Monat: November 2014

„Das Segel in den Wind hängen“

Die energetischen Veränderungen – nutze Deine Chance

So mancher spürt „das etwas im Busch ist“ ohne genau zu wissen, was tatsächlich mit uns passiert. Entsprechend meinem Blog-Motto gehe ich von einer globalen Bewusstseins- veränderung aus, die von unterschiedlichen Faktoren getriggert wird. Ob die Sonne alleine, vielleicht Sagittarius-A oder andere kosmische Faktoren die Ursache sind, werden wir objektiv nicht ohne weiteres beantworten können. Die Ursache ist auch eher neben- sächlich.

Die Ursache des Windes ist für den Segler auch nicht relevant. Solange er ein funktions- tüchtiges Boot hat und über die Fertigkeiten des Segelns verfügt, kommt er an sein Ziel. Viele Menschen tragen den Wunsch nach einer besseren Welt in sich und sehnen sich nach besseren Lebensumständen. Es ist genau jetzt der richtige Moment, unser Segel aufzuspannen und dieses Ziel anzusteuern.

Dazu gehört es…

  • alte Muster und Gewohnheiten loszulassen – wir lichten so den Anker.
  • Eine dauerhaft positive Lebenshaltung ist unser Boot.
  • Das Prinzip „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ ist unser Segel.
  • Der Glaube an uns selber, die Selbstliebe, unsere persönliche Vision ist unser Navigator.
  • Das Herz, die Liebe ist unser Kapitän.
  • Der Verstand ist unser Lotse.
  • Ein gut versorgter und gepflegter Körper und Geist ist unsere Crew.
  • Wirfst Du Deinen destruktiven Ballast über Board, segelt Dein Schiff schneller und stabiler in Dein Zielgebiet.
  • Auf offener See sind wir mit Gott und uns alleine – unser Vertrauen und die Klarheit nimmt zu.
  • Jetzt die Anbindung an die göttliche Quelle wieder herstellen – so entsteht der notwendige Rückenwind – das Bewusstsein wächst.

Wie diese Metapher im realen Leben aussieht, ist durchaus sehr individuell:

  • Lebensthemen klären
  • Ängste besiegen
  • das Herz öffnen
  • nicht mehr gegen etwas kämpfen
  • Aggression, Hass oder gar Gewalt vertreiben
  • die Liebe als die stärkste Kraft entdecken und erobern
  • der Wahrheit ins Gesicht schauen
  • Unklarheiten beseitigen
  • Betrug und doppelte Böden verbannen
  • Mitgefühl für sich und andere aktivieren
  • respektvoller Umgang mit sich selber und allem Leben
  • das eigene „Ich“ erweitern auf das „Wir“
  • Freude und Leichtigkeit wieder zulassen
  • das Lichtvolle und Schöne verinnerlichen und zugleich die „Dunkelheit“ akzeptieren und nicht mit ihr in Resonanz gehen
  • die eigene Schöpferkraft für möglich halten und ihr Raum bieten

Du wirst anhand dieser Beispiele selber herausfinden, was gerade für Dich ansteht. Du bist der entscheidende Faktor, was mit Dir und dieser Welt geschieht. Kosmische Ereignisse sind der Wind in unserem Segel – nicht mehr. Es liegt an Dir, jetzt Deine persönliche Chance zu nutzen. Du bist Teil dieser Veränderung, aber nur Du entscheidest darüber, auf welcher Position Du im „großen Spiel des Lebens“ jetzt stehst. Du kannst Deine „Rolle“ annehmen und mutig leben oder Dich allem verweigern und die Verantwortung auf einen Erlöser abgeben. Wenn Du jedoch in die Welt schaust und erkennst, wohin die bisherigen „Kapitäne“ uns manövriert haben, dann dürfte Dir die Entscheidung für Dich selber leichter fallen. Übertrage nicht Deine Verantwortung und Deine Chance leichtfertig auf andere. Verstecke Dich nicht hinter Deinen Ängsten, Deiner angeblichen Ohnmacht. Wenn alle Menschen ein Teil von Gott sind, dann gehörst Du ebenfalls dazu – erfülle Deine „Rolle“ als Mensch in diesem Leben und Du erlöst dadurch Dich selber und auch Dein Umfeld. Das betrifft den Atheisten genauso, wie den Religiösen oder den völlig Unbedarften. Welches Etikett Du Dir dabei selber verpasst oder verpassen hast lassen, ist Deine Sache. Aber das Spiel läuft – für jeden nach gleichen Gesetzmäßigkeiten und Konsequenzen.

