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Samstag, 24.09.2016

Neuer Beitrag „Der Golem erwacht“

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Ich schreibe nicht ständig neue Beiträge – es ist bereits alles gesagt. Ein Blick in bisherige „Kapitel/Beiträge dieses Buches“ können immer noch aufschlußreich sein – die Wiederholung machts dabei! Viel Freude wünsche ich Dir.

Thomas

Hinweise der vergangenen Tage findest du über diesen Link „Zeitqualität“ oder rechts in der Menüleiste.

Der Golem erwacht

Es ist alles gut so, wie es ist? Über die Signale des Lebens

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Die Welt scheint den Weg von Schmerz und Leid als Weg zur Erkenntnis gewählt zu haben. Das trifft besonders auf die Wohlstands-Bevölkerung zu, die wie ein Wachkomapatient den Ereignissen überwiegend teilnahmslos zuschaut. Der eigene Bauch muss nur voll genug sein, um das zu ermöglichen. Wider besseres Wissen zu handeln ist auch eine Form von Mittäterschaft. Die Lösung wäre einfach, würden mehr Menschen bewusster werden, sich ihrer Quelle wieder öffnen, den Verstand in seine Schranken weisen, dem Gefühl, den Sinnen wieder Freiraum verschaffen, der Liebe den höchsten Stellenwert im Leben verleihen. In einer polaren Welt kann es niemals um Kampf gegen etwas gehen – Befreiung geht dort anders. Selbst der „Kampf des Guten“ erzeugt unweigerlich einen dumpfen Golem aus Angst, Hass und Gewalt. Genau diese Energien manifestieren sich gerade immer mehr. Das Spiel der Kräfte – sichtbar und unsichtbar, manifestiert und noch unmanifestiert – zeigt immer deutlicher seine Früchte. Es ist nicht alles gut so, wie es ist – zumindest nicht für diejenigen, die das WIR-Prinzip verstehen. Der Mensch hockt in einer Ego-Falle, seine Bildung wird zum Schafott seiner Emotionalität.

Warum sollte der Mensch überhaupt sich seiner selbst wieder bewusst werden? Ist vielleicht doch alles gut so, wie es ist? Wenn unser Körper die Sprache der Krankheit wählt, dann ist das ein sehr deutliches, häufig auch letztes Signal, endlich etwas zu korrigieren in der eigenen Lebensweise – mental, emotional, physisch. Ist in diesem Zustand alles gut so, wie es ist? Das ist relativ. Als Botschaft „Hey, wache auf – tu was“ ist das sicher richtig. Als chronischer Dauerzustand, der mehrheitlich „Leben ist nun mal so“ quittiert wird, sicher nicht.

Das Leben ein polares Spiegelkabinett ist, erkennen nicht wirklich viele Menschen. Sie erkennen sich einfach nicht in ihren selbst gesetzten Ursachen und machen das Leben für ihr Unglück verantwortlich. Oder sie tappen in die Falle der Zeit: in jungen Jahren wird der eigene Erfolg als das Maß aller Dinge gefeiert – bis zu dem Tag, an dem auch hier die polare Rechnung präsentiert wird. Das genaue Gegenteil zeigt sich über die Unbillen des Lebens. Unsere Verwahranstalten für altes Leben, die eigentlich nur einen Kostenfaktor darstellen in unserer Hochglanzgesellschaft, sind voll davon – menschlicher Kompost, seinem Schicksal überlassen, „gepflegt“ im Sekundentakt für € 8,50 die Stunde – so viel sind wir uns selber wert.

Unsere Gesellschaft, das System Erde, erkennt nicht die Sprache des Lebens. WIR akzeptieren etwas, was so nicht sein müsste. Krankheit ist ein Signal des Körpers, menschliches Leid ist ein Signal des Lebens. Der Mensch leidet an einer kollektiven Geisteskrankheit, deren Ursache wahrscheinlich in grauer Vorzeit durch genetische Manipulation gesetzt wurde. Der Mensch diente damals als Sklave – so wie heute immer noch. Die einstigen Peiniger sind – zumindest physisch – nicht mehr präsent. Und dennoch laufen wir weltweit wie Zombies dem Geld hinterher, ohne zu erkennen, wer wir sind, wer wir einst waren.

Die Lösung liegt im Nicht-Kampf-Prinzip. Keine Verurteilung von sich selbst oder anderen Menschen. Betrachten wir uns derzeit als krank und pflegebedürftig. Es ist unsere Seele, die nach Heilung schreit. Es ist unser Ego – das Produkt unseres Verstandes – das immer noch dieses alte menschenunwürdige Spiel am Laufen hält. Die Liebe ist das göttliche Penicillin, das Heilung ermöglicht.

Alles ist gut so, wie es ist, wenn der Mensch den Weg der Selbstheilung beschreitet und sich in gegenseitiger Achtung begegnet.

Der erwachende Golem ist ein Produkt des kollektiven Geisteszustandes der Menschheit. Derzeit ist alles noch irgendwie erträglich – besonders in den Wohlstandsländern. Die Zeichen der Zeit sind jedoch deutlich genug. Die Demagogen dieser Erde stehen in den Startlöchern. Auch hier gilt das Resonanzgesetz: jedes Volk, jedes System wir von den ihm entsprechenden Führern verführt. Geschichte wiederholt sich mit immer heftigeren Konsequenzen für alle Bewohner der blauen Kugel Erde.

Leben ist schön. Erde ist ein Paradies. Jede Form von Leben ist kostbar. Als einst dieser Gott das System Erde erschuf und Teil von ihm wurde – ein Teil aus sich selbst heraus – haben sich Dinge in eine Richtung entwickelt, die so nicht gedacht waren. Polarität sollte Ausdruck der Gegensätzlichkeiten sein, um sich darin selber entdecken und wiederfinden zu können. Ein Spielplatz für einen erwachenden Gott, der sich selber dabei zuschaut. Die polare Einseitigkeit ist unsere heutige Realität.

Dunkelheit erträgt das Licht nicht. Das Böse in dieser Welt erträgt die Liebe nicht. Das Leid auf dieser Erde ist Ausdruck der Abwesenheit von Liebe. WIR alle sind Teil eines Systems, das nach Erwachen schreit und die eigenen Worte im Widerhall des Lebens noch nicht erkennen mag.

Die Sonne ist unser Motor des Lebens – nicht nur als Wärmespender. Sie ist ein Art Herz des Kosmos, das uns energetisch versorgt, förmlich am Leben hält. Im Moment scheint sie kräftig, sie weicht nicht der herannahenden kalten Jahreszeit. Vielleicht ein Symbol für uns alle, die Gunst der Stunde, dieser Tage zu nutzen, für etwas, was Leben wieder lebenswerter macht – für alle.

Alles ist gut so, wie es ist – wenn wir die Signale des Lebens richtig deuten.

Thomas

Der späte Sommer

Ein Lichtblick auf uns selbst

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Der sonnenreiche Spätsommer geht zu Ende – das bedrückt mich, ich werde diese Temperaturen vermissen. T-Shirt, kurze Hose, im Freien mit Menschen arbeiten, den Baggersee durchschwimmen, die Natur genießen, Grillen – es war ein Geschenk die letzten Wochen. Das kommende Wetter bis zum nächsten Frühjahr scheint mehr der Volksseele zu entsprechen. Das Gejammer über die Hitze, griesgrämige Blicke trotz schönstem Wetter, Wehklagen auf höchstem Niveau über die Missstände in unserem Land – nicht von allen, aber dennoch viel zu viele. Wow – ja die Sonne scheint ausgewogen wohl eher den Ländern aufs Haupt, die zwar weniger haben, aber Leben in seiner natürlichen Form noch genießen können. Sicher – ein verklärtes Klischee, aber jeder weiß, was gemeint ist. Vier Jahreszeiten und deren Wechselspiel haben auch ihren Reiz. Wahrscheinlich wird dadurch der intensive Genuss der Sommerwochen erst möglich. Was aber lässt Menschen dauerhaft wieder strahlen wie die Sonne? Vermeintlich ist es der Wohlstand, aber stimmt das?

Geht es uns allen immer noch viel zu gut? Sehen viele das Paradies, in dem wir hier leben dürfen nicht mehr? Wahrscheinlich haben sie es nie entdeckt. Wer die Wechselspiele des Lebens, auch seine wahren Härten wie Hunger, Krieg, Missbrauch nie kennengelernt hat, der ist zur Objektivität und Wertschätzung nicht wirklich fähig. Der Fokus liegt per se auf Ignoranz, Mangelbewusstsein, Opfertum und Missstand. Die geistigen Gesetze sind da erbarmungslos. Sie liefern jedem Menschen, jedem Cluster, exakt das, was seinem selbst erzeugten Energiefeld entspricht. Unsere eigene Resonanz – das was wir 24/7 aussenden – trifft uns über den göttlichen Spiegel. Wir reflektieren uns – und wir erkennen uns meist nicht in diesem Widerhall des Lebens. Sind wir noch nicht soweit „den großen Sprung“ zu wagen?

Ich hatte viele gute Gespräche die letzten Monate. Meist waren es Menschen, die mitten im Leben stehen und ihrem bodenständigen Tagewerk nachgehen. So manchem ist aufgefallen, dass eine seltsame Rücksichtslosigkeit und Hartherzigkeit sich immer mehr verbreitet. Tiefgang schwindet, Oberflächlichkeiten nehmen zu. Nicht nur in Städten, es zieht quer übers Land durch alle Gesellschaftsstrukturen. Es ist ein Stelldichein von Ursache und Wirkung, die der Mensch gerade selber setzt. Ein Treffen der Spiegel könnte man sagen. Verschleierte treffen auf innerlich Vermummte. Wie geht man damit um, wenn es einem auffällt und man nicht Teil dieses Gebarens werden möchte? Einfach nicht werten und urteilen – ist das die edle Form von Ignoranz? Es ist unsere innere Haltung, die uns davor bewahrt Teil eines verschlingenden Sogs zu werden, der sich global ausbreitet und die Herzen der Menschen immer mehr verdunkelt und ihren Verstand verblendet. Jeder Mensch trifft eine Wahl – ob bereits vor seiner Geburt oder im täglichen Leben. Wir alle entscheiden uns täglich aufs Neue, welchem Cluster wir angehören wollen, wo wir uns wohl und zugehörig fühlen.

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Seltsame, überholt geglaubte Parolen schwappen wieder hoch. Völkisch soll es wieder werden in unserem Land. Ein absurder Reinheitsgedanke schwingt da mit. Wir sind also besser als andere? Verfällt die Welt irgendwann doch der Eugenik, war dieser Gott einst ein unfähiger Narr, der gedankenlos mit Lehmklumpen gespielt hat? Gibt es kein WIR? Nur das Ego-Ich, die dazu passende Macht, Ellbogen und das pralle Konto?

Ich habe diese Tage den Film „No Escape“ gesehen. Der ging massiv unter die Haut. Wie weit sind wir wirklich weg von solchen Zuständen? Der Film spielt in Südostasien – gemeint ist Thailand. Eine korrupte Regierung verkauft die Wasserrechte an eine US Firma, neben vielen anderen Dingen. Geld ist die Triebfeder aller Beteiligten. Das Volk darbt, versammelt sich zum wütenden Mob, tötet auf gnadenlose Weise alle, die ihrer Meinung nach damit zu tun haben. Eine Säuberung beginnt unter Ausländern und Einheimischen. Es wird wieder völkisch und gerecht – bis zum nächsten Anlass, der alle Taten rechtfertigt. Viele Länder haben derartige Erfahrungen gleich mehrfach durch.

Nach meiner Überzeugung ist das WIR-Prinzip unumstößlich. Und dennoch sind wir nicht alle gleich. Warum auch. Jedes Land und seine Bevölkerung hat seine Eigenheiten, unterschiedliche Entwicklungsstände, religiöse und moralische Werte. Was die Sache problematisch macht, ist der Faktor Geld und die damit verbundene Macht. Einige wenige Menschen auf diesem Globus regieren so die ganze Welt – ohne gewählt worden zu sein. Treibt man ein friedliches Tier in die Enge, wird es irgendwann in seinem Überlebenskampf zubeißen. Der Mensch funktioniert ähnlich, nur mit einem wesentlichen Merkmal, dass ihn einzigartig unter den Lebewesen macht: er ist bereit seine eigene Spezies zu verraten, zu verkaufen, im Ofen zu rösten, nur um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen, der nichts mit selber überleben müssen zu tun hat. „Wenn ich es nicht mache, kommt ein anderer… Leben ist eben so“.

Wenn wir versuchen, uns gegenseitig einen Stempel der Wahrheit aufzudrücken, Rechte und Ideologien kreieren, die letztlich zum Nachteil ganzer Völkergruppen gereichen, solange wird Hass und Gewalt eine Reaktion darauf sein. Wer sich von dieser Energie verleiten lässt, wird fast unbemerkt vom vermeintlichen Opfer zum Täter. Der Ruf nach Ordnung übertönt dann die Menschlichkeit. Die Demagogen, ob politisch, religiös oder einfach nur vom Geld motiviert, manipulieren die Massen, die gar nicht verstehen, dass sie nur Handlanger in einem Spiel sind, das sie niemals gewinnen werden. Die Abläufe und Gewinnverteilungsmechanismen sind weltweit identisch. Auch jede Hochglanzdemokratie wird letztlich vom Geld regiert. Jeder abfällige Blick auf die Diktaturen dieser Erde ist nur ein Blick in den eigenen Spiegel – ein Zerrbild basierend auf Herzlosigkeit.

