Der Mensch als Ausdruck Gottes

Der Ursprung – das Jetzt – die Alternative – der missbrauchte Mensch entdeckt sich neu

Gott spiegelt sich in sich selber – er, sie, es reflektiert sich, um sich selber zu erkennen. Ein schwarzer Punkt in einem schwarzen Raum kann Unendlichkeit verkörpern. Bewusstsein entsteht erst über die Reflektion eines Du´s. Die Erschaffung eines weißen Punktes bietet diese Möglichkeit. Eine Bezugsgröße – das DU- das eine Selbstreflektion ermöglicht, bringt das Licht in die Dunkelheit der Unendlichkeit. Eine strahlende Sonne reflektiert ihr eigenes Licht über die Vielzahl der unterschiedlichsten Sterne.

Die Schöpfung Mensch ist kein Zufallsprodukt eines ominösen Urknalls.
Wir entstammen göttlicher Logik. Das nicht erklärbare Mysterium Gott verkörpert alles was ist. Der Mensch ist ein winziger Ausdruck einer für uns unbekannten Bezugsgröße. Wir sind wie ein einziger Stern, der eine göttliche Qualität reflektiert. Diese eine Qualität Mensch ist nur ein Aspekt in einer unendlichen Vielfalt von göttlichen Ausdrucksformen in einer für uns unbekannten Größenordnung. Unser Verstand ist eine Limitierung, die uns auferlegt ist. Unendlichkeit vermag unser Verstand nicht zu erfassen.

Unser Gefühl hingegen sprengt die Grenzen unseres Verstandes. Der Mensch ist kein logisches Wesen, obwohl er das glaubt. Der Mensch ist ein Produkt der Liebe. Liebe ist ein Ausdruck Gottes – von unendlich vielen göttlichen Ausdrucksformen.

Die Erschaffung der Polarität – das Spiel der unendlichen Gegensätzlichkeiten – ist die Miniaturausgabe göttlicher Unendlichkeit innerhalb eines Begrenzten „Raumes“. Auch diese Begrenzung vermag der Mensch nicht zu erfassen. Wie viele Götter gibt es? Hat dieser eine Gott ebenfalls einen Schöpfergott? Die Frage nach dem Erstursprung von Huhn oder Ei hat den Menschen zu der Erkenntnis gebracht, beides lieber zu essen, als zu hinterfragen. Unsere animalischen Urinstinkte führen uns unaufhörlich in diesen Kreislauf des Fressen und gefressen werden. Der Mensch hat aufgehört sich zu reflektieren und zu hinterfragen. Er tötet möglichst lange andere Menschen, um den Zeitpunkt seines eigenen unausweichlichen Schicksals lange genug hinauszuzögern. Das wäre die Kurzform des menschlichen Entwicklungsstandes.

Wenn der Mensch kein Zufallsprodukt und sogar ein Kind göttlicher Liebe ist, dann muss irgendwann dieses Kind in den Brunnen gefallen sein. Ein Ereignis, das den weiteren Verlauf unserer evolutionären Möglichkeiten massiv begrenzt hat.

Der Mensch dient nur noch dem Zweck von Produktion und Konsum, und er folgt schon lange nicht mehr seinem einstigen Pfad, seiner Entwicklung göttlicher Qualitäten, die allesamt auf Liebe basieren. Die Ur-Qualität, die Kernkompetenz des Menschen ist das GEFÜHL und genau hierin versagt der Mensch kläglich. Stattdessen folgt er einer Überzeugung, die auf der Begrenztheit seines Verstandes basiert und das Gefühl in hohem Maße ausklammert. Der Mensch gleicht einem Affen, der seiner natürlichen Fähigkeiten beraubt wurde und stattdessen Dienst in einem Atomkraftwerk verrichtet. Die Ergebnisse sind bekannt. Unsere Geschichtsbücher sind ein Mahnmal unseres eigenen Irrweges.

