Die Hingabe an uns selber

Spielst du noch Menschsein oder lebst du schon dein Gottsein?

Was dir und deinem Körper jetzt helfen kann

Eine Fortsetzung meines letzten Beitrages „Die Illusion des Menschseins trifft auf die Realität ihres Gottseins“

Früher oder später erreicht jeden Menschen die Erfahrung, dass er eine Einheit aus Körper, Geist und Seele bildet. Und diese Einheit, bestehend aus drei Elementen, vollzieht einen Tanz, einen Gleichklang mit sich selber – so entsteht Harmonie und Vollkommen- heit in jeder Entwicklungsphase unseres Seins – bis zu dem Moment, an dem der große Kreis der Inkarnationen sich wieder schließt. Leider gelingt uns das nicht immer – wir fallen heraus aus der Balance. Die Materie, unser Körper, hat es hier immer am schwersten – er schwingt langsamer und braucht die längste Zeit für Entwicklung.

Deine Seele – die Summe all deiner Erfahrungen – weiß am ehesten, dass sie ein Teil von Gott ist, während der Mensch sich noch fleißig mit seinem Ego identifiziert. Irgendwann erwacht auch der Mensch und beginnt zu verstehen – unser Geist beginnt zu leuchten, unsere Werte verändern sich, das Ego wird kleiner, die Widerstände gegen diese „neue Wahrheit“ schwinden. Genau in dieser Phase befinden sich immer mehr erwachende Menschen. Und da gibt es jemanden, der nicht über die Logik funktioniert – es ist unser Körper, der jetzt die ganze Aufmerksamkeit benötigt.

Unser „Gefährt auf Erden“ braucht genauso eine Form von Wartung, wie ein Auto. Nur mit „etwas hinein schütten“ oder „an ein paar Schrauben drehen“ funktioniert das nicht. Unser Körper ist immer Ausdruck von allem, was wir verkörpern: was wir denken, fühlen, sprechen, tun. Die Sprache der Krankheit entspricht einer Warnlampe – „Vorsicht, bitte etwas schnellstens verändern“.

Im Prozess des Erwachens ist das ähnlich. Unser wachsendes Bewusstsein muss Rücksicht auf den langsameren Körper nehmen – er muss in der gesamten Entwicklung mitkommen können. Vielleicht spürst du das gerade. Du fühlst dich schlapp und überfordert, bist vielleicht sogar mit Krankheit beschäftigt. Nur ist das nicht mehr so wie früher. Es geht nicht mehr um ein heftiges Wachrütteln, um dich an deinen wahren Kern zu führen, das hat sich vermutlich alles schon in dir vollzogen. Manche Menschen wissen um ihren Entwicklungsstand, sehr viele wissen noch nichts von ihrem Glück. Aber auch hier gilt „der Apfel fällt vom Baume, wenn er reif dafür ist“. Wirklich beschleunigen kann niemand diesen Prozess – jeder steht an dem Platz, der seiner Gesamt- entwicklung entspricht. Der Reifegrad des gesamten Menschen entscheidet darüber und nicht das eigene Wollen.

Deine Unterstützung ist jedoch jetzt gefragt. Es geht um die Hingabe an dich selber. Diesem inneren Gott in uns jetzt so zu vertrauen, dass der nächste Schritt vollzogen werden kann, ist eine riesige Herausforderung für den Erwachten. Es ist leicht den Verstand mit spirituellen Texten und Überzeugungen zu füttern – irgendwann spürst du den inneren Widerstand, wenn der Glaube an das Neue in die Materie, in deinen Körper möchte. Es ist wie ein Schritt ins vermeintlich Leere an einem Abgrund. Du weißt oder glaubst, dass das Unbekannte dich tragen wird, aber dein zerbrechlicher Körper verhält sich wie scheuende Pferde. Eine Phase des „GESCHEHEN LASSENS“ steht an. Man fühlt sich hilflos, der Verstand befindet sich schon ein Stück im Neuen, die Gefühle sind hin und hergerissen, mal im Neuen, mal im Alten. Ängste, Zweifel, Euphorie und Zuversicht geben sich die Klinke in die Hand. Dein Tagewerk wird zur Belastung, Familie und Freunde vielleicht ebenso. Vielleicht erlebst du dich gerade wie in einer immer schneller werdenden Achterbahn – wie soll man da noch mitkommen? Jetzt ist dein Mut und die Bereitschaft gefordert, zuerst gut für dich selber zu sorgen. Und das ist höchst individuell.

Was jetzt hilft, ist …

  • Rückzug und Stille, wenn du magst mit Meditation.
  • Mit deiner Aufmerksamkeit vollständig und möglichst dauerhaft bei dir zu bleiben. Hast du viel mit Menschen zu tun, komme danach immer sofort zu dir zurück.
  • Zeit in der Natur – spüre sie mit allen Sinnen.
  • Wenig digitale oder menschliche Ablenkung – reduziere alles auf ein Minimum.
  • Ein waches Gespür für die noch schmeckenden Nahrungsmittel – was braucht dein Körper wirklich noch, was widert dich bereits an?
  • Deinen Körper alleine spüren, z.B. in der Badewanne oder im Federbett (ohne Partner…).
  • Richte deine Aufmerksamkeit auf jedes Körperteil – scanne dich ab und fühle dich.
  • Der Verzicht auf alles, was deinen Geist und Körper vernebelt und destruktiv beeinflusst.

Finde also selber heraus, was dir gut tut und hilft, arbeite aber keine fremde Checkliste ab, spüre, wonach dir ist.

„Gott in mir, ich vertraue Dir“ ist eine Tür, die zwischen alt und neu steht. Sie öffnet sich erst, wenn der Mensch soweit ist. Keine Technik, kein Guru, kein Sonnensturm wird sie öffnen.