Solange Politik und Wirtschaft den Menschen als reinen Produktionsfaktor begreifen und missbrauchen, solange wird auch Zwietracht unter den Menschen auf dieser Erde vorherrschen. Und genau diese Energie türmt sich gerade immer mehr auf. Wir können nicht mehr einfach daran vorbeigehen. Unser eigenes Leben ist davon betroffen. Unser Schneckenhaus ist bereits voll mit unserer Energie der Angst. Wir müssen raus, aufeinander zugehen, in die Kommunikation gehen, versuchen einander zu verstehen, eine gemeinsame Basis erschaffen. Ich sehe keine Politiker, die das schaffen könnten, was der Mensch – das Volk – jetzt realisieren muss.

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Dieser Sommer hat keinen guten Start hingelegt. Unser Menschsein ist da ähnlich. Dass wir vom Affen abstammen, halte ich eher für unwahrscheinlich, auch wenn so mancher Zeitgenosse daran keinen Zweifel lässt. WIR hatten keinen leichten Start als Spezies. WIR sind es leider gewohnt von Mächtigen regiert und unterjocht zu werden – das liegt uns im Blut. Die Zeit aber ist reif für einen kollektiven Bewusstseinsspung. Dieser Prozess braucht Zeit, es gibt kein Ultimatum. Und dennoch gibt es Chancen, die wir verspielen können – jetzt. Auch diese Möglichkeit ist leider zum Greifen nahe. Nie zuvor wurden Menschen zeitgleich so eingelullt über ihre digitalen Spielzeuge, begünstigt durch ihre Unkenntnis energetischer Zusammenhänge. Jeder glaubt er könne, solange es keiner sieht, sein ganz eigenes Ding drehen. Das funktioniert nur nicht. Die Quittung kommt, der Spiegel des Lebens reagiert sehr schnell darauf.

Die Lösungen, die Antworten auf die aktuellen Fragen liegen in uns allen. Deshalb sollten wir etwas mutiger mit einem Lächeln aufeinander zugehen und uns austauschen. Es geht nicht gegen jemanden, es geht gerade um uns selbst. Die Werkzeuge für das Gelingen haben etwas mit Liebe zu tun, aber auch mit Grenzsetzung, Toleranz und gegenseitiger Achtung, bei aller Andersartigkeit, die uns verunsichert. In Wahrheit haben wir alle nur Angst voreinander und vor uns selbst. Wir könnten z.B. nicht gut genug sein, einem Vergleich nicht standhalten. Unsere Schwächen aber sind es, die uns berührbar machen. Unsere Talente sind es, die uns fremde Türen öffnen. Unser Authentischsein ist es, das uns sympathisch macht. Letztlich erkennen WIR, dass der Feind nicht im Außen auf uns lauert – er hockt in unseren verwirrten Köpfen und lässt uns pausenlos imaginäre Feinde kreieren, die WIR vergeblich versuchen zu bekämpfen. Wir können und müssen manchmal unseren Nachbarn – ob weiß oder dunkelhäutig – Grenzen setzen. Aber das muss auf einer Basis geschehen, die etwas mit Ethik, Moral, Herz und Verstand zu tun hat. Je verhärteter die Fronten aufgrund von gegenseitigen Verletzungen sind, umso größer ist die Herausforderung es dennoch zu versuchen.

Egoismus und Ausbeutung sind wir leider alle gewohnt. Wir stellen uns nur allzu leichtfertig über andere Menschen und folgen unserer Ego-Spur – aus Angst. Der polare Aspekt dazu heißt Liebe und der ist so vielfältig wie das Leben. Es ist leichter jemanden zu verurteilen, als ihm in Liebe zu begegnen, ohne dabei die eigenen Werte zu verraten. Das ist die Herausforderung unserer Zeit.

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Wir alle haben Fehler im Leben gemacht – im Umgang mit uns selbst und anderen Menschen. Es ist gerade eine gute Zeit unsere innere Sonne zum Strahlen zu bringen – ohne Wertung. Dadurch kann Heilung geschehen – auf vielen Ebenen. Den alten Kampf zurücklassen, sich selbst und anderen vergeben, sich distanzieren von Menschen, die Hass und Gewalt säen.

Es ist gerade eine gute Zeit. Der späte Sommer hat es uns gezeigt. Wärme ist ein wichtiger Faktor im Menschsein. Herzlichkeit erzeugt diese innere Wärme. WIR sind dann ein Lichtblick füreinander. Nicht jeder kann mit jedem – muss das auch nicht. Nicht jede ethnische Gruppierung kann achtlos vermischt werden. Manchmal ist Distanz wichtig. Wer aber bereit ist für diesen Schritt – aufeinander zuzugehen – wird genau die Menschen finden und mit ihnen friedvoll Leben teilen können, die für eine beiderseitige Entwicklung fruchtbar sind.

Die neue Zeit empfängt jeden, der bereit ist sie zu leben.

Planet der Affen

Wann wird der Mensch endlich zum Menschen?

Wer waren wir einst – dass wir in diesem unendlichen Hass immer noch aufeinander losgehen können?

Wer sind wir heute- dass wir es immer noch nicht herausgefunden haben, wer wir einst waren?

Wer werden wir sein –wenn wir als menschunwürdiges Wesen einen Planeten mit all seinem Leben endlos missbrauchen?

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Wir geben uns zufrieden, wenn wir etwas zu essen haben und schauen gleichzeitig zu, wie unser Nachbar verhungert.

Wir stillen unsere Triebe, indem wir den Missbrauch verleugnen.

Wir blasen unser Ego auf und sehen darin unsere Großartigkeit.

Wir verwechseln Religion mit Gott, so müssen wir keine Verantwortung für unser Tun übernehmen.

Wir haben unsere Werte gegen Geld eingetauscht, das mehrt sich wenigsten ohne Anstrengung.

Wir packen alles in Schubladen, Vorschriften, Traditionen, Meinungen, damit unser Verstand weiterhin das von Herzen kommende Gefühl unterdrücken kann.

Wir stellen uns täglich auf und über andere, so erkennen wir unsere wahre Größe besser.

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Wir waren einst Gott – was unterscheidet uns heute vom Affen?

Wir verhalten uns heute wie Affen – schau auf dein Smartphone, denn es ist smarter als DU!

Wir werden auch weiterhin Bananen schälen und auf Bäumen leben und uns einreden, dass wir die Krone und das Zentrum der Schöpfung sind – mit einem Diplom, einem schönen Auto und einem großen Haus und einem noch größeren Bankkonto lässt sich das wunderbar kaschieren.

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Wir vermehren uns, wir sind noch nicht genug – das stärkste Rudel beherrscht den Wald.

Wir sind laut, wir stinken, wir haben sicherheitshalber immer eine geballte Faust, wir sind adipös aber so süß– in unseren schicken Gewändern fällt all das nicht auf.

Wir haben herausgefunden, wie man die Wahrheit verdreht und es dennoch nicht Lüge nennen muss.

Wir wissen um unsere Schwächen, so können wir uns gegenseitig besser manipulieren.

Wir haben Angst vor der Dunkelheit und glauben, dass mit dem Tode das Licht ausgeht.

Wir trauen maximal unseren 5 Sinnen – alles andere übersteigt unsere flache Stirn.

Wir schauen in den Spiegel und alles was wir erkennen ist: einen nasenbohrenden Affen, der nicht mehr weiß, wer er ist.

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Du bist ein Mensch, wenn du MENSCHENWÜRDE groß schreibst in deinem Leben.

Du bist ein Mensch, wenn dein Mitgefühl größer als deine Verachtung für deine Spezies ist.

Du bist ein Mensch, wenn du Geld nicht zu deinem Gott im Leben machst.

Du bist ein Mensch, wenn du dein Herz sprechen lässt.

Du bist ein Mensch, wenn du dich von jeder Gewalt distanzierst und Leben mit Respekt begegnest.

Du bist ein Mensch.

DU.

Das WIR Prinzip

Über die Erschaffung der aktuellen Ereignisse

Nizza, Türkei, Würzburg, USA, die Welt – unser Leben eskaliert ganz plakativ und dennoch sehr subtil – all das ist immer noch weit weg – noch. Einige wenige Menschen sind in der Lage, ein System kopfstehen zu lassen. Sind sie nur unsere eigenen systemischen Handlanger, die das ausagieren, was die Mehrheit in ihren Herzen und Gedanken trägt? Ein Donald Trump ist offensichtlich die Verkörperung unserer gesellschaftlichen Entwicklung: die Lüge, der Selbstbetrug, die Show der Oberflächlichkeiten, die Herzlosigkeit, das goldene Kalb Geld, Machtmissbrauch, Demagogie. Es gibt auch hier keine Zufälle: diese Welt bringt nur das zum Vorschein, was wir alle zusammen selber produzieren. Schweigen und zuschauen zählt auch dazu.

All das ist nur ein harmloser Anfang von einer Entwicklung, die später niemand hat vorhersehen können – angeblich. Die Gleise sind gelegt in eine Zukunft, die nur einer kleinen elitären Gruppierung zum Wohle dienen wird – noch extremer als heute schon. Oberflächlich betrachtet will das die breite Masse alles nicht. Jedes Gespräch in unserem eigenen Umfeld kann das bestätigen. Die Extremisten sind nur da draußen. Die Vollpfosten sind immer die anderen – man selber ist edel und gut, hat den Durchblick gepachtet, steht über den Dingen. Wir alle sind jedoch kleine Donald Trumps, die sich ihre Wahrheit zurechtbiegen und mehr oder weniger vehement unser dünnwandiges Ego-Gebäude relativer Wahrheiten stützen, um es vor dem Einsturz zu bewahren.

Unsere tägliche Selbstgefälligkeit, unser Dogmatismus, unsere Lethargie, unser Suchtverhalten, unsere Exzesse in allen Lebensthemen, unsere verdrängten Ängste, unser komplett geldmotiviertes Handeln, Denken, Fühlen – die Liste ist sehr lange – auch in den Reihen der Gutmenschen und selbsternannten Lichtgestalten. Der Schönredner in uns und auch der Schwarzmaler sind verblendete Wesenszüge, die Angst vor ihrer eigenen Wahrheit haben. Was sich da gerade zusammenbraut, kann und darf nicht sein. Und dennoch kommen diese verdrängten Dämonen wie Pilze an die Oberfläche. Ja – der göttliche Spiegel ist da unerbittlich. Nur verstehen oder wahrhaben können das nur wenige Menschen. „Das kann so nicht sein, ich weiß doch, wer Schuld daran hat, esoterischer Blödsinn“.

„Alles ist gut so wie es ist“ mag global betrachtet richtig sein.
„Wir machen alle nur Erfahrungen auf Erden, die jeder ganz für sich persönlich braucht“. Auch richtig.
„Die Erde bleibt immer dieser eigenwillige Ort, an dem Schönheit und Lebensdramen sich die Klinke in die Hand geben – Polarität eben“. Auch ok.
„Der ultimative Aufstieg steht kurz bevor“. Die esoterische Variante von Godot.

Unser freier Wille, unsere Fähigkeit zur kollektiven Manifestation, unsere außergewöhnliche Fähigkeit fühlen und lieben zu können, unser spirituelles Zentrum, das Herz – all das liegt förmlich im Dreck des Daseins. Schaltet man den TV / PC an, fällt einem dieser Dreck energetisch in die Wohnung. Wir vergiften uns täglich mit unserer eigenen Saat. „Nein – ich nicht – ich lebe ganz anders“ – mag sein. Aber die, die bereits anders leben, weil sie für sich etwas begriffen und transformiert haben, gehören dennoch zu dem WIR-Club. Ein Leib und viele Glieder eben – auch hier findet sich die Polarität wieder – wir bedingen uns gegenseitig.

Es geht hier weder um Vorwurf oder Anklage. Mit dem Finger auf irgendwen zu zeigen, funktioniert nicht – ein Leib und viele Glieder eben. Wir zeigen nur auf uns selbst. Wir alle sind Teil eines Systems, das uns alle gemeinsam widerspiegelt – ob wir wollen oder nicht. Es gibt kein „das betrifft mich nicht, das sind die anderen, ich bin auf einem guten Weg“. Ja – da gibt es sehr viele Menschen, vielleicht sogar fast alle, die das Gute suchen und glauben das zu erschaffen. Und dennoch ist der eigene kopfstehende Mephisto nicht weit weg – jeder erschafft sich seine eigene Hölle und manchmal sieht er sie nicht einmal. Wenn wir das Gute wollen, müssen wir es vor dem „Spiegel des Lebens“ vorleben.