Der Mensch trägt keine Schuld daran, auch wenn die Allegorie von Adam und Eva uns dieses suggerieren möchte. Manipulation ist eine Kraft, für die der Mensch sehr empfänglich ist. Die Liebe ist eine Qualität, die der Gewalt der Logik scheinbar unterlegen ist. Das menschliche Verhalten basiert auf dieser Logik. Töte deinen Nächsten, sonst wirst du getötet. Dieses fehlgeleitete Verhaltensmuster findet sich in allen Ideologien wieder. Es muss nicht immer das offensichtliche Töten sein, wie es uns sämtliche Kriege und jeder andere Mord dokumentieren. Das Prinzip des Geldes ist die subtilere Variante davon. Die tödliche Logik des Geldes, die diesen Planeten beherrscht, ist Ausdruck dessen, wozu der Mensch bisher in der Lage ist – und das ist nicht viel. Die fast vollständige Abwesenheit der menschlichen Kernkompetenz, dem Fühlen und dem Ausdruck göttlicher Liebe, gleicht dem Selbstmord eines Gottes, der es besser könnte, wenn er es denn wüsste.

Wer auch immer den Menschen zu einem reinen Produktionsfaktor degeneriert hat, ist nicht mehr von Bedeutung. Die Aktivierung unserer brachliegenden Fähigkeiten stehen jetzt im Vordergrund. Auch wenn es so scheint, dass der Mensch ein Opfer in einem undurchschaubaren Spiel wurde und sich bis heute in seiner eigenen unendlichen Opfer-Täter-Spirale bewegt, so gibt es dennoch einen Ausweg daraus. Der Mensch kann sich jetzt seiner göttlichen Potentiale bewusst werden und die ihm in die Wiege gelegten „Werkzeuge“ anwenden. Es ist ein Akt der Selbstbefreiung, der über die Fähigkeit zur Liebe ermöglicht wird.

Unsere göttlichen Werkzeuge

  • Der göttliche Spiegel ist das Werkzeug der Selbsterkenntnis. Ein Mysterium innerhalb der Polarität, dass es einem Gott auf Erden ermöglicht sich selber zu reflektieren, sein Bewusstsein wieder zum Leuchten zu bringen.
  • Der freie Wille des Menschen ist ein göttliches Gesetz, das in seiner Kraft und Auswirkung über jeder Form von Manipulation steht.
  • Gedanke – Wort – Tat – Gefühl sind die Werkzeuge der Manifestation des Schöpfergottes Mensch.
  • Die Liebe ist die stärkste Kraft, die der Mensch kennt. Sie drückt sich aus über die Werkzeuge der Gedanken, der Worte, der Taten, der Gefühle. Sie ist das unabdingbare Element, das dem Verstand zu wahren Glanzleistungen verhilft.
  • Der Verstand ist ein Werkzeug, das die Produkte der Liebe in unendlicher Vielfalt zu reproduzieren vermag. Die Liebe ist der Schöpfer, der Kreator, der Architekt. Der Verstand ist der Baumeister, der diese Pläne vervielfältigt.

Wer dieses Prinzip versteht, versteht auch das menschliche Drama. Unser zweigeteiltes Hirn – links der Verstand und rechts das Gefühl – verkörpert die Polarität in uns. Der Eingriff in diesen göttlichen Bauplan des Menschen ermöglichte einst die Erschaffung eines menschlichen Sklaven, der einseitig den Gesetzen des Verstandes folgt, ohne sein zweites Element, das Werkzeug der Gefühle, vollständig einsetzen zu können – bis zum heutigen Tage.

Jeder weiß, dass man dem Verstand etwas vorgaukeln kann. Unser Gefühl jedoch führt uns oft auf die richtige Spur. Der Mensch wird das Werkzeug der Gefühle wieder trainieren müssen, um seine volle Leistungsfähigkeit zu erfahren. Der verwirrte Verstand des Menschen ist ein allein gelassener göttlicher Aspekt in uns, der nur darauf wartet seine „bessere Hälfte“ wieder in die Arme nehmen zu dürfen.