  • Wenn der innere Schrei nach dem Neuen verhallt…
  • wenn die Verzweiflung, warum das Neue immer noch nicht da ist, dem inneren Frieden, dem Dank und der Akzeptanz, von allem was ist weicht…
  • wenn ein inneres Loslassen, das nichts mir Resignation oder Selbstaufgabe zu tun hat, sich zeigt…

…dann kann die Angst gehen und das Ego immer kleiner werden und ein Prozess sich vollziehen, den wir als Mensch nicht machen können.

Wir geben uns an uns selber hin und öffnen einer Kraft die Tür, die wir Gott nennen. Auch wenn du glauben kannst, dass du Teil eines großen Wesens Gott bist, so bist du im Moment der Verwandlung immer noch Mensch. Akzeptiere, dass du auf eine Hilfe angewiesen bist, die sich deinem Verstand entzieht. Keine spirituelle Philosophie wird dabei helfen. Du selber bist es, dem du jetzt vertrauen darfst. Es ist dein Gefühl, dein offenes Herz, dass dich durch diesen Geburtskanal im vollsten Vertrauen in das Neue begleitet. Du erlebst eine Metamorphose, die sich in Wahrheit nicht mit Worten beschreiben lässt. Ich kann dir weder sagen, wie lange das dauert, noch wie es sich im Speziellen in deinem Leben äußern wird. Es geschieht einfach.

Vielleicht wird dir jetzt klarer, warum das Spektakel im Außen nur einem Zweck dient: dich von dieser Erfahrung, die jetzt möglich, ist abzuhalten. Wer immer noch gebannt in den Höllenschlund der Erde schaut, verpasst sich selber. Das im Alltag zu realisieren, ist nicht einfach. Aber – wer lebt schon in einem Kloster, abgeschieden von der „Illusion des Menschsein“? Das ist auch gar nicht erforderlich. Du selber hast über viele Leben dir deinen aktuellen Reifegrad erarbeitet oder besser „Er-lebt“. Nicht der Hype um – und die Teilnahme an einen möglichen Aufstiegsprozess entscheidet gerade darüber, wie sich dieser in deinem Leben vollzieht. Es ist dein eigener Reifegrad, der dir jetzt eine Chance bietet und gleichzeitig eine alles entscheidende Wahl die dir folgendes abverlangt: die Illusion des Menschseins weiterhin erleben zu wollen – auch das ist legitim – oder sich der Realität des Gottseins hinzugeben.

Wie du siehst, bietet dir dieser Text kein Patentrezept „und wie geht’s denn nun…?“

Ob du in deinem Prozess des Erwachens einen Form des Aufstiegs –was auch immer das letztlich bedeuten mag – erlebst, steht längst in deiner Rolle festgeschrieben. Allerdings gilt immer noch das „Gesetz des freien Willens“. Du kannst Ja oder Nein sagen zu deiner Rolle. Du hast also die Wahl, dein Leben zu leben oder dich ihm zu verweigern.

Vielleicht raube ich dir gerade die Illusion, dass „Aufstieg“ etwas Spektakuläres im Außen sein muss. Der 21.12.2012 war Teil dieser Illusion. Und gleichzeitig spürst du vielleicht immer deutlicher, dass sich energetisch sehr viel verändert, besonders in dir selber. Ist das nicht Beweis genug?

Wir leben in einer polaren Welt, die systemisch bedingt auch einen „Gegenspieler“ bereithalten muss, der das genaue Gegenteil von „Aufstieg“ möchte. Du findest „Ihn“ überall im Außen und auch in dir. „Er“ nennt sich Ego und er nährt sich von deiner Angst und Unsicherheit. Den Teufel hat der Mensch einst selbst an die Wand gemalt und jetzt erschrickt er gerade vor seinem eigenen Kunstwerk.

Die Lösung für deinen Weg findest du also nur in dir selber:

  • Die Selbstliebe nährt dich
  • Das Wissen, du bist nicht schuldig, bestärkt dich
  • Die Fähigkeit dich und alles Leben zu lieben, zeigt dir deinen Weg
  • Der Mut, manch altem Weggefährten aus der „Illusion des Menschseins“ Grenzen zu setzen, hilft dir, in die „Realität des Gottseins“ leichter zu finden
  • Die Absage an jeden Kampf, jede Aggression und Hass, jede Verurteilung egal von was, erleichtert dir diesen Weg zu gehen
  • Die Bereitschaft, deine Rolle, die du einst mit Gott vereinbart hast, auf Erden mit einem JA anzunehmen und zu leben, erzeugt jetzt sofort Erlösung. Du verbunkerst dich dadurch weder in einem esoterischen Elfenbeinturm, noch bist du ein grundsätzlicher Systemverweigerer, der nur noch die Wunden dieser Erde anprangert – es sei denn, das gehört zu deiner Rolle!!!
  • Dein Authentischsein wird dir deinen Weg zeigen – gehe ihn oder lasse es – es ist deine Wahl.

Und das versuche jetzt wirklich zu verinnerlichen:

Die großen Manipulatoren – die Gegenspieler – „verkaufen“ den noch unerwachten Menschen gerne „falsche Rollen“. Du bekommst von Kindesbeinen an erklärt, was du bist und wer nicht. Die Gabe deines Intellektes und deine familiäre Herkunft weist dir den Platz in der Gesellschaft zu – dein Herz wird nicht gefragt. Gott existiert irgendwo getrennt von dir, unerreichbar da draußen – du bist nur ein armer Sünder. Den Rest der Geschichte kennst du selber bestens (siehe Definitionen).

