Monat: September 2014

9/11 – der Startschuss in eine erneute Katastrophe?

Wie tief muss der Mensch noch fallen, um endlich zu erwachen ?

11.09.2014

Der 11. September vor 13 Jahren war ein sehr emotionaler Tag in meinem Leben. Einige Monate zuvor im Frühjahr 2001 war ich das erste Mal in New York. Ich besuchte einen alten Kollegen in Connecticut, wir verbrachten die Abende zusammen, und tagsüber fuhr ich mit der Bahn nach New York City, um diese wunderbare Stadt zu erkunden. Natürlich zog es mich auch auf die Aussichtsplattform des World Trade Center. Das war schon ein gigantisches Gefühl über 400 m hoch die Skyline von New York City genießen zu dürfen. Wieder am Boden angekommen und den Blick 400 m nach oben gerichtet, konnte ich immer noch nicht ganz die Dimension dieser beiden Mammuttürme erfassen. Es war einfach ein gigantisches Gefühl. Diese Stadt einmal Live erleben zu dürfen, genährt von den unzähligen Filmen aus Hollywood, löste ein besonderes Gefühl in mir aus: ich war in einem energetischen Zentrum dieser Erde. Ich durfte schon einige interessante Metropolen dieser Erde kennenlernen – ein derartiges Gefühl jedoch hatte ich nur in New York City.

Dass sich genau hier in dieser Stadt einige Monate später eine der unglaublichsten Katastrophen unserer Zeitgeschichte abspielte, wundert mich im Nachhinein nicht. Der 11. September 2001 war ein Schlag mitten ins Herz einer Nation, aber auch all der Menschen, die sich für zivilisiert oder besser erwacht halten. An diesem Tag wurde m.E. die Büchse der Pandora geöffnet.

Ich verbrachte den Tag zu Hause vor dem Fernseher und konnte nicht fassen, was ich dort sah. Meine ursprüngliche Reiseplanung sah vor, dass ich zwei Tage zuvor erneut nach New York City fliegen wollte – vielleicht war es mein Schutzengel, der rechtzeitig dafür sorgte, dass diese Reise niemals stattfand. Meine menschliche Planung hätte mich genau in das maximale Chaos geführt. 13 Jahre danach berührt mich dieser Moment immer noch äußerst intensiv. Aus meiner heutigen spirituellen Sichtweise des Lebens glaube ich, dass dieses Ereignis kein rein menschlicher Zufall war. Viele Dinge sind seit dem in eine Schieflage geraten. Ob Finanzkrise, provozierte kriegerische Auseinandersetzungen und und und.

Tatsächlich steht der sogenannte zivilisierte Mensch wieder vor einem Scheideweg – zwei Weltkriege waren scheinbar nicht genug. So als gäbe es nichts zu verlieren, spielen die Mächtigen dieser Erde vor und vor allem hinter den Kulissen gerade wieder mit unserem Schicksal. Ob es der Konflikt im Gazastreifen ist, die Ukraine, die zum Spielball der russischen und amerikanischen Erzfeinde wurde, Irak und Syrien, die von islamistischen Terrorgruppierungen in Angst und Schrecken versetzt werden und die vielen anderen kleinen Konflikte, von denen derzeit kaum noch jemand Notiz nimmt.

Man fragt sich irgendwann: wer verursacht eigentlich dieses ganze Chaos? Bewegt sich der Mensch in Wahrheit immer noch auf dem Niveau eines Neandertalers, der sich mit Holzknüppeln gegenseitig den Kopf einschlagen muss, weil er gar nicht anders kann? Im Kleinen wie im Großen heißt es. Unsere alltäglichen kleinen Konflikte, die wir innerhalb unserer Familie, am Arbeitsplatz, oder sonst wo im Alltag austragen, lassen sich letztlich auch auf unsere großen Krisenherde übertragen. Der Mensch treibt ein sehr falsches Spiel mit sich selber. Die Vorspiegelung falscher Tatsachen wird von uns allen als gegeben hingenommen – es wurde irgendwie selbstverständlich, dass man von höchster Stelle nach Strich und Faden belogen wird. Der 11. September war für mich so etwas wie ein Versuchsballon. Kann man Menschen eine Geschichte erzählen, die ganz offensichtlich nicht der Wahrheit entspricht und die breite Masse so in eine völlig falsche Richtung leiten? Ja – man kann und an diesem 11. September begann für mich eine neue Ära der weltweiten Manipulation.

