Eine gesegnete Weihnachtszeit …

…wünsche ich euch allen.

Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich die Leistungen und Erfolge auf dem eigenen spirituellen Weg einmal vor Augen zu halten. Nicht alles erkennt man sofort als solche – aber „die Welt steht noch“ und ich glaube das ist auch ein Verdienst all der Menschen, die ganz bewusst ihren Fokus auf eine positive Lebenshaltung richten und ihre Spiritualität und Fähigkeit zur Liebe ganz bodenständig in ihren Alltag integrieren – jeder auf seine Art und Weise. Und das ist gut so.

Es sind nicht die Menschen im Rampenlicht, auf denen diese Welt ruht. Es sind die vielen Unbekannten und die stillen Menschen, die das Fundament der Welt verkörpern. Von „Aufstieg“ haben die meisten nie etwas gehört und dennoch kann sich dieser innere Entwicklungsprozess in jedem Menschen vollziehen – so wie es seinem Reifegrad nun mal entspricht. Die Früchte dieser Entwicklung sind sicher sehr unterschiedlich und bedürfen keiner Bewertung. Diejenigen, die selber erfahren haben, welche Kraft in den geistigen Gesetzen stecken, werden diesen Weg sehr bewusst gehen können, mit der Fähigkeit zur Selbstliebe und dem erforderlichen Respekt all denen gegenüber, die noch unbeholfen dabei sind, die Leiter der Erkenntnis zu erklimmen. Für die Welt mag das ein langsamer und mühseliger Prozess sein – für den bereits erwachten Menschen öffnen sich aber gerade jetzt „besondere Türen“, die auf der eigenen Herzensebene zu finden sind.

Wir können jetzt die Erstursache in uns setzen und mit etwas Geduld auch eine Entsprechung im Außen erfahren. Das mag nicht immer nach unseren Vorstellungen ablaufen, aber dieser Weg lohnt sich. Ein befreites Herz ohne Fesseln der Angst kann zu einem wunderbaren Weihnachtsgeschenk werden. Schaut einfach einmal zurück auf dieses Jahr und jeder Erwachende wird seine Entsprechung dieser Worte selber entdecken können. So manche Herausforderung löste sich mit Gelassenheit und mutigem Herzen. So mancher Verlust diente der eigenen Reife. Es lohnt sich auf dem Pfad der Liebe zu bleiben, auch wenn er nicht immer einfach zu beschreiten ist. Die Illusion vom „Kampf gegen jemand oder etwas“ war und ist immer nur ein Kampf gegen sich selber. Wer hierin zumindest die Haltung der Neutralität erreicht hat, ohne gleichgültig zu sein, der hat sich und die Welt bereits reichlich beschenkt.

Genau in diesem Punkt war und ist dieses Jahr 2015 eine besondere Herausforderung: die Gewalt und die Not der Menschen explodiert(e) überall. Die Dankbarkeit selber noch ein Dach über dem Kopf zu haben, gewinnt wieder an Bedeutung – so manches ist plötzlich nicht mehr so selbstverständlich, wie noch die Jahre zuvor. Der Begriff Wachstum muß von uns allen neu definiert werden. Der Konsum rückt allmählich in den Hintergrund – auch, weil ihn sich nicht mehr jeder leisten kann. Der Bewußtseinswandel schiebt sich, wenn auch sehr langsam, in den Vordergrund. Der Höhenflug des Menschen steht mehr denn je an einem Scheideweg. Wenn wir herzlich handeln, schaffen wir „Back to the Roots“ ohne globale Zerstörung, ohne „Wir hätten es besser wissen müssen“. Menschlichkeit und nicht das Geld müssen wieder oberste Priorität haben. Wie der weitere Weg in die Zukunft nicht funktioniert, haben wir uns bis heute selber bewiesen. Jeder einzelne Mensch, der dem zustimmen kann, ist jetzt gefragt.