Und damit ist das Kind auch schon in den Brunnen gefallen. Die Verwirrung im Außen und die Ablenkung von der eigenen Rolle muss nur groß genug sein, damit dieser Mechanismus der Manipulation greift. Der Mensch wird zum Sklaven seiner selbst und viele machen mit. Unsere digitale Welt bietet dem polaren Gegenspieler phantastische Möglichkeiten. Aber – nicht die Technologie an sich verkörpert das Übel – es ist deren Art der Anwendung. Alles ist polar – alles hat zwei Seiten. Ich kann etwas für das Leben, dessen Freiheit oder gegen das Leben, seine Versklavung einsetzen. Aber halte dich nicht mehr mit deinen Gegenspielern auf, denn das war deren Absicht.

Frage dich, womit identifizierst du dich immer noch? Ist es eine fremdbestimmte Rolle oder ist es wahrhaftig deine Rolle?

  • Wenn du das erkennst, wird dein Leben freudvoller und leichter werden.
  • Du bist genauso in einem Beruf tätig, du bist weiterhin ein „Aktivist“ für was auch immer.
  • Du nimmst am bodenständigen Leben Teil, erfüllst deinen Part – all das jedoch mit göttlichen Qualitäten.
  • Du entdeckst vermutlich neue Talente und Gaben, du bringst so wieder Schwung in dein Leben.
  • Liebe ist nicht mehr nur ein Wort, sondern Ausdruck deines ganzen Seins!

Du suchst immer noch dein Patentrezept „und wie geht’s denn nun auch bei mir…?“
Ein elementarer Schlüssel ist deine Angst. All deine Ängste stehen zwischen dir und deinem inneren Gott. Sie erschweren dir in die Hingabe und das Vertrauen zu kommen. Die Tür in das Neue öffnet sich nicht weit genug. Verzweifele nicht an diesem Punkt. Deine Fähigkeit zur Selbstliebe und allem, was im Außen ist und dich noch quält, hilft dir, diese Ängste zu besiegen. Nimm dir die Zeit, die du dafür brauchst. Auch du hast Menschen in deinem Umfeld, die dir dabei helfen können. Das Paket, das du zu (er)tragen hast, entspricht exakt deinem Leistungsvermögen. Also hüte dich davor, die Pakete anderer Menschen mitzuschleppen. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit, deiner Energie einfach nur bei dir, denn deine Lebens-Energie folgt immer deiner Aufmerksamkeit – verschenke sie nicht leichtfertig, wenn du sie selber gerade benötigst!

 

Warum schreibe ich das alles und wiederhole mich auch dabei?

Das „Prinzip des 100. Affen“ hat seine Gültigkeit mehr denn je. Es sind jetzt die Menschen gefragt, die das Potential für einen systemischen Wandlungsprozess in ihrer Rolle tragen – und immer noch schlafen oder sich nicht trauen. „Hallo wach“ ist jetzt angesagt, um zumindest die Entscheidung „will ich oder will ich nicht“ zu treffen. Es müssen jetzt die zur Tat schreiten, deren Bewusstsein die dazu nötige Reife mitbringt. Einen sog. Aufstiegsprozess gab es zu jeder Zeit – die Vorbilder nennen sich gerne aufgestiegene Meister. Nach meiner Überzeugung gibt es aber immer wieder auch Zyklen, die das Kollektiv ansprechen. Und das ist JETZT. Was für eine göttliche Ebene nur ein Wimpernschlag sein mag, ist für uns Menschen eine gefühlte Unendlichkeit. Gott kennt Zeit nur durch unsere Ebene Mensch – es wird Zeit, dass auch wir unsere göttliche Ebene wieder kennenlernen – JETZT! Es gibt dafür keinen Termin – es ist eine Phase – JETZT! Was das für jeden Einzelnen der 7 Milliarden göttlichen Einzelteile zu bedeuten hat – da müssen wir uns wohl alle selber überraschen. Jeder Mensch wird davon profitieren – jeder seinem Reifegrad entsprechend.

Nun – mein Text ist schon wieder viel zu lange geworden. Der Gebrauch von Worten ist mühselig. Vielleicht genügt dir auch diese Kurzfassung:

Fühle dich geliebt – von dir selber. Schmelze mit Liebe deine Ängste und dein Ego ein. Lebe dein Leben in Freude, deiner Rolle entsprechend. Entferne dich von Menschen und Umständen in deinem Leben, die dich davon abhalten. Habe den Mut authentisch zu sein und du verlässt so die „Illusion des Menschseins“ und ergreifst automatisch deine neue „Realität deines Gottseins“.

Aufstieg ist demnach bodenständiger, als man denkt. Sollte dennoch ein Ufo das Paradies über der Erde abwerfen – nimm es an. Aber verlasse dich nicht mehr auf die Ego-Produkte derer, deren Rolle es ist, dich zu verwirren mit ihren Geschichten. Schaue nicht mehr in den Schlund der Hölle, renne keinem Aufstiegstermin hinterher, ergötze dich nicht mehr an den immer gleichen geschwurbelten Botschaften von wem auch immer, betreibe kein intellektuelles Ego-Geschwafel und degradiere deine Worte nicht zu inhaltslosen Floskeln, sondern „lebe und sei Namaste und Liebe“. Alles was du jetzt brauchst, kommt aus deinem Herzen und deinem Gefühl.

Das war dein Plan mit dir selber, das herauszufinden. „Gelingt es mir auch unter erschwerten Bedingungen herauszufinden, wer und was ich bin oder nicht?“

Spielst du noch Menschsein oder lebst du schon dein Gottsein?

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit.

 

Hier in den „Definitionen“ findest du weitere Erläuterungen zum Thema.

Hier und hier findest du zwei ergänzende Beiträge zum Thema.

In der Kopfzeile unter „Bewußtwerdung“ findest du alle bisherigen Beiträge thematisch sortiert- sie ergeben ein kleines Buch – erkenne selber den roten Faden, wenn du Lust dazu verspürst.

