicht beachtet. Die selbst produzierten Schatten werden bekämpft, statt beleuchtet und beseitigt. Der Macht der Waffen und den pervertierten und verdrehten Rechtsansichten wird mehr Kompetenz zugestanden, als dem simplen und effektiven Prinzip von Liebe, Wahrheit und Klarheit. Der Mensch knüppelt sich wieder einmal selber zu Boden mit immer gleichem Endergebnis. Zerstörung erzeugt Aufbau, erzeugt Konjunktur bis zum unvermeidlichen, erneuten Kollaps durch weitere Kriege. Unsere Geschichtsbücher sind ein echter retrograder Terminkalender – alles wiederholt sich, nur mit anderen Waffen und den immer gleichen Argumenten. Der Mensch bewegt sich auf dem Entwicklungsniveau von Kleinkindern im Sandkasten, die sich gegenseitig die Schaufeln auf den Kopf klopfen, in der Annahme, sie seien im Recht.

Der Mensch erschrickt vor seiner eigenen Macht, weil er nicht gelernt hat mit dieser göttlichen Gabe umzugehen. Statt seine Macht mit seiner Liebe zu vereinen, was einem evolutionären Quantensprung gleich käme, packt den Menschen in letzter Sekunde immer wieder die Angst, er greift doch wieder zur Waffe und schlägt zu, mit immer gleichem Endergebnis. Das Prinzip Kain und Abel ist eine Allegorie auf diesen Mechanismus.

Die ausländerfeindlichen Demonstrationen in Deutschland brechen gerade in sich selber zusammen und das zu Recht. Auch dieser Vorgang ist eine Allegorie auf uns selber. Es gibt immer wieder Demagogen in menschlichen Systemen, die den Schmerz der breiten Masse so geschickt manipulieren, dass sie wie Lemminge ihrem Anführer in den Abgrund folgen. Licht in dieses Dunkel zu bringen heißt jedoch, niemanden mehr zu verurteilen. Weder die wenigen Demagogen, weder die Lemminge, weder das vermeintliche Übel, was es angeblich zu bekämpfen gilt, weder die Politiker, Medien, Zuschauer und zu guter Letzt auch nicht sich selber – niemand braucht auf eine Anklagebank gesetzt zu werden.

Solange der Mensch sein Herz aus Angst verschlossen hält und dem Ruf des Geldes, der Macht, der Gier und all den Dingen, die wir unserer eigenen dunklen, noch unerlösten polaren Seite zuordnen müssen folgt, genauso lange wird dieser Teufelskreislauf existent bleiben. Es ist vollkommen unsinnig, gar kindisch, in diesem Tanz der Teufel einen Schuldigen ausfindig machen zu wollen. Es ist der Mensch selber, der unaufhörlich Ursache und Wirkung – Huhn oder Ei – verwechselt.

Der gesamte Hass, jede Aggression in dieser Welt ist nur die Summe all der Gedanken, Gefühle, Worte und Taten eines jeden einzelnen Menschen – ein Energie-Pool, den wir alle gemeinsam stetig füllen. Das morphogenetische Feld ist unser Fluch und Segen zugleich. Der Hass, einfach jedes dunkle polare Element in einem Menschen, wird früher oder später explosionsartig zum Vorschein treten. Wenn nicht über den jeweiligen Verursacher, dem einzelnen Individuum, dann über jemand anderen, einem Stellvertreter – irgendwo in dieser Welt. Die schwächste Stelle im System ist dazu prädestiniert diese „Fremdenergien“ auszuagieren. Es sind meist die Unterprivilegierten im System, die anfällig für diese Verführung sind. Aus der Vogelperspektive ist das leicht zu erkennen. Wer jedoch die Ameisenperspektive leben muss – das geht den meisten Menschen so – und in einem sozialen Brennpunkt lebt, mit eigener Armut, Gewalt, Unterdrückung etc. zu kämpfen hat, dem kann man wunderbar ein X für ein U vormachen. Die angeblichen Feinde sind schnell benannt, ein Selbstläufer beginnt sich in Bewegung zu setzen, mit immer gleichem Endergebnis.

Der Mensch pendelt unaufhörlich von der tiefsten Hölle – dort wo die Schatten noch klein sind, bis zu deren Ausgang Richtung Licht (der Dämon/Schatten ist immer der gleiche, nur seine Erscheinung/die Illusion wächst mit zunehmenden Licht), erschrickt dann vor seinem eigenen immer größer werdenden Schatten – er erkennt plötzlich seine Hölle – und fällt unweigerlich wieder zurück. Die Angst bleibt Sieger, die Liebe verliert.