Die energetische Zeitqualität ist – so wie die vergangenen Jahre auch – äußerst intensiv. Die letzten Monate waren geprägt von einem Klärungs- und Reinigungsprozess, der nicht immer einfach für jeden einzelnen war. Gleichzeitig schimmert eine „neue Perspektive durch den alten Schleier des Vergessens“. Wer das ähnlich empfindet, kann die kommenden Tage intensiv nutzen, denn die Energie, unsere Schöpferkraft, manifestiert sich immer deutlicher in unseren fokussierten Zielen. Nicht das Materielle steht gerade im Vordergrund – es ist das eigene Erwachen, das jeder hautnah am eigenen Leib erfahren kann – der reif dafür ist und es aus ganzem Herzen möchte. Kein Blick mehr zurück, kein Hadern und Zaudern mit etwas Vergangenem. Es ist wie der Schritt in die Gangway zu unserem privaten Flieger – wohin die Reise geht, ist noch unbekannt, aber das Ziel hat sehr viel mit echter Lebensqualität, die von Herzen kommt, zu tun.

Ja – Mut, Durchhaltevermögen und auch eine große Portion Hingabe ins Gottvertrauen sind das Ticket für den Abflug in diese Qualität. Es ist die Spitze einer menschlichen Pyramide, die sich für dieses Ziel qualifiziert hat – denn sie sind reif dafür. Weitere rücken nach und bilden eine neue Spitze – das ist der Lauf der Dinge. Das ist weder elitär noch außergewöhnlich, sondern ein Prozess der Reife, den jeder Mensch früher oder später selber zum Abschluss bringt. Wer an dem polaren Spiel „satt geworden ist“ und allem Leben und sich selber den Respekt zollen kann, genau an dem Punkt, wo er gerade steht, der ist bereit für den nächsten großen Schritt – wo und wie auch immer er sich vollziehen wird.

Das Spiegelprinzip ist die wohl größte Herausforderung und auch Chance unserer Epoche. Selber zu erfahren, dass wir die Erstursache von allem sind, braucht Mut, Zeit und Akzeptanz – ohne Schuldzuweisung und Selbstverurteilung. Ursache und Wirkung unserer eigenen Gedanken, Worte, Taten und Gefühlen reflektieren sich im Privaten wie im Globalen. Angst oder Liebe – diese beiden Grundelemente des fühlenden Menschen manifestieren ihre Ergebnisse. Es ist die Entscheidung eines jeden, welchem Pol er dient. Gemeinsam lässt sich dieser Weg leichter beschreiten, besonders im Erhöhen des eigenen Schwingungslevels. Wer es schafft, sich aus dem eigenen Lebensdrama zu befreien durch eine kontinuierliche Energieerhöhung, gepaart mit Stabilität, der wird gerade jetzt die Erfahrung machen können, dass mehr Licht vorhanden ist, als man glaubt. Dazu gehört allerdings auch, sich von einem destruktivem Weltbild fernzuhalten. Die Wirkkräfte des polaren Gegenspielers spürt man umso heftiger, je weiter man die Herde verlässt. Das ist ein Kraftakt, der alles abfordert, manchmal bis an die Belastungsgrenze. Der Lohn für diesen mühsamen Weg ist jedoch ein intensiver Bewusstwerdungsprozess, der einem rückschauend aufzeigt, aus welcher „selbsterschaffenen Hölle“ man gerade entkommen ist. Die selbst erschaffene Schwingungserhöhung ist der Schlüssel in die so zunehmende Freiheit. Auf keine Termine warten – es selber jetzt anpacken!

Egal wo auf der Welt du dich gerade befindest, du bist Teil eines großen Wesens, das sich Gott nennt und sich auch über dich zum Ausdruck bringt. Gott missbraucht sich selber nicht. Es liegt also auch an dir, ob du dich in diese dir vertraute Energie wieder einklinken magst, weil deine Zeit reif dafür ist oder ob du noch etwas Polarität durchleben möchtest. Finde heraus, wo du gerade stehst und was dir jetzt möglich ist. Der Weg nach Hause führt durch die Tür des eigenen Herzens. Es ist gerade die Zeit des „Türchen öffnens“ – hast du es schon bei dir versucht?

Ich wünsche dir eine gesegnete Weihnachtszeit und ein waches Jahr 2016 geprägt von dir.