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26 Kommentare

  1. Hallo Friederike – ja – ziemlich knackig gerade. Im Oktober waren es im Schnitt ca. 10 Flares am Tag, gespickt zuletzt mit M + X Klasse. Das war „heiß“. Ich glaube, es wird langsam besser – mal sehen. Gute Zeit und neue Bilder 🙂

  2. Ja so läufts momentan….wahre Worte. .. als ich meine krankheits – Ängste (endlich) bat sich zu zeigen ..ich sah sie als kleines schwarz gekleidetes kind ,kauernd in einem Trümmerhaufen aus Schutt und Beton. .konnte ich es/sie (Ängste) umarmen …lieben..und sie zerplatzen wie eine Seifenblase. ..Befreiung. ..liebe… Mitgefühl. … Zugang zum Selbst …wieder ein Stück Weges näher zu mir SELBST…..Erlösung. …. big hug , namasté

  3. lieber Tom,
    herzlichen Dank für deinen Beitrag, ich stimme voll und ganz zu!!!
    Und wie gut das tut, das eigene Empfinden hier wiederzutreffen und zu lesen:))
    Alles Liebe für dich und den Rest der Welt:))

  4. Das ist eine der besten Beschreibungen der JETZT – „Zeit“ . Da ist ganz offensichtlich wieder jemand durch das TOR der WAHRHEIT in DAS LICHT, das man FREIHEIT und SOUVERÄNITÄT nennt, gekommen. Herzlichst willkommen !!! Auch im Namen von Pallas Athene und mir SELBST

  5. Lieber Echnatom, von Herzen Danke für Deine vortreffliche Arbeit! Du fasst hier auf absolut klare Weise alles zusammen, worauf es JETZT tatsächlich ankommt. Denn es gibt nur eine Richtung: nach innen, zurück zu unserer EIGENverantwortung, zu unserem Schöpferbewusstsein. Wenn wir Meister unseres Lebens sein wollen, dann heißt es aufzuhören mit dem Anklagen im Außen und mit dem ewigen Wiederabspulen unserer Opferrollen. Die Wege dorthin führen über die Konfrontation mit unseren Schatten, Ängsten, ihr Erkennen, Integrieren und schließlic Auflösen. Und über die Rückverbindung mit der Natur, der Erde und ihren Geschöpfen, dem Leben selbst. Die Weltthemen werden nicht da draußen auf der großen Kampfbühne gelöst, und dort findet auch nicht die Transformation, der „Aufstieg“ statt. Das alles geschieht in uns selbst zu allererst – dort ist das Paradies, die Quelle von allem was ist, Gott. Von dort aus dehnt es sich über unseren Planeten aus. Dann, wenn die Zeit reif ist. Von Herzen, Océane von WirSindEins

  6. Toll geschrieben! Auch ich sehe mich in dem Text gespiegelt. Wenn ich es schffe durch den Schleier der vielen Illusionen zu blicken, dann sehe ich, wie schön das Leben aus dem Herzen ist!
    Danke für diesen Text!

  7. Es galt und gilt das Gesetz und oberste Gebot des einen wahren reinen Wunsches, die Seele und Verkörperung der Zeit – individuell und kollektiv.

  8. Hör niemals damit auf deinem eigenen Wunsch, Dem göttlichen Wunsch in dir zu folgen. Er beseelt und beflügelt dich. Verkörperst du ihn, Beseelst du ihn und er verkörpert dich, findet Ausdruck in der Zeit.

  9. Hallo zusammen,

    ich bin mehr als überrascht und auch berührt über die zahlreichen positiven Reaktionen in allen Beiträgen die letzten Tage. D A N K E !

    Miteinander in Resonanz zu stehen – mehr fühlend, als Worte es jemals ausdrücken könnten – ist eine klasse Erfahrung für jeden Menschen. Euer persönliches, nicht digitales Umfeld dürfte davon profitieren – weiter so. Es sind immer die gelebten Dinge im Alltag, die eine echte Bereicherung darstellen, besonders dann, wenn es um spirituelle Ansichten geht. Nicht eine theoretische Philosophie bereichert unser Leben nachhaltig – es ist einzig deren gelebter Ausdruck. Und dazu „stecken“ wir nun mal in einem Körper. Für mich sind es nun fast 14 Jahre von fast 50, wie man unter „über mich“ nachlesen kann. Eine sehr lange Zeit mit anfänglicher Euphorie über „das eigene Neue“ in einem und mit manchem Unverständnis von außen. Ich möchte jeden ermutigen, sich selber zu vertrauen und auf das zu achten, was in jedem irgendwann heranwächst. Der Zugewinn kommt allerdings nicht aus dem Verstand, sondern von dieser eigenartigen Pumpe links in Dir !

    Liebe Grüße

    Thomas

  10. Es war einmal eine Zeit, da wußten die Menschen, das das Wünschen galt. Das Wünschen im Angesicht des Erbes, fern der trägen Hoffnung des Augenblicks. Das Gesetz des einen reinen wahren wunderbaren.

    Die Schadenfreude, das erlebte Leid, ließ vergessen die Freud am eigenen Leib. Die Vorfreude, der schnelle Genuß, ließ die Freude am Wünschen vergessen – welch ein Verdruß. Sie suchten das schnelle Glück in der Erfülllung der Freude und vergießen ganz – das da eine Zeit war ist und sein wird, in der das Wünschen zählt. Und die Freude ist es dann, die weisen soll den Weg zum Glücke.

    Das Glück ist mit den treuen Holden, die unbeirrt dem Wunsche folgen, beherzt und kühn im Tun. Es kommt zu Ihnen geflogen auf geheimnisvolle Weise, die nie versucht es zu halten und einzufangen – verstanden es im Geiste.