Wir Menschen sind Ausdruck unseres eigenen Dramas. Wir begegnen uns täglich in unserer Hilflosigkeit und fügen uns gegenseitig einen Schmerz zu, der den Schrei dieser Welt ins Universum hinaus trägt. Ja – wir sind nicht alleine. Wir sind umgeben von wohlwollenden Helfern, die wir als Gott oder Engel bezeichnen. Wir selber sind aber ein göttliches Wesen, das über die Kräfte verfügt, sich selber aus dem Brunnen, in den wir einst gefallen sind, zu befreien. Wir sind ein mächtiger Teilaspekt dieses einen Wesens, das sich unaufhörlich neu erschafft und reflektiert. Wir Menschen sind heute nicht mehr das einst missbrauchte Kind, wir sind erwachsen geworden, nur verhalten wir uns oft nicht so. Wir können jetzt aufstehen und das wahre Licht dieser Welt erkennen. Die einstige Illusion, unsere bisherige Realität, verliert in dem Moment ihren Schrecken, wo wir begreifen, wer wir sind, was wir an göttlichen Fähigkeiten besitzen und wie wir sie einsetzen können.

Aufstieg ist genau dieser Prozess. Der noch zaghafte Mensch wartet auf ein erlösendes Ereignis. Der bereits erwachte Mensch zieht sich am eigenen Schopfe empor und ignoriert die Bilder des Schreckens, die sich als die kläglichen Reste unseres alten Menschseins immer noch im göttlichen Spiegel zeigen. Dieser Spiegel zeigt uns, wie wir waren – draußen in der fremden Welt und in unserem eigenen kleinen Leben. Wir sehen nur die Produkte unserer eigenen Kindheit, aber wir müssen davor nicht mehr zurückschrecken. Wir sind längst fähig ein neues Bild von uns selbst vor diesem göttlichen Spiegel zu erzeugen.

Es gibt viele Aspekte, die uns diesen Prozess des Erwachens erschweren. Fast alle basieren auf Angst. Angst ist ein Gefühl, das in seiner positiven Ausprägung den Menschen vor Gefahren schützt und einen Fluchtmechanismus auslöst. Wir leben jedoch eine degenerierte Form – Angst führt zur Starre, sie verwirrt den menschlichen Geist. Der Mensch ist fast an sich selber zerbrochen – er ist das Opfer seiner eigenen Angst geworden. Die einstige Manipulation am System Mensch hat dazu geführt, dass der Mensch immer noch in seinem eigenen Trauma gefangen ist und jeden Moment mit einer erneuten Attacke rechnet. Es ist ein genetisches Muster, das uns allen tief in den Knochen sitzt – ohne es zu wissen. Wer will es dem Menschen für übel nehmen, dass er sich so gebärdet, wie wir es alle von uns selber kennen? Unsere Schuld existiert nicht!

Unser Ego ist ein williger Sklave unseres Verstandes, der ständig versucht die Abwesenheit unserer Gefühle zu kompensieren. Die so „erdachten Gefühle“ führen zu immer neuen Auswüchsen im alten System Mensch. Wir erschaffen so ständig neue Illusionen vor diesem göttlichen Spiegel und halten sie für so real, dass wir uns selber auf den Leim gehen.

Erwachen bedeutet erwachsen zu werden, den Staub der Vergangenheit abzuschütteln und die eigene Schöpferkraft wieder anzunehmen. Deine Fähigkeit zur Liebe zeigt dir den Grad deiner Wachheit. Wenn du dein Herz als den Sitz deines Gottseins fühlst, dann kann dein Verstand dich nicht mehr verwirren. Dein Ego wird zunehmend kleiner, dein Verstand zeigt dir die wahren Zusammenhänge des Lebens und dein Herz weist dir den neuen Weg. Deine Fähigkeit zu fühlen wird täglich wachsen und dir auf den letzten Metern deines Lebens eine neue Lebensqualität manifestieren. Es ist nie zu spät. Schalte einfach das Licht in deinem Herzen wieder an und erkenne, wer du in Wahrheit bist.