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13 Kommentare

  1. Höre gerade Roxette – Listen to your heart (heul‘)… danke für deine ermutigenden Worte, das zurückliegende Jahr war wahrlich nicht einfach und ja ich werde weiter gehen zur Spitze auch wenn viele mich wieder nach unten stoßen möchten … auch dir eine gesegntes Weihnachtsfest lieber Tom, Licht und Liebe, Brigitte

  2. Mein schönstes Geschenk. Sind seit 27.11.1959, also an meinem Geburtstag(ergibt in Rechnung die unendlicheacht) meine heilenden Hände…. Danke

  3. ….danke für deine weisen, lieben Worte und Gedanken. Finde meine darin ….und ich glaube so harmonieren wir alle immer mehr miteinander und öffnen so unser kollektives Herz…. wie wundervoll….Sei gesegnet lieber Tom

  4. Das schönste Geschenk für mich ist es, verstanden zu werden. Danach sehnt sich alles in mir.

    Es brauchte lange Zeit, um zu verstehen (mit dem Verstand zu begreifen), daß dies beinhaltet mich selbst zu verstehen (alles in Dir ist). Erkennt man sich selbst, hat man für alles Verständnis – nichts ist mehr fremd.

    Frohe Festtage!

  5. Hallo und Guten Morgen,

    herzlichen Dank für diese wunderbaren Worte!
    Sehr schön finde ich hier beschrieben und konzentriert zusammengefaßt, was ich selbst auch so erlebe.
    Ja, wir gehen weiter – mitten im Göttlichen Schreiten des CHRISTUS-Bewußtseins – mitten im pulsierenden Herzen der Göttlichen Quelle – – – in Klarheit und zutiefst berührender Unschuld – – – UNSERE NEUE Erde erschaffend – – – – das Lichttor nach 2 0 1 5 durchschreitend – – – –

    Irene

  6. Lieber Tom
    herzlichen Dank für diese Seiten!
    Ich lese schon einige Zeit mit und freue mich über das was ich sehe.
    Wünsche allen eine Freudvolle Zeit mit einem kurzen Gedicht zum Einstieg.

    „Hinter der Tür“

    hinter der türe da glaubt man zu sehn
    was einem verborgen
    und hindert zu gehn
    man glaubt da zu finden
    was man lange gesucht
    was nicht zu erkennen
    doch schon lange gebucht
    hinter der tür von armut zu sein
    kann doch nur reichtum und glücklich sein sein
    hinter der tür von hässlich ist schön
    von dunkelheit licht, von nichtwissen, verstehn
    bist du dir sicher es wird alles so sein
    dann schreite hindurch, komm bitte herein
    denn hinter der tür
    die dich trennt von dem sein
    das du ersehnst steht mitten drein
    die tür des bewusstseins sie weist dir den weg
    und hinter DER tür geht er weiter
    DEIN weg.

  7. Danke dir, du hast all das formuliert, was ich auch wahrnehme und worüber ich schon einiges geschrieben habe … ein leichtes Weitergehen und auch dir besinnliche Tage 🙂

  8. Aktiv, kreativ, begnadet, im Sein unterwegs – das seid ihr ! Vielen Dank für diese wunderbaren Kommentare. „Gemeinsam sind wir stark“ sagt man – und da ist viel Wahrheit darin. Nur nicht beirren lassen derzeit. Als Mensch kann man nicht alles machen – dieser Gott legt auch seinen Anteil unter den Tannenbaum – die alten Denk- und Gefühlsmuster immer mehr verabschieden, hilft beim Entdecken der kleineren und größeren Geschenke.

  9. Hallo
    einen kleinen Auszug aus dem Büchlein „Dein inneres Kind“ möchte ich euch gerne unter den Weihnachtsbaum legen. Wenn Tom möchte gern das gesamte.( es ist unveröffentlicht und für jeden kostenlos ) Es ist eine in einfachen Worten vorgetragene Einführung zur Bewusstwerdung des Ich Bin.