    Ein Wunsch ist wie ein kleines Kind, lang genährt, gehegt, gepflegt, erträumt, erzogen, erhalten, nicht verraten, nicht verdreht, nicht vergessen, entbunden, entschlüsselt, in die Freiheit entlassen.

    Wenn dies wieder erkannt, ist Freude beschieden dem ganzen Land. Der Wunsch, der beseelt, ist die treibende Kraft, die Lösungen schafft.

  11. Auch mir sprichst du mit deinen worten „aus der seele“.
    klar, einfach, direkt.
    du bringst vieles (zusammen und) auf den punkt.
    ich danke dir.

    aus der tiefe meiner seele.

  12. …ich hatte {es} dir schon einmal geschrieben…
    …deine worte sprechen mich direkt +tiefgreifend an
    …du bringst „die“/viele dinge auf den punkt (.)

    manchmal bin ich einfach nur dankbar

    aus der tiefe meines herzens + :

    D A N K E

  13. Danke für Deine Rückmeldung – das freut mich, denn genau darum geht es mir: die Menschen zu berühren, die meine Worte und „das dahinter“ erfassen können und es somit in ihr Leben auf ihre Art + Weise integrieren oder auch bereits leben.

  14. Hallo Tom :o)

    dieser Blog „Hingabe an uns selber“ war der erste Text, den ich von Dir gelesen habe und er hat mich sehr berührt und beschäftigt, mir auch geholfen, sehr sogar.

    Ich bin seit mehr als 20 Jahren auf meinem spirituellen Weg und werde seit einigen Jahren immer tiefer in mein Inneres hinein gezogen, wie mir damals gesagt wurde…. Habe die ganzen Jahre über immer Begleitung und Führung gehabt in Form von Lehrern, Heilern, spirituellen Reisen und ganz direkten inneren Kontakten mit meinen unsichtbaren Helfern.

    Im April diesen Jahres ist das auf einmal alles weggebrochen, in mir und auch außerhalb von mir. Plötzlich stand ich ganz alleine da, ohne jegliche Kontakte, in mir und außerhalb von mir. Es war ein einsamer Sommer für mich, einhergehend mit einer ganz neuen Suche und Neuorientierung in mir selbst: Was geschieht da mit mir? Bin ich dabei, verrückt zu werden? Hoffentlich merkt niemand, WIE verrückt und sonderbar im wahrsten Sinn des Wortes ich mich selber fühle……. Mein Mann kommt schon lange nicht mehr mit, den halte ich einfach irgendwie an der Stange mit meinen vielen Merkwürdigkeiten, die ich immer wieder erlebe und hoffe, daß er immer wieder liebevoll ein Auge zudrückt, wenn ihm bei meinem Verhalten etwas komisch vorkommt….
    Seit Sommer nun kommt wieder Licht ins Dunkle und langsam bekomme ich eine Ahnung, wo die Reise hingeht: Ins Innere meines Herzens, anscheinend :o) Ganz tief aus meinem Körper heraus lösen sich Störgefühle nun; die groben Emotionen habe ich schon lange hinter mir gelassen. Die Gefühle die sich lösen, werden immer feiner und langsam bekomme ich mein leichtes Lebensgefühl zurück, meinen Lebensmut, meine Lebensfreude, meine Leichtigkeit und auch die Freude auf einen Neuanfang in mir, der schon seit Jahren angekündigt ist. Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gründlich, wie mir scheinen will. Gott im eigenen Innern entdecken, ganz konkret, nicht nur als Vergleich. Ich solle mich meiner größeren/höheren Realität, meinem größeren Ich stellen, hieß es.
    Jetzt ist mir wieder ein Buch in die Hände gefallen, das ich vor Jahren gelesen und nicht wirklich verstanden habe von Drunvalo Melchizedek „Aus dem Herzen leben“. Jetzt lese ich es erneut und denke, das ist genau das, wo es hin geht: Aus dem göttlichen Herzen heraus leben, das wir in uns tragen. Ob damit auch neue, tiefere und farbigere Gefühle einher gehen? Ich hoffe sehr darauf, wünsche es mir sehr, seit vielen Jahren schon.

    Seit längerem schon bin ich auf der Suche nach jemandem, der vielleicht ähnliches erlebt bzw. erlebt hat wie ich und wenn ich Deine Seiten lese habe ich den Eindruck, hier könnte jemand sein, der auf der selben Suche ist wie ich…. daher meine Zeilen heute, es war mir ein Bedürfnis :o)