Dieser Rhythmus hört erst dann auf sich ständig aus sich selbst heraus zu erzeugen, wenn die Macht der Liebe greift. Und das ist der wohl schwierigste Moment im Leben eines jeden einzelnen Menschen. Im Moment der größten Angst nicht reflexartig erneut zur Waffe zu greifen und sich so unweigerlich „zurück auf Los“ zu katapultieren – nein – es hier und jetzt endlich einmal mutig anders zu versuchen, das ist die Lösung: stehenbleiben – der eigenen Angst begegnen – und dann den erlösenden Schritt in das Licht – in die Liebe hinein zu vollziehen. Und das ist eine gigantische Herausforderung. Es ist leichter einen anderen zu töten, diese Erde per Knopfdruck zu atomisieren, als diesen winzigen Schritt – den Gang aus der eigenen Hölle heraus zu realisieren. Und damit ist die Frage nach dem „wie“ auch schon beantwortet. Es bedarf keiner geballten Demonstration zu Tausenden „gegen jemand oder etwas“. Das erzeugt nur einen immer größer werdenden Dämon auf der Leinwand des göttlichen Spiegels. Es ist in Wahrheit nur ein Kampf gegen sich selber – nur erkennen das nicht viele Menschen. Dieses Erdensystem ist ein gigantisches Spiegelkabinett, das einzig einem Zwecke dient: „Mensch erkenne dich selbst“.

Nicht mehr zu verurteilen bedeutet nicht, einem anderen keine Grenze mehr zu setzen – im Gegenteil. Eine Grenze muss zum eigenen Schutz gesetzt werden und dient dem Grenzübertreter sein eigenes Verhalten erneut überdenken zu können – solange, wie er eben dazu braucht. Es macht dabei einen gewaltigen Unterschied, ob beide Kontrahenten sich auf der Ebene von fortlaufendem Hass und Aggression oder einer neutralen bis hin zur perfekten Haltung der Liebe begegnen können.

Ja – auf der Ebene unseres Egos – in der Ameisenperspektive, in unserem eigenen Elend – da gibt es die scheinbar völlig zweifelsfreien Ungerechtigkeiten, die ein anderer Mensch, ein anderes System zu verantworten hat.

Wer in einem sozialen Brennpunkt leben muss, der lernt die Menschen sehr schnell kennen, die sich über Gewalt, asoziales Verhalten u.v.m. ausdrücken. Da spürt man sehr schnell die eigene Ohnmacht, da kommt auch irgendwann Wut hoch über die allabendlichen Schönredner im TV, die alles besser wissen und sich dabei am Geldtopf des Systems bestens bedienen. Auf den Pöbel herabschauen war schon immer eine Domäne der elitären Kaste, die ihre Verantwortung für das, was sich „da unten“ abspielt, zu keiner Zeit übernommen hat. Je größer der Verrat und die Ausbeutung am eigenen Volk jedoch sind, umso größer wird der aufgestaute Hass, der sich irgendwann irgendwo entladen muss. Dieses Prinzip hat weltweite Gültigkeit. Das ist das Spiel im Kleinen, das jeder Mensch irgendwann kennengelernt hat und sein eigenes Verhaltensmuster, um durchs Leben zu kommen, danach ausrichtet. Im Großen funktioniert das genauso.

Da gibt es Staaten wie die USA, die ihre Ideologie des Turbokapitalismus, ihre doppelmoralige Sichtweise von Recht und Ordnung jedem in dieser Welt versuchen aufzudrücken. Deren unaufhörliche Gier nach Öl und Dollars erzeugt jedoch genau den Schatten an der Wand, den sie auf so dramatische Weise bekämpfen. Der Kommunismus ist nur ein systemisch logisches Produkt in diesem polaren Spiegelkabinett. Je größer die Kommunismus-Phobie, umso größer wird der Schatten des Dämons auf der Leinwand des Lebens. Auf in den Kampf – Don Quijote (USA) und Sancho Panza (EU) reiten gegen die Windmühlen ihres Feindes (Russland) und in Wahrheit gegen sich selber!!! Mit Russland verhält es sich spiegelbildlich. Keiner dieser Mächte kann sich als armes Opfer hinstellen und seine Taten so rechtfertigen. Was die USA einst mit Kuba erlebten, ist heute die Krim, die Ukraine und die Nato Osterweiterung. Ein Erzfeind steht bedrohlich nahe vor der eigenen Haustüre – eine Reaktion wird erforderlich. Die Dümmste von allen wäre die Waffengewalt – die sicherste Fahrkarte zurück in die Hölle.

Gibt es letztlich Menschen, die die Verantwortung für all das tragen? NEIN.

Diese Welt wird nicht von mächtigen Menschen regiert. Es ist eine Kraft, die es versteht Menschen zu manipulieren. Diese Kraft bedient sich der Menschen, die in Schlüsselfunktionen stehen und lässt dann die Puppen nach Belieben tanzen. Ziel ist immer die Zerstörung, das Erzeugen von Hass, Aggression und Leid. Auch das ist eine Energie und von dieser Energie nährt sich diese dunkle Kraft. Manche nennen diese Kraft Archonten, andere sehen darin nur den Teufel. Fakt ist jedoch, dass dieser mächtige Mensch Gott auf Erden kein Opfer bis in alle Ewigkeit ist. Die Menschheit in Summe – in ihrer Einheit – wird ihren polaren Gegenspieler besiegen müssen und das aus eigener Kraft heraus. Solange der Mensch sich noch gegenseitig bekämpft und seinen wahren Feind nicht einmal kennt, so lange wird es Kriege auf Erden geben – von der Familie im Kleinen bis hin zum Weltenbrand.