    …..Heute habe ich mich auf unsere Schaukel gesetzt und den anderen beim Spielen zugeschaut. Das war schön! Eine besondere Freude, viele Freunde um sich zu haben. Ich habe die Augen geschlossen und meine Freude ins Herz geschlossen. Mir war so, als könnte ich fliegen. Immer höher und höher bis in den Himmel. Dort waren Engel, die haben mich freudig begrüßt und fragten, warum ich so lange gebraucht habe, zu kommen. Die Einladung zu ihrem Fest sei schon lang abgeschickt. Komisch, das verstehe ich nicht. Ich habe keine Einladung bekommen. „Doch, doch das hast du“, sagten sie, „nur du hast sie immer wieder zurückgeschickt, mit der Aufschrift: Komme bald, muss noch was erledigen.“
    „Na gut, jetzt bin ich da und habe ganz viel Freunde mitgebracht“,, sagte ich und fragte wo ich denn überhaupt sei. Die Engel meinten nur: „Schau dich um und rate mal!“
    Ich schaute mich um und sah einen Spielplatz – so, wie unseren. Auch hier gab es einen See, wunderschön, und viele andere Sachen zum Spielen. „Ein Spielplatz?“ „Ja, genau, und wir planen wie du eine Party!“
    „Na, das ist ja super. Und ich werde da eingeladen?“ „Ja, sicher“, meinten sie, „du bist doch unser Ehrengast!“ Was sagt man dazu? Ich, ein Ehrengast, da war ich erst einmal sprachlos.

    Und schwupps, war ich wieder auf der Schaukel und öffnete meine Augen. Sofort erzählte ich meinen Freunden davon.
    „Wir wollen mit, wir wollen mit!“, riefen alle durcheinander, als ich ihnen vom himmlischen Spielplatz erzählte. „Ja, sicher, wir gehen alle zur Party und wollen die Engel kennenlernen.“ Ich möchte auch gern wissen, was das für ein See ist, den es dort gibt. Der hat eine ganz andere Farbe als unserer und wenn man ihn nur ansieht, könnte man die ganze Welt umarmen. Ist das nicht herrlich? Wir werden uns jetzt besonders fesch machen und lassen unsere Gastgeber nicht länger warten.

    Wir kommen mit Luftballons voller Freude zur Spielwiese der Engel und die herzliche Stimmung und Vorfreude nehmen kein Ende. Was für eine Begrüßung! So etwas habt ihr noch nicht gesehen! Als wir auf der himmlischen Spielwiese eintreffen, werden wir empfangen wie Könige. So viele Lichter, bunte Laternen und sogar ein Feuerwerk gibt es zu sehen.
    WILLKOMMEN, WILLKOMMEN, WILLKOMMEN. Wir singen Lieder der Freude und umarmen uns in Liebe. Es ist, als würden wir uns schon ewig kennen und nach langer Zeit endlich wiedersehen.

    Beim genaueren Hinsehen erkenne ich, dass die Engel genauso aussehen wie wir. Nur sie glänzen und strahlen. Wir alle besichtigen den wunderschönen Spielplatz und versammeln uns vor dem herrlichen See. Einer der Engel tritt hervor und sagt: „Wer möchte, kann im Wasser der Glückseligkeit ein Bad nehmen“ und alle springen mit Juhu und Hurra ins herrliche Nass.
    „Es gibt kein WENN und ABER, kein MUSS oder DARF, kein URTEIL und keine SCHULD, nur SEIN. Dieser See der Glückseligkeit ist immer für euch da und jeder, der möchte, kann zu uns kommen und darin baden. Den Weg kennt ihr ja und wir werden euch in Freude begleiten“ spricht der Engel nach dem Bad.

    Wie herrlich, an einem so schönen Ort willkommen zu sein! Es liegt nur an uns, ob wir wollen oder nicht. Ich und meine Freunde haben beschlossen, eine Weile hier zu bleiben und alles zu erforschen, was es hier zu erleben gibt. Eigentlich ist es der gleiche Spielplatz wie unserer und doch ist es ein vollkommen anderer. Die Farben, das Licht, die Luft, alles ist erfüllt von Fröhlichkeit und Lachen, von Liebe und Dankbarkeit, von Herzlichkeit und Geborgenheit. Das muss man gesehen haben!…..