Ein Leib und viele Glieder erklärt sich idealer Weise über unseren eigenen Körper. Jede Zelle – jeder Mensch – ist Teil eines sich bedingenden Systems. Eine Wertung ist nicht möglich. Das Herz, unser Motor, mag systemrelevanter als die kleine Fußzehe sein. Und dennoch gehört alles zusammen – unsere Fähigkeit zu fühlen zeigt uns das. Das erklärt uns die Sprache der Krankheit. Ein kleiner Schnitt in den Finger kann unseren ganzen Alltag verändern und dominieren – der Schmerz erhält 100 % unserer Aufmerksamkeit. Ist deswegen unser Leben in Gefahr, wird die Tauglichkeit unseres Körpers deswegen in Frage gestellt? Natürlich nicht. Aber im Moment des Schmerzes spielt das alles keine Rolle. Wir empfinden nur noch Schmerz.

Diese Erde erlebt auch gerade einen intensiven Schmerz. Alles gerät in Aufruhr, vieles wird in Frage gestellt. Ist deswegen das Menschsein – unser Leben – zum Scheitern verurteilt – muss alles noch schmerzhafter werden? Ein klares Nein.

Wenn ein Mensch die Basis seines Seins verliert, wenn sein Herz verschlossen ist, der Verstand und sein Ego ihn in einen Überlebensmodus führen, dann kommen Ergebnisse zum Vorschein, wie die unserer Epoche. WIR sind gerade auch unser eigenes Krebsgeschwür, eine Zelle, die ihre Basisinformation „wer bin ich“ verloren hat. Chaotischer Wildwuchs entsteht, der ein System ins Lebensbedrohliche ziehen kann, wenn zu viele dieser Zellen auftauchen. Wie in dieser Welt.

Menschen, die keinen oder nur wenig Zugang zu ihrem Herzen haben, entwickeln sich gleich einer zerstörerischen Krebszelle, die das ganze System zu vergiften vermag. Ist deshalb die Krebszelle das alleinige Übel, das es zu vernichten gilt? Sicher nicht. So wie Krebs eine Sprache des Körpers mit Signalwirkung ist „ Hallo – wache endlich auf – es ist fünf vor Zwölf – du lebst schon zu lange gegen dich“, so verhält es sich auch mit unserem Menschsein. Wir treiben schon zu lange ein übles Spiel mit uns selbst. Das WIR ist hier entscheidend.

Man muss der Philosophie „Ein Leib und viele Glieder“ nicht folgen. Man kann alles auch aus einer egoistischen Persönlichkeitsentwicklung heraus betrachten – jeder ist eben nur für sich selbst verantwortlich. Dass dieses auch ein fataler Selbstbetrug sein kann, sieht man allerdings schon an der Abhängigkeit eines jeden Einzelnen von einem funktionierenden Gesamtsystem. Das Geld auf dem Konto haben, den Strom aus der Steckdose beziehen, mal eben shoppen gehen und die Welt da draußen sein lassen, wie sie ist. Geht das langfristig gut und funktioniert das für jeden von UNS? Sicher nur nach dem Modell „Wir sitzen alle in einem Boot – die einen rudern, die anderen fahren Wasserski dabei“.

Das WIR entscheidet gerade über sich selbst. Unser Körper hat einen sehr effektiven Selbstheilungsmechanismus. Dieser funktioniert umso besser, wie der Mensch in der Selbstliebe und Selbstachtung ist und sich selbst die Aufmerksamkeit zuteilwerden lässt, die es gerade braucht. Wer sich in den Finger geschnitten hat, wird wohl kaum noch mit dem Hammer draufhauen, um den Zustand zu verbessern. Der Mensch jedoch wirft Bomben, er haut drauf und wundert sich, dass nur noch mehr Schmerz entsteht. Von besonderer Klugheit zeugt dieses Verhalten nicht.

Das Volumen des eigenen Bankkontos erzeugt eine Scheinsicherheit und gilt als Ausdruck von besonderer Leistungsfähigkeit – Erfolg genannt. Mit Egoismus, Hass und Aggression verhält es sich ähnlich. Diese überschäumende Emotion vermag einen Menschen völlig verblendet einen Irrweg gehen lassen und das im Glauben, absolut das Richtige zu tun. Die Außenstehenden schauen nur fassungslos zu und verstehen nicht, was gerade geschieht. Jeder Krebspatient kennt dieses Gefühl. Warum ich? Was habe ich denn falsch gemacht?

Das WIR besitzt die Fähigkeit zur Selbstheilung. Dazu muss man sich aber als WIR verstehen. Im Alltag, zu Hause, am Arbeitsplatz, überall. Das WIR kann achtlos aneinander vorbeigehen und die Spinner da draußen machen lassen – bis zum Tag der „globalen Erkrankung“. Wenn das System plötzlich ins Wanken gerät, spürt jeder, dass es ein WIR gibt. Spätestens dann, wenn das geliebte Bankkonto die Energie, auf die alle bauen, nicht mehr hergibt, wird das WIR im Außen genauer angeschaut. Das WIR wird dann um Hilfe gebeten, dass große Jammern ist angesagt.

Wenn eine Karikatur des Kapitalismus wie Donald Trump zum mächtigsten Mann dieser Erde avanciert, dann sollte das WIR sehr schnell reagieren. Ein passender Sonnensturm und der Strom ist weg, die Show ist vorbei – global. Ob Gott sich so in unser Spiel einmischt? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht.

Im Moment scheint es so, als bräuchten wir diesen Donald. Unser kleines Entenhausen will wachsen und etwas erwachsener werden. Das WIR holt sich immer die Führer an den Spieltisch, die das Rad der Geschichte dem globalen Bewusstsein entsprechend nach vorn treiben – Mephisto lässt grüßen. Vorne lag allerdings in der Vergangenheit mehrheitlich an sehr düsteren Orten.

Solange der eigene Kühlschrank voll ist und das WIR für den eigenen Vorteil da ist, kann man sehr locker über den Dingen stehen. Das gilt auch für alle spirituellen Betrachtungsweisen, die spätestens dann zusammenbrechen, wenn das WIR die persönliche Komfortzone nicht mehr hergibt. Egoismus ist kein guter Ratgeber – Selbstliebe schon.

Wer sich selber lieben kann, wird auch auf andere diese Liebe übertragen können. Daraus nährt sich das WIR, es gesundet an dieser Liebe. Es ist genau diese Liebe eines jeden Einzelnen, die jetzt gebraucht wird, die ein krankes System heilen wird. Wer sich selber liebt, diese Liebe verschenkt, wird auch von einem gesunden WIR profitieren. Wer sein Handeln jedoch rein profitabel ausrichtet, Kosten und Nutzen abwägt, die Faust zur Sicherheit jederzeit bereithält, und im Spiegel seines Egos nur ein ICH erkennt, der wird auch erleben müssen, dass es kein persönliches Glück ohne ein gesundes Kollektiv geben kann.

Die Illusion der Getrenntheit von Gott – dem großen WIR – wird gerade im Menschsein erneut auf die Probe gestellt. Zu welchem Preis wollen wir alle, jeder einzelne für sich, dieses Getrenntsein weiterhin aufrechterhalten? Das WIR ist nur ein Angebot an uns alle.

Ein gesunder Körper/Geist ist vielleicht das größte Glück im Menschsein. Wir erklären uns darüber gerade selber das Spiel des Lebens. Wir haben die Wahl und das jederzeit!

Energie folgt immer unserer Aufmerksamkeit.

WIR manifestieren über unsere Gedanken, Worte , Taten und Gefühle ein Welt, die WIR entweder hassen oder lieben. Das WIR ist ein Schöpfungsprinzip, das dem Individuum jeden Freiraum zur Persönlichkeitsentwicklung läßt, geborgen in einem Kollektiv, daß alles nährt und bewahrt.

Thomas

Darf´s noch etwas Hölle sein oder hast Du Lust auf Liebe?

Über Selbstliebe, Ying und Yang und einer Tür in die Freiheit

Wir sollten nicht leichtfertig mit der aktuellen Situation umgehen. Der Schein der Ruhe trügt. Es befinden sich einfach zu viele Menschen im Dämmerzustand und sehen die Zeichen der Zeit nicht. Die Geschichte hat den traurigen Beweis der kriegerischen Zyklen geliefert, in die der Mensch immer wieder hineinrutscht. Wir leben in einer solchen Phase. Das Ungleichgewicht in dieser Welt ist extrem. Kriege im Außen sind wie Krebs im Inneren: ein Aufschrei des Lebens, wenn der Organismus gegen sich lebt. Wer das Böse bekämpft, bekämpft letztlich nur seine eigenen Schatten, die man so wie sie sind, nicht akzeptieren will.

Das schwarzweiße Yin Yang Symbol verkörpert unseren eigenen polaren Zustand. Diese zwei Seiten einer Medaille ergeben nur ein Ganzes, wenn sie in der Harmonie und nicht in der Getrenntheit sich zu einer Einheit zusammenfügen. Unser göttlicher Ursprung ist All-Eins-Sein. Dieses ungeteilte Sein ging einst bewusst in die Trennung, die wir im Menschsein als Polarität erfahren. Weiß bedingt Schwarz, Gut bedingt Böse, Liebe bedingt Angst. Beide Seiten ergeben das ganze Ursprüngliche. Eine Bewertung oder Verurteilung dessen bedeutet, einen Kampf gegen sich selbst zu führen. Wer soll diesen Kampf jemals gewinnen? Dieser Kampf gegen die dunkle Seite bedeutet nur, unendlichen Kampf aufrecht zu erhalten, bis zu dem Moment der großen Erkenntnis. Dieser Zeitpunkt ist JETZT!

Jeder Mensch verurteilt etwas in sich – auch unbewusst. Die Reflektion im Außen wird durch das Kollektiv genährt – wir verurteilen uns unheimlich gerne gegenseitig. Das Prinzip von Nicht-Liebe dominiert diese Welt seit langer Zeit. Das ist jedoch nur ein Zustand im göttlichen Sein. Ein Gott, so wie wir ihn anbeten und glauben zu erkennen, wird nicht eingreifen. Dieser Gott schaut einfach seiner eigenen Schöpfung, einem Teilaspekt von sich selbst, nur zu. So lange, bis dieser göttliche Teilaspekt Mensch erwacht und seinen eigenen Ursprung wieder erkennt. Ein Kampf im Namen Gottes zu führen entspricht kindlicher Naivität. Ein Gott kann und wird sich nicht selber auslöschen. Das war nie Absicht einer polaren Erfahrung. Das einmalige Gefühl des Getrenntseins von sich selbst schon. Genau darum geht es. Die Akzeptanz einer einmaligen Erfahrung, die eine Seele im Rahmen eines Inkarnationszyklus durchlebt: getrennt von sich selbst zu sein– dem eigenen göttlichen Ursprung.

Diese Erfahrung machten viele vor uns und auch noch viele nach uns. Erde ist ein Spielplatz mit polaren Erfahrungen, die ein Individuum hier sammelt. Es ist eine Gnade, die sich ein Gott selbst erweist. Über eine scheinbare Trennung von sich selbst, eine polare Illusion zu durchleben. Wer aber hat entschieden, dass Polarität überwiegend aus Grausamkeiten, Ungerechtigkeit, Krankheit, Mangel und all den Dingen besteht, die der unbewusste Mensch ablehnt und dennoch täglich durchlebt? Es war der Mensch selber, der sich seine eigene Hölle erschaffen hat. Erst die Polarität hat diese Sucht nach dunklen Extremen ermöglicht. Die Illusion, etwas Gegenteiliges zur Liebe durchleben zu können, wurde zum Fluch dieser Erde und zum Verhängnis vieler Seelen. Gleich einer sich immer mehr zuziehenden Schlinge, versucht das Menschsein sich selber zu erwürgen. Physisch mag das auch gelingen. Wir aber sind Bewusstsein, unser Körper ist nur unser temporäres Gefährt für die befristete Existenz in der Materie. Innerhalb dieser Materie, dem Aufenthalt auf dieser Erde, erschaffen wir dennoch Fakten, die sich auf allen Ebenen unseres Seins auswirken. Ein Mensch kann sich zwar selber töten, er wird dennoch keinen Tod im absoluten Sinne dabei erfahren können. Im Gegenteil. Der so selbst erschaffene Schmerz, das Prinzip Liebe auf Erden, trotz Trennung, nicht erkannt zu haben, treibt ihn immer wieder von neuem in diese Erde hinein, um seine eigene Erlösung zu realisieren. Genau das versuchen gerade wieder einmal sehr viele Seelen – mit den falschen Werkzeugen.

Leben ist keine göttliche Fehlkonstruktion. Leben ist Evolution – vorwärtsgerichtet. Die Natur zeigt uns das. Der Mensch jedoch hat zusätzlich einen freien Willen erhalten. Und er rennt wie ein Lemming immer und immer wieder in die Dunkelheit, um sich dort selbst zu töten. Gott schaut nur zu, gleich seinem eigenen Kind, dass durch Hinfallen und Aufstehen das Gehen erlernt. Wir können uns alle auch weiterhin sehr ungeschickt anstellen und uns noch ein Weile gegenseitig an die Gurgel gehen, unsere Egos nähren und aufblasen und uns toll dabei finden. Gott schaut uns nur zu, wie ein gütiger Vater, der alle Zeit dieses Universums hat. Wir aber unterliegen der Illusion der Zeit. Unsere Uhr tickt gerade wieder sehr laut. Wer drückt zuerst auf den roten Knopf und entfacht wieder einmal ein alt bekanntes Höllenfeuer? Wir könnten auch zur Abwechslung erwachen – etwas – nur ein klein wenig. Gerade so viel, um zu erkennen, dass wir kein Höllenfeuer mehr benötigen.