Bevor dieses polare Spiel auf Erden begann, waren die grundsätzlichen Fakten bekannt. Ein allmächtiger Gott, der wiederum nur ein Teilaspekt einer noch größeren Gottheit ist, ging vorsätzlich in die Teilung und in die Unbewusstheit im Wissen, dass es kein Scheitern, keinen Tod, keine Schuld gibt. Der Mensch als Ausdruck dieses Gottes weiß davon nichts mehr. Der Mensch spielt seinen eigenen polaren Gegenspieler mit verbündeten Kräften aus einer nicht sichtbaren Welt. Für uns Menschen ist das der blanke Irrsinn, denn wir wissen nicht, was wir da gerade tun. Der Ausweg daraus heißt tatsächlich Liebe. Es gibt keine andere Kraft auf Erden, die dieses unerträgliche Spektakel beenden kann. Der Mensch schafft es jetzt endlich sein eigenes Licht in seinem Herzen wieder anzuschalten, um so Licht in seine eigene Dunkelheit zu lassen oder er erlebt weiterhin die Illusion vom Täter- und Opfer-Dasein.

Dieser Schritt in die Liebe hinein wird von keinem politischen Vorturner oder von einem Geldmogul an der Spitze unseres weltweiten Machtsystems erfolgen können. Es ist die breite Masse, die sich als ohnmächtig und hilflos einem scheinbar übermächtigen System ausgeliefert sieht, die diesen befreienden Schritt auf das Parkett des Lebens legen muss. Die breite Masse – wir alle – haben jetzt die Chance dazu. Unser aktueller Schatten ist gerade riesig – wir stehen sehr dicht an unserem Ur-Licht, am Ausgang der Hölle. Es ist nur ein kleiner Schritt für jeden Einzelnen, aber ein gigantischer für die Menschheit und der lässt sich nur in unserem eigenen Leben vollziehen. Es ist der Schritt auf unseren eigenen Feind hin. Das können ein Familienmitglied, ein Nachbar, ein einzelner Mensch in unserem Leben sein, der genau diesen befreienden Effekt erzeugt. Es genügt sogar diesen Schritt nur auf einer inneren Ebene zu vollziehen, wenn der „Feind“ sich auch weiterhin wie ein Arschengel gebärdet und die Handreichung, die Versöhnung nicht nehmen kann. Entscheidend ist unsere eigene, innere Haltung. Leben wir in Hass, Aggression oder in Liebe – die göttliche Leinwand in Gestalt eines anderen Menschen wird uns diese innere Haltung reflektieren. Und dieses Prinzip ist erbarmungslos – wie ein Spiegel eben. Die Erstursache – was sende ich aus – erzeugt die Zweitursache – unser Außen.

Wer sich zu intensiv mit den Produkten unserer Erdenhölle, den Missständen befasst, wird energetisch ein Teil davon. Das Entrinnen aus diesem Teufelskreislauf wird dann fast unmöglich. Man degradiert sich dann zum Zuschauer seines eigenen, langsamen Todes. Wer in dieser Welt etwas wahrhaft Positives bewegen will, muss sich zuerst wieder aus der eigenen göttlichen Quelle der Liebe nähren können. Ansonsten nährt er, trotz bester Absichten und vielleicht auch guter Taten, in Wahrheit nur den polaren Gegenspieler. Das eigene Verletzt-Sein, die eigenen Wunden des Lebens zu heilen, ist eine Grundvoraus- setzung, um mit der Energie der Liebe umgehen zu können. Wer dieses Gesetz glaubt umgehen zu können, befindet sich auch weiterhin in einem Täter-Opfer-Kreislauf. Das Karma-Prinzip funktioniert dann bis in alle Ewigkeit. Wer davon noch nicht genug hat – bitteschön – die Hölle Erde bietet dazu reichlich Übungsfelder. Mit dem Finger auf die vermeintlich Schuldigen zu zeigen ist ein Übungsfeld davon. Ignoranz und Gleichgültigkeit ein weiteres. Wer das, was er in dieser Welt aktuell vorfindet, wirklich satt hat, der ist jetzt reif für diesen alles entscheidenden Schritt. Das gilt für den jungen Menschen genauso, wie für den auf dem Sterbebett Liegenden. Dieser Schritt ist jederzeit möglich und an nichts gebunden. Sich selber und allen anderen verzeihen können, die aufgestaute Dunkelheit in Form von z.B. Wut – letztlich über sich selber – herauslassen, erzeugt die Erlösung. Im Laufe der sich so vollziehenden Heilwerdung zieht auch die Liebe wieder ein in das eigene System. Der Mensch erkennt sich selber, begreift, was er da so unendlich lange „gespielt“ hat und erkennt die neue Kraft von Frieden und Stille. Das ist die wahre Macht, um die es geht – die Macht der Liebe. Wer dann wieder über sich selber lachen kann, wird zu einem Geschenk für diese Erde.

Zum Lachen ist jedoch immer weniger Menschen zu Mute und warum? Seit Monaten wird fast täglich die Energie angehoben, das eigene Empfinden wird heftigst auf die Probe gestellt. Wer keine Ernegieveränderungen wahrnehmen kann, sieht zumindest die Konflikte im Außen und im eigenen Leben. Überall kommt der Betrug zum Vorschein, das System Mensch gerät aus den Fugen – wirtschaftlich, emotional, gesundheitlich. Diese Welt wird gerade in einen neuen Rhythmus gepresst – eine Veränderung von Schwingung und Frequenz, die auf Liebe basiert. Wer dagegen ankämpft, erlebt die Hölle seines Lebens – jeden Tag ein bisschen mehr – wie ein Frosch im Kochtopf. Wer den Absprung daraus nicht verpassen möchte, kann das genau jetzt tun. Abwarten führt zu keinem Erfolg. Ob „blaue oder rote Pille“ entscheidet gerade jeder Mensch für sich selber.