    Wir alle haben einen kleinen Engel in uns, der uns helfen möchte, ein großer zu werden. Es beginnt mit der Freude, führt über die Unbeschwertheit zur Glückseligkeit und bereitet uns vor, das wahre Selbst zu erkennen.
    Das innere Kind mag verletzt oder zornig sein, doch habe ich es einmal gefunden und mit ihm am Spielplatz gespielt, seine Freundschaft wiedergewonnen, zeigt es mir den Weg zur Freude. Die Freude (Liebe) verwandelt das innere Kind zum Engel und der kleine Engel zeigt uns den Weg zur Glückseligkeit. Da können wir üben, unser wahres Selbst zu leben. Es wird nicht immer so reibungslos klappen, doch wir haben unzählige Begleiter, die uns helfen. Manchmal schicken sie uns wieder zurück auf die Spielwiese der Unbeschwertheit, um mit Freude einen neuen Versuch zu starten. Doch das ist dann immer seltener der Fall. Wenn unser Selbst gelernt hat, selbst seine Entscheidungen zu treffen, hat es seinen Platz in Glückseligkeit sicher und braucht keine Hilfen mehr. Alle sind eins. Um das zu erkennen, haben wir alle Zeit der Welt, denn Zeit gibt es nicht.

    Dieser Traum der Spielwiese des inneren Kindes ist mit dem Aufwachen zuende, aber ein paar Worte hallen noch in meinem Kopf nach:

    Die Gegenwart besucht die Vergangenheit und verändert sie.
    Die veränderte Vergangenheit beeinflusst die Gegenwart.
    Die veränderte Gegenwart gestaltet die Zukunft,
    die wiederum die Gegenwart besucht.

    Fröhliche nein Glückselige Weihnachten

  10. Hallo Christa – ich vermute, es ist dein Werk – vielleicht hinterläßt du einen Link auf deine HP (die sieht interessant aus), sofern die Geschichte dort zu finden ist. Ich hatte beim Lesen sofort Bilder zum Film „Hinter dem Horizont“ mit Robin Williams im Kopf.

    Die Freude ist nach meinem Empfinden speziell heute bzw. in diesen Tagen wie ein Schlüssel zur Herzensebene und könnte einigen Menschen gerade weiterhelfen – vielleich ja auch deine Geschichte. Danke schon mal !

  11. Ein Weihnachtsgeschenk der Fantasie für Euch und danke für deine Seiten Tom

    ……Nach dem Bad in Glückseligkeit kann das Fest und somit das Kennenlernen beginnen.

    Der erste Engel, der sich zu Wort meldet, sieht aus wie mein Freund, die Wahrheit. Er erzählt: „Als erstes sollst du wissen, wir sind hier auf einem Spielplatz. So, wie du das innere Kind eines Menschen auf einem Spielplatz der inneren Kinder spielst, so spielen wir hier auf einem Spielplatz der inneren Kinder der großen Engel. Ein Beispiel: Die kleine Christa spielt am Spielplatz der inneren Kinder der Menschen, die große Christa spielt am Spielplatz der inneren Kinder der Engel usw.“
    Na? Da muss ich erst noch mehr nachdenken, um das zu verstehen.
    „Soll das heißen, dass die große Christa auch auf einem Spielplatz spielt? Komisch. Ich dachte sie ist groß und braucht nicht mehr zu spielen?“
    Der Engel meint dazu: „Vor lauter Aufgaben hat sie es nur vergessen, dass sie sich auf einem Spielpatz befindet und eigentlich viel Spaß haben sollte. Wir sind da, um sie immer wieder daran zu erinnern. Wir helfen, wo wir können, wenn sie sich an uns erinnert.“
    Um das Ganze besser zu verstehen, frage ich den Engel, warum wir sie nicht sehen, wenn wir auf unserem Spielplatz spielen, und er sagt dazu: „Alle Spielplätze sind nebeneinander, wie in einer Stadt, da gibt es auch viele Spielplätze und man kann immer nur auf einem spielen. Du kannst dir das so vorstellen, wie zum Beispiel eine Zwiebel. Es gibt viele Schichten, zwischen jeder Schicht ist eine dünne Haut (ein Spielplatz). Möchte ich auf einen neuen Spielplatz, muss ich die Zwiebel schälen. Du wirst mich jetzt fragen, wie du dann hier hergekommen bist. Ganz einfach: Du hast in Unbeschwertheit gebadet und deine Freude ins Herz gelegt, das war das Schälen der Zwiebel. Jetzt hast du in Glückseligkeit gebadet und hast wieder die Zwiebel geschält.“

    Daraufhin meldet sich ein Engel, der wie mein Freund, das Vertrauen, aussieht. Er erzählt: „Nicht die Engel kommen zu dir, es ist umgekehrt, du kommst zu den Engeln. Wer in Unbeschwertheit badet, wird eine Einladung erhalten, wer in Glückseligkeit badet, braucht keine Einladung mehr, denn er kennt den Weg.“

    Es kommt der Engel der Dankbarkeit dazu und erzählt weiter: „Hier auf der Spielwiese der Glückseligkeit kann man sich in Vertrauen, Dankbarkeit, Herzlichkeit und Geborgenheit in Harmonie üben. Hier gibt es keine „Fehler“, die man machen könnte, oder Pflichten, die zu erfüllen wären. Hier erblüht die bedingungslose Liebe zu einer wunderschönen Blume.