Polarität ist ein Konstrukt. Eine Illusion, die unterschiedliche und gegensätzliche Erfahrungen dem Menschenkind ermöglicht. Innerhalb dieser polaren Illusion hat jeder Mensch die Chance, sich für seinen Platz zu entscheiden. Dieser kann im Extrem, in der Einseitigkeit liegen oder auch in der Ausgewogenheit. Extrem lichtvoll, extrem dunkel oder auch „nur“ gleichförmige Ausgewogenheit beider Elemente. Nichts davon wird von Gott verurteilt. Alles ist gut so, wie es ist – in einer absoluten Betrachtung. Wir haben jedoch den freien Willen erhalten, den wir nutzen sollten, aus Sicht eines Menschen, der in der Polarität „freiwillig verhaftet“ ist und immer noch nach seiner Befriedigung sucht.

Die Mehrzahl der Menschen lebt die innere Sehnsucht nach Frieden, Glück, Gesundheit, Wohlstand, Freude, Lebenslust. Gleichzeitig erschafft diese Mehrheit das exakte Gegenteil im Außen. Das Paradies Erde findet im Moment nicht statt. Hölle ist angesagt. Es ist die innere Zerrissenheit aller Menschen, ihre eigene innere Hölle, die sich im Außen permanent manifestiert. Die Jagd nach dem Geld, das Streben nach Macht, das Aufrechterhalten falscher Gottesbilder sind nur einige der Illusionen auf Erden, die den Menschen permanent in die Hölle jagen. Er zelebriert unaufhörlich seine eigene Angst, er flieht vor einem unsichtbaren Dämon, er flieht vor seiner eigenen Fähigkeit zu lieben. Alle wollen sie, jeder sucht sie, keiner findet sie dort, wo er sucht: im Außen.

Die Liebe, um die es gerade geht, ist in uns. Unsere Selbstliebe ist Teil unserer Selbstbefreiung – das Tor in die absolute Freiheit. Nur wer sich selbst zutiefst von Herzen liebt, kann auch andere Menschen und das Leben an sich lieben. Dieser Mensch wird nicht anders können, als seine Liebe für das Leben verströmen zu lassen. Dieser Mensch kann nicht töten, er wird auch nicht werten und verurteilen, denn er hat sich selbst erkannt.

Darum geht es gerade. Erkenne dich selbst: wer du bist, woher du kommst, was dein wahrer Ursprung ist. Und der Kampf auf allen Ebenen hört auf. Licht und Freude zieht wieder ein in die eigene Dunkelheit, die wir alle gemeinsam so lange genährt haben. Es ist unser Wahl, wie die kommende Zeit verlaufen wird. Wir können den alten Dämon der Angst weiterhin nähren und so das Prinzip einer self-fulfilling prophecy weiterhin nähren. Darauf stehen sehr viele Menschen, wenn der orakelte Dämon dann endlich wieder in Erscheinung tritt. Oder wir versuchen mal was Neues. Du triffst gerade jetzt diese Wahl: an deinem Arbeitsplatz, in deiner Familie, überall auf der Welt, zu jeder Zeit. Integriere all deine Schattenseiten, liebe dich dafür. Entscheide dich erneut, was du tatsächlich alles (er-)leben möchtest aus der Kraft deiner Liebe heraus und nicht aus dem Getriebensein deiner Ängste.

Das Tor in unsere Freiheit ist zum Greifen nahe, der Abgrund in die vertraute Hölle auch. Wir entscheiden gerade alle zusammen über unsere eigenen Gedanken, Worte, Taten und Gefühle, in welche Richtung unser gemeinsamer Weg geht.

Liebe wieder dich selbst und das Leben wird dich lieben. Der göttliche Spiegel macht´s möglich.

Thomas

Es wird dunkler ohne Liebe in der Welt

Über Plan B und die täglichen Dämonen

Die letzten Tage war es energetisch heftig. Der polare Gegenspieler zieht alle Register. Ob in den Nachrichten der Welt oder im eigenen Leben – jeder kann gerade einiges berichten. Es geht letztlich um unsere eigene Resonanzfähigkeit – unsere eigenen dunklen Seite werden massiv angetriggert. Es ist natürlich nicht der Kampf dagegen, sondern die Annahme in Liebe dieser Seiten, die Licht in das Geschehen bringen. Über dieses Thema habe ich ja häufiger geschrieben. Uns allen werden gerade die 100% abgefordert – so gut es eben geht! Und dennoch ist einiges in Schieflage geraten in letzter Zeit.

Ich bin kein Freund von Hiobsbotschaften – wir alle sind immer noch Gestalter dieser Welt – aber es geschehen gerade Dinge, die so „nicht im Plan waren“, wie ich es erfassen kann. Die News sind voll davon. Der Ausbruch von immer mehr Gewalt, Unwetter, falsche Propheten a la Trump und die immer größer werdende Ignoranz der breiten Masse einer sich verändern wollenden Welt gegenüber, sind die Boten der aktuellen Zeit. Das Prinzip 100. Affe ist keine Floskel, genauso wenig wie das Prinzip von Liebe und Freude. Der Mensch läuft jedoch immer mehr in seine selbst genährte Dunkelheit. Er geht einem Dämon auf den Leim, der über die Versuchung und Verblendung die Köpfe und Herzen der Menschen manipuliert. Diese Manipulation erfährt jeder Mensch im Alltag, meist ohne es zu bemerken. Das alles erneut zu wiederholen, macht m.E. keinen Sinn. Es ist schade, daß so wenig Menschen offen für diese anstehenden Veränderungen sind. Wir sitzen jedoch in einem Boot – ob wir wollen oder nicht. Nach meiner Auffassung wurden etliche Chancen einfach verpaßt – durch IGNORANZ.

Es scheint gerade etwas Neues aktiviert zu werden – ganz platt ein „Plan B“ – was auch immer das bedeuten mag – wir werden es erfahren. Die Daumenschrauben werden immer intensiver angezogen. Es sind energetische Tsunamis, die immer intensiver an unserem Gebälk rütteln. Nicht Abwarten, sondern Tun heißt die Devise – jeder in seinen Lebensthemen, jeder für ein Team, sofern es das kann und möchte. Ich würde meine eigenen Worte gerne als esoterischen Käse bezeichnen – mein Erleben ist jedoch ein anderes. Die Uhr tickt, wir sind alle aufgefordert unsere Herzen zu öffnen und dem Thema Liebe auf den Grund zu gehen. Dort liegt der Schlüssel zu allem. Nicht König Fußball sollte die hochgepuschten Massen begeistern – es ist dieses Thema, was unser Schicksal gerade beeinflußt. Geld, Konsum, Macht, Unterhaltung, Pornografie, Angst, Not, Mangel, Krankheit – das sind die großen Säulen, auf die der Mensch seinen Fokus richtet. Energieräuber erster Güte.

Lösungsansätze gibt es viele – es ist Zeit diese in das eigene Leben zu integrieren – das nette esoterische Spiel des Erwachens mit vielen rosa Worten hat lange ausgedient. Ich weiß nicht, ob es sinnig ist, immer wieder darüber noch zu schreiben. Manchmal packt es mich dennoch – trotz aller Wiederholungen meinerseits und dem Schweigen derer, die das lesen. Der Blick in unsere Geschichtsbücher und in die esoterische Literatur zeigen genau dieses immer gleiche Muster auf: das System Mensch scheitert unheimlich gerne vor dem eigenen Gipfel. Die Hightech-Katastrophenfilme dokumentieren diese lemminghafte Sehnsucht des Menschen. Nun gut – die Masse hat gewählt, die bislang noch Unermüdlichen verlieren immer mehr die Lust und den Glauben an ein greifbares Ziel, das auf Liebe baut. Und dennoch ist es greifbar nahe – auch das spüre ich. Ob es nur für die Tapferen mit reinem Herzen erreichbar ist – ich lasse das offen.

„Der Mensch denkt und Gotte lenkt“ heißt auch, wir sollten nicht mehr warten, sondern aktiv handeln und unseren freien Willen tatsächlich frei einsetzen. Diese Freiheit wird ganz massiv von dunklen Kräften manipuliert – auf Ebenen, die kaum registriert werden. Es ist keine Kunst die Gedanken und Gefühle eines Menschen so zu beeinflussen, daß er in Wahrheit nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Exakt das offenbart der polare Gegenspieler immer mehr in dieser Welt. Nur glauben will das so recht noch keiner. Es sind ja nur die im TV, die damit vielleicht was zu tun haben könnten. Genauso wie auch hierzulande die Unwetter immer präsenter werden – das einstige ach so ferne Katastrophen-TV spielt sich plötzlich vor der eigenen Haustüre ab – genauso werden künftig immer mehr Menschen erkennen, daß sie einer Manipulation unterliegen, die sie nicht so recht einordnen können.

Die Lösung ist im Grunde einfach: wer den Pfad der Liebe verläßt, darf sich auf immer heftigere Reaktionen des Lebens einstellen. Eine App als Problemlöser wird es nicht geben. Solange der Mensch seine goldenen Kälber anstarrt, solange wird er auch wie ein Irrender durch die Wüste laufen und am Ende an seiner wahren, ihn nährenden Quelle vorbeilaufen. Meine Hochachtung an die Kraft, die es immer wieder schafft, den Mensch im entscheidenden Moment zu verblenden und ihn wie ein Schaf zur Schlachtbank führt: „Ein Gott, der nicht erwachen will“. Nur langweilt es mich – der Verlauf ist immer gleich.

Die polaren Aspekte dieser Erde kommen alle aus der einen göttlichen Quelle. Das Dunkle zu verteufeln, erzeugt nur noch mehr Dunkelheit. Es ist unser freier Wille, der uns in die Selbstbestimmtheit zurückführen kann – zusammen mit der Kraft der Liebe. Wer das nicht versteht und lebt, hat auch eine Wahl getroffen: er bleibt Teil einer Kraft, die zwar göttlichen Ursprungs ist, aber auch Teil eines polaren Systems ist, das so viele Menschen richtig satt haben.

Jede Wahl hat eben ihren Preis. Ich wünsche DIR eine lichtvolle Wahl, sofern auch DU die Veränderung suchst!

„Oh Gott, oh Gott….“

Über Lust und Frust des freien Willens

Aggression, Gewalt, Rücksichtslosigkeit, Ohnmacht, Flucht, Ungerechtigkeit, falsche Spiele, doppelte Moral, Intrige, Führer ohne Führerschein, Herzlosigkeit, Gefühllosigkeit, animalisches Verhalten, Sex als Ware, Konsum als Lebensmaxime, Drogen, Lebensmittel und Produkte, die nur zum Geldmachen und nicht zum Leben erschaffen da sind, dogmatische Religionen, Kriege, Mord, Katastrophen als Unterhaltung für ein „Oh Gott, oh Gott……..“

Unsere Flimmerkisten, unsere Medien, unsere eigenen Gedanken, Worte, Taten und Gefühle sind die „Filmprojektoren vor dem göttlichen Spiegel“. Diese Leinwand – unsere Realität im Außen – kann sich erst dann in eine andere Richtung bewegen, wenn wir uns selber im Innersten neu ausrichten. Unser Konsumverhalten auf allen zuvor benannten Ebenen wird sich verändern, ein neues Bild auf die göttliche Leinwand projizieren – zusammen mit vielen anderen Menschen, die das für sich erobert haben. Der Blick in die Hölle erzeugt nur noch mehr Hölle. Das Lichtvolle, die kraftvollen Elemente der Liebe, stehen dem Menschen genauso zur Seite – im Überfluß. Eine Frucht, die wir nur kosten müssen. Es ist unser aller tägliche Entscheidung, was wir uns einverleiben und im Außen reflektiert bekommen. Genau das jetzt auszuprobieren, kann den eigenen Spieltrieb des Lebens vom Frust des Alten befreien.

Freude, Liebe, Wahrheit, Klarheit, Aufrichtigkeit, Selbstliebe, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Achtsamkeit, Kraft, Lust, Ausdruck, Frieden, Gesundheit, Glück, Respekt, Sauberkeit, Genuß, Nahrung voller Energie, Musik, Bewegung, Dynamik, Geld als Relikt einer alten Zeit in den Museen der Welt, und, und, und…

„Oh Gott, oh Gott……. ich habe mich endlich gefunden und Dich entdeckt in allem was ist.“

Unsere innere „Flimmerkiste“ bestehend aus Herz und Verstand ist in der Lage etwas zu erschaffen, was gerade sehr viele Menschen suchen. Wenn Du es für dich erobert hast, erzähle es weiter und füge Deinem Leben die Attribute hinzu, die Dich selber pur ausdrücken. Wir alle sind auf unsere Art göttliche Wesen, die bewußt in die Dunkelheit sind, sie genährt haben im Rahmen eines polaren Spieles. Alle tragen den Funken des Lichtes in sich. Es gibt in Wahrheit kein Kampf, es sei denn, wir erzeugen ihn in uns – gegen uns selber. Jeder hat die Wahl, welches Spiel er spielen möchte. Das Licht wartet auf alle, die bereit sind dafür. Unser freier Wille macht es möglich.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Thomas

Auf der Flucht vor Gott

Über Geld, Glücksgefühle und die göttliche Freiheit des Willens

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Die Erde befindet sich gerade in einer sehr spannenden Phase des Umbruchs. Als die Götter einst den Planeten Erde erschufen und dann in Bezug zu unseren polaren Gesetzmäßigkeiten stellten, könnte eine besondere Idee die treibende Kraft dabei gewesen sein. Wenn das Reich Gottes – unser Kosmos – auf der Grundlage bestimmter Gesetze funktioniert, die Hierarchien und Regeln beinhalten, an die sich alles Existente zu halten hat, einfach nur um unendliche Evolution zu gewährleisten, so stellt die Erde eine Besonderheit dar: ein Raum des freien Willens.