Der Zweck heiligte die Mittel. Der einfache Bürger schaut den Ereignissen in dieser Welt nur noch zu, wie bei einem Tennisspiel – die Bälle und die Köpfe fliegen von links nach rechts, von rechts nach links – es wird einem schwindelig dabei. Menschliche Werte verschwinden immer mehr von diesem Globus. Alles was sich nicht in Geld ausdrücken lässt, hat scheinbar keinen Wert. Was in unseren Breitengraden immer mehr die Angst um den Arbeitsplatz wird, zeigt sich in den zuvor genannten Krisengebieten als purer Überlebenskampf. Die Menschheit scheint in den Schlund der Hölle wandern zu wollen – nur warum? Irren die ganzen Aufstiegspropheten derzeit? Wo bleibt die herbeigesehnte Erlösung, von der so oft gesprochen wird? Hat sich in den vergangenen Jahrtausenden ein Gott gezeigt, der den Menschen vor dem schlimmsten Übel bewahrt hat? Oder ist es der Mensch selber, der erkennen muss, dass er dieser Gott ist, der die Verantwortung für das, was sich hier auf Erden abspielt, trägt? Ja – es ist sehr einfach zu Hause vor dem Fernseher mit einem prall gefüllten Bauch zu sitzen und die Ereignisse dieser Welt zu kommentieren. Solange ausreichend Geld vorhanden ist, unsere Gesundheit mitspielt, scheint für das Individuum die Welt mehr oder weniger in Ordnung zu sein. Dieses Eis ist jedoch sehr dünn geworden. Wenn von heute auf morgen einmal der Geld- oder Gashahn abgedreht wird, sieht die Welt schon ganz anders aus, obwohl sie immer noch die gleiche ist. Nur dass eben das Übel direkt in unserem Wohnzimmer steht. Gibt es da vielleicht etwas, das uns alle gleichzeitig betrifft, wir es aber nicht erkennen wollen? Wir tun so, als gingen uns die Probleme in dieser Welt nichts an oder glauben einfach, das ist doch sehr weit weg von uns. Dabei sind wir alle Teil dieses Übels.

Wir alle produzieren täglich diesen Wahnwitz, der sich an den Brennpunkten auf diesem Globus ausagiert. Es ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse – es ist der Kampf gegen uns selber. Wir erliegen tagtäglich einer Versuchung, die sich Angst nennt. Das polare Gegenstück zur Angst ist die Liebe. Solange wir mehr Angst und Gleichgültigkeit energetisch in diese Welt hinaus senden, genauso lange wird dieser Höllenschlund der Menschheit ins Auge blicken. Nur ein verschlossenes Herz ist in der Lage, sich an diesem üblen Spiel zu beteiligen. Und genau hier beginnt der Teufelskreislauf. Der Mensch schaut auf das Übel, er verschließt dabei ganz automatisch sein Herz, und die Energie, die von ihm ausgeht, entspricht exakt dem, was er im Außen in dieser Welt vorfindet. Der 11. September hat hierbei ganze Arbeit geleistet. An diesem Tag wurde eine Energie ins Rollen gebracht, die wir täglich zu spüren bekommen. Es ist nicht der zerstörte Beton, es ist die Energie des Betruges, die der Mensch damals freigesetzt hat. Und dieses falsche Spiel mit doppeltem Boden wird dem Menschen derzeit zum Verhängnis. Die Entscheidungsträger in dieser Welt rudern hilflos umher und gründen ihre nächsten Schritte auf dem Betrug von gestern. Die Schlinge zieht sich langsam aber sicher zu.