    Von Herzen viele Grüße
    Isabel

  15. Hallo Isabel,

    danke für deinen mutigen Bericht über deine Entwicklungsschritte. „Dieser Weg“ ist nie einfach und auch recht individuell. Bei all den Herausforderungen, die sich meist auf einer inneren Ebene abspielen, ist es nicht immer einfach stabil und seinem Weg treu zu blieben. Besonders dann, wenn man diesen Weg alleine geht und immer wieder Zweifel und Unsicherheit hochkommt. Das kenne ich alles aus eigener Erfahrung und aus vielen Berichten von Weggefährten. Mir war immer wichtig bodenständig zu bleiben. Die spirituelle Welt zu erobern empfinde ich als Herausforderung – man muß Licht und Schatten unterscheiden lernen, oft geht’s einem nicht schnell genug, Durchsagen/Botschaften können zu allgemein gehalten sein, die Hilfe scheint zu unkonkret u.v.m. Rückblickend kann ich sagen: der Mensch denkt und Gott lenkt – und das ist gut so. Ich habe selber so manche Ehrenrunde gedreht und es gibt bis heute immer wieder Lebensthemen, die geheilt werden wollen. Auf der Überholspur ist Entwicklung nicht möglich. Der Verstand dreht gerne heiß. Die Antwort habe ich für mich auf der Herzensebene gefunden, ohne dabei den Verstand untergraben zu müssen. Vertrauen in sich und die Führung ist ein ständiger Begleiter. Was also ist normal oder unnormal auf diesem Weg? Darauf gibt es (außerhalb von Krankheitsbildern) keine Antwort. Dein Weg gehört nur dir und dem solltest du so lange treu bleiben, wie er dich aufbaut, nährt, nach vorne bringt. Alles Selbstzerstörerische, Destruktive etc. hat dort jedoch nichts verloren. Deswegen die Bodenständigkeit. Es braucht zum Ausgleich immer auch ganz irdische Dinge im Leben, die Freude bereiten und auch mal nichts mit spiritueller Entwicklung zu tun haben. Freunde und Gesprächspartner gehören dazu. Die Essenz meiner eigenen Entwicklung habe ich versucht hier im Blog anderen Menschen näher zu bringen. Ja – dieser Weg braucht immer noch Durchhaltevermögen. Genau aus diesem Grund halte ich Ankündigungen von kurz bevorstehenden Aufstiegsszenarien für sehr problematisch. Je labiler und ausgebrannter ein Mensch ist, umso dramatischer kann sich die eigene Lage zuspitzen, wenn dann doch wieder keine Erlösung kommt. Aus meiner Sicht geht es um eine globale Veränderung, die sich im Bewußtsein der Menschen abspielt – hier auf Erden – die Energieerhöhungen begünstigen das. Im Zweifelsfall ist das eine Lebensaufgabe – ohne Termin. Gerade deshalb sollte spirituelle Entwicklung nicht als ausschließlicher Rettungsanker betrachtet werden. Mein Vorbild war meine Großmutter, ebenfalls sensitiv veranlagt. Sie hat ihr Leben nie danach ausgerichtet – es war „nur“ ein Teil von ihr, um Leben meistern zu können. Ich versuche das ähnlich, auch wenn 2015 unter ganz anderen Vorzeichen läuft – spürbar für viele. Ich wünsche dir die Menschen in deinem Umfeld, die deinen Weg teilen oder zumindest respektieren. Sich dem Außen, den Menschen dabei wieder zu öffnen, mag nicht ganz einfach sein. Es gibt jedoch viel mehr Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, als man gemeinhin annimmt – die Mehrzahl schweigt, traut sich nicht, hat Angst für verrückt erklärt zu werden. Die Chancen stehen also gut, wenn du den ersten Schritt machst – nur Mut!

    Liebe Grüße

    Thomas

  16. Hallo Tom :o)

    hab Dank für Deine Zeilen, sie tun mir gut :o)
    Ich schreibe einfach noch ein wenig, zusammen mit meinen gerade wieder neu erwachenden Lebensgeistern.

    Die Hingabe an uns selber …. ich glaube, man muß ein Motiv haben, um den spirituellen Weg bis zum Schluß durchhalten und gehen zu können; zutiefst lieben möchte ich können und zutiefst berührbar werden.
    Zu sehr hat mir mein Ego zu schaffen gemacht, über viele Leben hinweg, wie ich inzwischen weiß. Die Erinnerungen kamen hoch mit der Zeit, wann immer sie für Einsichten und Erkenntnisse wichtig waren. Mit Ego geht es nicht, man muß schon alles hinter sich lassen wollen, um alles erringen zu können, auf der anderen Seite.
    Im April ist mein ganzer bisheriger Boden unter mir weggebrochen, pünktlich praktisch mit den Energien der neuen Zeit. Viele Monate lang bin ich durch ein reges und sehr bildhaftes Traumerleben auf diese Zeit vorbereitet worden, ohne davon zu wissen oder es zu verstehen. Verstehen tun wir immer erst im Rückblick :o) Ist auch gut so, denke ich. „Vertrau einfach“ hieß es immer wieder: „Du bist umgeben von einer liebenden Gottesenergie“.
    Selbst mein immer so zuverlässiges intuitives Gefühl für mich und meinen Weg hatte mich verlassen:“Vertrau einfach“. Was bleibt einem anderes übrig? Sogar mein Verstand hat mich für einige Wochen verlassen, der war immer sehr präsent. Und nichts mehr gefühlt, wie in Watte gepackt, nur noch Luft im Kopf:“Vertrau einfach“. Ich stehe irgendwo mit meinem Auto und habe den Rückweg vergessen …. Irgendwie ging es immer weiter. Einfach loslassen, nur keine Angst entwickeln oder zulassen, denn dann geht es nicht mehr weiter.
    Meine kleine Katze hat mich am Ball gehalten und die Gartenarbeit, die nie auf sich warten lässt. Mit wem darüber reden, um den Realitätsbezug wieder herzustellen? Was ist nun Wahrheit? Wahrheit ist so relativ, wenn man andere fragt…. Es war niemand da, ich mußte alles mit mir selber ausmachen. Nur sehr wenig Schlaf, über viele Monate hinweg, oft nur drei bis vier Stunden. Aber irgendwie ging auch das. Anscheinend wurde ich „von oben“ bezuschusst, denn ich war immer bei Kräften, die ganze Zeit über, seelisch, psychisch und körperlich. Bin einfach weiter gegangen, immer weiter, manchmal war einfach nur Leere da, selbst die Hoffnung war für eine Weile weg … und dann kam auf einmal alles wieder zurück zu mir, seit August. Aus Alt mach Neu :o) Der Impuls für den peruanischen Urwald kam, ich liebe die Ayahuaska. Die Lektion, daß sich alles fügt, wenn wir mit den Energien gehen:“Vertrau einfach.“ Daß wir immer die notwendige Kraft haben, wenn wir sie brauchen, daß immer Hilfe geschickt wird, wenn sie notwendig ist … und auf einmal war ich wieder im Fluß. Eine Flut von Erkenntnissen, leicht und fließend, spielerisch und leicht: Es geht wieder aufwärts :o)))
    Unendlich verletzbar fühle ich mich noch, zaghaft, fast scheu und nehme langsam meine Kontakte wieder auf. Zu frisch ist noch der Schrecken, den ich monatelang von mir fern gehalten habe und der mich jetzt doch noch ein wenig einholt. In meiner Verwirrung habe ich Fehler gemacht, die ich mir erst noch verzeihen muß ….
    Langsam traue ich mich wieder unter Menschen. Meine Praxis ist komplett zum Erliegen gekommen. Noch immer das Wechselspiel der letzten Monate in meinem Innern, sanfter, weicher und liebevoller geworden inzwischen: Welcher Realität gibst Du Dich hin? In welcher Realität möchtest Du leben? Großes Ich oder kleines Ich? Leicht oder schwer? Noch immer wird gelöst und gearbeitet an mir, in mir; das Vertrauen kehrt zurück, alt und doch neu. Mann, habe ich ein Glück gehabt, denke ich :o)