Wieder in die eigene Macht gehen und die eigene Liebesfähigkeit zum Ausdruck bringen, so gut, wie es jeder eben kann oder einem traurigen und vorhersehbaren Verlauf unserer nahen Zukunft einfach nur zusehen. Du hast jetzt die Wahl! Du hilfst unweigerlich mit durch deinen persönlichen Ausdruck von Liebe oder deren Gegenteil, wie unser aller Geschichte weitergeht.

Wenn Dich dieser Text berührt, bitte verteile in weiter – insbesondere auch an die Menschen, die keine spirituellen Texte lesen würden – das hier Gesagte betrifft uns alle.

Hier ist der Link dazu:
https://echnatom.wordpress.com/2015/01/31/die-angst-vor-unserer-eigenen-macht/

Hier im Blog findest Du viele ergänzende Texte – es ist ein Buch zum Thema.

Advertisements

13 Kommentare

  1. …. oh, oh , oh . . . .
    so ein berührender Text – – – DANKE !
    Ich werde ihn weitergeben – – – – und ausdrucken – – – –
    DANKE >>>>

    Herzens-Umreichungen von
    Irene

  2. Hey Tom, Meinem Empfinden nach hast du wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen und zwar punktgenau, mit jedem Satz ! Danke dafür !

    Ich ertappe mich dabei, wie meine jahrzehntelang aufrechterhaltende Hoffnung und überzeugte Zuversicht bezüglich des bevorstehenden Quantensprung der spirituellen Entwicklung der Menschheit zusehends ins wanken gerät, wenn ich mir die Sandkastenspiele so ansehe.
    Andererseits glaube ich auch leider daran, dass, um etwas Neues entstehen zu lassen, das Alte vollständig vergehen muss, da sonst das Neue, vermischt mit altem seinem Namen nicht gerecht wird. Bei diesen Gedanken werde ich von Traurigkeit erfasst, und es erschüttert mich zu sehen, wie wir gerade dabei sind die nächste Chance scheinbar zu vergeben. Ja, ich sage „scheinbar“, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. 😉
    Auch in dem Wissen, dass ich nicht weiß was zu unserem Besten ist, kann ich mich nur weiterhin in Geduld üben, versuchen innerlich gelassen zu bleiben, mich nicht besserwisserisch und/oder gewaltsam einzumischen und so gut es geht vergebend und liebevoll auf die Situation zu schauen, die letztlich ja meine eigene ist.

  3. Lieber Rene,

    die Neue Erde IST SCHON DA!

    Wie bei der Technik der Schicht-Malerei erscheint sie hinter der materiellen Welt – so wie in dem Film „Celestine“ an einer hervorragend guten Stelle gezeigt (an dem alten Steinkreis), wo sich die „Licht-Menschen“ in einer besonders schönen farbigen leuchtenden Welt befinden, aber dann die eine Protagonistin – weil sie einer Freundin in der festen „3D-Welt“ helfen will, mit einem kleinen Ruck sozusagen, dort wieder hineinfällt – – (farblich und schauspielerisch sehr schön dargestellt).
    Keinesfalls traurig sein!! Du hast doch die Wahl: leben in der Neuen Welt oder weiterspiellen in der altenWelt die scheinbar seit ewigen Zeiten andauernden Spiele von Täter-Opfer-Retter ….

    Wie beim Meer: die eine Welle fließt zurück, die neue Welle ist schon da – und an einer Stelle überschneiden sich beide eine „zeitlang“ . . . .
    All is well in all of creation!

    Herzliche Grüße
    Irene

  4. Danke, Irene, das hast du schön gesagt und prinzipiell sehe ich das auch so, schiebe es aber oft (seltsamerweise) absichtlich zur Seite – – – vielleicht um nicht ständig selig grinsend und lächelnd durch die Gegend zu laufen und dadurch aufzufallen 😀 .
    Was ich damit sagen will ist, dass ich es für mich aufgegeben habe Anspruch auf Besonderheit zu erheben, ein ganz normales Leben lebe und auch alle Gefühle zulasse, mit den Weinenden weine und den Lachenden lache, mich vom „spirituellen Fenster“ zurückgezogen habe, aus dem ich mich jahrelang so sehr hinausgelehnt habe und dabei mein dabei ablaufendes Ego-Spielchen nicht bemerkte. Jetzt, besser gesagt, vorläufig gilt: Weniger ist mehr.
    Gefühle zuzulassen heißt nicht unbedingt wieder Gefangener der 3D Welt zu werden. Es ist wichtig sie anzuschauen wenn sie da sind. Erst dann kann man sie wirklich loslassen und entscheiden welche Wahl man treffen will. Es ist sehr wichtig zu sehen, dass erstens Verdrängung nicht Überwindung ist, und dass zweitens – im Allgemeinen – Verdrängung sich lange Zeit geschickt und hartnäckig als Überwindung tarnt, und das befreit nicht… 🙂
    Bitte glaube nicht, dass ich ausgerechnet dir das jetzt unterstellen will, nein, und nix für ungut, das unterstelle ich in unverschämter weise allen, mich natürlich eingeschlossen… lol