Es genügt einfach nicht mehr, nur den Finger in die Wunde zu legen und mit steilen Thesen das Übel dieser Welt nur anzuprangern. Es ist ebenso fatal, sich auf Energien einzulassen, die einen baldigen Aufstieg und eine Erlösung für die sogenannten Guten dieser Welt propagieren. Der Betrug findet sich selbstverständlich auch in diesem Bereich. „Warte noch ein Weilchen – und du wartest bis zum Sankt Nimmerleinstag“. Wer das Prinzip der Polarität begriffen hat, weiß, dass jedes noch so große Übel auch ein polares Gegenstück benötigt. Das notwendige Potenzial ist somit in dieser Welt bereits verfügbar, wir müssen es nur nutzen. Wer täglich in den Höllenschlund schaut, einfach nur eine baldige Erlösung herbeisehnt oder sich einfach nur in der Energie der Gleichgültigkeit und Resignation aufhält, nutzt leider dieses Potenzial nicht aktiv. Der Ausweg aus diesem Teufelskreislauf liegt also in uns – und zwar in unserem Herzen. Natürlich hört sich das jetzt viel zu einfach an, genau deshalb wird es auch nicht genutzt. Wer diese Welt mitgestalten möchte, in eine andere und bessere Richtung, der mache einfach sein Herz auf – JETZT! Energie folgt nun mal auch deiner Aufmerksamkeit. Du bist Teil eines Kollektivs von 7 Milliarden Menschen, die miteinander unsichtbar vernetzt sind. Wenn ein Großteil der Menschen in Angst lebt, dann wirkt auch hier das Prinzip des 100. Affen. Der 11. September hat eine gigantische Welle an Angst in dieser Welt losgetreten. Die reichen Staaten überwachen sich heute auf aggressive Weise alle gegenseitig und das im Namen der Terrorbekämpfung. Dabei produzieren sie exakt die Energie, die Terror auslöst. Und es finden sich auch immer wieder genug Menschen, deren Herz so verschlossen ist, dass all die Gräueltaten dieser Welt und sei es auch nur die Fortsetzung des zuvor beschriebenen Betruges ausgeübt werden können. Was wir alle miteinander erzeugen und erleben, ist ein reines Spiel der Energien.

Ja – es gibt sie, diese dunkle Kraft, die wir das Böse nennen. Sie existiert genauso wie das Lichtvolle in einer polaren Welt. Das sind energetische Potenziale, die der Mensch seit Jahrtausenden mit seiner eigenen Energie zum Leben erweckt hat. Es ist also unser Erbe, mit dem wir derzeit zu kämpfen haben. Der 11. September ist somit nur ein Symbol für ein uraltes Prinzip, dass der Mensch jetzt endlich durchschauen muss. Wer diesem aufgeblasenen Dämon die Luft rauslassen möchte, der muss ihm mit Liebe begegnen. Der sich immer wiederholende Zyklus von Energieanhebungen führt auch immer zu den gleichen Abläufen innerhalb des Menschseins. Der dunkle Pol wirft zuerst den Fehdehandschuh in die Arena. Nehmen wir als Symbol für unsere Epoche den 11. September – er ist jedoch nur ein Symbol und nicht die eigentliche Ursache für das, was wir alle gerade erleben. Dieser Fehdehandschuh wird früher oder später von seinem Gegenpol, den Lichtkriegern, aufgegriffen werden müssen. Das Schwert des Lichtkriegers nennt sich Liebe. Und dieser Kampf geschieht rund um die Uhr in der Arena des Alltags. Und wird der Ausgang dieses Kampfes das Schicksal der Menschheit besiegeln? Nein – in Wahrheit geht es um die Akzeptanz von Gut und Böse in uns selber.

Wir alle sind die Erstursache von allem, was ist – innen, wie außen. Der Mensch kann zwar gegen sein Spiegelbild kämpfen, aber gewinnen kann er diesen „Scheinkampf“ nicht. Wer diese Schlacht gewinnen möchte, muss das scheinbar Paradoxe wagen: die Waffen niederlegen, Ursache und Wirkung begreifen und sich der einzigen Kraft, die auch außerhalb der Polarität existiert hingeben – es ist die Kraft und Macht der Liebe, der Quelle allen Seins.