    Wir, die Kinder vom Spielplatz der Unbeschwertheit, stehen mit offenem Mund da und lauschen diesen Erzählungen. Die leise Musik im Hintergrund, das herrliche Licht, die wunderbaren Düfte, die den Raum erfüllen, geben einem das Gefühl, für immer hier bleiben zu wollen.
    Der Engel der Geborgenheit nimmt uns in den Arm und ich möchte ihn am liebsten nicht mehr loslassen.

    Mit den Worten: „Ich bin das innere Kind des großen Friedensengels“, kommt eine strahlende Erscheinung auf uns zu. Der Engel des Friedens bittet uns, uns zu setzen, denn er möchte seine Geschichte erzählen:
    „Alle, die den Weg bis hier auf unseren Spielpatz gefunden haben, kennen mich schon recht gut. Denn jeder hat sich oft um mich bemüht. Vergebung, Verzeihen und vor allem Liebe sind meine Brüder und Schwestern, die nicht immer leicht zu finden sind. Doch hat man sie zur Freundschaft gewonnen und pflegt diese auch von Herzen, bin ich als Familienoberhaupt immer in eurer Nähe. Auch ich, der Frieden, spiele hier am Spielplatz der Glückseligkeit, erfreue mich an meinen Freunden und begrüße jeden, der zu uns kommt.“
    „Kannst du mir sagen, warum so viele Menschen dich nicht finden?“, frage ich. „Im Grunde möchte doch jeder Mensch in Frieden leben und doch tun sie es nicht.“
    Der Frieden kommt zu mir und sagt: „Ja, du hast recht, sie möchten. Doch Frieden kann man nicht bestellen, Frieden ist immer ein Geschenk. Und geschenkt bekommt man ihn von Vergebung, Verzeihen und Liebe. Wenn man diese gefunden hat und sie einem Freunde sind, wird man beschenkt.“

    Der nächste, der uns eine Geschichte erzählt, ist die wunderbare, bedingungslose Liebe. Als sie vortritt, werden alle still, um ihrer Erscheinung die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Sie erzählt:
    „Irgendwann erkennt ihr, dass alle Ereignisse „rückwärts“ laufen! Jeder hat die Möglichkeit, aus dem Vorgegebenen, das das Ganze ist, eine beliebige Version zu betrachten. Ihr entscheidet, ob etwas oder wie etwas ist. Wie zum Beispiel ein Buch, das viele Seiten hat, und ich schaue mir eine der vielen Seiten an. Jede Seite ist eine Geschichte. Egal, welche Geschichte ich lese, jede gehört zum Buch, und ich bestimme, ob sie mir gefällt oder nicht.“
    Ich frage, warum denn alle Ereignisse denn „rückwärts“ laufen, das verstehe ich nicht.
    Sie meint:
    „Erst, wenn ich verstanden habe, dass ich ein Ereignis nicht verändern kann, sondern es nehme, wie es ist, kann ich mir alle anschauen und erkenne, warum es dazu gekommen ist. Das Ereignis ist ein fertiges Ding. Ich kann es weder beeinflussen noch ändern. Indem ich es anschaue, mir eine Meinung bilde, erschaffe ich ein neues Ereignis. Die Frage ist: Habe ich aus dem Ereignis gelernt oder nicht? Ich habe immer und zu jeder „Zeit“ alle Möglichkeiten.
    Ich, die bedingungslose Liebe nehme alles und jeden in den Arm, Gut oder Schlecht, Reich oder Arm, Richtig oder Falsch, es ist egal, denn alle gehören zu mir, sind meine Kinder, die einen noch recht kleine, die anderen schon etwas größer. Ihr könnt nichts falsch oder richtig oder besser machen, indem ihr da seid, seid ihr sowieso die Schöpfer des Universums.“
    Und ein Gedicht hat die bedingungslose Liebe auch noch parat:

    Gut oder schlecht
    Wer hat recht?
    Hässlich oder schön?
    Dinge sind so wie wir sie seh‘n.
    Das Ding an sich,
    es ist neutral.
    Weckt es Freude –
    ist‘s ein Skandal?
    Es ist die Art, wie wir‘s betrachten,
    ob wir,s bewundern oder verachten.