    Liebe Grüße
    René

  5. Danke für eure Kommentare,

    mein Ziel war es immer, Menschen zu motivieren, in Umbruchphasen auch neue Wege einzuschlagen, besonders dann, wenn der Alte unerträglich wurde. In Bezug auf das sog. Aufstiegs-Thema sind seit Ende 2012 sicher etliche frustriert, weil das Ergebnis im Außen – so wie es von unzähligen Quellen verkündet wurde, teils sehr profitabel, ausgeblieben ist. Ich sehe hierin nur das Wirken unseres polaren Gegenspielers, der alles, nur nicht dumm ist. Ich verlasse mich in dem was ich schreibe und auch lebe, auf meine eigene Wahrnehmung. Was alleine im letzten Jahr, besonders in den Wochen der Vorweihnachtszeit bis heute energetisch zu spüren war, läßt keinen anderen Schluß zu, daß das System Erde einen heftigen Wandlungsprozeß erfährt. Es gibt derzeit, soweit ich das mitbekomme, nicht viele Menschen, die nicht auf die ein oder andere Art gebeutelt werden. Die Erstursache ist nun mal in uns begründet und nicht, wie viele hofften, im Außen. Das Außen wird zwangsläufig nachziehen müssen – das braucht Zeit. Sich selber in der aktuellen Phase nicht zu verlieren oder gar aufzugeben, sollte oberste Priorität haben. Es gilt immer noch: der Mensch denkt und Gott lenkt. Wir sind alle darauf angewiesen einen Weg zu gehen, den niemand genau kennt. Sich nicht verblenden zu lassen, gehört dazu. Wer das Hoffen auf Termine satt hat, sollte einmal den 21.12.12 vollständig ausblenden, jeden Text mit weiteren terminlichen Versprechungen oder Fragen wie „sind wir schon durch?“ ignorieren und stattdessen sich nur auf das Jetzt konzentrieren. Leben auch leben und nicht auf etwas warten. Mein Beitrag „Das Segel in den Wind hängen“ sollte das verdeutlichen – die Chance auf eine positive Veränderung ist für jeden gegeben – jeder seinem Entwicklungsstand entsprechend. Und nicht alle Veränderungen können wir sofort als gut bezeichnen – oft genug jedoch zeigt sich nachträglich deren positiver Gehalt.

    Und lachend durchs Leben gehen ist eine klasse Haltung – das bekommt man leider nicht jeden Tag hin.
    Das Verdrängen von Lebensthemen ist eine wirkliche heiße Kiste – aber wem erzähl ich das… 🙂

  6. Lieber René,

    danke sehr für Deine Zeilen.
    Ich stimme mit Dir in Allem, was Du schreibst überein. In Allem :=)

    Aktuell zeigt sich bei mir erstaunlich krass ein Lebens-(„Krankheits“-)Thema, das ich „im Griff“ ziu haben glaubte – haha – fast hat es MICH wieder im Griff —-
    Im Gegensatz zu früher habe ich – Gott (MIR) sei Dank inzwischen gelernt, mich dafür nicht mehr zu verurteilen und zu hassen. Es klappt immer besser, aus einem gewissen Abstand heraus bei mir selbst der Beobachter zu sein, was Emotionen – – und überhaupt Verhaltensweisen angeht.
    Nach Jahrzehnten Ablehnung des LEBENs l e b e ich seit einigen Jahren GERNE – – – das ist an sich schon DAS Wunder für mich. Ich forciere auch nicht mehr das „ganz bei mir ankommen“ – – – sondern versuche, alles, was mir begegnet – im Innen und im Außen – einfach nur anzunehmen, gleich-gültig, was es ist (nicht im Sinne von „egal“, ist mir wurscht und piepschnurze), sondern wirklich alles „gleich gelten“ zu lassen.
    Das ist eine super-interessante Erfahrung – – – täglich – – immer wieder neu ….

    Das Leben ist schööööön!!!! :=)

    Einen schönen Abend wünsch ich Dir
    Irene

  7. Lieber EchnaToM,

    danke auch Dir für Deine Worte!
    Sie tun mir richtig gut.
    Auch Dir stimme ich in allen Punkten zu und bin in Freude über diesen Gleichklang.. . . .
    Meines Erachtens ist das Thema mit der Selbstliebe das schwierigste – – – da gehört ja das Verdrängen auch mit hinein – – – – aber auch ich muss hier sagen: Wem sage ich das …. :=)

    In diesem Sinne grüße ich Dich und danke Dir nochmals sehr für Deine Texte, die erst vor kurzem zu mir gekommen sind ….. ;:)

    Einen schönen Abend noch
    Irene

  8. Die Zeit wird immer schwieriger, sich – subjektiv – ungünstigen Umständen auszusetzen. Und darin bestehen zu wollen, ist eine Arbeit und Last, die viel zu oft einem abgleiten lässt und so frage ich mich, ob es überhaupt lohnt, in der Auseinandersetzung mit bestimmten Widerspruch bestehen zu können.