Die Natur und das Reich der Tiere entwickeln sich nach diesen kosmischen Gesetzen – beide passen sich den Gegebenheiten an und der Stärkere überlebt. Der Mensch hat hier jedoch eine Sonderstellung. Er ist mit dem freien Willen ausgestattet. Er ist in der Lage, sich in eine von ihm allein bestimmte Richtung hin zu entwickeln, oder er kann auch per Knopfdruck mit einem Schlag alles vernichten.

Jeder von uns weiß, in welche Richtung sich die Erde wieder einmal hin entwickelt hat. In den Momenten der größten Not und vielleicht sogar in einem Anflug von Selbsterkennt- nis, hilft das Anflehen Gottes um Hilfe meist nur wenig bis gar nicht. Dieser Gott schaut seiner eigenen Schöpfung jederzeit einfach nur zu, um dem „Entdeckungsspiel des freien Willens“ tatsächlich Freiheit, aber in Eigenverantwortung zu ermöglichen.

Unsere Suche im Außen und unsere Identifikation mit Materie und dem Ego-Ich haben uns recht lange im Kreise drehen lassen. Wir definieren uns heute mehr denn je über unseren Besitz, unseren Intellekt, unser Aussehen, über unsere „Erfolge“. Und wir stürzen ab, wenn eines oder mehrere dieser Attribute in Schieflage geraten. Der Schrei nach Hilfe, vielleicht auch nach Gott, wird laut.

Als besonderes Allheilmittel für Hilfe zur Selbsthilfe gilt für viele Menschen die Menge des eigenen Geldes. Dass dem nicht so ist, erfahren wir spätestens dann, wenn demnächst unser weltweites Geldsystem vollständig digitalisiert ist und vielleicht ein „netter“ Sonnensturm sämtliche Daten zunichtemacht. Man könnte daraus schlussfolgern, die Menschheit ist zum Scheitern verdammt, wenn sie nicht mehr über ihr Geld verfügt. Unsere aktuellen Gesellschaftsstrukturen lassen zumindest diesen Schluss zu. An dieser Stelle darf jeder einmal selbst überprüfen, wie sehr sein täglicher Rhythmus, Gedankenablauf und Emotionen in irgendeiner Form in Abhängigkeit von Geld stehen. Erschreckend oder? Wir alle – ob Superreiche oder Bettler – erliegen einer Illusion von Freiheit, die auf den Regeln des Geldes basiert.

Dabei ist das Geld an sich nicht das wirkliche Problem auf Erden. Wäre Geld wirklich nur ein Ersatz für den Tauschhandel geblieben, anstatt den Zins einzuführen und sogar mit Geld auch noch Geld verdienen zu können (Kapitalmarkt), so wäre auf dieser Erde manches mehr in Butter. Würde der Mensch dann auch noch begreifen, dass z.B. ein Neurochirurg genauso systemrelevant ist, wie der Müllmann und dass die Ressourcen dieser Erde der Erdengemeinschaft und nicht einzelnen Staaten gehören, so wäre das Paradies ein ganzes Stück greifbarer. Aus irgendeinem Grund jedoch hat der Mensch genau das Gegenteil von alledem gewählt. Unser Ego, unser begrenztes Ich-Bewusstsein, dass es nicht schafft über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, spielt hier eine entscheidende Rolle.

Die irdische Supermacht der Vereinigten Staaten von Amerika führt sich auf dem Parkett der Peinlichkeiten gerade selber vor. Gott scheint Karikaturen zu lieben! Wer hätte gedacht, dass auch einmal Donald Duck – Entschuldigung – Donald Trump – ein potentieller Kandidat für das Amt des mächtigsten Mannes dieser Erde sein könnte. Sieht es in Europa oder in unserem Land viel besser aus? Sind die Volksvertreter weltweit nicht einfach nur Vertreter ihrer eigenen Interessen, auch wenn sie das Gegenteil behaupten?

Wenn Macht und Geld eine unsaubere Allianz eingehen, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Der freie Wille des Menschen führte bislang zu den immer gleichen erbärmlichen Ergebnissen.

Das Erdenspiel, so wie ich es erfasse, hat sehr viel mit dem richtigen Einsatz von Energien zu tun. Ein Mensch, der sein Herz und seinen Verstand erobert hat und auf der Bewusstseinsleiter der Masse ein Stück voraus ist, wäre in einer Machtposition zu den aktuellen Zuständen in dieser Welt nicht fähig. Der WIR-Gedanke – ein Leib und viele Glieder – würde ein komplett anderes System zum Vorschein bringen. Solange wir alle aber ein niedrigschwingendes Massenbewusstsein erzeugen, solange werden auch unsere Volksvertreter oder die Mächtigen dieser Erde unserem vorgegebenen Gleichklang folgen.

Derzeit sind Ursache und Wirkung immer noch ein ungleiches Paar, das angeblich nicht miteinander kann. Unsere aktuelle Flüchtlingspolitik ist ein Beispiel dafür. Die Geostrategen dieser Erde machen mit jedem Geschäfte, der in das eigene Konzept von Wohlstand und Macht passt. Waffenexporte schüren bekanntlich die Konflikte, anstatt sie angeblich zu beseitigen. Wer Menschen über Armut und Gewalt ausbluten lässt, erzeugt den Flüchtlingsstrom, den niemand haben will. Der Turbokapitalismus nennt sich sozial, Parteien nennen sich christlich, die UNO nennt sich vereinte Nationen ohne ein WIR-Prinzip zu kennen, der IWF muss irgendwas mit Hühnerbrühe, statt mit einem echten Fond zu tun haben. Kurz um: das Innen und das Außen stimmen nicht überein.

Wenn angeblich über 95 % der Erdbevölkerung an einen Gott glaubt, ein Wesen, das alles beherrscht und möglich macht, dann könnte man auch in Betracht ziehen, dass das Prinzip eines göttlichen Spiegels vollkommen real ist. Wir haben zwar einen freien Willen, die Barriere zwischen Alles und Nichts scheint aber dieser göttliche Spiegel zu sein. Dieser Spiegel reflektiert einfach nur unseren innersten Kern, bestehend aus unseren Gedanken, Worten, Taten und Gefühlen. Mogelpackungen und doppelte Böden ignoriert dieses System ganz einfach. Wer diese einfache Regel akzeptieren kann, wird sehr schnell begreifen, welches Patentrezept wir alle in der Hand haben. Mein Blog besteht im Wesentlichen aus dieser Thematik.

Es gibt ein Gefühl in uns Menschen, dass uns alle auf Erden vereint: es ist die Angst. Und diese Angst erzeugen wir täglich aufs Neue: wir schauen unbewusst in diesen göttlichen Spiegel, erschrecken vor unseren eigenen Produkten dieser Angst und laufen davon. Unsere Krankheiten sprechen Bände davon. Unser aggressives Verhalten ebenfalls. Unsere Sucht nach Macht und Geld besiegelt all das. Und diese Angst kann sich kaum jemand vollständig eingestehen. Sie wird kaschiert und verborgen. Die Ergebnisse im Außen – der göttliche Spiegel – bringen sie jedoch unmissverständlich ans Tageslicht. Dieser Gott schaut einfach nur zu, und er hält uns unaufhörlich seinen Spiegel vor unsere Nase. Und wir entscheiden uns zur Flucht in die noch tiefere Dunkelheit.

Die energetischen Veränderungen der letzten Zeit sind sehr intensiv. Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, was geschieht da gerade? „Spürst du da auch etwas, was du nicht so richtig zuordnen kannst?“ Aus eigener Kraft hat es der Mensch bisher nicht geschafft, dieses Erdenschauspiel zu durchschauen. Ob es nun kosmische Kräfte sind oder vielleicht sogar ein göttliches Eingreifen, das darf sich jeder selber aussuchen. Manch einer nennt das vielleicht Aufstieg. Ein Selbstläufer ist dieses Ereignis auf jeden Fall nicht. Wir sind alle gut beraten, die Beine jetzt selber in die Hand zu nehmen, um herauszufinden, in welche Richtung wir schnellstmöglich tatsächlich laufen sollten. Die Macht der Liebe als polares Gegenstück zur Angst, ist auf diesem Weg ganz sicher unser wichtigstes Instrument.

Wenn wir Menschen es jetzt schaffen, uns selber zu vergeben und letztlich auch jedem anderen Menschen, so kann das Wichtigste entstehen, was diesen Weg ins Licht ebnet: es ist der Frieden in unseren Herzen. Für unseren Alltag bedeutet das folgendes: immer dann, wenn wir Gefühle der Angst nähren oder verdrängen, aus welchem Grund auch immer, sind wir auf dem falschen Weg unterwegs. Diese Angst will erkannt und angenommen werden, nur so kann Heilung in uns selber geschehen. Z.B. das Aufschreiben der eigenen Ängste, das Sprechen darüber mit einem vertrauten Freund, können Elemente sein, die diese Heilung ermöglichen. Raus aus dem Kampf gegen etwas oder jemanden. Jede energetische Ladung aus einem Konflikt entsorgen. Aus meiner täglichen Arbeit mit Klienten oder an mir selber weiß ich, dass dieser Weg sehr mühsam sein kann, aber genau den Erfolg präsentieren wird, wenn man ihn auch tatsächlich geht. Symbolisch ist das ein „in die Arme Gottes fallen lassen“. Praktisch bedeutet es, den Ängsten keine Macht mehr zu verleihen, indem man sich nicht vermeintlich schützend vor ihnen verschließt.

Es ist definitiv nicht das Geld, das uns im Leben glücklich machen wird. Es ist die selbst erlangte Freiheit von der Angst, die dieses unglaubliche Glücksgefühl erzeugt. Und das weiß auch unser polarer Gegenspieler. Wir dürfen alle dieser dunklen Kraft sehr dankbar sein, dass sie uns so plump derzeit auf diesen Umstand hinweist. Der digitale Fortschritt, die mediale Dauerberieselung mit Gewalt, das Fehlen von Empathie durch die permanente Abstumpfung des Außen, bereiten einen gigantischen Rückschritt in die Steinzeit des Menschseins vor.

Die Kenntnis über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns macht so manche spirituelle Philosophie einleuchtend (s.u.). Warum geschieht das ausgerechnet jetzt in dieser Zeit? Weil jetzt auch die Chance für einen wirklichen Systemwandel besteht. Nie zuvor hatten wir alle zusammen eine größere Chance, dieses Erdenspiel nach neuen Regeln zu spielen, um etwas zu erfahren, was sich Glück auf Erden nennt. Letztendlich basiert alles im Kosmos auf Gleichgewicht. Wir haben jetzt die Chance, dieses Gleichgewicht auch auf Erden herzustellen. Die Hölle hat lange genug regiert. Es liegt an jedem einzelnen von uns, ob wir diese Chance nutzen oder sie nur ungenutzt an uns vorüberziehen lassen. Es braucht dazu nur einige mutige Menschen, die fähig sind, das vorzuleben. Andere werden folgen. Die treibende Kraft dabei ist Freude und Lebenslust. Sich wieder auszuprobieren, so wie es unserem innersten Kern entspricht. Die Konsequenz daraus ist durchaus weitreichend im Leben.

Ich selber praktiziere das seit gut 15 Jahren. Auf diesem Weg habe ich neben einigen Höhenflügen auch die dazugehörigen Täler durchschritten. Es hat mich immer Mut und Kraft gekostet, einen neuen Anlauf zu nehmen und den Glauben nicht zu verlieren, dass dieses kein unendliches Hamsterrad ist. Und aus eigener Erfahrung weiß ich heute, dass das Überwinden der eigenen Angst und all ihren Ableitungen wie z.B. Aggression, Hass, Ohnmacht etc. möglich ist. Der Weg ebnet sich, Berge und Täler werden kleiner. Wir leben tatsächlich in einer Illusion, die wir über sehr lange Strecken nicht durchschauen. Wir blicken täglich aufs Neue in diesen Spiegel und erschrecken. Bis zu dem Moment, wo wir wieder in der Lage sind, unser Herz so weit zu öffnen, dass die Liebe zum Vorschein kommt. Exakt das ist der Wendepunkt. Wenn wir aufhören können andere zu verurteilen und uns selber nicht mehr ohnmächtig fühlen, obwohl die äußeren Umstände genau das provozieren, dann ist das ein guter Indikator dafür, dass wir als Individuum auf dem richtigen Weg sind.