Wenn deine Gedanken, deine Worte, deine Taten, deine Gefühle die Liebe deines Gottseins in dir wieder zum Ausdruck bringen können, dann hat sich dein Prozess des Erwachens erfüllt. Der so erwachte Mensch erschafft dann das Paradies hier auf Erden. Menschsein kann wieder zu dem werden, wie es einst gedacht war. Gott kann seinen Aspekt der Liebe wieder selber erkennen über den Spiegel seiner eigenen Schöpfung: Der Mensch als Ausdruck Gottes.

Gewidmet allen Menschen, die erwachen möchten!

Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit.

Thomas

Hier in den „Definitionen“ findest du weitere Erläuterungen zum Thema.

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18 Kommentare

  1. Die Schöpfung Mensch ist kein Zufallsprodukt eines ominösen Urknalls? Ach nein. Und ich dachte immer, dass seit den wissenschaftlichen Erkenntnissen Charles Darwins diese Frage eigentlich geklärt sein sollte.

    Wenn der Mensch ein Schöpfer ist, wer oder was hat dann den Menschen erschaffen? Ich denke, dass diese Frage von Charles Darwin zumindest zu seiner Zeit hinreichend beantwortet wurde. Unser Verstand ist eine Limitierung, die uns auferlegt ist?

    Ist aber das Gefühl die Kernkompetenz des Menschen und der Mensch hierin kläglich versagt? Verstand und Gefühl überhaupt gegeneinander auszuspielen, und hierbei das Gefühl über den Verstand zu setzen, ist (beides) völlig falsch.

    Der Verstand ist nichts anderes, als eine bestimmte Form eines Gefühls, weil jeder (auch logische) Gedanke in seinem Kern im Prinzip genauso Gefühl ist, wie jeder andere bspw begehrliche Gefühlseindruck.

    Man könnte auch sagen, dass das Gefühl die Daseinsweise des Gedankens ist, es sich somit bei Gedanken, bzw dem Verstand, um ein voneinander untrennbares dialektisches Wechselverhältnis handelt. „Gefühl gut, aber Verstand schlecht“ ist ein unsinniges Konstrukt, das so nur Verwirrung stiftet.

    Der Mensch kann sich jetzt seiner göttlichen Potentiale bewusst werden, und die ihm in die Wiege gelegten ‚Werkzeuge‘ anzuwenden? Dem Menschen ist so gar nichts in die Wiege gelegt worden. Tatsächlich befindet sich die Menschheit nicht mehr und nicht weniger in einem evolutionärem Entwicklungsprozess.

    Von heute auf morgen geschieht da überhaupt nichts (Positives); weder jetzt, morgen oder übermorgen. Allenfalls könnte man sagen, dass diese Entwicklung immer schneller voranzuschreiten scheint, wenn man sich die Menschheitsgeschichte anschaut.

    Und, je weiter wir uns jeweils entwickelt haben, umso mehr nähern wir uns damit sozusagen dem ‚Göttlichen‘, unserer Heimat. Verkörpert unser zweigeteiltes Hirn – links der Verstand und rechts das Gefühl – die Polarität in uns? Dies stimmt so auch nicht. Dass links das Gefühl sitzt, und rechts der Verstand, ist so nicht wahr.

    Tatsächlich ist es so, dass in der linken Hälfte gehäuft diejenigen Teile des Gehirns sind, die auf solche menschliche Eigenschaften spezialisiert sind, die man eher dem logischen Denken zuordnet; im Gegensatz zur rechten Hälfte, die mehr auf solche menschliche Eigenheiten spezialisiert ist, die man eher dem Gefühl zuordnet.

    Dass die Teile des Gehirns jeweils auf bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten spezialisiert sind, ist also überhaupt keine Verkörperung von Polarität (oder Dualität) in uns, sondern völlig normal und naturgegeben, weil es gar nicht anders sein kann; so, wie bspw in einem PC die Grafikkarte für das Bild, und die Audiokarte für den Ton zuständig ist.