    Wenn der Sturm zu stark wird, dann geht man ins Haus, sage ich mir nun.

  9. Zuerst einmal, vielen Dank für diesen wirklichen gelungenen Artikel – ich kann mich sehr gut darin wiederfinden und stimme zu wenn es darum geht auszustrahlen was man in seinem Umfeld reflektiert sehen möchte. Und doch habe ich eine Frage: Ich stelle mich mir selbst schon mein gesamtes Leben lang, in der Kindheit auf dem introspektiven, philosophischen Grübelweg, bewusster und begrenzt fokussiert auf einzelne Phänomene seit etwa 5 Jahren und ich habe eine Unmenge an Dingen in mir aufgedeckt und gelöst, habe Ängste besiegt, allen vergeben inklusive mir selbst und unerschöpfliche Liebe geben wiedererlernt und doch spüre ich, dass Dinge im Verborgenen bleiben, scheinbar nicht greifbar. Es ist für mich eher wie ein langer, manchmal schmerzhafter, manchmal amüsanter Prozess, kein einzelner Schritt. Ich bekomme feedback, wenn ich gut vorankomme, ich erkenne meine Aufgaben, bemerke wenn ich zurückdrifte. Das liest sich intesiv fast obsessiv, ist es aber keinesfalls sondern es ist einfach Bestandteil meines Lebens geworden „bewusst“ zu leben, wann immer es das Leben erlaubt. Wie löse ich Denk- und Handlungsschleifen, die sich hartnäckig meinem Bewusstsein entziehen? Bilde ich mir nur ein, dass ich eine gute Selbstwahrnehmung habe, bereit bin mich allem zu stellen oder ist die eine oder andere Verdrängung (aus potenziell bis jetzt unerkanntem Selbstschutz) so mächtig, dass es meine gesamte Kraft kostender Anstrengungen bedarf? Wann weiß ich ob ich nur kritisch denke oder ob ich routiniert anzweifle weil ich unbewusst gar niemandem mehr vertraue?

  10. Liebe Alexandra,

    deine Frage möchte ich im Kontext meines Blogthemas nur sehr allgemein beantworten. Tiefergreifende Analysen und Antworten würden den Rahmen hier sprengen.

    Das Bewußtsein gleicht der Spitze eines Eisberges, nur ein kleiner Teil ist uns Menschen zugänglich. Das Unbewußte macht den größten Teil des Eisberges aus, liegt „unter Wasser“ und ist nicht so ohne weiteres bis gar nicht zugänglich. Das ist der Bereich der Tiefenpsychologie – ein weites Feld, das dich ein ganzes Leben, wenn du es brauchst oder möchtest, beschäftigen kann.

    Wir Menschen werden maßgeblich über unser Elternhaus bis etwa zum 7. Lebensjahr maßgeblich geprägt. Verhaltensmuster, Denken und Fühlen finden dort ihre Prägung, die uns ein ganzes Leben lang begleiten. Hinzu kommen mögliche Verletzungen, Traumata aus der Kindheit, die dem Erwachsenen meist nicht mehr sofort zugänglich sind (Selbstschutz + Verdrängung).

    Das 50/50 Modell besagt – unsere Prägung entsteht zur einen Hälfte durch den aktiven Part unserer Erzieher und zur anderen Hälfte durch unseren Genpool – die Vorfahren lassen grüßen.

    Aus spiritueller Sichtweise (Reinkarnation) wählen wir bewußt vor einer Inkarnation unsere Rolle, d.h. Schwächen + Stärken unseres Wesens, alle Eckpfeiler unseres Lebens stehen fest und habe das Ziel bestimmte Lebensthemen und Erfahrungen damit zu machen, um daran zu wachsen.

    Verglichen mit einem Computer reden wir hier von den Tiefen des Betriebssystems, das dem Anwender verborgen bleibt, aber dennoch seine „Funktion“ ohne unser bewußtes Handeln ausübt.

    Wenn du Denk- und Handlungsschleifen zwar wahrnimmst, aber ihnen nicht entfliehen kannst, sind sie zumindest schon im Bewußtsein. Hier können dann bestimmte therapeutische Techniken greifen, die eine „Befreiung“ ermöglichen. Ob und wie schnell das gelingt, hängt ganz von der Thematik ab. Manches geht schnell, manchmal sind es Jahre, weil eine Vielzahl weiterer Themen bei der Aufarbeitung ins Bewußtsein rücken und nach Erlösung rufen – und manche Dinge nehmen wir wieder mit ins Grab – Neues „Spiel“ – neues Glück.

    Für einen bewußten und reflektierten Menschen ist der Austausch mit anderen Menschen ganz wichtig. Damit meine ich nicht die therapeutische Unterstützung, sondern den Austausch eigener Gedanken und Gefühlen mit Menschen auf gleicher Wellenlänge, ähnlich einer Supervision.

    Wer überwiegend alleine, selbstkritisch denkend und fühlend unterwegs ist bei der Betrachtung eigener Lebensthemen, der gerät sehr schnell in eine Sackgasse, eine Endlosschleife aus Projektionen, Ängsten, Mutmaßungen, Grübelei etc. – die Objektivität kann so verloren gehen. Der Mensch sucht sich deshalb häufig unbewußt eine Referenzperson, an der er sich messen und abgleichen kann. Der Verein, der Arbeitsplatz, die Beziehung kann so ein „Ort/Person“ sein.