Auf Deine Wahl und Deine Inhalte kommt es jetzt an – Du hast mehr Macht und Kraft, als Du glaubst!

Segele mit aller Lebenskraft in die Sonne des Lebens und verschwende Deine Energie nicht mehr leichtfertig an den polaren Gegenspieler, die Macht der Dunkelheit.

Der Mensch als Ausdruck Gottes

Der Ursprung – das Jetzt – die Alternative – der missbrauchte Mensch entdeckt sich neu

Gott spiegelt sich in sich selber – er, sie, es reflektiert sich, um sich selber zu erkennen. Ein schwarzer Punkt in einem schwarzen Raum kann Unendlichkeit verkörpern. Bewusstsein entsteht erst über die Reflektion eines Du´s. Die Erschaffung eines weißen Punktes bietet diese Möglichkeit. Eine Bezugsgröße – das DU- das eine Selbstreflektion ermöglicht, bringt das Licht in die Dunkelheit der Unendlichkeit. Eine strahlende Sonne reflektiert ihr eigenes Licht über die Vielzahl der unterschiedlichsten Sterne.

Die Schöpfung Mensch ist kein Zufallsprodukt eines ominösen Urknalls.
Wir entstammen göttlicher Logik. Das nicht erklärbare Mysterium Gott verkörpert alles was ist. Der Mensch ist ein winziger Ausdruck einer für uns unbekannten Bezugsgröße. Wir sind wie ein einziger Stern, der eine göttliche Qualität reflektiert. Diese eine Qualität Mensch ist nur ein Aspekt in einer unendlichen Vielfalt von göttlichen Ausdrucksformen in einer für uns unbekannten Größenordnung. Unser Verstand ist eine Limitierung, die uns auferlegt ist. Unendlichkeit vermag unser Verstand nicht zu erfassen.

Unser Gefühl hingegen sprengt die Grenzen unseres Verstandes. Der Mensch ist kein logisches Wesen, obwohl er das glaubt. Der Mensch ist ein Produkt der Liebe. Liebe ist ein Ausdruck Gottes – von unendlich vielen göttlichen Ausdrucksformen.

Die Erschaffung der Polarität – das Spiel der unendlichen Gegensätzlichkeiten – ist die Miniaturausgabe göttlicher Unendlichkeit innerhalb eines Begrenzten „Raumes“. Auch diese Begrenzung vermag der Mensch nicht zu erfassen. Wie viele Götter gibt es? Hat dieser eine Gott ebenfalls einen Schöpfergott? Die Frage nach dem Erstursprung von Huhn oder Ei hat den Menschen zu der Erkenntnis gebracht, beides lieber zu essen, als zu hinterfragen. Unsere animalischen Urinstinkte führen uns unaufhörlich in diesen Kreislauf des Fressen und gefressen werden. Der Mensch hat aufgehört sich zu reflektieren und zu hinterfragen. Er tötet möglichst lange andere Menschen, um den Zeitpunkt seines eigenen unausweichlichen Schicksals lange genug hinauszuzögern. Das wäre die Kurzform des menschlichen Entwicklungsstandes.

Wenn der Mensch kein Zufallsprodukt und sogar ein Kind göttlicher Liebe ist, dann muss irgendwann dieses Kind in den Brunnen gefallen sein. Ein Ereignis, das den weiteren Verlauf unserer evolutionären Möglichkeiten massiv begrenzt hat.

Der Mensch dient nur noch dem Zweck von Produktion und Konsum, und er folgt schon lange nicht mehr seinem einstigen Pfad, seiner Entwicklung göttlicher Qualitäten, die allesamt auf Liebe basieren. Die Ur-Qualität, die Kernkompetenz des Menschen ist das GEFÜHL und genau hierin versagt der Mensch kläglich. Stattdessen folgt er einer Überzeugung, die auf der Begrenztheit seines Verstandes basiert und das Gefühl in hohem Maße ausklammert. Der Mensch gleicht einem Affen, der seiner natürlichen Fähigkeiten beraubt wurde und stattdessen Dienst in einem Atomkraftwerk verrichtet. Die Ergebnisse sind bekannt. Unsere Geschichtsbücher sind ein Mahnmal unseres eigenen Irrweges.