    Von Herzen viele Grüße
    Isabel

  17. Hallo Isabel,

    die große Vertrauensfrage auf diesen Wegen kennt jeder – umso intensiver, je steiniger der Weg ist – ganz zu schweigen von der unbekannten Länge/Dauer. Deine Erfahrungen kenne ich in Abwandlung von mir selber und nach rund 15 Jahren intensivstem Weitergehen auf dieser neuen Spur weiß ich über viele andere Menschen, daß jeder seine ganz eigenen Höhen und Tiefen so durchleben mußte/durfte – das Muster gleicht sich insofern. Besonders schwierig ist es, wenn man alleine den Berg erklimmt. Von der Erfahrung anderer zu profitieren – ich nenne sie Wegbereiter – ist immer sehr hilfreich – und wenn es nur um die Motivation geht, weiterzumachen – sofern die Spur im „grünen Bereich“ verläuft. Kritisch betrachte ich die Verwendung von Halluzinogenen, besonders in der labilen Phase. Das kann durchaus auch Teil deiner selbst herbeigeführten Erschwernis sein – man macht so Kräften die Türe auf, die man definitiv nicht in seinem Leben haben möchte. Das kann so sein, muß aber nicht. Deshalb lehne ich diese Pusher für mich ab. Allein der Konsum von kleineren Mengen Alkohol kann bei mir sehr schnell zu Anhaftungen (siehe Definitionen) führen. Was früher kein Problem war, ist heute eines – der Preis meiner erhöhten Sensibilität. So mancher Autor schreibt seine Bücher mit diesen Hilfsmitteln – es geht auch ohne ……

    Ich wünsche dir die Kraft zum wieder Teilnehmen am Bodenständigen in Verbindung mit den neuen Erfahrungen und Qualitäten. Du kannst durchaus so Wegbereiter auch für andere Menschen sein.

    Liebe Grüße

    Thomas

  18. Hallo Thomas,

    bitte, darf ich das richtig stellen, grad gibt es ein Missverständnis in unserem Austausch.
    Wenn Du das Thema Halluzinogene hier nicht haben möchtest, lösche es einfach wieder heraus, ich habe Verständnis dafür. Jedoch ist es mir ein Bedürfnis, darüber noch ein paar kurze Worte zu verlieren …
    Jeder Mensch geht seinen eigenen, ganz persönlichen spirituellen Weg, der sich aus den Erlebnissen und Erfahrungen zahlreicher vorheriger Leben zusammensetzt. So formen wir unsere innere Göttlichkeit, unsere göttliche Individualität und auch den Erfahrungsschatz, den wir irgendwann mit einbringen dürfen, um anderen Menschen auf ihrem Weg zu helfen.
    Mein Weg hat mich viel über synthetische und natürliche Drogen und Halluzinogene lernen lassen. Wobei Alkohol für mich keine Droge in dem Sinne ist, sondern ein Genusmittel….
    In Punkto synthetische Drogen und Halluzinogene sind wir einer Meinung, daß diese irreführend und gefährlich sind. Sehr gefährlich sogar.

    Was aber die Ayahuaska betrifft, so gibt es bewußtseinserweiternde Pflanzen, die ganz tiefe Heilungsprozesse in Körper, Geist und Seele einleiten können, wenn man sich ihnen hinzugeben versteht. Die Ayahuaska kann Türen im Innern des Menschen öffnen, welche unter normalen Bedingungen verschlossen blieben und Heilung in inneren Räumen bewirken, die wir unter normalen Bedingungen vielleicht garnicht betreten könnten. Das hat z.B. mit Traumata und tiefsitzenden Ängsten zu tun, die wir durchlebt und tief in uns vergraben haben. Auch können durch die Einnahme bewußtseinserweiternder Pflanzen seelische Prozesse beschleunigt werden, für deren Lösung und Heilung wir sonst Monate, wenn nicht gar Jahre länger brauchen würden.
    Das A und O dabei ist jedoch der entsprechende Heilkundige, sprich der fähige „Schamane“, der die inneren Prozesse leitet, die während der Wirkung der Ayahuaska stattfinden. Meine Erfahrung, daß der schamanische Begleiter ebenfalls mit Liebe und Demut arbeiten muß, sonst kann selbst die Ayahuaska zum Abendteuer mit ungewissem Ausgang werden.

    Das Thema pflanzliche und synthetische Drogen ist nicht jedermann zugänglich, es braucht anscheinend einen gewissen Faible dazu. Bekenne mich hierzu und habe reichtlich Erfahrung gesammelt, teilweise auch sehr auf meine Kosten. Aber es braucht auch Menschen, die darüber aufklären können und die mit diesen Dingen umzugehen wissen.

    Soviel hierzu, ich hoffe, Du nimmst mir diesen kleinen Einwand nicht übel.