    Jeder weiß, dass man dem Verstand etwas vorgaukeln kann? Unser Gefühl uns jedoch oft auf die richtige Spur führt? Genauso kann uns aber auch das Gefühl auf die falsche Spur führen. Nur im ausgewogenen Wechselspiel von Verstand und Gefühl liegt meines Erachtens der (wahre) Erfolg im Leben.

  2. @ EchnaTOM

    Uff, eben hier einen langen Komment geschrieben und wieder gelöscht.
    Deine Arbeit ist eine gute Arbeit, danke, Thomas, da ist viel Weisheit drin.

    Ich gestehe aber, dass es mich irre reizt, diese deine Arbeit zu nehmen und mehrer Stellen inhaltlich zu biegen…
    Stellvertretend nur ein Beispiel. Du sagst, dass unsere Gefühle meistens den richtigen Weg weisen. Ich würde das „meistens“ durch „immer“ ersetzen.

    Ja, da bricht bei mir grad der Rechthaber-Guru durch, hehehe. Und den schicke ich jetzt gleich wieder nach hause und sage einfach: Danke für dein Forschen und Verkünden!

    Die Frage nach dem Erstursprung von Huhn oder Ei hat den Menschen zu der Erkenntnis gebracht, beides lieber zu essen, als zu hinterfragen.

    …hahaha, DEN würde ich fettdrucken, DER ist jut!!!

  3. @ Peter Stolz

    Linke Hirnhälfte und Ratio entspricht der rechten Körperseite.
    Rechte Hirnhälfte und Intuition und Phantasie entspricht der linken Körperseite. Die Nervenbahnen kreuzen sich.

    Einem fliessend englisch sprechenden Japaner fiel auf Grund eines Unfalles die rechte Hirnhälfte aus. Er konnte hinfort weiterhin Englisch. Seine Muttersprache Japanisch war ihm abhanden gekommen. Das ist ein Schulmedizin – Beispiel.

    Darwins Forschen in Ehren. Seine Theorie scheitert im grossen Zug an nachgewiesenen Entwickelungssrpüngen, entscheidenden Entwicklungen in extrem kurzer Zeit also. Im Kleinen ist er auf eine Wahrheit gestossen: Der Stärkere/Geschicktere verdrängt den Schwächeren/Ungeschickteren.

    Seine These des Zufalles aber ist problematisch. Was ist Zufall. Zufall ist das, was zu fällt. Und da ist hinter der Ursache immer nochmal eine Ursache zu finden. Und sollte man nicht weiterkommen, fält man auf den Plan oder die Absicht.

  4. @thomram; nein, ‚Zufall‘ ist eben nicht das, was zufällt; sondern das, was sich jeweils aus einer bestimmten Wahrscheinlichkeit von selbst ergibt. Bei der Ursache existiert zumindest wissenschaftlich gesehen keine weitere Ursache als Ursache.

    Allenfalls von einer höher philosophischen Ebene betrachtet existiert der Zufall nicht, weil letztlich absolut alles von Gott gesteuert wird. Aber die niedere wissenschaftliche Ebene und die höher philosophische Ebene müssen weltanschaulich jeweils getrennt voneinander betrachtet werden.

    Nach dem Urknall entwickelten sich die ersten Lebewesen als Ergebnis von Genmutation und natürlicher Auslese.

    Dass beispielsweise auch Männer Brustwarzen haben, obwohl diese keine Babys stillen können, deren Vorhandensein also keinen Sinn ergibt, ist ein Beispiel dafür, dass eben Gott nicht der Schöpfer des Menschen ist.

    Keinem Gott käme es nämlich in den Sinn, Männer mit Brustwarzen zu erschaffen. Ähnlich ist dies auch bei den weiblichen Brüsten, wo Frauen Brüste haben im Gegensatz zu den Tieren, wo Weibchen nur dann Brüste haben, wenn sie ihre Jungen säugen.