Der Mensch trägt keine Schuld daran, auch wenn die Allegorie von Adam und Eva uns dieses suggerieren möchte. Manipulation ist eine Kraft, für die der Mensch sehr empfänglich ist. Die Liebe ist eine Qualität, die der Gewalt der Logik scheinbar unterlegen ist. Das menschliche Verhalten basiert auf dieser Logik. Töte deinen Nächsten, sonst wirst du getötet. Dieses fehlgeleitete Verhaltensmuster findet sich in allen Ideologien wieder. Es muss nicht immer das offensichtliche Töten sein, wie es uns sämtliche Kriege und jeder andere Mord dokumentieren. Das Prinzip des Geldes ist die subtilere Variante davon. Die tödliche Logik des Geldes, die diesen Planeten beherrscht, ist Ausdruck dessen, wozu der Mensch bisher in der Lage ist – und das ist nicht viel. Die fast vollständige Abwesenheit der menschlichen Kernkompetenz, dem Fühlen und dem Ausdruck göttlicher Liebe, gleicht dem Selbstmord eines Gottes, der es besser könnte, wenn er es denn wüsste.

Wer auch immer den Menschen zu einem reinen Produktionsfaktor degeneriert hat, ist nicht mehr von Bedeutung. Die Aktivierung unserer brachliegenden Fähigkeiten stehen jetzt im Vordergrund. Auch wenn es so scheint, dass der Mensch ein Opfer in einem undurchschaubaren Spiel wurde und sich bis heute in seiner eigenen unendlichen Opfer-Täter-Spirale bewegt, so gibt es dennoch einen Ausweg daraus. Der Mensch kann sich jetzt seiner göttlichen Potentiale bewusst werden und die ihm in die Wiege gelegten „Werkzeuge“ anwenden. Es ist ein Akt der Selbstbefreiung, der über die Fähigkeit zur Liebe ermöglicht wird.

Unsere göttlichen Werkzeuge

  • Der göttliche Spiegel ist das Werkzeug der Selbsterkenntnis. Ein Mysterium innerhalb der Polarität, dass es einem Gott auf Erden ermöglicht sich selber zu reflektieren, sein Bewusstsein wieder zum Leuchten zu bringen.
  • Der freie Wille des Menschen ist ein göttliches Gesetz, das in seiner Kraft und Auswirkung über jeder Form von Manipulation steht.
  • Gedanke – Wort – Tat – Gefühl sind die Werkzeuge der Manifestation des Schöpfergottes Mensch.
  • Die Liebe ist die stärkste Kraft, die der Mensch kennt. Sie drückt sich aus über die Werkzeuge der Gedanken, der Worte, der Taten, der Gefühle. Sie ist das unabdingbare Element, das dem Verstand zu wahren Glanzleistungen verhilft.
  • Der Verstand ist ein Werkzeug, das die Produkte der Liebe in unendlicher Vielfalt zu reproduzieren vermag. Die Liebe ist der Schöpfer, der Kreator, der Architekt. Der Verstand ist der Baumeister, der diese Pläne vervielfältigt.

Wer dieses Prinzip versteht, versteht auch das menschliche Drama. Unser zweigeteiltes Hirn – links der Verstand und rechts das Gefühl – verkörpert die Polarität in uns. Der Eingriff in diesen göttlichen Bauplan des Menschen ermöglichte einst die Erschaffung eines menschlichen Sklaven, der einseitig den Gesetzen des Verstandes folgt, ohne sein zweites Element, das Werkzeug der Gefühle, vollständig einsetzen zu können – bis zum heutigen Tage.

Jeder weiß, dass man dem Verstand etwas vorgaukeln kann. Unser Gefühl jedoch führt uns oft auf die richtige Spur. Der Mensch wird das Werkzeug der Gefühle wieder trainieren müssen, um seine volle Leistungsfähigkeit zu erfahren. Der verwirrte Verstand des Menschen ist ein allein gelassener göttlicher Aspekt in uns, der nur darauf wartet seine „bessere Hälfte“ wieder in die Arme nehmen zu dürfen.