    Dann ist da noch die Grenzlinie zwischen krankhaftem Verhalten und einer reinen Persönlichkeitsentwicklung abseits einer Diagnose, die es zu beachten gilt!!!

    Ein weiterer interessanter Bereich könnte die Thematik HSP – Hochsensible Persönlichkeiten sein – wirf einen Blick in die „Definitionen“ s.o.

    Meine Antwort ist lang, aber nicht abschließend. Viele gute Gespräche mit Menschen werden dir Stück für Stück Antworten liefern, um herauszufinden, was dich antreibt und bewegt. Ein Gespräch mit einem Therapeuten, den z.B. deine Kasse zahlt, kann auch hilfreich sein.

    Verwechsele Menschsein aber nicht mit einem Computer, den man nach Belieben mal einfach in die eine oder andere Richtung programmieren kann bzw. sollte. Der gesunde Bereich (keine Diagnose) der Persönlichkeitsentwicklung ist Mittel zum Zweck: um ein bewußtes und selbstbestimmtes Leben führen zu können z.B. im Ausdruck durch Musik, Sport, Beruf+Berufung etc. etc.
    Ich hoffe die Antwort ist nicht zu unbefriedigend.

    Liebe Grüße

    Thomas

  11. Lieber Thomas,

    Vielen Dank für diese doch umfangreiche Antwort – und wieder kann ich oft zustimmend nicken. Der Schlüssel hier mag wohl im Gespräch mit realen (nicht online) Menschen liegen. Obwohl ich ähnlich fortgeschrittene Freunde habe, ziehe ich es vor sie nicht in die Tiefen meiner Psyche einzuladen. Einschätzen zu wollen ob man „krankhaft“ oder „normal“ reflektiert, halte ich sowohl für unmöglich, weil in jedem Falle subjektiv, als auch für unsinnig, da wie von Dir erwähnt, sich jeder sein Lebens-Päckchen vorab schnürt. Meine Frage ist wohl eher: Wie weit muss ich gehen, damit mir ALL meine Fallstricke bewusst werden, damit ich befreit bin von ALLEM was mich daran hindern, in JEDER Lebenslage einzig mit Liebe zu agieren – ab wann wird der Drang sich dahingehend vollenden zu wollen, etwas, das lebenshinderlich ist? Man kann sein Leben verpassen, wenn man permanent in sich geht, ergründet, bewusst er-lebt,… Ja, wir müssen aus dem Sandkasten und die Liebe als Grundtenor anstreben, und ich kann bestätigen wie schön das Leben selbst in diesen Zeiten ist, wenn das eigene Umfeld so viel Schönheit zum Vorschein bringt, weil man genau das mit dem eigenen Verhalten hervorruft. Und doch frage ich mich jeden Tag: Was kann ich noch TUN damit wir alle hier durchkommen? Und dann gehe ich zur Arbeit, die all das symbolisiert, was nicht in Ordnung ist, um genug Sorglosigkeit zu gewinnen, die es ermöglicht dieses Liebes-Leben zu leben.

    Dir einen wunderschönen Wochenstart und vielen Dank für die Zeit und Gedanken, die Du meinen Fragen geschenkt hast.

    Alex

  12. Lieber Tom!

    dein Worte beeihalten viel Wahrheit – und das ist was die heutige Zeit ganz besonders benötigt. wieviel Mut und Kraft der persönliche Selbsterkenntnisprozess benötigt – kann a jeder an sich selbst erfahren – nun kann man sich vorstellen was der Menschheit noch bevorsteht…

    mir gings lang so – dass ich nicht verstehen konnte – wie so viele Mitmenschne die Dinge nicht so sehen können wie sie sind – dadurch hab ich mich selber in ein Ego-eck gestellt weil – ich und die Anderen…

    tatsächlich wird mir immer klarer – dass wir in unserem Verhalten – Sein und Denken – ein Produkt unterschiedlichster Programmierungen sind – Eltern – Vorfahren – Umfeld – Medien etc.

    wenn man so mit den Pensionisten redet – oder jenen, die knapp davor stehen – es wird auf die faule Jugend geschimpft – die wollen nicht – mir ham halt geschöpft etc. – wenn man dann die Energie dessen was da gesagt wird – sieht man – dass die meisten Menschen das was sagen – wie sie leben – zu welcher Gruppe sie gehören – nahezu 100 Prozent glauben – wieso

    weil es identitätsstiften ist – und wer das was zu sein scheint nicht länger glaubt – der verliert die Grenzen der Identität – ob das jetzt irgendeine Überebene oder Untereben oder die Unsrige ist – scheint nicht von Belang zu sein – den ohne Identität scheint es keine Kreation zu geben.