    Weil aber irgendwann der Verstand der Männer dazu führte, dass Männer bei der Partnerwahl selektiv Frauen umso mehr bevorzugten, je größer deren Brüste waren, in der irrigen Meinung, dass solche Frauen die Babys besser mit Milch versorgen, konnten sich nur solche Frauen fortpflanzen, die auch während des Nichtstillens aus Fettgewebe bestehende Brüste hatten.

    Kein Gott hätte aber so was Unsinniges gewollt, dass Frauen auch während des Nichtstillens geschwollene Brüste aus Fettgewebe haben sollen. Aber aus einer höher philosophischen Sicht hat sich letztlich doch alles genau so entwickelt, wie es sozusagen Gott ‚will‘. Gott (die Natur) ‚wollte‘ es eben so, dass sich eben alles durch zufällige Mutationen und natürlicher (oder ggf männlicher) Auslese entwickelt.

    Wer aber die niedere wissenschaftliche Ebene und die höher philosophische Ebene in einen Topf wirft, kommt dann natürlich auf völlig falsche Schlüsse, dass angeblich Charles Darwin Unrecht hätte mit seiner Evolutionstheorie.

  5. Lieber Thomas,
    wie schön, dass du wieder aktiv im Blog bist! Herzlichen Dank…
    Liebe Grüße
    Beatrix

  6. Hallo zusammen,

    es freut mich, daß der Text seine Leser erreicht. Jeder wird das daraus mitnehmen und herauslesen können, was in ihm selber bereits angelegt und gereift ist. Meine beiden letzten Beiträge runden vielleicht das Bild ab – ich hatte eine Absicht. Mein Ziel war es, einen Funken überspringen zu lassen. Ein Gefühl sollte in euch – im Leser – entstehen. Etwas, was mit Worten nicht wirklich machbar ist. Der Tenor meiner Blogbeiträge sollte eine Essenz erhalten. Worte bleiben jedoch immer nur Worte. Ob mir mein Vorhaben gelungen ist, darf jeder für sich selber entscheiden.

    Vielleicht sollte ich für einen „extremeren Vergleich“ einen mehr „linksseitigen“ Beitrag nachreichen….

    Eines dürfte jedoch den meisten Lesern klar sein: unser Verstand wird die Lösung für die jetzige Zeit alleine nicht liefern können. Im Grunde bedarf es auch keiner Lösung – wir leben in einer Phase der Bewußtseinserweiterung – das GEFÜHL und das HERZ des Menschen kehren wieder auf ihren rechtmäßigen Platz zurück. Irgendwann macht es in jedem von uns „Klick“ und die eigenen Hirnkonstrukte der Vergangenheit erscheinen wie ein einbeiniges Schaf, das sich im Kreise dreht. Unser Verstand teilt das Drama der sog. Wissenschaft: beiden laufen ständig der Realität hinterher und versuchen etwas zu beweisen oder zu widerlegen. Als die Erde noch eine Scheibe war…. wir haben daraus gelernt – die Veränderung eines festgefahrenen Standpunktes, das Verlassen überholter Ansichten liefern den Beweis. Eine Kugel war sie schon immer, nur der zu kleine Verstand hatte da ganz andere Ansichten. Nicht immer braucht es dazu ausgefuchste Technologien.

    Das „innere Teamspiel“ ist wieder gefragt.

    Hier ein „wortloser Ausdruck von Liebe“ – fühlen – nicht verstehen ist hier gefragt…
    xxxhttp://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=OS0Tg0IjCp4

    (xxx entfernen vor dem Link)

  7. Nur zur Information: Die vorletzte Person im Video war ihr Ex-Mann, der sich ihr freundlich gegenüber setzte. Damit hatte sie anscheinend bei ihrer künstleriscshen Performance nicht gerechnet …

  8. Ja – das ist richtig – steht sogar hier im Blog unter „Liebe“
    https://echnatom.wordpress.com/links/

    Und – hat´s was mit dir gemacht oder nicht? Das ist ja gerade das Thema hier. Ich empfinde diesen wortlosen Moment immer wieder als berührend. Fremde Menschen ohne Bezug zu uns vermitteln dennoch ein intensives Gefühl in einer scheinbar belanglosen Situation……

  9. Ja, diese Begebenheit ist wirklich sehr rührend, sodass ich dieses Video sogleich in meinem Forum eingebunden habe. Aber irgendwann werden wir ein so weit entwickeltes Wesen sein, dass wir uns mit jedem (anderen) Wesen genauso innerlich verbunden fühlen werden.