Wir Menschen sind Ausdruck unseres eigenen Dramas. Wir begegnen uns täglich in unserer Hilflosigkeit und fügen uns gegenseitig einen Schmerz zu, der den Schrei dieser Welt ins Universum hinaus trägt. Ja – wir sind nicht alleine. Wir sind umgeben von wohlwollenden Helfern, die wir als Gott oder Engel bezeichnen. Wir selber sind aber ein göttliches Wesen, das über die Kräfte verfügt, sich selber aus dem Brunnen, in den wir einst gefallen sind, zu befreien. Wir sind ein mächtiger Teilaspekt dieses einen Wesens, das sich unaufhörlich neu erschafft und reflektiert. Wir Menschen sind heute nicht mehr das einst missbrauchte Kind, wir sind erwachsen geworden, nur verhalten wir uns oft nicht so. Wir können jetzt aufstehen und das wahre Licht dieser Welt erkennen. Die einstige Illusion, unsere bisherige Realität, verliert in dem Moment ihren Schrecken, wo wir begreifen, wer wir sind, was wir an göttlichen Fähigkeiten besitzen und wie wir sie einsetzen können.

Aufstieg ist genau dieser Prozess. Der noch zaghafte Mensch wartet auf ein erlösendes Ereignis. Der bereits erwachte Mensch zieht sich am eigenen Schopfe empor und ignoriert die Bilder des Schreckens, die sich als die kläglichen Reste unseres alten Menschseins immer noch im göttlichen Spiegel zeigen. Dieser Spiegel zeigt uns, wie wir waren – draußen in der fremden Welt und in unserem eigenen kleinen Leben. Wir sehen nur die Produkte unserer eigenen Kindheit, aber wir müssen davor nicht mehr zurückschrecken. Wir sind längst fähig ein neues Bild von uns selbst vor diesem göttlichen Spiegel zu erzeugen.

Es gibt viele Aspekte, die uns diesen Prozess des Erwachens erschweren. Fast alle basieren auf Angst. Angst ist ein Gefühl, das in seiner positiven Ausprägung den Menschen vor Gefahren schützt und einen Fluchtmechanismus auslöst. Wir leben jedoch eine degenerierte Form – Angst führt zur Starre, sie verwirrt den menschlichen Geist. Der Mensch ist fast an sich selber zerbrochen – er ist das Opfer seiner eigenen Angst geworden. Die einstige Manipulation am System Mensch hat dazu geführt, dass der Mensch immer noch in seinem eigenen Trauma gefangen ist und jeden Moment mit einer erneuten Attacke rechnet. Es ist ein genetisches Muster, das uns allen tief in den Knochen sitzt – ohne es zu wissen. Wer will es dem Menschen für übel nehmen, dass er sich so gebärdet, wie wir es alle von uns selber kennen? Unsere Schuld existiert nicht!

Unser Ego ist ein williger Sklave unseres Verstandes, der ständig versucht die Abwesenheit unserer Gefühle zu kompensieren. Die so „erdachten Gefühle“ führen zu immer neuen Auswüchsen im alten System Mensch. Wir erschaffen so ständig neue Illusionen vor diesem göttlichen Spiegel und halten sie für so real, dass wir uns selber auf den Leim gehen.

Erwachen bedeutet erwachsen zu werden, den Staub der Vergangenheit abzuschütteln und die eigene Schöpferkraft wieder anzunehmen. Deine Fähigkeit zur Liebe zeigt dir den Grad deiner Wachheit. Wenn du dein Herz als den Sitz deines Gottseins fühlst, dann kann dein Verstand dich nicht mehr verwirren. Dein Ego wird zunehmend kleiner, dein Verstand zeigt dir die wahren Zusammenhänge des Lebens und dein Herz weist dir den neuen Weg. Deine Fähigkeit zu fühlen wird täglich wachsen und dir auf den letzten Metern deines Lebens eine neue Lebensqualität manifestieren. Es ist nie zu spät. Schalte einfach das Licht in deinem Herzen wieder an und erkenne, wer du in Wahrheit bist.

Wenn deine Gedanken, deine Worte, deine Taten, deine Gefühle die Liebe deines Gottseins in dir wieder zum Ausdruck bringen können, dann hat sich dein Prozess des Erwachens erfüllt. Der so erwachte Mensch erschafft dann das Paradies hier auf Erden. Menschsein kann wieder zu dem werden, wie es einst gedacht war. Gott kann seinen Aspekt der Liebe wieder selber erkennen über den Spiegel seiner eigenen Schöpfung: Der Mensch als Ausdruck Gottes.

Gewidmet allen Menschen, die erwachen möchten!

Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit.

Thomas

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