    Herzliche Grüße
    Isabel :o)

  19. Hallo Isabel,

    kein Problem – ich kann jedem seinen Weg lassen. Ich für meinen Teil habe im Laufe der letzten 15 Jahre meine eigenen Erfahrungen durch die stetig zunehmende Sensibilisierung gemacht – ganz ohne Pusher. Keine Ahnung, welche Mengen DMT meine Zirbeldrüse produziert – hierin liegt vermutlich auch ein Teil meiner Begabung begründet, Menschen etwas anders wahrzunehmen. In meinen Beiträgen schreibe ich immer wieder über den polaren Gegenspieler als Oberbegriff von nicht sichtbaren Kräften. Alleine die Berührung oder das Vorbeigehen an einem anderen Menschen kann in mir sofort Reaktionen auslösen – mehr möchte ich aber hier nicht weiter erörtern. Alles, was das Bewußtsein des Menschen verändert, ist nach meiner Erkenntnis grundsätzlich geeignet, fremde Energien anzuziehen. Dazu zählen natürlich auch Alkohol, Pornografie und vermutlich alles, was in Menschen Suchttendenzen auslöst. Ayahuaska hab ich nie probiert, obwohl es sicher auch für mich reizvoll wäre, noch einen Turbolader draufzusetzen. Da meine Uhren anders ticken, halte ich mich grundsätzlich fern von zu viel des Guten. Ich weiß nur zu gut, welche Wirkung bereits die falschen Gedanken und Gefühle in mir auslösen können auf diesem Gebiet – ganz ohne Pusher. Das hätte ich früher nie geglaubt, heute ist es meine Realität. Insofern mache ich freiwillig diesen Kräften keine Türe auf und nicht immer gelingt mir das. Aber auch hier muß ich sagen, wer diese Wahrnehmung nicht hat, wird meine Worte auch nicht verstehen. Alleine das Gefühl auf Menschen oder Räume zu treffen, die von Fremdenergien zugemüllt sind, ist widerlich. Werkzeuge wie Rückführungen sind sicher mühsam und zeitaufwendig – wer darauf anspricht, hat damit auch ein gutes Instrument zur Hand, Altes zu heilen. Vielleicht nicht so intensiv und vermutlich nicht im Ansatz vergleichbar in Bezug auf die Intensität der Selbsterfahrung mit Ayahuaska, dafür aber unkritisch – aus meiner Sicht. Das nur als ein Beispiel für Alternativen im Bereich des Unterbewußten. Der Mensch ist leider ein leicht zu manipulierendes Wesen. Es sind nicht nur irdische Kräfte, die da fleißig mitmischen und Unheil anrichten. Alleine die jetzige Phase ist m.E. perfekt für eine weltweite Veränderung – energetisch betrachtet. Das Störfeuer – allein der heutige Tag – ist immer ein schöner Beweis dafür, wenn eine Seite intensivst versucht, bestimmte Dinge, Erkenntnis, Weiterentwicklungen etc. zu verhindern. Nun gut und genug darüber geplaudert.

    Liebe Grüße

    Thomas

  20. Hallo Thomas,

    hab Dank für Deine Antwort :o)
    Ich liebe es intensiv, lebe sehr intensiv, liebe die Herausforderung und das Abenteuer, habe auch ein recht intensives Leben hinter mir an inneren Erfahrungen. Alles innerlich bei mir, im Außen empfinde ich mein Leben eher als angepasst und geregelt, recht unspannend :-/
    Die Arbeit die ich mache, das Wissen das ich weiter gebe stammt alles aus mir selber; reine Lebenserfahrung, das Leben als Schule. Jetzt im Rückblick liebe ich diese Lebenserfahrung, auch wenn sie oft schmerzhaft war, denn sie hat mir ein Wissen und ein Potenzial mit auf den Weg gegeben, das sich sehen lassen kann.
    Die stetige Sensibilisierung (Verfeinerung des Gefühlslebens) die Du erwähnst beobachte ich bei mir ebenfalls; je genauer und aufmerksamer wir auf unser Gefühl hören/achten, desto genauer wird es :o) Für mich eine schöne Erfahrung; ich empfinde es fast als eine Form der Hellsichtigkeit, wie ich die Gefühle meiner Mitmenschen inzwischen wahrnehme. Muß noch ein wenig umgehen lernen damit, es ist alles so schnell gekommen auf einmal, seit April.
    Vertrauter wird mir alles, nachdem ich mich so lange fremd gefühlt habe, meine wenigen Herzenskontakte der Masse vorgezogen habe. Das Leben wird irgendwie reicher, kommt mir näher, lässt mich endlich ein, habe ich das Gefühl.
    Sogar die Tiere werden mir auf ihre Art vertrauter, mein innerer Kontakt zu ihnen verändert sich und das Verhalten der Tiere mir gegenüber. Das ist für mich momentan eine der spannendsten Erfahrungen, die ich mache :o) ….

    Und Du hast mir ein Geschenk gemacht mit den persönlichen Erfahrungen, die Du beschreibst. Erst Enttäuschung bei mir; so etwas hatte ich garnicht …. hatte ich doch, ich habe nur nicht genau hingeschaut :o) Vielen Dank.

    Von Herzen viele Grüße
    Isabel

  21. …Ich spüre in mir wie etwas, das unbedingt aus seiner Sichtweise Bezug nehmen will auf das gelesene und gleichzeitig ist da etwas, dass dazu schweigen möchte. Ich nehme mich selbst wie dazwischen wahr und spüre, egal welcher Seite ich mich nun zuwenden würde, ich würde mich dabei von mir selbst abwenden. Diese aufgetauchten Worte in mir so nachhallend zu fühlen lässt meinen Atem ganz ruhig und tief werden. Alles ist gut, es ist für mich gesorgt….

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