Feinfühlige Menschen nehmen die stetigen Energieerhöhungen auf unserem Globus täglich war. Der noch unerwachte Mensch wird diese zwar nicht spüren, jedoch ihre Auswirkungen im Alltag erleben – Menschen reagieren plötzlich anders, Dinge funktionieren nicht mehr wie gewohnt. Ob man diese Energien spürt oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle, jeder einzelne Mensch ist gefragt.
Die zahlreichen Sonneneruptionen der letzten Tage, bis hin zu einem wieder einmal außergewöhnlichen X-Class Flare am Vorabend des 11.Septembers, mögen ein Ausdruck der Materie sein, dass gerade mächtig was im Gange ist. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er weiterhin so tun möchte, als wäre nichts da, was ihn angeht. Hinweise im Außen, auch für nicht sensitive Menschen, dass im Menschsein gerade etwas mächtig nach Veränderung ruft, gibt es mehr als genug, man muss es nur wahrnehmen wollen.

Je mehr Menschen mit einem offenen Herzen leben und sich bewusst für die Haltung der Liebe entscheiden, umso schneller kann es zu einem globalen Bewusstseinswandel auf dieser Erde kommen. Der 11. September war somit nur ein Weckruf für die gesamte Menschheit, ihr eigenes Spiel endlich zu durchschauen und zu verändern – aus eigener Kraft. Wir alle haben es jetzt in der Hand, den unsäglichen Betrug, der vor 13 Jahren sich verselbstständigt hat, Einhalt zu gebieten.

Betrüge dich niemals mehr selber und betrüge auch niemals mehr deine Mitmenschen. Das Maß der Dinge ist und bleibt deine Fähigkeit zu lieben. Das mag sich banal und kitschig anhören, aber das im Alltag umzusetzen, ist wirklich eine Herausforderung. Nicht ein Lippenbekenntnis ist gefragt, es ist eine grundsätzliche Lebenshaltung gepaart mit der Bereitschaft, jeden Tag das Prinzip der Liebe zu üben.

Es ist nicht das Wort Liebe, sondern die Energie der Liebe, die unser Leben verändert. Der polare Gegenspieler – unser selbst erschaffener Herausforderer – begegnet uns überall im Alltag. Ihm dauerhaft mit Liebe, aber auch angemessener Grenzsetzung zu begegnen, ist für uns alle schwierig, aber machbar. Die Liebe wird siegen heißt es – worauf also noch warten?

Wer meine bisherigen Texte hier im Blog gelesen hat weiß, dass ich hier nichts Neues erzähle. Es ist auch kein Neustart meines Blogs – es ist ja auch bereits alles gesagt. Die esoterischen Geschichtenerzähler produzieren außer weiteren Geschichten auf der Basis Mindfuck nichts Fruchtbares. Die Frustration, die Angst und die Gleichgültigkeit der Menschen scheinen jedoch zu explodieren. Der tägliche Wahnsinn am Arbeitsplatz und darüber hinaus macht viele Menschen mürbe. Die Fackeln im Dunkeln sind wirklich handverlesen zurzeit – aber es gibt sie – man muss sich nur finden!. Wenn dich lieber Leser meine Botschaft erreicht hat, dann ist für mich der Zweck dieses Beitrages erfüllt. Gib dem täglichen Irrsinn von Hektik, Aggression, Destruktivität keine Chance, indem du einfach nur versuchst, dir selber und dieser Welt mit Liebe zu begegnen. Und sag es denen weiter, denen du zutraust, das zu verstehen! Das Positive und Schöne in dieser Welt kommt immer dann zum Vorschein, wenn man seine Aufmerksamkeit darauf lenkt. Und da gibt es weiß Gott genug zu entdecken.

Es wird Zeit, mal wieder nach NY zu fliegen…..

Einen weiteren Lösungsansatz beschreibe ich in meinem Beitrag „Die göttliche Hure“.