Selbst die Wissenschaft, die dazu verdammt ist, der Realität immer hinterher zu laufen, um den Beweis zu erbringen, liefert derzeit erstaunliche Ergebnisse. Alles ist mit allem vernetzt über unterschiedliche Systeme ohne Grenzen. Alles basiert auf Schwingung und Frequenz. Ein Element davon nennt sich die Gravitationswelle. – das Unsichtbare gewinnt an Gestalt. Das trifft auch auf unser „Aushängeschild“ Masse Grau zu. Die Gehirnforschung liefert ebenfalls erstaunliche Beweise, wie wir uns gerade selber noch in Gefangenschaft halten lassen (siehe nachfolgende Filmhinweise).

Zum Abschluss möchte ich euch einige sehenswerte Interviews ans Herz legen, die viele meiner Beiträge sehr treffend auf den Punkt bringen. Es sind mutige Menschen, die maßgeblich mithelfen, diese Welt in eine lebenswertere Richtung zu verändern, trotz Kritik und Anfeindung.

Wir können weiterhin wie Richard Kimble auf der Flucht vor uns selber sein oder jetzt eine Wende herbeiführen – in unserem eigenen Leben. Nur unser aktives Tun mit Mut und Herz verändert eine uralte Illusion, die auf Angst basierte. Unser täglicher Konsum entscheidet darüber.

An dieser Stelle nochmals ein Hinweis zu meinem Aufruf auf der Startseite. Wer über diese besondere Gabe verfügt, den Mut und die Lust verspürt sich zu melden, ist herzlich willkommen.

Thomas

Prof. Dr.² Manfed Spitzer „Cyberkrank“ – ein Talk mit Nuoviso

Rüdiger Lenz und das Nichtkampf-Prinzip

Rüdiger Lenz im Gespräch mit KenFM

Das Licht in Dir

Über Licht und Liebe, Affentänze, eine mechanische Uhr und dem Potential für das Neue

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Wer sind wir Menschen hier auf Erden? Sind wir das Produkt aus einem Klumpen Lehm oder stammen wir vom Affen ab? Schaut man sich aktuell in der Welt um, scheint diese Theorie nicht sehr abwegig zu sein. Wurde das frühe Menschenkind einst von den Anunnakis zum billigen Arbeitssklaven hin genmanipuliert und seines natürlichen evolutionären Werdeganges beraubt? Ist es für den Menschen völlig normal, von dunklen Fürsten, die über alle Macht dieser Erde verfügen, regiert zu werden? Sind Geld und Waffen die Werkzeuge des Teufels auf Erden? Leben wir bereits in der Hölle, vor der wir alle so unendlich viel Angst haben?

Wer sich auf dieses destruktive Weltbild einlässt, wird auch garantiert diese Hölle als seine Realität erfahren müssen. Sind die Licht- und Liebeprediger mit ihrem Weltbild nun erfolgreicher? Finden sich in dieser Kategorie nicht überdurchschnittlich viele Menschen, die angeblich glücklich sind, dafür aber mit enormen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben? Ist Lebensfreude wirklich an Geld geknüpft? Braucht es hohe Zäune, noch effizientere Waffen, ganz harte Spielregeln für das menschliche Miteinander, um Frieden auf Erden erzeugen zu können? Ist die Antwort auf all diese Fragen wieder einmal nur das Wort Liebe?

Unsere Erde gleicht einem gigantischen Spiel, das niemand mehr durchschaut, und seinem sicheren Ende zugeht. Die Schlossallee ist fest vergeben, Bahnhöfe, Wasser- und E-Werke werden von Monopolisten kontrolliert, viele sind auf der Flucht und gehen nicht über „Los“, und noch viel mehr Menschen haben dieses Spiel gründlich satt – das Monopoly des Lebens hat ausgedient. Ist die einzige Chance nun einfach ein neues Spiel zu starten mit vermutlich immer gleichem Ausgang? Graust dem Karmagläubigen nicht jetzt schon davor, immer wieder in dieses gleiche Spiel einsteigen zu müssen? Eine Antwort hat uns der Film Matrix geliefert: blaue oder rote Pille ist jetzt angesagt. Möchte der Mensch aufwachen oder weiterspielen?

Im Gegensatz zu diesem Film bedarf es jedoch keines Kampfes gegen die Dunkelheit und deren Fürsten. Wir sind in Wahrheit ein einziges Wesen – ein Gott, der sich auf 7 Milliarden p o l a r e Teilaspekte verteilt hat. Dieser Gott ist unendliche Liebe. Wir Menschen jedoch sind Bestandteil dieser Liebe, gleich einem „göttlichen Organ“, das auf Erden wandelt. Die herausragende Eigenschaft dieses „göttliche Organs“ nennt sich Gefühl. Wir Menschen verschaffen diesem Gott – uns selber – eine unendliche Vielzahl von unterschiedlichsten Gefühlen, über die dieses göttliche Wesen sich selber erfährt. Die Erschaffung der Polarität, an der wir Menschen letztendlich selber beteiligt waren, ermöglicht ein differenziertes Erleben von Liebe. Das polare Gegenstück zur Liebe ist bekanntlich die Angst. Die unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen der Angst erleben wir im Moment in geballter Form. Jeder von uns kennt seine Arschengel, die er am liebsten…. Aus der Ameisenperspektive betrachtet, aus Sicht eines Menschen, kann man diesen Zustand häufig als unerträglich bezeichnen. Die Alternative, die andere Seite der polaren Medaille, Liebe genannt, scheint als Dauerzustand unerreichbar zu sein. Liebe in all ihren Facetten ist für uns Menschen scheinbar nur eine flüchtige Illusion, die letztendlich der harten Realität der Angst weichen wird. Und genau das ist der große Irrtum des Menschen.

Um diesen gigantischen Irrtum wirklich durchschauen zu können, bedarf es eines Momentes des Innehaltens. Wir hören einfach auf, unseren vermeintlichen Gegner permanent niederzuknüppeln. Die Wenigsten von uns befinden sich in einem aktiven Kampf mit realen menschlichen Gegnern. Unsere wahren Feinde sind die Gefühle der Angst. Und nur diese bekämpfen wir in Wahrheit unaufhörlich – jeden Tag – ohne zu verstehen, was gerade wirklich passiert. Unser Beruf, unser Privatleben bieten uns eine unendliche Vielzahl von Situationen und Möglichkeiten, die Ängste heraufbeschwören, gegen die wir dann ganz instinktiv ankämpfen. Bislang konnte der Mensch auch gar nicht wirklich anders reagieren. Sein begrenztes Bewusstsein, die äußeren Lebensumstände, haben dieses reaktive Verhalten förmlich heraufbeschworen, wie in einem Teufelskreislauf. Was ist nun anders? Es ist die neue Zeitqualität, die es uns jetzt ermöglicht, diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen. Aus einer spirituellen Betrachtungsweise heraus könnte man sagen: die Dunkelheit kämpft um ihr Überleben, sie weiß um ihr sicheres Ende. Wer dafür eine besondere Wahrnehmung hat, wird genau das in seinem Alltag erleben. Es ist im wörtlichsten Sinne ein teuflisches Spiel, was da gerade läuft.

An dieser Stelle der Betrachtung bedarf es der Akzeptanz eines göttlichen Spiegels. Ein Mysterium, das uns unaufhörlich unsere eigenen Verhaltensweisen und Reaktionen ganz nüchtern widerspiegelt – in unserem persönlichen Alltag und im Weltgeschehen. Wir alle vollführen einen Affentanz vor einem Spiegel und erschrecken vor unserem eigenen Widerhall. Unser aller gewachsenes ICH Bewusstsein ist jetzt gefordert. Die Entdeckung von Ursache und Wirkung vor diesem göttlichen Spiegel erschafft die Lösung. Die Evolution des Menschen macht genau das jetzt möglich. Das Innehalten vor diesem Spiegel und eine anschließend neue Vorgehensweise werden auch Veränderungen in unserem sogenannten realen Außen hervorbringen müssen. Der Satz „wir sind Schöpfer unserer Realität“ gewinnt so wieder mehr verständlichen Bezug in unserem Leben. Wenn wir unsere eigene Angst als die bisherige dominante Kraft in unserem Leben anerkennen, dann werden wir auch viel leichter verstehen, welcher polare Aspekt zu dieser Angst eine Erlösung erschafft: es ist natürlich die Kraft der Liebe.

Weder Mangelbewusstsein, die Faust in der Tasche, gepaart mit einem freundlichen Lächeln, noch die Annahme, man habe jetzt aber genug gelitten, erschaffen das Neue. Dieser Spiegel reflektiert ohne Moral und Ansehen der Person unbestechlich nur das, wozu der Mensch bereits fähig ist. Gewalt erzeugt so neue Gewalt, Armut und Reichtum erschaffen sich aus sich selbst heraus. Genauso verhält es sich mit dem Licht in uns und unserer Fähigkeit zur Liebe. Dem Dunklen setzt man eine Grenze, entzieht ihm seine Macht, indem man selber gleichzeitig das Gegenteil davon reflektiert, was man bislang leichtfertig nur verurteilt hat.

Das Prinzip von Licht und Liebe kann also ein sehr mächtiges Instrument für eine neue Zeit sein oder doch nur ein zahnloser Tiger eines esoterischen Weltbildes. Wenn Vogel Strauß aus Angst seinen Kopf im Sande vergräbt und fleißig wilde Gedanken von Licht und Liebe laufen lässt, wird sich an seiner realen Situation nicht viel verändern können. Sich seinen eigenen Ängsten zu stellen, und ihnen in Liebe zu begegnen, verschafft der Situation ein neues Gleichgewicht. Die energetische Entspannung oder besser die energetische Entladung einer mit Angst aufgeladenen Situation erschafft die gesuchte Veränderung. Was bedeutet das nun ganz praktisch in unserem Alltag?

Der Ausgang und Verlauf eines Konfliktes wird maßgeblich von unserer energetischen Ladung bestimmt. Sehen wir in einer Situation einen „realen Feind“, den es zu bekämpfen gilt, entstehen daraus viele emotionale Aspekte aus der Angst. Dieses Gefühl der Angst zieht uns energetisch förmlich nach unten in die Dunkelheit. Der göttliche Spiegel macht es möglich. Schaffen wir es jedoch, diesen vermeintlichen Feind nicht mehr als solchen zu betrachten und begegnen ihm stattdessen mit unserer Kraft der Liebe, werden wir uns unweigerlich in die gegenläufige Richtung nach oben ins Licht ziehen. Der göttliche Spiegel macht es möglich! Wir sind Schöpfer, ohne es zu wissen.

Und jetzt noch etwas konkreter:
Wenn zum Beispiel an unserem Arbeitsplatz die Bedingungen unerträglich sind, nach unserem eigenen Empfinden, dann haben wir die Möglichkeit, dort noch weiter auszuharren und mit unseren eigenen energetischen Ladungen noch mehr Elemente der Angst zu produzieren, mit immer gleichem Ausgang, oder wir verlassen diesen Ort, der uns scheinbar nur noch quält. Es stellt sich dabei nicht die Frage, waren meine Kollegen oder Vorgesetzten alle falsch oder war ich die Quelle des Problems. Ich mache mich auf die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, wo nach dem Resonanzgesetz für mich harmonischere und lebenswertere Umstände vorherrschen. Ich beginne mein eigenes Verhalten zu reflektieren, neu zu überdenken, was war aus dem Abstand betrachtet wirklich die Quelle von Ursache und Wirkung. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ definiert die Wirkweise von energetischen Clustern. Was wir täglich aussenden, finden wir auch im Außen wieder. Unsere Ohnmacht genauso, wie unseren möglichen Erfolg.

Wer dieses Grundprinzip versteht, wird auch verstehen, warum es so elementar ist, die energetischen Ladungen aus einer destruktiven Haltung jetzt zu neutralisieren. Die dominierende Kraft war nun mal in der Vergangenheit die Angst aller Menschen. Ziehen wir darunter einen Schlussstrich. Verleihen wir dem polaren Gegenstück zur Angst in uns selber die dominierende Rolle, so wird sich unser eigenes Leben, aber auch das einer Gesellschaft verändern müssen. Die tägliche innere Ausrichtung auf die Liebe und das Anzünden des eigenen Lichtes lässt den Dämon der Angst ganz allmählich verschwinden. Das ist am Anfang wahrlich kein leichtes Unterfangen. Wer abgeschieden in der Natur leben darf, wird sich damit viel leichter tun, als der digital Zugemüllte, dessen Tagesablauf von Fastfood und Stress dominiert werden. Und dennoch ist dieser jetzt notwendige Schritt allen Menschen möglich – egal wo und wie sie leben. Die aktuelle Zeitqualität unterstützt jeden Menschen, der dieses Prinzip versteht und ihm folgen möchte. Es ist unser innerstes Licht, unsere Selbstliebe, unsere Lebensfreude, die uns gleich einem Motor auf diesem neuen Weg nach oben treiben. Und dazu gehört auch ein Teamspiel mit den Menschen, die das für sich als ihre neue Lebensweise begreifen möchten. Sich getragen und genährt fühlen von Gleichgesinnten, ist ein ganz elementares menschliches Bedürfnis, das seinen natürlichen Ursprung in diesem einen Wesen hat.