    wie so viele – ist es für mich nicht ganz leicht zu sehen wie die Menschheit und alles Mitleben an die Wand gefahren wird – und hier hast du schon auch recht – die Existenz ohne Wissen in der heutigen Zeit ist schwer zu ertragen – es sei denn man gibt sich vollkommen den Drogen – wie Arbeit – irgendein Glaubensystem – Drogen – Reizüberflutung hin – und das ein Leben lang – aber dann sind die stillen Momente schwer auszuhalten

    auch die sichtweise hier auf deinem Blog und das was wir sagen ist wieder gefärbt – am einfachsten ist es für mich in der Natur zu sein und nix zu sagen

    in dem Sinne – liebe Gruesse und guten Wochenstart

    Christian

  13. Hallo zusammen und danke für die reflektierten Rückmeldungen.

    @Alexandra

    Was du noch tun kannst?  Mir scheint, daß du vielleicht schon zu viel tust, zumindest in Bezug auf die Selbstbewertung „genüge ich denn irgendwann?“ Einfach nur du selbst sein und dein Leben jederzeit so zum Ausdruck bringen, wie du es für dich gerade erfassen kannst – mit Freude und Liebe zu/an dir selber. Qualität findet sich oft in der Einfachheit. Nicht das unendliche Hinterfragen zeigt „den richtigen Weg“. Ein guter Lehrmeister in diesem Punkt war meine Großmutter, eine einfache Frau, die ihr Herz für sich und Menschen entdeckt hatte. Sie hatte zwar die Gabe „des Sehens“, lebte damit aber ganz selbstverständlich, ohne den eigenen Alltag oder das große Ganze zu hinterfragen. Sie ruhte in sich, sie ruhte in Gott und meisterte ihr nicht gerade leichtes Leben. Ihr Kapital war ihr Herz und ihre Güte, die sie verschenken konnte. Sie hat damit Welt verändert – meine kleine Welt – und die Welt derer, die sich auch berühren ließen. Vielleicht ist auch das genau dein Weg und deine Qualität – Menschen ganz natürlich etwas vorleben, weil du es kannst und „bist“. Spiritualität ist für mich nur dann fruchtbar, wenn ich sie möglichst bodenständig in meinen Alltag integrieren kann. Unser Leben ist lange genug, um täglich daran zu wachsen. Der Prozeß des Erwachens, wie ich es nenne, sollte aber kein Selbstzweck sein, der mehr Fragen als Antworten liefert und das gelebte Leben zum Stillstand bringt, weil man seinen eigenen hohen Ansprüchen niemals gerecht werden kann. Unsere „Fallstricke“ dienen diesem Prozeß der Selbsterkenntnis – mehr nicht. Es geht nicht um einen „Reinraum (Computerindustrie)“ der völlig „staubfrei“ werden muß, um ein funktionierendes Endprodukt herstellen zu können. Leben ist polar – unsere Schwächen gehören genauso dazu und sie zeigen uns auch wunderbar unsere Stärken. Der Prozeß des Erwachens – auch mit dem hohen Anspruch an die Liebe und all den Themen, die ich hier im Blog versuche zu beleuchten – kann das Salz in der Suppe des Lebens sein – aber nicht mehr. Diese Haltung in die einfachen und „normalen“ Dinge des Alltages zu integrieren – einfach so – ist nach meiner Überzeugung das Ziel. Das Hinterfragen von allem darf das Leben nicht blockieren.

    Vielleicht inspirieren dich die Beiträge unter „Glück“
    https://echnatom.wordpress.com/personlichkeitsentwicklung-2/

    oder dieser sehr kurze Text
    https://echnatom.wordpress.com/2014/05/23/was-befreit-uns-menschen-vom-menschlichen-drama/

    @ Christian

    Ich kann dem voll zustimmen – all das Gesagte war oder ist Teil meines eigenen Weges. Letztlich kann man nur bei sich selber bleiben und Menschen ein „Angebot über die eigenen Erkenntniswege“ machen. Wer, was in welcher Qualität aufgreift, bleibt dem göttlichen System überlassen. Irgendwann erkennt man: „Bin ich Elefant, muß ich Elefant sein – bin ich eine Maus, muß ich…“ und das vollkommen wertfrei auf sich selber und seine Mitmenschen bezogen – das ist Gott auf Erden. So versuche ich mich über meinen Blog auszudrücken – natürlich geprägt/eingefärbt von meiner Sichtweise der Dinge. Die Natur samt Tierreich – abseits von Menschen – empfinde ich ebenfalls als den wichtigsten Ort sich zu regenerieren und Klarheit zu erlangen.

    @ posaunenschmalz

    Es lohnt sich auf jeden Fall – gerade bei Sturm das eigene Schneckenhaus zu verlassen. Es können die wichtigsten Momente im Leben sein, sich gerade jetzt diesen Herausforderungen zu stellen.

    @ shaumbrairene

    Die Selbstliebe ist ein ganz schwieriges Terrain und gleichzeitig auch das Fundament für alles im Leben. Wer sich selber nicht zu lieben gelernt hat, dafür aber „Mutter Teresa“ spielt, begeht den vielleicht größten Selbstbetrug im Leben. Celestine muß ich mir mal wieder ansehen.

    @ René

    Ich möchte dir widersprechen :
    Sei besonders – falle auf unter Menschen – und lächele, was das Zeug hält !!!
    Geht’s etwa um noch mehr ??? 🙂

    liebe Grüße

    Thomas

Kommentar verfassen - trau Dich + drücke Dich aus - Freischalten kann einige Std. dauern - sonnige Grüße Thomas

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s