    Denn, das wird einst völlig aufhören, dass wir keine Miene verziehen, wenn uns eine uns ‚fremde‘ Person gegenüber sitzt; wir aber demgegenüber zutiefst gerührt sind, wenn es eine Person ist, die wir gut ‚kennen‘.

    Und so fühlte sich auch das himmlische Wesen beim Walk-In zutiefst mit allen im Saal anwesenden Menschen verbunden, das kurz zuvor den Körper von Sabine Sangitar Wenig übernommen hatte:

    xxxhttp://www.youtube.com/watch?v=ZUuaX2fygFk&list=PLGqWZo41d1B-veLteMd9BJvEZQ1dPIIXy

    Übrigens habe ich diese Playlist vor etwa einer Woche zusammengestellt, wo ich zutiefst beeindruckt bin; sodass es sich meines Erachtens wirklich lohnt, sich diese von Video 1 an anzuschauen. Bei diesen Festivals spürt man förmlich die Liebe der anwesenden Lichtwesen.

  10. @ Beatrix
    @ Kirstin

    Danke eure freundliche Zuwendung 🙂
    Weil ich seit 15 Monaten selber täglich 8 Stunden blogge, bin ich halt auf andern Blogs nicht so rege.

  11. @ Peter Stolz

    Ich entgegne dir nicht. Mir scheint, du argumentierst aus einem geschlossenen System. Da kommen wir nicht weiter. Macht nix. Viel Spass in deinem festgefügten Weltbild 🙂

  12. Hallo thomram,

    ja – ich bloggere auch jeden Tag 8 Stunden…. 🙄 … und du erhältst sogar Zuwendungen hier dafür – wow – da mache ich was falsch 😀

    Falls Du immer noch den Reiz vom „Biegen einiger Stellen verspüren solltest“ – warum nicht – würde mich auch reizen, Deine Ansichten zu lesen.

  13. @ ET 😉

    Ja, es trifft zu, ich erhalte oft und intensiv Zuwendung…äh, der angenehmen und der nicht so besonders sehr angenehmen Art. Es kömmet schon vor, dass mir ein lieber Kommentator dartut, wie ich mit meiner Sicht voll falsch liege (das haut leicht hin) oder und wie ich voll falsch blogge (das leicht anzunehmen ist eine Herausforderung).
    Na ja, das wird allen Blockern so gehen.

    Du kannst dich aber nicht beklagen, ich habe so viele „Oh danke, ganz wunderbar, lieber Thomas“ gesichtet 😉 Und dieser thomas warst du und nicht ich, hehe.

    Danke für deine gute Aufforderung, meine Beugungen aufzuzeigen. Ist mir aber nicht drum. Alles, was nicht einfach vorwärts zeigt, macht mir zurzeit Mühe, und einen Text zu „verbessern“, das ist mir grad gleich bedeutend wie im Gestern zu waten.

    Wir finden uns im Paradies. Hier auf Erden. In dem, was paradiesisch ver – ein – end wirkt.

  14. „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind….“

    Ich weiß lieber „TR“…..

    Wir finden uns im Paradies ….. und viel eher hier auf Erden….. war schön mit dir zu plaudern.

  15. Gott drückt sich durch jede seiner Schöpfungen aus. Er hat „Himmel und Hölle“ geschaffen und auch Frau Merkel, Herrn Obama und Alles und Alle anderen. Du, lieber Thomas, hättest keine Ambitionen dich hier zu präsentieren, wenn es nicht den anderen Pol deiner Sicht gäbe.

    Herzliche Grüße
    Claudia

Kommentar verfassen - trau Dich + drücke Dich aus - Freischalten kann einige Std. dauern - sonnige Grüße Thomas

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