Wer es schafft, sein reales menschliches Gegenüber nicht mehr zu bekämpfen, der wird sich selbst den größten Dienst erweisen. Und hier geht es nicht um das Prinzip linke Backe, rechte Backe hinhalten. Eine echte Gefahrensituation bedarf selbstverständlich einer angemessenen Abwehr. Es ist unsere innere Haltung der Angst, der Aggression, des Hasses, der Ohnmacht, der Ablehnung, des Mangels etc. die täglich aufs Neue negative Ladungen in uns erzeugen, die uns letztendlich das Leben erschweren.

Viele Menschen kennen das Prinzip des positiven Denkens, doch das alleine hat den Wenigsten wirklich eine Veränderung in ihrem Leben gebracht. Das tägliche Gebet, eine positive Grundhaltung und vieles mehr sind alles nur Bausteine, für ein Gesamtkonzept. Was vor Jahren noch unmöglich erschien, ist tatsächlich jetzt dem Menschen möglich. Es ist ein Verinnerlichen und gleichzeitiges Ausstrahlen von allem, was wir zum Thema Liebe bereits erobert haben. Es bedarf keiner Perfektion oder unmöglichen Anstrengung, um dieses Prinzip in das eigene Leben zu integrieren. Die Akzeptanz eines WIR, dass hinter allem und jedem dieser eine Gott steckt, in uns und in jedem anderen, verschafft uns Zugang zu dieser Sichtweise. Wir geben dadurch nicht unsere Individualität auf, im Gegenteil, wir befreien uns so aus einem unsichtbaren Gruppenzwang, der von Angst gesteuert, Unfreiheit für jeden einzelnen erzeugt hat. Wir erlangen so wieder unsere wahre Macht. Die so eingesetzten Schöpferkräfte vor diesem göttlichen Spiegel werden etwas in dieser Welt hervorbringen, das die Fantasie des Menschen übersteigt.

Wir leben in einer Phase des Überganges. Deutschland besitzt hier einen besonderen Erfahrungsschatz. Die Wende von 1989 vollzog sich auch nicht innerhalb weniger Tage. Menschen, die in der Lage waren eine unnatürliche Trennung aufzuheben, sind auch in der Lage, aus dieser Erfahrung heraus, einen systemischen Wandel zu unterstützen, der nach meiner Überzeugung viel schneller vonstattengehen wird, wenn sich dieses Bewusstsein verbreitet. Dieser Bewusstseinswandel wird von Menschen ausgehen müssen, die nicht einen täglichen Überlebenskampf führen und um die Deckung ihrer nackten Grundbedürfnisse fürchten müssen. „Mein Kampf“ wurde gerade wieder freigegeben – sicher keine zufällige Symbolik. Genau vor dieser Wahl stehen wir erneut. Wollen wir erneut in einen Kampf ziehen, nur mit gesellschaftsfähigeren Waffen oder sind wir jetzt bereit, uns selber als menschliche Rasse zu hinterfragen? Wir werden das Ungleichgewicht, das Vorherrschen der Extreme auf diesem Globus aus eigener Kraft wieder in die Ausgewogenheit bringen dürfen. Wir werden denen etwas zurückgeben müssen, denen wir es einst genommen haben. Und wir können dafür Sorge tragen, dass gemachte Erfahrungen, die aus der tiefsten Dunkelheit stammen, in dieser neuen Welt keinen Platz mehr haben. Das Licht will in diese Welt. Es gibt derzeit keine Ebene – vom Mikro- bis zum Makrokosmos – die von diesem in die Balance kommen wollen ausgenommen ist.

Politik und Wirtschaft haben im Moment noch nicht wirklich realisiert, wie tiefgreifend der bevorstehende Wandel sein wird. Die Flüchtlingskrise ist derzeit nur ein lauer Vorgeschmack auf das, was uns alle ereilen wird, wenn wir nicht grundlegend systemische Veränderungen herbeiführen. Es geht also bei dem hier geschilderten Thema nicht nur um eine spirituelle Weltanschauung, sondern um einen Lösungsansatz, der tatsächlich funktionieren kann. Der menschliche Verstand steht derzeit mit dem Rücken zur Wand. Dessen Lösungsansätze sind genauso erbärmlich, wie die Ergebnisse im Außen. Unsere Gefühle und unser sich täglich klärendes Bewusstsein führen uns alle auf diesen neuen Weg, den es gemeinsam zu beschreiten gilt.

Die Werkzeuge, die es dazu braucht, treten überall zum Vorschein in uns Menschen. Wir können noch eine Weile teilnahmslos zuschauen oder wir packen es jetzt gemeinsam an. Licht und Liebe bleibt entweder nur eine esoterische Phrase oder wir erkennen dieses Werkzeug als das mächtige Schwert der Liebe. Liebe ist also nicht nur ein Wort – hierin verbirgt sich diese eine Kraft, die alles Göttliche beinhaltet.

Für jeden Einzelnen von uns hat das sehr unterschiedliche Auswirkungen und Bedeutungen. Während die Einen noch im vermeintlich sicheren Wohlstand sich sonnen, geraten immer mehr, auch in unserem Land, in existenzielle Not. Wir alle waren einst in irgendeiner Form an der Erschaffung dieses polaren Systems beteiligt. Wir alle schauen uns gerade von den unterschiedlichen Antipoden aus in die Augen. Wir sind keine Feinde füreinander. Wir sind Teil eines gigantischen Selbsterfahrungsprozesses, den wir füreinander gestartet haben, ihn derzeit noch gegeneinander ausagieren, um letztlich wieder an den Ausgangspunkt zu gelangen, an dem es keine Trennung mehr gibt. Was wir noch zu unseren Lebzeiten davon erfahren oder erst wieder in sehr langer Zeit, das hängt gerade von uns allen ab. Das Maß der Dinge ist die Erlösung unserer eigenen Angst, das Herstellen unseres inneren Gleichgewichtes, die Akzeptanz von allen polaren Aspekten und die erneute Wahl: Lebensfreude und Liebe wieder an die erste Stelle unseres gelebten Seins zu setzen. Gott mag allmächtig sein, wir aber sind seine Könige, die Leben in erfahrbare Werte gebracht haben. Wir haben gerade eine erneute Wahl, wer wir künftig sein möchten. Und DU bist ein wichtiger Mitspieler in diesem Geschehen.

Dieses Prinzip habe ich über sehr viele Jahre hinweg selber ausprobiert. Trial and error waren stets meine Wegbegleiter. Wer weiß, wie etwas nicht funktioniert, wird irgendwann auch eine Lösung finden, die zielführend ist. Das Teamspiel mit den Menschen, die einen energetischen Cluster bilden können, war stets eine sehr bereichernde Erfahrung für mich. Nicht jeder kann mit jedem, was auch gar nicht notwendig ist. Jeder hat für sich die Chance, das in seinem Leben in Erfahrung zu bringen, an welchem Platz er sich wohl und stimmig integriert fühlt. Ich vergleiche das gerne mit einer mechanischen Uhr, die viele kleine, große, sichtbare und unsichtbare Zahnräder beinhaltet. Fehlt nur eines dieser Zahnräder, steht die Uhr still.

Deshalb an dieser Stelle nochmals ein Hinweis zu meinem Aufruf auf der Startseite. Wer über diese besondere Gabe verfügt, den Mut und die Lust verspürt sich zu melden, ist herzlich willkommen.

Thomas

Hier der Link zum Verteilen:

https://echnatom.wordpress.com/2016/01/29/das-licht-in-dir/“

Der Lockruf von Mordor

Über Flüchtlingspolitik, menschliche Minions und dem Spiegelprinzip

Alle rot unterlegten Textstellen beinhalten Links zum Anklicken und dienen als Ergänzung zu diesem Text

Der Aufschrei ist groß, die Gleichgültigkeit noch viel größer. Solange etwas nicht direkt vor unserer Haustüre passiert oder uns gar persönlich trifft, solange regiert die Akzeptanz von Missständen in dieser Welt. Das Sankt-Florian-Prinzip existiert überall. Je größer der eigene Wohlstand, umso arroganter und herzloser die Argumente und Handlungsweisen. Je größer die Armut – geistig, herzlich und finanziell – umso animalischer das eigene Auftreten. Beiden Lagern gemein ist das rücksichtslose Ausleben vom Recht des Stärkeren – bis in seine schwächsten (Mit)Glieder hinein – die Welt unserer Kinder legen Zeugnis davon ab. Die Illusion einer irgendwie doch noch gut funktionierenden Welt zerbricht gerade. Und das in einer Phase, in der die Zeitqualität jede Menge lichtvolle Auswege dem System Mensch anbietet.

Die politische Kaste weltweit – die angeblichen Führer, Vertreter und Lenker eines Volkes ernten die Früchte ihres Handelns, zusammen mit den Strippenziehern der Industrie, der Einflußreichen, den grauen Eminenzen. Die Verblendung durch Macht, Geld und kruder Ideologien offenbart ihr teuflisches Wesen. Ein Dämon holt zum Schlag aus, infiziert im wörtlichsten Sinne den Geist der Menschen und verschließt ihre Herzen. Das Ergebnis in einigen Jahren wird nur noch mehr Hölle sein – live gefilmt von Menschen, die ihren eigenen Untergang digital zelebrieren. Das römische Prinzip „Brot und Spiele“ ist aktueller denn je – nur gehören heute auch die Zuschauerränge zur Löwengrube – einschließlich ihrer Spielführerlogen. Das System Mensch entgleitet zunehmend in eine dunklere Ecke des polaren Spielfeldes – freiwillig, vorsätzlich, fahrlässig. Die neuen Fürsten der Dunkelheit warten schon auf ihre Chance, das Spiel zu übernehmen. Und deren Lohn ist nicht Geld – es ist das süße Gift der Angst.

Die Orks dieser Erde nehmen Gestalt an – von der Leinwand direkt ins reale Leben. Das Menschenkind starrt immer noch gebannt auf die Leinwand des Lebens und versteht nicht, dass es kein Zuschauer, sondern aktiver Mitschöpfer der globalen Realität ist. Der Grundsatz „Energie (Schöpferkraft) folgt der Aufmerksamkeit eines jeden Menschen“ wird gerade als die energetische Wasserstoffbombe unserer Tage benutzt – Hass, Aggression, Angst etc. potenzieren sich durch Menschen unbewusst hoch – der polare Gegenspieler leistet ganze Arbeit. Während die politischen Buchhalter dieser Erde noch mit Geldzählen beschäftigt sind und immer neue untaugliche Spielregeln des Lebens erlassen, ergreift eine Macht Besitz von Menschen, die ihr animalisches Erbe zum Vorschein bringt.

Politiker, Waffenschieber, Finanzhaie, Konsumschmiede, religiöse Verblender und einige andere Randgruppen zelebrieren mit Macht die Erzeugung von Ohnmacht. Die Masse Mensch lässt sich wie Vieh zur Schlachtbank treiben, narkotisiert von Angst und gesteuert von Trugbildern einer Scheinrealität, die vorgaukelt, „die Welt ist eben so“. Wer jetzt den Abstand aus diesem Höllenstrudel nicht erreicht, wird von den Kräften der Masse mitgerissen – langsam, aber sicher. Geld und Elfenbeintürme bieten da keinen Schutz.

Was ist die Alternative zu Mordor? Zuerst einmal den Kaninchenblick vom Höllenschlund abwenden. Das unaufhörliche „füttern“ mit destruktiven Informationen und Energien ist im wörtlichsten Sinne eine schleichende Vergiftung. Raus aus der alltäglichen Angst in allen Bereichen des Lebens ist eine sichere Basis. Die Kraft des eigenen Herzens wieder aktivieren, bringt wieder Licht in das Dunkel dieser Erde. Nicht das Zukleistern mit „Licht und Liebe Sprüchen“ verändert die Realität in die ersehnte Richtung. Auch nicht linke und rechte Backe abwechselnd hinhalten und schweigsames Erdulden sind angebracht. Die Kraft des Herzens verfügt auch über das Schwert der Liebe. Animalische Kräfte haben keinen Zugriff darauf. Das höher schwingende Bewusstsein eines Menschen legt dieses Schwert frei. Das ist kein intellektueller oder gar religiöser Akt. Das Gefühl eines Menschen, sein wacher Geist und die Fähigkeit zur Liebe öffnen diese Tür.