    Werden schlafende Gefühle in uns geweckt,
    versteckte Begierden ganz plötzlich aufgedeckt?

    Die Sache ist böse –
    nein sie ist gut,
    das Be- und Verurteilen,
    das können wir gut.

    Die Dinge, sie bleiben
    neutral wie der Wind
    und zeigen,
    wie viel der Liebe
    wir fähig sind.

    Na ja, ganz hab ich das noch nicht verstanden, macht aber nichts, denn die bedingungslose Liebe sagt ja, alles sei in Ordnung, so, wie es ist. Und das genügt mir.
    Wir alle sind so gefesselt von ihr, dass wir nicht bemerken, dass der Engel der Freude, schon bevor er zu sehen ist, seine Strahlen an uns verteilt.
    Er sagt: „Ja, auch ich spiele hier in Glückseligkeit, bin von jedem hier geliebt und werde auf Händen getragen. Keiner möchte mich missen“. Und mit Augenzwinkern meint er: „Ohne mich läuft hier gar nichts!“
    Alle jubeln ihm zu und eine Welle der Freude erfüllt unser Herz.

    „Kannst du dich noch daran erinnern, dass du einmal am Morgen erwachtest und ein großer Wagen voller Geschenke neben deinem Bett stand? Du hast ihn auf euren Spielplatz mitgenommen und es waren viele Geschenke mit Namensschildern drin. Für alle war was dabei und man konnte sich so viele nehmen, wie man wollte, es wurden nicht weniger.“
    Ja, ja den haben wir immer noch. Doch wer stellt mir diese Fragen?
    Ein Engel, den ich noch nicht kenne, kommt auf mich zu und überreicht mir ein Geschenk mit einem Namensschild, auf dem mein Name steht. Er sagt: „Ich habe dir diesen Wagen geschickt, es sollte eine Überraschung für euch sein, die mir gelungen ist. Bei uns am Spielplatz der Glückseligkeit bekommt auch jeder ein Geschenk. Es ist jedoch immer dasselbe und jeder, der es erhält, kann es kaum erwarten, dass ich es ihm überreiche.“
    Na, da muss ja was ganz Besonderes drin sein, wenn es alle haben möchten, denke ich mir im Stillen.
    „Ja, ganz richtig, es ist etwas ganz Besonderes, das du hier bekommst. Ich bin der Engel der Freiheit und wenn man mein Geschenk bekommt, gehört es einem für immer. Du kannst es weder vergessen noch verlieren, wer es einmal erhalten hat, hat es für immer, außer du verschenkst es.“

    „Auch ich habe dir eine Idee ins Herz gelegt.“ Diese Worte richtet ein weiterer Engel an mich, den ich auch noch nicht kenne. Seine Erscheinung ist leuchtend und strahlend. „Die Idee der Ideenbank habe ich dir ins Herz gelegt. Ich bin der Engel der Weisheit.“
    „Und was hat eine Ideenbank mit Weisheit zu tun?“, frage ich. Der Engel erzählt weiter:
    „In Ruhe zu verweilen, sich öffnen für das, das für dich bereitliegt, und durch diese offene Tür mich besuchen. Auf den ersten Blick kann man mich nicht sehen, und dennoch kann man mich spüren. Du erkennst, ob eine Idee stimmig ist, und die Kraft, sie umzusetzen, wird gleich mitgeliefert.
    Hier auf dem Spielplatz der Glückseligkeit brauchen wir keine Ideenbank mehr, denn ich bin immer und zu jeder Zeit zu erreichen. Es gibt keine Wünsche oder Fragen. Alles ist am rechten Platz und offene Augen und Herzen erzählen, was zu wissen ist.“

    Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und ein Fantasievolles neues Jahr.

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