Solche Worte rauschen schnell an einem vorbei. Kann man einfach so per Beschluss raus aus der Angst und rein in die viel beschworene Herzensebene um dann der Liebe zu frönen? Ich selber kenne niemanden, dem das einfach so gelungen ist. Von einigen begnadeten Frohnaturen abgesehen, war es immer ein Erarbeiten, ein Herantasten, ein Erobern. Unser Erdenspiel hat sehr viel mit Akzeptanz und dem Willen zur Veränderung zu tun. Da alles polar ist, lässt sich derzeit auch das enorme lichtvolle Potential erahnen – denn alles steht im Gleichgewicht. Wenn wir also eine Wahl haben, aber nur Wenige diese Chance ergreifen, dann liegt das auch am enormen Sog der Gruppendynamik. Das gemeinsame Zetern und Gejammer ist da nur weiteres Öl auf die Glut von Hass und Angst. Wer meine bisherigen Texte kennt weiß, dass ich der Überzeugung bin, dass es keine wirklich Schuldigen in diesem Spiel gibt. Die eingangs erwähnten Politiker etc. sind nur unsere Erfüllungsgehilfen. Würde die breite Masse sich in einem anderen Bewusstseinlevel bewegen, wären auch die Leitfiguren anderer Natur. Im Moment zeichnet sich jedoch ein düsteres Bild aus Werteverfall, doppelter Moral, Egoismus und unerträglich gehaltlosen Worthülsen ab. Der Verstand des Menschen betreibt Spiegelfechterei. Würde er genau dieses Spiegelprinzip begreifen – jetzt – die Lösung wäre so nahe.

Wenn der Mensch sich auf einer Reise nach Hause befindet (eines der treffendsten Bücher zu diesem Thema), dann wird er akzeptieren müssen, dass er selber die Ursache und Wirkung steuert. Jeder Mensch macht das – auf sehr unterschiedlichem Bewusstseinsniveau. Von einem Kind erwartet man nicht, alle Regeln schon perfekt zu beherrschen. Man ist aber auch gut beraten, sein Kind nicht tyrannisch, herzlos und ausbeuterisch zu behandeln. Genau dieses Kind kann eines Tages zum Rächer werden – weil es nicht anders kann. Genau das treibt der Mensch jedoch mit sich selber weltweit: die Saat von morgen wird heute schon verdorben. Die aktuelle Flüchtlingswelle ist Teil dieses Prinzips.

Hinzu kommt erschwerend ein Konzept, dass uns Menschen wie die Lemminge verhalten lässt. Das morphogenetische Feld erzeugt weltweit Energiefelder (Cluster), in die der Mensch je nach Bewusstseinslevel sich mit einschwingt. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ – meist ist es die Angst gepaart mit regionalen Eigenheiten, die auffällig gleiche Verhaltensmuster erzeugen. Wer jetzt aus bürokratischer Dummheit heraus so tut, als könne man Menschen beliebig um den Globus wie Schachfiguren oder Produktions- faktoren verschieben und kombinieren, der begeht Verrat am Wertesystem Mensch.

Der Mensch ist eben kein Produktionsfaktor gleich einer Maschine – seine Kernkompetenz ist das Gefühl. Und dieses Gefühl wird auch regional geprägt. Es entstehen so sehr unterschiedliche Lebensauffassungen und ethnische Besonderheiten, die es erst einmal zu achten gilt. Hat das der Mensch bis heute umgesetzt? Das Recht des Stärkeren heiligt offensichtlich alle Mittel. Die Industrienationen halten sich für so unglaublich überlegen und merken gar nicht, wie ihnen gerade der Stecker rausgezogen wird. Deren Rückgrat, das Geld, ist am Kollabieren. Das weltweite Klima scheint ein Problem mit dem wahnwitzigen Produktions- und Konsumwahn zu haben. Und jetzt kommt auch noch der Mensch ungefragt daher, um sich mit seiner eigenen Spezies anzulegen – auf eine Art und Weise, mit der keine militärisch und industriell hochgerüstete Kultur gerechnet hat: das nackte Recht auf Überleben wird eingefordert. Die in Not geratene Masse drängt zu den Futtertrögen dieser Welt. Die Inkompatibilität der unterschiedlichen Kulturen offenbart sich dabei auf eine sehr heftige Weise. Recht und Ordnung der etablierten Systeme werden schleichend außer Kraft gesetzt – ganz einfach durch den Tsunami Mensch. Eine Welle, die alles überrollt, bis hin zum letzten Gutmenschen.

Die deutsche Politik scheint traumatisiert mit einem braunen Büßerhemd die Lage regeln zu wollen. Das Gewaltmonopol liegt in den Händen unseres Staates, doch dieser gebärdet sich seit Jahrzehnten wie ein zahnloser Tiger im Wachkoma. Was gerade geschieht, ist politisch geduldet und nicht das Versagen der Exekutive. Der Gast genießt in der BRD ein eigenartiges Gastrecht in einer Form von (Narren)-Freiheit, die er garantiert aus seinem Heimatland so nicht kennt. Und ich rede jetzt nicht nur von der Silvesternacht. Seit Jahrzehnten bilden sich so Subkulturen, die einen Staat im Staate bilden. Dort traut sich weder der normale Bürger und zunehmend die Ordnungsmacht nicht mehr hinein. Und das muß der Bürger oder der Angestellte in der Exekutiven so akzeptieren? Integration wurde zu oft auf das Zahlen von Geldern reduziert, gleich einer Stillhalteprämie. Wer die Taschen so leichtfertig aufmacht, darf sich nicht wundern. Wie passt das zu dem angeblich so leistungsorientierten Deutschen? Der öffentliche Dienst hat seit Jahren einen Maulkorb intern von oben verhängt bekommen. Man tut so, als sei das alles normal oder besser noch, nicht existent, was sich da außerhalb von politischen Debatten, Talkshows und medialer Schönschreiberei in der realen Welt abspielt. Die Entscheidungsträger scheinen nicht in Städten zu leben, fahren keine U-Bahn, tragen keine Konflikte auf der Straße aus. Unsere Gesellschaft pflegt seit vielen Jahrzehnten eine Doppelmoral von Scheinfrieden, die uns gerade alle einholt. Geld, persönlicher Erfolg war wohl irgendwie wichtiger, als gesellschaftliche Weiterentwicklung auf Augenhöhe mit all ihren Mitgliedern. Das Entstehen von einer immer größeren Zahl sozial Schwächeren wurde billigend in Kauf genommen. Ein perfekter Nährboden für jede Form von Gewalt und Übergriffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Lage ins Unkontrollierbare abdriftet. Genau dann schwappt die braune Leiche wieder an die Oberfläche, die man so schamvoll versucht hat abzubüßen. Der Staat verrät gerade seine Kinder zu Gunsten eines mühsam aufgebauten Images in dieser Welt.

Multikulturelle Gesellschaften stellen die vermutlich höchsten Anforderungen an jeden Einzelnen im friedlichen Zusammenleben dar. Gegenseitige Achtung, Wertschätzung und Respekt aufgrund der jeweiligen Andersartigkeit sind eine Grundvoraussetzung für ein Gelingen des Miteinanders. Und es Bedarf der Akzeptanz des Volkes des jeweiligen Gastgeberlandes eine solches Lebensmodell auch zu wollen und nicht von den wirtschaftlichen Gegebenheiten diktiert zu bekommen. Ich kenne kein solches Land. Aber „wir schaffen das schon“. Gerade der deutsche Michel, der nach über einem viertel Jahrhundert des Mauerfalls immer noch so seine unterschwelligen Probleme mit Ost und West hat – ja – genau der schafft das jetzt? Die platte Wahrheit lautet doch: wenn der Rubel nicht mehr rollt, dann wird es sehr sehr bitter. Dann kommt das wahre Gesicht des Menschen zum Vorschein – egal welcher Herkunft. Das Recht des Stärkeren macht sich dann wieder breit.

Wir haben kein Ausländerproblem, wir haben ein Problem mit uns selber. Und das ist letztlich kein deutsches Phänomen. Wenn der wachsende Wohlstand eines Landes nicht auf alle daran Beteiligten gleichmäßig verteilt wird, nimmt man eine Zweiklassen- gesellschaft in Kauf, die irgendwann die Rebellion beginnt. Wir reden also über die sozial Ausgegrenzten, egal welcher Nationalität. Und diese Ausgrenzung bezieht sich nicht nur auf Geld und Wohlstand. Wenn eine Gesellschaft es nicht versteht, ihre nationalen Werte und Gebräuche zu vermitteln, erschafft sie ihre eigenen Unterschichten – der Adel und sein Pöbel. Gibt es ein Land in dem das nicht so ist? Steht nicht viel mehr die Menschlichkeit global auf dem Prüfstein eines bislang elitären Zweiklassensystems? Sind ethnische Unterschiede wirklich das Problem dieser Welt? Verbirgt sich dahinter nicht auch eine überholte Vormachtstellung der Spezies Mann, die im Namen von Religion und Tradition ein Zweiklassensystem künstlich aufrecht erhält? „Halte deinen Tempel rein“ hat auch etwas damit zu tun, gesellschaftliche Errungenschaften nicht leichtfertig preiszugeben. Man kann politisch so tun, als wären wir alle gleich. Wozu das führt, sehen wir gerade. Wir müssen aufhören uns gegenseitig auszubeuten – das betrifft auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Wir müssen aber auch begreifen, dass Menschen sich regional unterschiedlich entwickeln. Wer Waffen in solche „Entwicklungsländer“ exportiert, kann auch vor dem Kindergarten Drogen verkaufen.

Was also ist eines der scheinbar unlösbaren Kernprobleme dieser Welt? Geld und Macht scheinen die Werkzeuge der dunklen Seite schlechthin zu sein. Politik und Industrie spielen sich weltweit gegenseitig die Bälle zu und regieren so ungefragt über 99,99% der Menschheit – und das ganz offensichtlich nicht zum allgemeinen Wohle. Irgendwie erinnert mich dieses Prinzip an die Minions. Sie sind totunglücklich, wenn sie nicht vom besten Superschurken „geleitet“ werden. Der Mensch scheint da ähnlich zu ticken. Die Frage ist nur, ob wir auch darauf warten können, dass unsere Leitfiguren einen plötzlichen Bewusstseinswandel hinbekommen und den Pfad des Lichtes beschreiten?

Wir alle tragen diese eine Leitfigur in unserem Herzen. Es ist der göttliche Funke in uns, der uns sehr genau sagt, was „Recht und Ordnung“ im menschlichen Miteinander bedeutet. Unsere eigenen dunklen Seiten drücken sich in dieser Welt aus. Der göttliche Spiegel ist da unbestechlich. Er reflektiert nur das, was wir aussenden. Wenn wir Menschen alle zusammen ein falsches Spiel mit uns selber treiben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn das Kartenhaus erneut zusammenbricht. Wen also wollen wir verfluchen und anprangern, außer uns selbst? Die breite Masse dieser Erde trägt diesen Funken in sich. Ich bin mutig und sage, es sind die 99,99%, die einen lichtvollen Weg beschreiten wollen und könn(t)en. Dazu braucht es Menschen, die selber die Erfahrung gemacht haben, dass es einen alternativen Weg gibt und ihn vorleben und so glaubhaft vermitteln. Und das braucht seine Zeit, bis der Mechanismus 100. Affe eine globale Welle auslösen kann. Auch dazu können digitale Medien etwas Positives beitragen.

Das Schüren von Angst und Aggression weltweit ist das Instrument des polaren Gegenspielers. Mit Geld und Macht ködert man die Menschen, die sich zu Handlangern eines dunklen Erdenspiels machen. Die polare Alternative des Lichts steht genauso mächtig parat und sucht ihre Mitspieler. Hollywood hat es uns zigfach gezeigt, wie anstrengend und doch schön es ist, wenn letztlich das Gute siegt.

Und: wir sitzen gerade in unserem eigenen Film und „drehen ihn live ab“. Wir haben mit den göttlichen Werkzeugen direkten Einfluss auf den weiteren Verlauf unseres Lebensfilmes. Wer es schafft, seine eigene Energie dauerhaft hochzuschrauben, seinem Herzen, der Liebe aktiv im Alltag Ausdruck zu verleihen, der erfährt auch jetzt Freude und Lebensqualität und kann diese mit anderen teilen, die wollen, aber noch nicht soweit sind. Wer Veränderung möchte, muss jetzt bereit sein der Dunkelheit in Form von Angst, Aggression, Gewalt, Verurteilung etc. eine Grenze zu setzen. Das ist auch Aufgabe eines Staates, der es mit christlichen oder noch besser, mit göttlichen Werten wahrhaftig meint. Dazu gehört auch, ein untaugliches Finanz- und Wirtschaftssystem so zu reformieren, dass es allen Menschen dient und nicht nur einige privilegiert.

„Empört euch und schreit nach Leben“ habe ich kürzlich geschrieben. Macht genau das an eurem Arbeitsplatz, in euren Familien, einfach überall. Im Moment mag das sich noch wie die Fahrt eines einsamen Geisterfahrers anfühlen, der einen aussichtlosen Weg wählt. Dann schließt euch zusammen mit Menschen, die sich trauen für ihre Werte einzustehen und bildet eine energetische Einheit – das erzeugt Kraft und Macht. Es geht also nicht um den Kampf gegen jemand oder etwas. Euer Ausdruck, eure Gedanken, Gefühle, Worte und Taten vor dem göttlichen Spiegel reflektieren so eure neue Realität in diese Welt. Die eigene Reinheit wird so zum Maß der Ergebnisse. Der Angst – dem Lockruf von Mordor keine Macht mehr verleihen.

Dieses Wunder können wir jetzt erschaffen – die Zeit ist reif dafür!

Thomas